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Dieses Thema hat 1.057 Antworten
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 Lateinamerika und karibische Inseln ( kleine und große Antillen)
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dirk_71
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Rey/Reina del Foro


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#126 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
25.01.2019 20:05

Zitat

Venezuela leidet
Das Ende des Karibik-Sozialismus

Das Öl wurde in Venezuela zum Segen und Fluch zugleich. Das Land steckt politisch und wirtschaftlich in einer schweren Krise - das Elend fängt schon am Flughafen an.

Lange Zeit war Venezuela ziemlich flüssig. Und da die USA über die Hälfte des Erdöls abnehmen, setzte Präsident Nicolás Maduro auch auf Donald Trump. Der in Texas beheimatete Ölkonzern Citgo, der dem venezolanischen Staatskonzern PDVSA gehört, spendete 500.000 Dollar für die Vereidigungsfeier Trumps in Washington im Januar 2017. Chef von Citgo ist übrigens ein Cousin von Hugo Chávez, der den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" begründete, bevor Maduro nach Chávez' Tod 2013 das Erbe des Staatschefs fortführte.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Das-Ende-...le20828133.html

Nos vemos


Dirk

Manzana Prohibida
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Rey/Reina del Foro

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#127 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
25.01.2019 20:21

Tja, das nennt sich wohl verzockt - aber das ist bei Trump auch anderen passiert 😜

„Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen“ (Karl Lagerfeld)

jojo1
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#128 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
25.01.2019 21:08

Trump hat schon vor über einem Jahr eine mil. Imtervention in Carcas erwogen.
Was mir aber wirklich gefällt ist der Aufbauplan des Wirtschaftswissenschaftlers für Venezuela ( siehe obigen Weltartikel ).

Dieser kann funktionieren und dies im Gegensatz zu allen sozialistischen Systemen, egal wie diese begründet werden.

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

Timo
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#129 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
25.01.2019 23:11

Zitat von Tigo im Beitrag #121
@Timo

Von dir möchte ich noch immer eine Quelle sehen das angäblich Kinder in Massen verhungern in Venezuela. (Gemäss deiner Auusage: Jeder kennt ein Kind das verhungert ist)

Santiaguero, Timo und co. freuen sich anscheinend schon auf den Umsturz ihren Memes und Aussagen nach... Das ein Bürgerkrieg mit anschliessender US Marionetten Diktatur 100 Tausende Leben fordern könnte ist euch wohl egal. Wie gings in Libyen, Ägypten und co. aus? Was ist mit Syrien?

Das Kuba deswegen auch nur ansatzweise destabilisiert werden kann, das wünscht ihr euch wohl... Vorher gibts in Deutschland ne sozialistische Revolution. :)


Zitat

For five months, The New York Times tracked 21 public hospitals in Venezuela. Doctors are seeing record numbers of children with severe malnutrition. Hundreds have died

https://www.nytimes.com/interactive/2017...n-starving.html



Bitteschön @Tigo

Der Artikel ist über ein Jahr alt, mittlerweile ist es noch schlimmer. Viel Spaß beim Lesen

Ähnliche Geschichten berichten die Flüchtlinge mit denen ich persönlich gesprochen habe. Mach du ruhig weiter damit und unterstütze ein Regime das Kinder verhungern lässt, owbohl es auf den größten Erdölreserven der Erde hockt. Nur denk nur nicht du wärst was besseres weil du Kommunist bis. Du schaust aus ideologischen Gründen genauso weg, wie du es dem Westen in Jemen vorwirfst.

Chaval
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#130 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
25.01.2019 23:25

Zitat von Tigo im Beitrag #101
Es wird immer schwieriger Satire und Realität auseinanderzuhalten
Bei deinen Beiträgen war und ist das nicht schwierig.
Mit der Realität haben deine Beitrage - auch zum Thema Venezuela - jedenfalls wenig bis gar nix zu tun!


"Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."
Winston Churchill

ElHombreBlanco
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#131 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 12:28

Es geht auch um Kuba:

Zitat
Soziologe: "Dann müssten die Militärs ein Blutbad in Kauf nehmen"

Der Soziologe Tulio Hernández sieht in den Geschehnissen der vergangenen Tage in Venezuela eine sorgsam vorbereitete Falle für Nicolás Maduro

https://www.derstandard.de/story/2000097...-in-kauf-nehmen

--
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jojo1
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#132 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 12:49

Mich freut dies alles sehr, wenn es zu einer Transformation in Venezuela kommen wird. Dies ist natürlich nur der erste Schritt.

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

ElHombreBlanco
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#133 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 14:13

Nicht ganz neu...

Zitat
Wie sich Präsident Maduro einen Gangsterstaat schuf

In Venezuela hungert das Volk, während sich Minister, Generäle und Richter bereichern. Unsere Autoren haben monatelang recherchiert, wie der Präsident seine Regierung und das Militär in ein Drogenkartell umgebaut hat.

http://www.spiegel.de/spiegel/venezuela-...-a-1207606.html

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jojo1
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#134 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 15:21

Zitat


Die Regierungen in Berlin, Paris und Madrid haben Venezuelas Staatschef Maduro eine Frist gesetzt: Sollte er binnen acht Tagen keine Neuwahlen ausrufen, wolle man Juan Guaidó als Präsidenten anerkennen.


Guaidó kündigte nun für kommende Woche weitere Großkundgebungen an. "Wir gehen wieder auf die Straße. Der Weg ist klar: Ende der Usurpation, Übergangsregierung, freie Wahlen", sagte er am Freitag in Caracas vor jubelnden Anhängern.

Allerdings kann Maduro noch auf die Streitkräfte zählen. Guaidó rief das Militär am Freitag dazu auf, die Opposition zu unterstützen. "Soldaten, stellt euch auf die Seite des venezolanischen Volkes."



http://www.spiegel.de/politik/ausland/ve...-a-1250133.html

Guaidó geht wohl selbst wieder zu den Demonstrationen und wird dort kaum hinreichend zu schützen sein.

--
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Tigo
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#135 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 16:46

@Timo

Danke erstmal für deinen Link. Habe den ganzen Artikel gelesen und wenn das stimmen sollte, dann ist das sehr schlimm! Da es sich mit der New York Times sicher nicht um ein neutrales Medium handelt, bezweifle ich vieles davon an. Ich habe von der Welthungerhilfe gelesen, dass es Mangelernährung gibt und das Essen so teuer wurde, dass Leute nur nicht verhungern weil die Regierung eben Essen ausgibt.

Der grosse Fehler in Venezuela war, dass man nicht im grossen Stile verstaatlicht hat wie in Kuba. In Venezuela gibt es noch viel zu viele private Player die viel zu viel Macht haben! Die haben Nahrungsmittel gehortet um Unzufriedenheit und Hunger zu sähen. In der Sonderperiode in Kuba ist kein einziges Kind verhungert, obwohl es wirtschaftlich noch viel schlimmer dastand als Venezuela jetzt. Wäre die Lebensmittelversorgung nicht zu 100% in staatlicher Hand gewesen, dann hätte es anders ausgesehen...

el cacique
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#136 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 17:23

Hier die Live-Übertragung der UNO-Sicherheitssitzung über Venezuela. Aktuell spricht der Venezolanische Aussenminister: https://www.youtube.com/watch?v=_OE1kzNwigQ

Saludos el cacique

¨Nichthinfahrer¨ und ¨Ichhabvoneinemgehörtdereinenkennt¨ sind diejenigen, die in Venezuela die meisten schlechten Erfahrungen gemacht haben.

ElHombreBlanco
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#137 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 17:32

Zitat von Tigo im Beitrag #135
Da es sich mit der New York Times sicher nicht um ein neutrales Medium handelt,

Ein die Neutralität und Seriosität von Granma, Telesur oder RT kommt die Times sicher nicht ran.

Zitat von Tigo im Beitrag #135
Der grosse Fehler in Venezuela war, dass man nicht im grossen Stile verstaatlicht hat wie in Kuba.

Hm, und was läuft in Kuba soviel besser?

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dirk_71
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#138 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 17:36

Zitat von Tigo im Beitrag #135
@Timo
Der grosse Fehler in Venezuela war, dass man nicht im grossen Stile verstaatlicht hat wie in Kuba. In Venezuela gibt es noch viel zu viele private Player die viel zu viel Macht haben! Die haben Nahrungsmittel gehortet um Unzufriedenheit und Hunger zu sähen. In der Sonderperiode in Kuba ist kein einziges Kind verhungert, obwohl es wirtschaftlich noch viel schlimmer dastand als Venezuela jetzt. Wäre die Lebensmittelversorgung nicht zu 100% in staatlicher Hand gewesen, dann hätte es anders ausgesehen...


Bestimmt. Dann wäre die Korruption beim Militär bestimmt nicht so groß gewesen

Zitat


Die Mischwirtschaft von staatlich subventionierter Lebensmittelpolitik und freiem kapitalistischen Markt, in dem das Militär ein immer größerer Akteur wurde, funktioniert nur bedingt – die Korruption hat inzwischen unkontrollierte Ausmaßen angenommen. Erst im Dezember 2017 wurden 63 höhere Militärs wegen Korruption verhaftet – Und der Militärstaatsanwalt spricht offen von den großen Problemen im Militär: 1. Begünstigung, 2. Korruption und 3. Schmuggel.

Dass die Korruption auch innerhalb des Staats und seiner kontrollierten Firmen Realität ist, zeigen auch die Festnahmen 65 teils hochrangiger Vertreter aus Politik und Erdölindustrie von Dezember 2017 wegen Korruptionsverdacht. Unter den Inhaftierten befindet sich auch der ehemalige Minister für Erdöl und Energie, Eulogio del Pino, und der Ex-Präsident der staatlichen Erdölgesellschaft PdVSA, Nelson Martínez. Nach Angaben von Generalstaatsanwalt Tarek William Saab bestehen weitere 16 Haftbefehle gegen Funktionäre
http://freiesicht.org/2018/50-jahre-koop...andrej-kruchat/

Nos vemos


Dirk

jojo1
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#139 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
26.01.2019 18:53

Auch wenn hier bestimmte Spaßvögel das Gegenteil behaupten, die Wirtschaft des Landes wurde durch schlechte Unternehmensführung zerstört, siehe:

Zitat

"Die Henne der goldenen Eier" nannten die Venezolaner PDVSA einst. Noch zur Jahrtausendwende galt die PDVSA als einer der bestgeführten, modernsten Ölkonzerne auf dem südamerikanischen Kontinent, sein Personal galt als exzellent ausgebildet.

Heute ist das ehemalige Paradeunternehmen Inbegriff für die Misswirtschaft unter Präsident Nicolás Maduro und seinem verstorbenen Vorgänger Hugo Chávez. Bald nachdem die linkspopulistischen Chavistas die Kontrolle über die PDVSA übernommen hatten, begann die Ölausbeute zu fallen. Kosten und Schulden stiegen dagegen.

"Der Niedergang dieses Unternehmens ist das Ergebnis von jahrelanger Misswirtschaft", sagt Eugen Weinberg, Rohstoffstratege der Commerzbank. Und, nicht zu vergessen: von Vetternwirtschaft und Korruption.



http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1249907.html

Und die primäre Verantwortung hat Maduros Vorgänger Hugo Chávez, der viel zu sehr unter dem Einfluss von Fidel Castro und seiner Bande stand..

--
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jojo1
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#140 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 01:15

Zitat

Auf der Straße hat sich der 35-jährige Juan Guaidó zum Übergangspräsidenten seines Landes erklärt, auf der Straße hielt er am Freitag seine erste Pressekonferenz ab.

Ohne Schutz stand er da, inmitten einer unübersichtlichen Menschenmenge, umgeben von Hochhäusern, auf denen leicht Scharfschützen stehen konnten, seine Rede war untermalt vom Gedröhne der über ihm kreisenden Hubschrauber der Staatssicherheit.
...
Jederzeit hätte ein Schuss losgehen können, eine Prügelei, eine Panik. Doch wirkte der wagemutigste Mann Venezuelas so locker, als ob er einen Wochenendausflug anzukündigen hätte. Und nicht den Umsturz eines autoritären, gewalttätigen, korrupten Systems, den Sturz des Regimes von Nicolás Maduro.





https://www.welt.de/politik/ausland/arti...eberzeugen.html


Meine aktuelle Einschätzung dazu: Juan Guaidó ist entweder bald tod oder er schafft die Tramsformation des Systems u d es gibt echte Neuwahlen. Und wenn er ermorcet wird, bricht der Aufstand gegen Maduro erstmal zusammen.

--
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Castaneda
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#141 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 03:04

Zitat von jojo1 im Beitrag #140

Meine aktuelle Einschätzung dazu: Juan Guaidó ist entweder bald tod oder er schafft die Tramsformation des Systems u d es gibt echte Neuwahlen. Und wenn er ermorcet wird, bricht der Aufstand gegen Maduro erstmal zusammen.


Die Amis warten nur darauf, das ihnen Maduro einen Vorwand liefert für ihre Invasion. Die Militärs sind schon lange dafür in Stellung gebracht. Inwieweit Maduro noch das Sagen hat, erschließt sich mir nicht ganz, ich denke die venezoelanischen Militärs haben schon längst die "echte" Macht übernommen und Maduro ist nur noch eine Marionette.

Ebenso ist Guaidó lediglich eine Marionette der Amis. Wenn er macht was die Amis wollen, hat er eine politsche Chance, ansonsten verschwindet er in der Bedeutungslosigkeit nach dem Umsturz, oder stirbt eines "natürlichen" Todes.

Die Invasion geht nicht ganz so einfach wie in Afghanistan, Irak und Syrien, da man die Venezuelaner nicht mit dem Totschlagargument Islamismus verunglimpfen kann, sondern nur mit dem bösen "Kommunismus"; und das zieht nicht mehr ganz so. Sonst wären die Amis, wie in Grenada und Panama(ich weiß, es geht nicht um Politik, sondern nur um Macht), schon längst da und hätten alles platt gemacht. Die Verluste an Soldaten wären in Venezuela wohl deutlich höher, da die Chinesen und Russen ein paar Waffensysteme dagelassen haben, die den Amis anscheinend ein paar Kopfzerbrechen bereiten. Sollte Maduro ins Exil gehen, werden seine Familie und er ermordet, das ist ziemlich sicher. Das ist für ihn also keine Option. Seinen korrupten Generälen und deren Familien droht ein ähnliches Schicksal - auch das ist für sie keine Option.

Ein weiteres, ultrarechtes Regime in Lateinamerika zu etablieren, ist natürlich ganz auf der Linie der Trump-Regierung, und wenn Guaidó nicht mitmacht - Autounfall - und der Kas is bissen.

Leute, das ist alles so einfach und billig, was da gerade passiert ... vor euren Augen und Ihr seht nichts...

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Chris
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#142 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 03:21

Ich sehe das so:

wenn das Beispiel Schule macht werden wir bald überall die Präsidenten haben, die der einen oder der anderen Grossmacht willfährig ergeben sind, die Welt wird wieder in Hemisphären aufgeteilt ... hatten wir doch schon mal!

Und es wird sich vermutlich immer und überall ein Grund finden lassen einen gewählten Präsidenten als illegitim hinzustellen ...

Die Präsidenten einiger Länder der Lima-Gruppe, die sich hinter den Neuen gestellt haben sind ja auch z.T. unter dubiosen Umständen Präsidenten geworden (siehe Guatemala oder Honduras, aber letztlich auch Brasilien; wenige zweifeln vermutlich daran, dass Lula gewonnen hätte, wenn er denn an der Wahl hätte teilnehmen dürfen!)

Chris
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#143 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 03:22

Zitat von Castaneda im Beitrag #141

Die Amis warten nur darauf, das ihnen Maduro einen Vorwand liefert für ihre Invasion. Die Militärs sind schon lange dafür in Stellung gebracht. Inwieweit Maduro noch das Sagen hat, erschließt sich mir nicht ganz, ich denke die venezoelanischen Militärs haben schon längst die "echte" Macht übernommen und Maduro ist nur noch eine Marionette.

Ich bezweifle, dass China und Russland da so einfach mitspielen würden, da müssten die Amis schon ganz tief in die Tasche greifen um deren Stillhalten zu bezahlen!

Pauli
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#144 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 03:24

Zitat von Castaneda im Beitrag #141
Sollte Maduro ins Exil gehen, werden seine Familie und er ermordet, das ist ziemlich sicher.




Castaneda
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#145 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 03:30

Zitat von Pauli im Beitrag #144
Zitat von Castaneda im Beitrag #141
Sollte Maduro ins Exil gehen, werden seine Familie und er ermordet, das ist ziemlich sicher.







Ist Dir eigentlich bewußt, was Du ekelhaftes in Deinem Alkoholnebel schreibst???

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Timo
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#146 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 09:13

Es ist einfach hier die Schuld bei den USA zu suchen. Wer das tut, versucht aus ideologischen Gründen vom wirklicheb Desaster in Venezuela abzulenken. Warum konnte es überhaupt so weit kommen?

Die Schuld dafür hat allein Maduro mit seiner Unfähigkeit, seiner grenzenlosen Gier und seinem Machthunger.

Er hat Venezuela komplett zu Grunde gerichtet, er hat die schlimmste Wirtschaftskrise in der Geschichte Lateinamerikas ausgelöst. In Venezuela herrscht Hunger und Elend und Millionen sind davor geflohen. Sein Regime ist korrupt bis in Mark, mehrere seiner Günstlinge sind so zum Millionär geworden.

Schon 2015 hatte die Merheit der Venezolaner genug von Maduro und haben deshalb die Opposition mit 2/3 Mehrheit ins Parlament gewählt. Seitdem hat Maduro die Demokratie zerstört, in dem er das Parlament entmachtet hat und die Verfassung mit Füßen getreten hat. Er ist ein brutaler Diktator, der Andersdenkende wegsperren und folter lässt. Geht das Volk auf die Straße töten das Militär und Regierunsgmilizen ihne umschweife hunderte Demonstranten. Er hat den Venezolaner sie Möglichkeit genommen, demokratisch über die Zukunft des Landes zu enstcheiden.

Die Venezolaner haben genug von Maduro! Aber das scheint den linksgerichteten Forumsmitgliedern egal zu sein. Ihnen geht es nur um das überleben eines ihren ideologischen Nahestehenden Regimes, egal wie sehr die Menschen in Venezuela dadrunter zu leiden haben. Sie machen somit genau dass, was sie den USA und dem Westen vorwerfen. Sie schauen weg, und ignorieren die Verbrechen einer Diktatur, weil es ihnen gerade gut in den Kram passt.

falko1602
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#147 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 09:17

Du hast mit allem Recht, aber die Änderungen sollten das eigene Volk herbeiführen
und keine fremden Mächte. Weder verdeckt , noch offen.
Ich weiss, ist ein Traum....

Es wird da bestimmt nicht friedlich ablaufen, schexxx Welt...

Von der Entlarvung des Scheinwissens ausgehend gelangt Platon in den mittleren Dialogen zu einer Dialektik, die sich als diskursive Methode mit der Erkenntnis an sich befasst.

santiaguera
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#148 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 10:02

Da hast Du recht und ich bin mir sicher, dass das Volk die Veränderung weitgehend friedlich herbeiführen wird. Ein militärische Eskalation unter Einmischung der drei Großmächte wird es sicher nicht geben. Für das damit verbundene Risiko ist Venezuela viel zu unbedeutend. Den USA bleiben noch viele wirtschaftliche Sanktionsmöglichkeiten und die Förderprognose der IEA für das Jahr 2019 würde bedeuten, dass sich die Deviseneinahmen in 2019 noch einmal mindestens halbieren.Die Auswirkungen auf die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten wären unvorstellbar. Venezuela ist ein reifer Apfel, der den USA so oder so bald in den Schoß fallen wird und das wissen sie auch. Der Rest ist reines Mediengeplänkel. Es wird sicherlich danach einen Art Marschallplan geben, in diesem Zusammenhang wird die Ölindustrie mindestens teilprivatisiert und die notwendigen Investitionen wären damit über den Kapitalmarkt finanziert. Das Förderpotential von Venezuela wird bei ca. 5 Millionen Barrel am Tag gesehen. Damit könnte dieser Spuk in wenigen Jahren vergessen sein. Um Maduro und seine Schergen ist es nicht Schade, da wird es sicher einige medienwirksame Verurteilungen geben, aber die Masse wird mit ihren Pfründen verschwinden. Interessant wird es bei diesem Szenario werden, wie es mit Cuba weitergeht. Ich gehe davon aus, dass man sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wird. Wirtschaftlich geht es Cuba schlecht, eine weltweite Rezession steht vor der Tür und damit geht auch der Tourismus üblicherweise kräftig zurück. Die Preise für Cubarundreisen sind die letzte Zeit schon gesunken. Ein perfekter Sturm bahnt sich an.

ElHombreBlanco
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#149 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 11:54

Zitat
Berichte über russische Söldner in Venezuela

Kosakenführer Schabajew: 400 Mann eingeflogen

https://derstandard.at/2000097072673/Ber...sische-Soeldner

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Castaneda
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#150 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
27.01.2019 12:26

Santiaguera, solltest Du wirklich eine Cubanerin sein, was ich auf Grund Deiner Deutschkenntnisse sehr, sehr stark bezweifle, so bist Du mit Sicherheit eine Blanquita. Denn das, was Du dir für Venezuela und Cuba wünscht ist eine Renaissance der ehemaligen Macht der weißen Großgrundbesitzer, so wie es in Basilien und Columbien bereits passiert ist. Das eine korrupte System wird durch ein anderes korruptes System ersetzt - nur das dieses die Macht der weißen Großgrundbesitzer wieder zementieren und ausschließlich den Amis günstig Öl und seltene Erden liefern. Yeah, good deal for Trump!

Es ist schlicht naiv zu glauben, die Schuld läge allein bei Maduro und ich glaube auch nicht, daß er allzuviel (wenn überhaupt noch etwas?) zu sagen hat.

Ebenso naiv ist es, zu glauben, der von den USA inszenierte Umsturz würde ohne Blutvergießen stattfinden, denn dafür stehen viel zu viele gegensätzliche Interessen auf dem Spiel. Spätestens sobald der Umsturz vollzogen wäre, würden ultra-rechte Todesschwadrone ein Blutbad anrichten.

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