«Es ist eins vor zwölf in Caracas»

  • Seite 9 von 61
30.01.2019 11:30
#201 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Das hört sich beim Spon (noch?) etwas anders an:

Maduro offenbar zu Gesprächen mit Opposition bereit

Im Machtkampf mit Oppositionsführer Guaidó hat Venezuelas Präsident Maduro mögliche Verhandlungen ins Spiel gebracht. Gespräche mit der Gegenseite sollten aber unter internationaler Aufsicht stehen.
Gerüchte über eine mögliche Neuwahl dementierte Maduro. "Wir lassen uns von niemandem in der Welt ein Ultimatum stellen oder erpressen", sagte er der Nachrichtenagentur weiter. "Wenn die Imperialisten neue Wahlen wollen, müssen sie bis 2025 warten."

Ganzer Artikel: hier

Sowohl NTV als auch Spon beziehen sich aber auf das Interview von Maduro mit Ria Nowosti, muss ich doch mal suchen...

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen...

 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 11:44
avatar  jojo1
#202 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Der Gegenpräsident wird sich nicht auf direkte persönliche Gespräche mit Maduro in Caracas einlassen, da er dann wohl doch verhaftet wird...

Maduro wird auch keine Präsidentschaftsneuwahlen zulassen, wo die Opposition einen eigenen Bewerber aufstellen darf. Diese Neuwahlen würde Maduro garantiert verlieren.

Also emtscheidet doch das Militär, wie es weiter geht.

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 11:53 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2019 11:54)
#203 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat von jojo1 im Beitrag #202
Der Gegenpräsident wird sich nicht auf direkte persönliche Gespräche mit Maduro in Caracas einlassen, da er dann wohl doch verhaftet wird... So ein Quatsch - sollten sie unter internationaler Aufsicht stehen, wie von Maduro gewünscht, wird er auch nicht verhaftet! Die Russen werden ihm schon ins Gewissen geredet haben...Es würde eher Guaido schlecht zu Gesicht stehen, das Angebot rundherum abzulehnen - das würde doch sehr nach US-Fuchtel aussehen

Maduro wird auch keine Präsidentschaftsneuwahlen zulassen, wo die Opposition einen eigenen Bewerber aufstellen darf. Diese Neuwahlen würde Maduro garantiert verlieren. Warten wir's ab.

Also emtscheidet doch das Militär, wie es weiter geht. Das ist sowieso so gewesen und keine neue Situation. Das Militär steht unter cubanischem und russischem Einfluss und nach China wird ebenfalls sondiert.

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen...

 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 12:37
avatar  jojo1
#204 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

So ein "Gangster" wie Maduro ist, kann man Ihm nicht vertrauen,

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 13:58 (zuletzt bearbeitet: 30.01.2019 14:06)
avatar  jojo1
#205 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat sich einem Agenturbericht zufolge zu Gesprächen mit der Opposition bereiterklärt. Dazu forderte er allerdings die Mitwirkung internationaler Mediatoren. Es gehe um den Frieden und die Zukunft seines Landes, sagte Maduro der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA. Zugleich betonte der Präsident, er würde Neuwahlen des Parlaments, nicht jedoch des Präsidenten unterstützen. “Die Präsidentenwahl in Venezuela hat stattgefunden, und wenn die Imperialisten eine neue Wahl wollen, dann müssen sie bis 2025 warten“, sagte Maduro RIA mit Blick auf den nächsten regulären Wahltermin. In der Nationalversammlung halten derzeit Regierungsgegner unter Führung Guaidos eine deutliche Mehrheit. Maduro setzte 2017 die Einrichtung einer ihm ergebenen Verfassungsgebenden Versammlung durch, die über
dem Parlament steht.


https://m.faz.net/aktuell/politik/auslan...015160.amp.html

Neuwahlen beim Parlament bedeuten nur, dass die Oppositionsparteien von der Teilnahme ausgeschlossen werden können, da man Ihnen von den regimetreuen Gerichten ein verfassungswidriges Verhalten zum Vorwurf machen wird.

Wahlen zum Präsidenten werden von Maduro ausgeschlossen, ebenso werden dem Parlament auch weiterhin von Maduro keine Rechte zugestanden ( was der Verfassung von Venezuela widerspricht ).

Das Gesprächsangebot von Maduro ist keine Lösung: Es gibt mit Maduro nichts zu verhandeln, Maduro muss abtreten und der Präsident muss neu gewählt werden.

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 14:17
avatar  dirk_71
#206 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat

Ziel unbekannt Russischer Flieger soll 20 Tonnen Gold aus Venezuela holen


Von Venezuelas einst stattlicher Goldreserve hat Maduro in den vergangenen Jahren bereits mehr als die Hälfte versetzt.

Nachdem US-Sanktionen das venezolanische Regime von den Öleinnahmen abgeschnitten haben, sind die Goldreserven der Zentralbank zur überlebenswichtigen Devisenquelle für den umstrittenen Präsidenten Maduro geworden. Offenbar will er eine riesige Menge ins Ausland bringen lassen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Russische...le20834676.html

Nos vemos
Dirk

 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 16:51
#207 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Forums-Senator/in

Zitat

Maduro warnt Trump vor zweitem Vietnam

Venezuelas Staatschef Maduro droht den USA im Fall eines militärischen Eingreifens mit Gegenwehr. US-Präsident Trump sprach eine Reisewarnung für das südamerikanische Land aus.

SPON

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum

(Ernst Jandl)

 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 17:06
avatar  Pauli
#208 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat von Castaneda im Beitrag #207

Maduro warnt Trump vor zweitem Vietnam






das wird Trump bestimmt schwer beeindrucken


 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 17:17
#209 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Er war ja damals nicht dabei


 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 17:33
avatar  jojo1
#210 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat

Agradezco la llamada del Presidente de los Estados Unidos, Donald Trump @realDonaldTrump, quien reiteró completo respaldo a nuestra labor democrática, compromiso con la ayuda humanitaria y reconocimiento de su administración a nuestra presidencia (E).



https://twitter.com/jguaido/status/1090621815448317952

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
30.01.2019 17:39
avatar  Pauli
#211 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat von pedacito im Beitrag #209
Er war ja damals nicht dabei


er war überqualifiziert

aber ich glaube so ein mit dem Busfahrer würde ihm schon gefallen.


 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 08:38
avatar  dirk_71
#212 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat

"Maduro hat uns beklaut"
Die Hälfte des Lohns für eine Packung Eier: Drei Venezolaner erzählen von ihren schwierigen Lebensbedingungen und warum sie auf einen Regierungswechsel hoffen.
.....
Álvaro*, 35 Jahre, aus Coche, einer Sozialsiedlung in Süd-Caracas, Universitätsdozent
Als sich Parlamentspräsident Guaidó am 23. Januar 2019 zum Interimspräsidenten erklärt hat, bin ich mit fünf Freunden auf die Straße gegangen, um ihn zu unterstützen.
.....
Carolina*, 34 Jahre, aus dem Armenviertel Caricuao, Managerin in einer Textilfirma
Ich habe für Guaidó demonstriert, weil ich glaube, dass es die letzte Möglichkeit ist, persönlich etwas zu dem politischen Wandel in diesem Land beizutragen. Ich bin früher noch nie auf eine Demonstration der Opposition gegangen, ich hatte Angst vor Repressionen, und ich habe Verantwortung für meine zweijährige Tochter.
......
Aracelis*, 32 Jahre, aus Chacao, einem Mittelklasseviertel in Caracas, arbeitet in der Kommunikationsabteilung einer Firma
Eine Packung Eier kostet inzwischen 9.000 Bolívares, die Hälfte des Mindestlohns. So leben wir. Ein Kaffeestückchen, 1.000 Bolívares, muss man sich erst mal verdienen. Wir rennen der Inflation hinterher.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2019...tokolle/seite-2

Nos vemos
Dirk

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 09:06
#213 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Mexico und Uruguay, die sich erfrischend neutral verhalten, wollen unter Federführung Mexicos eine internationale Konferenz mit Regierung und Opposition ausrichten Anfang Februar...
PS: huch, da war Guaido doch gestern wirklich auf der Kundgebung an der Uni in Caracas, für alle und vor allem lange sichtbar, er hatte gar keine Angst, verhaftet zu werden 😆, also Jojo ich glaube, der würde sich sogar trauen, mit Maduro zu reden und unter internationaler Aufsicht sowieso 😎

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen...

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 11:48
avatar  jojo1
#214 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

https://mobile.twitter.com/jguaido/statu...758698354597889

Zitat

Agradecemos el respaldo del Parlamento Europeo, en la voz de su Presidente Antonio Tajani (
@EP_President
), quien en reiteradas oportunidades se ha pronunciado a favor de la democracia y la libertad de Venezuela.

¡El mundo está con nosotros!
#VamosBien



https://mobile.twitter.com/EP_President/...636316163883008

Zitat

Antonio Tajani
Antonio Tajani
@EP_President

Maduro oprime a los venezolanos. La Unión Europea debe estar al lado de la gente de Venezuela. Frente a eventos históricos donde está en peligro la democracia, es claro que tenemos que estar al lado de la libertad y los derechos humanos y no de la opresión

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 12:43 (zuletzt bearbeitet: 31.01.2019 12:44)
avatar  jojo1
#215 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat

Offiziell hält das Militär in Venezuela zu Staatschef Maduro. Doch Berichten zufolge steigt die Bereitschaft unter einfachen Soldaten, den selbst proklamierten Übergangspräsidenten Guaidó anzuerkennen. Dieser heizt die Spekulationen weiter an.

Venezuelas selbst ernannter Interimspräsident Juan Guaidó hat sich nach eigenen Angaben heimlich mit Vertretern von Armee und Sicherheitskräften getroffen, um eine Ablösung von Staatschef Nicolás Maduro zu erreichen. Für einen Regierungswechsel sei es entscheidend, dass das Militär Maduro die Unterstützung entziehe, schreibt Guaidó in einem Gastbeitrag für die "New York Times". Die Mehrheit der Diensthabenden sei sich darin einig, dass die Missstände in dem südamerikanischen Erdölland unhaltbar seien.



https://www.n-tv.de/politik/Guaido-traf-...le20836611.html

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 12:51
avatar  dirk_71
#216 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat

EU-Parlament erkennt Juan Guaidó als Interimspräsidenten an

Mehrere europäische Staaten hatten der venezolanischen Regierung ein Ultimatum gestellt - jetzt prescht das EU-Parlament vor: Die Abgeordneten in Brüssel erkannten Oppositionspolitiker Juan Guaidó als Interimspräsidenten an.
Das Europaparlament prescht in der Diskussion um den Umgang mit der Lage in Venezuela voran. Die Abgeordneten beschlossen am Donnerstag in Brüssel mit großer Mehrheit, Oppositionsführer Juan Guaidó als rechtmäßigen Interimspräsidenten des südamerikanischen Landes anzuerkennen. Gleichzeitig forderten sie die Regierungen der EU-Staaten auf, dieser Entscheidung zu folgen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ve...-a-1250961.html

Nos vemos
Dirk

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 13:11
avatar  jojo1
#217 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Innerhalb der EU gibt es wohl nur bei der amtierenden Regierung in Griechenland Zweifel den Gegenpräsidenten anzuerkennen. Tatsächlich hat er aber die Mehrheit des Volkes hinter sich ( was die verfassungsrechtliche Bewertung nicht ersetzen kann - auch wenn dies keine entscheidende Rolle spielt ).

Zum Schluss werden sich doch die Offiziere der Armee entscheiden müssen, ob Sie Neuwahlen zum Präsidenten akzeptieren und damit MADURO schlichtweg absetzen. Und dafür ist eine maximale Unterstützung aus dem Ausland wichtig.

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 13:23
avatar  jojo1
#218 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat

Während sich Guaidó seit Tagen an der Seite seiner Landsleute zeigte, ist Maduro fast nur noch an der Seite von Militärs und Soldaten zu sehen. Der Widerspruch könnte nicht größer sein: Der junge Oppositionsführer umgibt sich mit Studenten, gibt öffentliche Interviews mit Möglichkeit der Nachfrage und verspricht, Lösungswege aus der Krise aufzuzeigen. Der sozialistische Machthaber ist dagegen nur noch damit beschäftigt, die Macht zu sichern.


https://www.welt.de/politik/ausland/arti...esser-sein.html

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 14:06
#219 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Eine der wenigen Stimmen der Vernunft zur Zeit:

Zitat

Die Kraftmeierei der Bundesregierung ist nichts anderes als ein Einschwenken in eine imperiale Außenpolitik, die das in der UN-Charta völkerrechtlich verbriefte Verbot der Drohung gegenüber anderen Staaten nonchalant umgeht. Wenn jetzt damit gedroht wird, die wirtschaftlich miserable Lage in Venezuela durch noch weitere Finanz- und Wirtschaftssanktionen für die Bevölkerung verschlechtern zu wollen, ist das mehr als zynisch. Und vor dem Hintergrund, dass sich in Berlin Diktatoren und Autokraten die Klinke in die Hand geben, scheint auch das Argument, hier etwas für die Demokratie in der Welt tun zu wollen, mehr als durchsichtig.

Wer vorgibt, die Demokratie verteidigen zu wollen, der kann weder Ultimaten noch Putsch unterstützen. Es sei denn, man geht davon aus, dass ausgerecht im Land mit den weltweit größten Erdölvorkommen, in Venezuela, dies der erste Staatsstreich in der Geschichte Lateinamerikas wäre, bei dem am Ende demokratische Verhältnisse und nicht Bürgerkrieg und rechte Diktatur stehen würden. Aber so naiv werden sicherlich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas nicht sein.



https://www.heise.de/tp/features/Das-Ult...la-4294518.html


 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 14:18
avatar  jojo1
#220 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Es ist grober Unfug, was bei Heise geschrieben wird.
MADURO hat ganz offensichtlich Null Unterstützung im Volk und der Gegenpräsident will keine Diktatur sondern Neuwahlen. Und dies muss unterstützt werden, durch NGOs, durch die EU und durch Regierungen und Parteien im Ausland. Nur so erreicht man etwas Positives.

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 14:21
avatar  dirk_71
#221 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat von jojo1 im Beitrag #220
Es ist grober Unfug, was bei Heise geschrieben wird.




Nur zur Info, Autorin ist Sevim Dagdelen MdB der Linken.

Dazu gab es heute auch einen Artikel bei n-tv

Zitat

Venezuela-Debatte im Bundestag Von den Linken hat Maduro nichts zu befürchten

Die Krise in Venezuela spitzt sich zu und der Bundestag setzt das Thema auf die Tagesordnung. Es ist eine hitzige Debatte, denn eine Fraktion hält dem Maduro-Regime tapfer den Rücken frei.

Im Bundestag sitzt eine Fraktion, deren Abgeordnete gute Beziehungen zu Regimen hält, die autoritär herrschen und Menschenrechte nicht respektieren. Wird sie dafür kritisiert und von den übrigen Fraktionen angegriffen, reagiert sie mit Gelächter, Ironie oder demonstrativer Gleichgültigkeit. Angesprochen auf ihre umstrittenen Verbindungen, versucht ihr Redner abzulenken und auf andere Verfehlungen des politischen Gegners hinzuweisen. Nicht von der AfD ist die Rede, hier geht es um die Linke.
https://www.n-tv.de/politik/Von-den-Link...le20836179.html

Nos vemos
Dirk

 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 14:33
avatar  Chris
#222 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Zitat von dirk_71 im Beitrag #221
Zitat von jojo1 im Beitrag #220
Es ist grober Unfug, was bei Heise geschrieben wird.

Nur zur Info, Autorin ist Sevim Dagdelen MdB der Linken.

Und? Nur weil einer sehr weit links oder sehr weit rechts ist sollte er nicht manchmal des "Pudels Kern" erkennen können?


 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 14:48
#223 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Sorry, aber die Linke hat hier vollkommen recht. Über die Zukunft Venezuelas hat weder die USA noch die EU zu entscheiden, sondern allein die Venezolaner. Hätte die Opposition bei der Präsidentschaftswahl geschlossen für den Gegenkandidaten gestimmt, hätten sie eine Chance gehabt, aber sie war heillos zerstritten und hat es gar nicht erst probiert und so stattdessen Maduro an der Macht gehalten.
Nun kann man darüber diskutieren, welche Mängel es bei der Wahl gab, aber Guaido verfügt nun über überhaupt keine Legitimation sich selbst zum Präsi auszurufen außer dass er von Trump dazu auserkoren wurde.

Desweiteren sieht Dagdelen auch richtig, dass Trump durch die aktuellen Sanktionen versucht, die Regierung die Geldmittel zu nehmen, die dringend für Lebensmittel- und Medikamentenkäufe benötigt würden, und so die schon schlimme Versorgungslage noch unerträglicher für die Venezolaner zu machen in der Hoffnung, dass die nicht die USA, sondern Maduro dafür verantwortlich machen.


 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 14:53
#224 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Was diese übergestülpte Demokratie oder die Unterstützung so einiger Revolutionen für Demokratie bringt, sieht man ja in diversen Ländern.

Carnicero


 Antworten

 Beitrag melden
31.01.2019 15:00
avatar  Timo
#225 «Es ist eins vor zwölf in Caracas»
avatar
Rey/Reina del Foro

Komisch, wenn es um Erdogan geht, kritisiert Frau Dagdelen immer die zu weiche Haltung der Bundesregierung im Hinblick auf Demokratie und Menschenrechte in der Türkei.

Bei Maduro sieht sie das ganz anders. Klar der ist ja links. Ein klassischer Fall von Doppelmoral.


 Antworten

 Beitrag melden
Seite 9 von 61 « Seite 1 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 ... 61 Seite »
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!