Anleger kehren Caracas den Rücken

26.09.2007 15:09
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#1 Anleger kehren Caracas den Rücken
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Anleger kehren Caracas den Rücken

Seit die Regierung den Telekomkonzern CanTV und Stromkonzern EDC verstaatlicht hat, verlor die Börse in Caracs auf einen Schlag rund ein Drittel ihrer Kapitalisierung. Weitere Aktien könnten bald auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit folgen. Und auch an anderen Börsen in Lateinamerika hinterlässt die Finanzkrise ihre Spuren.

An der Börse in Caracas ist es still geworden. Nur noch ein paar Makler verlieren sich auf dem Parkett in dem viel zu großen Bürokomplex im noblen Stadtteil El Rosal. Im Juli lagen die Tagesumsätze unter einer Million Dollar.

Seit die Regierung den Telekomkonzern CanTV und Stromkonzern EDC verstaatlicht hat, verlor die Börse auf einen Schlag rund ein Drittel ihrer Kapitalisierung. Weitere Aktien könnten bald auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit folgen. Präsident Hugo Chávez hat im August bereits den kolumbianischen Zementkonzern Cementos Andinos verstaatlicht und machte in einer TV-Ansprache deutlich, dass er ab sofort die venezolanische Tochter des mexikanischen Zementkonzerns Cemex auf dem Kieker habe. Die Cemex-Filiale ist ebenfalls in Caracas börsennotiert.

Die Investoren schreckt zudem ab, dass die Regierung die Finanzmärkte immer stärker kontrolliert. Die Marktturbulenzen im Norden haben der Börse den Rest gegeben............


http://www.handelsblatt.com/news/_pv/_p/...aspx/index.html


Don Olafio


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26.09.2007 19:29
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#2 RE: Anleger kehren Caracas den Rücken
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Naja den Tread hättest dir sparen können, das habe ich ja schon vor einem Monat geschrieben.


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26.09.2007 21:50
#3 RE: Anleger kehren Caracas den Rücken
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Rey/Reina del Foro

Wozu braucht denn Venezuela überhaupt noch eine Börse? Im Sozialismus werden Schachergeschäfte, Spekulantentum und Zinswucher ohnehin nicht geduldet.


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26.09.2007 21:57 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2007 22:02)
#4 RE: Anleger kehren Caracas den Rücken
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Rey/Reina del Foro
Zitat von el loco alemán
Im Sozialismus werden Schachergeschäfte, Spekulantentum und Zinswucher ohnehin nicht geduldet.

Doch, die der Machtelite (hier: der Chávez-Clan) und vor allem ersteres. Bekanntlich ist Venezuela einer der korruptesten Staaten der Welt. (Aber ne Börse brauchen die dazu tatsächlich nicht.)
--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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26.09.2007 22:14
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#5 RE: Anleger kehren Caracas den Rücken
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( Gast )

Zitat von el loco alemán
Wozu braucht denn Venezuela überhaupt noch eine Börse?

Weil sie Ìnvestoren brauchen? Im Prinzip ist die Börse auch ein Gradmesser der Wirtschaft, das gesunde Vertrauen in die Zukunft, aber in Venezuela investiert niemand mehr, niemand kauft Aktien von Unternehmen in Venezuela wer kann verscherbelt die Aktien. Wer Land hat wird verkaufen den die Enteignung steht bevor zuerst nur die Unternehmen und später die kleinen. Solange die grossen enteignet werden klatschen die kleinen Idioten und jubeln und sobald die grossen gemolken sind kommen die kleinen dran und dann ist seine Diktatur bereits installiert. Was lernen wir aus Afrika mit der Enteignung der Weissen? Enteignungen bringen nichts, vorallem können die enteigneten Firmen in Venezuela nicht mehr vom Internationalen Wissen, Verbindungen, und Know how der Muttergesellschaften profietieren und werden zwangsweise eingehen, alles nur ne Frage der Zeit. Was machen die wenn mal kein Oel mehr sprudelt? Das selbe ist in Arabien und dem Iran. Gibt es Produkte die ihr konsumiert aus diesen Ländern???? Die verpassen die Ansiedlung von Industrien, Wissensfabriken, Tourismus etc., wie Cuba und die anderen Sozialistischen Länder. Gab es jemals ein erfolgreiches Sozialistisches System?

Chavez kann weiter

Ich auf den Niedergang Venezuelas.


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