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Dieses Thema hat 539 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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el loco alemán
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#276 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
31.07.2009 17:30

In Antwort auf:
"unos 100 años" bedeutet nicht "einige", sondern "etwa" 100 Jahre.

Ja das verwirrt. In der Umgangssprache wird statt "unos" eher verwendet "ma-o-meo"

George1
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#277 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
31.07.2009 18:11

Zitat von el loco alemán
"ma-o-meo"


nur in SdC - sonst existiert überall das "S".

_________
Die USA-Massenverblödung(,)die in Deutschland immer mehr um sich greift, ist eine der schlimmsten Kriegsfolgen(A. Schweitzer)

jan
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#278 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
31.07.2009 18:38

Denkste

Beispiel:

Cárdenà

Wird auch ohne Schluß- s ausgesprochen.

Kurzes Schluß à
Von den Einheimischen!

el loco alemán
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#279 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
31.07.2009 18:39

Zitat von George1
Zitat von el loco alemán
"ma-o-meo"


nur in SdC - sonst existiert überall das "S".

Sagt man. In Havanna wird aber genauso gesprochen. Da hab ich es schließlich her. Vielleicht wegen der vielen Palästin@s?

George1
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#280 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
31.07.2009 19:28

hab das letzten Monat erst in Guanánamo erlebt, das mir nach dem typisch satiagueren"Eta e" freundlichst ein Wörterbuch zur weiteren Unterhaltung geschenkt wurde.

_________
Die USA-Massenverblödung(,)die in Deutschland immer mehr um sich greift, ist eine der schlimmsten Kriegsfolgen(A. Schweitzer)

user
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#281 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
31.07.2009 19:41

Zitat von el loco alemán
Ja das verwirrt. In der Umgangssprache wird statt "unos" eher verwendet "ma-o-meo"

hmmmmmmmm

mir schreibt man immer "mas menos" und das kommt von einem santiaguero......

jan
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#282 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
31.07.2009 20:32

te amo mas-menos que anterior!?

Kubabunny
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#283 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
02.08.2009 12:32

Hallo Leute,

ich finde das Bau-Thema sehr interessant...endlich mal wieder was anderes hier im Forum!
Also wir haben uns in diesem Jahr vorsichtig an das Bau-Thema heran gewagt und zwar nur mit der Renovierung von Bad und Schlafzimmer...sowie der Installation einer Klimaanlage! Außerdem Bau eines Wandschranks und Erneuerung von Türrahmen und Türen. Das alles war natürlich mit Problemen bezügl. der Materialbeschaffung und der "Motivation" der Bauarbeiter verbunden. Laut letzter Info aus Kuba ist jetzt ersteinmal alles soweit fertig...gott sei Dank! Insgesamte Bauzeit / Renovierungszeit betrug 2 Monate.
Was mir aber noch Sorgen bereitet...aber vielleicht könnt ihr uns dabei nützliche Tipps geben...ist das undichte Holzdach (!!!). Was im Klartext heißt Balken morsch und kaputt...an einigen Stellen regnet es rein und ab und zu kommt auch ein kleines Stückchen Holz runter !!! Ich würde ja ein komplett neues Dach aufs Haus bringen wollen (Beton) aber ich habe keine wirkliche Vorstellung davon wie das abläuft auf Kuba...könnt Ihr uns da ein paar Infos zukommen lassen??? Der Gedanke ist im Moment auch eventl. später mal ein Stockwerk drauf zu setzen...wir feuen uns über alle Infos, Anregungen und Vorschläge zu diesem Thema!

LG, Kubabunny

guzzi
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#284 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
02.08.2009 12:40

Warum hast du nicht erst beim dach angefangen, was eigentlich üblich wäre , weil eben da die schweirigkeiten kommen mit dem zement und den betoneisen. Auch sollte man zuerst eine bewilligung holen, für das dach. Also die schwierigkeiten kommen schon. Türzargen mit türen, paar losas sind doch ein klack dagegen.

Kubabunny
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#285 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
02.08.2009 13:17

tja, es ist normalerweise so das man mit dem Dach beginnt...da hast Du recht...aber ich will ehrlich sein...da habe ich mich nicht wirklich ran getraut!!! Uns war es erstmal wichtig die wohnsituation im allgem. zu verbessern...die stark beschädigten Stellen am Dach wurden dabei notdürftig repariert aber das wir auch nicht ewig halten!!! Außerdem soll auch unbedingt ein Wassertank ans Haus / aufs Dach montiert werden, damit 24h fließend Wasser garantiert wird...aber mal sehen was sichnoch so ergibt! Bin Anfang Oktober wieder drüber und dann lass ich mich mal überraschen wie es bis dahin im Haus sieht. Und wenn ich ehrlich sein soll...am liebsten würde ich ja einen Freund samt seiner Baufirma und Angestellten mit rüber nehmen...da wäre zwar das Materialproblem noch zulösen aber das bauen / renovieren an sich wäre in erheblich kürzerer Zeit erledigt!!!

falko1602
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#286 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
02.08.2009 16:21

Zitat von Kubabunny
Hallo Leute,
Ich würde ja ein komplett neues Dach aufs Haus bringen wollen (Beton) aber ich habe keine wirkliche Vorstellung davon wie das abläuft auf Kuba...könnt Ihr uns da ein paar Infos zukommen lassen??? Der Gedanke ist im Moment auch eventl. später mal ein Stockwerk drauf zu setzen...wir feuen uns über alle Infos, Anregungen und Vorschläge zu diesem Thema!
LG, Kubabunny


bin zwar kein maurer oder architekt, aber bei einer " neuen" betondecke fällt mir nur ein stichwort ein:
statik?! die wiegt ja ein oder zwei kg mehr als ein holzdach?! sind die wände dafür ausgelegt?
falko

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guzzi
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#287 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
02.08.2009 19:42

Zitat von Kubabunny
da wäre zwar das Materialproblem noch zulösen aber das bauen / renovieren an sich wäre in erheblich kürzerer Zeit erledigt!!!


Kann dir nur sagen, in cuba gibt es sehr gute maurer, bauarbeiter. Deine deutschen kumpels würden sich noch wundern, wenn sie mit diesem baumaterial gerade mauern müssten.
In deinem falle ist es am besten wenn du eine blaca flachdach betonierst. Du musst leute suchen, die das schalmaterial schon haben, dann wäre immer noch das problem mit den betoneisen und dem zement, bei einer dicke von 18 cm rechnet man einen sack zement pro quadr. meter. Wenn du 30/50 cm steine nimmst, kannst du zement sparen. Wassertänke gab es im Frühjahr noch zu genügende, das problem wäre dann wieder die wasserpumpe, eine die langsam läuft und nicht zuviel schöpft. Würde dir auch anraten das deflon für die abdichtungen der verbindungen von deutschland mit zu nehmen. In cuba gibt es genug,taugt aber nichts.

Zitat von falko1602
bin zwar kein maurer oder architekt, aber bei einer " neuen" betondecke fällt mir nur ein stichwort ein:
statik?! die wiegt ja ein oder zwei kg mehr als ein holzdach?! sind die wände dafür ausgelegt?
falko


Das ist kein problem, da werden stützpfeiler errichtet, das sehen die cubis schon, was natürlich wieder aufwand gibt im material

falko1602
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#288 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
02.08.2009 19:56

Zitat von guzzi

Kann dir nur sagen, in cuba gibt es sehr gute maurer, bauarbeiter. Deine deutschen kumpels würden sich noch wundern, wenn sie mit diesem baumaterial gerade mauern müssten.


das kann ich nur bestätigen, war mit meinem schwager ein paar mal auf dem bau. haben dort türen eingebaut, war ein erlebnis!!
seit dem liebe ich meinen elektrischen bohrhammer heiss- und innig und sehe in einer deutschen leiter nicht nur eine leiter!!!
falko

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#289 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 07:53


Dach: Von der Idee eines Betondaches bin ich schnell abgekommen. Einziger Vorteil ist, dass man es aufstocken und oben drauf ein Tank platzieren kann. Aufstocken ist meines Wissens bie uns im Dorf sowieso nicht erlaubt, hat keiner. Es geht dann eher in die Breite. Unser Bad (sehr klein) hat ein Betondach. Dennoch hab ich den neuen Tank seitlich des Bades aussen auf ein HEB/IBE-Träger-Gestell 2.30m (Fusspunkt Tank) gestellt. (Stahl-)Tank (ca. 1'000l, neue Zementinnenschicht, abschliesbar, Aussenanstrich) samt Podest und Lieferung hat 50 CUC gekostet. Interessant wäre, wieso Euer Dach undicht ist? Sprich, wie ist/war es gedeckt? Alter des Daches ca.? Holz wird nicht morsch, wenn

a) die richtige Holzsorte gewählt wird, es
b) vor dem Verbauen gut durchgetrocken wurde und
c) keiner Feuchtigkeit ausgesetzt ist

Alternative zum Hochtank: Eine Erdzysterne, z. B. unter der Terasse (nimmt keinen Platz weg). Ganz einfach beschreiben: Loch auf, Bodenplatte mit Zement giessen, mit bloces (Ziegelsteinen) die Mauern machen, Innen verputzen (wasserdicht), Terasse (Deckenschalung) drüber, Zugang seitlich. Dann fehlt nur noch eine Pumpanlage, ein "ladron", und solange Strom vorhanden ist, fliesst auch Wasser. Ein Hochtank ist jedoch wesentlich unkomplizierter und güsntiger.

Könnt Ihr euren Dachschaden nicht als Hurrikan-Schaden von IKE deklarieren? Dann bekommt Ihr nebst der Genehmigung auch Material zu sehr günstigen Preisen. Sprecht mal mit der vivienda, evtl. habt Ihr ja dort auch amistades, was immer sehr hilfreich ist. In welcher Region seit Ihr grob beheimatet?

Zement: Ich konnte letztens EINEN Sack kaufen, 100 MN. Tine schreibt in ihrem Reisebericht, dass es in der Gegend Bayamo, Provinz Granma relativ viel Zement geben soll. Fraglich ist, ob man dort Schwarzware kaufen kann. Dann bleibt noch das Transportproblem. Erwischt Dich die Polizei mit Zement und ohne Quittung ist der Käse fett. Eisen für die Armierung ist so gut wie nicht zu finden.

Das Fiese am Dach ist, dass Dein neuer Wandschrank und andere Renovationen Schaden nehmen, wenn es reinregnet oder insgesamt ein feuchtes Klima herrscht. Stichwort Schimmel - feucht & heiss. Daher solltet Ihr das Thema Dach so rasch als möglich angehen.

Dein Freund samt seiner Baufirma kann hier bleiben. Wie guzzi schon schrieb wäre der mit dem Vorhandenen wahrscheinlich überfordert. Zudem könnte er nur als Tourist einreisen, nichts an Maschinen/Material mitnehmen. Sehr gute Arbeitskräfte gibt es auf Kuba genug (allerdings auch sehr schlechte). Hört Euch um und lasst Euch von den möglichen Kandidaten Referenzen zeigen, sprich fahrt zu 2,3 oder 4 Objekten hin, wo genau der Typ massgeblich dran gearbeitet hat. Sprecht mit den Leuten, schaut genau. So unterscheidet man die Wölfe von den Schafen.

Kannst Du vielleicht ein paar Kosten aufstellen? Rein aus Interesse. Was hatte der Wandschrank für Masse und wieviel hat er gekostet? Was genau habt Ihr an Arbeitsschritten vorgenommen? Kosten dazu? Zahlung an die Arbeiter je Stunde / je Abscnhitt? Hattet Ihr nur Handlanger oder einen ganzen Trupp, sprich habt Ihr ganze Gewerke vergeben?

Motivation: Ein Bonus-System gekoppelt an Termine hilft nebst der obligatorischen Entlöhnung in Teilzahlungen (niemals zuviel teilzahlen, keine Vorschüsse).


falko1602
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#290 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 08:38

Zitat von Evaniuska
Holz wird nicht morsch, wenn

a) die richtige Holzsorte gewählt wird, es
b) vor dem Verbauen gut durchgetrocken wurde und
c) keiner Feuchtigkeit ausgesetzt ist


also kurz gesagt: holzdach in cuba kannste vergessen oder?
falko

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#291 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 08:52

Ganz im Gegenteil, falko. Musst nur mit den richtigen Leuten bauen. Klar ist, dass man beim Holzkauf schwer aufs Kreuz gelegt werden kann und unbedingt die richtigen Berater an seiner Seite haben sollte. Wer weiss schon, welche Holzsorte zu wählen ist, wie ich diese in geschlagenem, entastetem Zustand erkenne und wie ich deren Lagerungsalter / die Durchtrocknung einschätzen kann... ich nicht. Der Holzverkäufer sollte auch einer sein, der "greifbar" ist, sprich jemand aus dem Dorf, den man kennt.

Hab gerade im Mai für 300 MN Bauholz für einen grösseren Schuppen / Stall und ca. 15-20m Zaun gekauft (knapp 2 Ochsengespanne voll). War nicht einfach, aber ich kannte meine Gegenüber und hatte gute Berater dabei. Wenn man da jedoch hektisch auftritt, mit CUC wedelt und im richtigen Moment nicht die ein oder andere Alternative andeutet (anderer Lieferant oder Grundgerüst des Stalles aus Stahlträgern), wird man über den Tisch gezogen und bekommt falsches Holz, was dann gerade verbaut bereits morsch zu werden beginnt.

Alternative: Man spricht mit dem forrestal und schlägt selber. Dann dauert es wieder, bis das Zeug durchgetrocknet ist.

chulo
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#292 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 09:05

In Antwort auf:

bin zwar kein maurer oder architekt, aber bei einer " neuen" betondecke fällt mir nur ein stichwort ein:
statik?! die wiegt ja ein oder zwei kg mehr als ein holzdach?! sind die wände dafür ausgelegt?
falko
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Das ist kein problem, da werden stützpfeiler errichtet, das sehen die cubis schon, was natürlich wieder aufwand gibt im material



Das schaut halt leider nicht so gut aus, wenn Pfeiler errichtet werden müssen.

guzzi
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#293 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 09:27

Zitat von chulo
Das schaut halt leider nicht so gut aus, wenn Pfeiler errichtet werden müssen.


Das ist das wenigste, die columnas sind sehr schnell errichtet. Es werden auch solche gegossen, für das dach, dann fällt dies mit dem holz weg. In sehr vielen regionen gibt es sehr schwer zu kaufen. Es ist sowieo höchst strafbar, weil das geschlagene holz vom wald dem staat gehört. Manchmal kann man privat kaufen von einem grundstück, cedros, zedernholz. Sehr gutes holz. Trocknen braucht es man nicht für den dachstock, das wird nicht mal da in europa gemacht. Um holz zu sparen werden auch keine balken gesägt, sondern bretter, die werden dann aufgestellt so dass sie die tragkraft doch gewährleistet ist. So ein ziegeldach ist immer besser als eine placa, nur schon wegen der hitze.
Zwei meiner engsten kumpels waren in ungarn und hatten dort das zimmermann handwerk gelernt.

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#294 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 14:08

guzzi, wegen der Illegalität oder der Herkunft des Holzes mach ich mir keinen Stress. Unser Holz war von Privat bzw. es lag auf seinem Grundstück. Aber auch mit den Leuten der forrestal kann man reden. An Holz fehlt es bei uns selten, das sieht man auch am Preis. Die 300MN fand ich sehr fair für 2 Ochsenkarren voll. Transport war inklusive. Fürs Mithelfen beim Abladen der Stangenware hab ich den beiden campesinos noch je ein Bucanero in die Hand gedrückt.

Trocken sollten vorallem Zaunpfähle sein, die man in die Erde eingräbt. Diese schimmeln und morschen sonst sofort und der Zaun ist für die Katz. Vor und hinter dem Zaum gibts auch noch je eine dichte Linien mit atajo negro, dem Kaktus mit der giftigen bzw. stark hautreizenden Milch (ins Auge gelangt kann es zur Erblindung führen). Aber auch das Dach, grünes Holz arbeitet. Verzurrt und genagelt reisst es Dir, spaltet sich. Einen "feuchten" Dachstuhl, also mehr oder weniger frisch geschlagenes Holz hab ich auch hier in Europa noch nie gesehen.

Vielleicht interessieren hier noch Grundstückspreise. Ich mach mal den Anfang und bin gespannt, ob da noch jemand was beitragen kann. Mai 2009 in der Provinz Holguin (im Norden dieser Karte), am Land, 15-30km vom Meer entfernt hab ich hinter unserem Haus dirket anschliessend einem Nachbarn ca. 120qm (ca. 8 x 15m) zu 1'300 MN (52 CUC) abgekauft. Reines Grundstück ohne Bebauung, bepflanzt mit platano, boniato, café und acuacate. Darauf erstellen wir den rancho und dafür brauch ich auch die Zaunpfähle (Holz 300 MN, ein paar MN noch für Nägel, Zaunkrampen haben wir selber hergestellt, Dachabdeckung, vermutlich "goma", noch vakant). Weniger als 2'500 MN (100 CUC) und fertig ist das neue Grundstück für die Viecher. 125 libra Schweinfleisch (oder ca. 200-230 libra "lebend") oder 25 Göckel oder 80-100 Bucanero oder 2 Tage ohne Mietwagen und schon hat sich die Investion amortisiert.

guzzi
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#295 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 17:03

Möchte da nicht den besserwisser spielen.
Selbst die schaukelstühle werden aus frischem holz angefertigt. Wenn du einen geteilt mit nach europa nimmst und ihn nicht gleich zusammensetzt, dann verzieht er sich, das nur weil das holz nass ist.
Das holz für die dachstühle, wird auch nicht getrocknet, wenn es zusammengebaut ist, dann kann es sich nicht mehr verziehen. Das selbe merkst du auch beim holztäfer, es kommt immer wieder vor, dass sich die decken noch verziehen. Auch können sie feuchtigkeit aufnehmen und sich wieder aufstossen. Lies mal einen kaufvertrag genau durch mit möbel aus massivholz, selbst da ist meistens die garantie ausgeschlossen. Wenn man den baumstamm aufsägt, das kernstück in der mitte wegtrennt, dann reisst das holz nicht mehr. Daher auch die verschiedenen qualitäten vom holz. Daher gibt es extra bauholz, das ist meistens tannenholz.
Akazienholz eignet sich am besten für die pfähle um etwas einzuzäunen, die werden auch oft gebraucht, wenn sie im wasser auf den grund eingeschlagen werden.
Das wenigste holz wird gelagert und getrocknet, nur gerade das furnier und möbelholz. Alles was täfer ist, wird ofengetrocknet. Orientiere dich mal, wie lange es dauert bis ein cm holz gelagert werden muss, bis es trocken ist. Darum ist das furinerholz eines der teuersten.

jan
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#296 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 17:11

Was ist täfer?

Wie gut, dass ich nur olle Möbel kaufe

Das Holz ist schon trocken und brennt später besser

Angefügte Bilder:
100_0012.jpg  
guzzi
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#297 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 17:59

Zitat von jan
Was ist täfer?


das sind holzpanelen, die nut und feder haben um sie zusammen zu fügen, braucht man meistens für decken und wandverkleidung,
um zu verbrennen ist das alte holz nicht geeignet.
Das brennholz sollte etwa 3 jahre gelagert werden, nach dem 5 Jahr nimmt der wärmewert ( brennwert) wieder ab, so dass das holz nur noch verbrennt und zu wenig wärmewert abgiebt.
So schnell beim schauen, sollte dein sekretär massiv holz sein, man muss aber achtgeben, es wird sehr oft massivholz angeboten, dabei ist nur das deckblatt aus massivem holz, eben stark furniert. Viele möbel haben nur eine holzfolie, die teureren bis mehrere millimeter furnierplatten.
das wird eben genacht, dass die grossen flächen nicht reissen oder sich verziehen.
onky-tonky jan

jan
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#298 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 18:11

Du kannst alt werden wie ´ne Kuh-- und lernst immernoch dazu!


Holzverkleidung ist Schriftdeutsch, Täfer ist Alemannisch -

Sekretär ist Eiche, Massivholz.

Mit "verbrennen" war natürlich nur ä Späßle.

guzzi
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#299 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 18:16

Zitat von jan
Sekretär ist Eiche, Massivholz.


Ist auch klar, dass man so ein schmuckstück nicht veräschert

ehemaliges mitglied
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#300 RE: Wir wollen bauen - Thema Materialbeschaffnug
03.08.2009 18:46

Zitat von Evaniuska
Ganz im Gegenteil, falko. Musst nur mit den richtigen Leuten bauen. Klar ist, dass man beim Holzkauf schwer aufs Kreuz gelegt werden kann und unbedingt die richtigen Berater an seiner Seite haben sollte. Wer weiss schon, welche Holzsorte zu wählen ist, wie ich diese in geschlagenem, entastetem Zustand erkenne und wie ich deren Lagerungsalter / die Durchtrocknung einschätzen kann... ich nicht. Der Holzverkäufer sollte auch einer sein, der "greifbar" ist, sprich jemand aus dem Dorf, den man kennt.

Hab gerade im Mai für 300 MN Bauholz für einen grösseren Schuppen / Stall und ca. 15-20m Zaun gekauft (knapp 2 Ochsengespanne voll). War nicht einfach, aber ich kannte meine Gegenüber und hatte gute Berater dabei. Wenn man da jedoch hektisch auftritt, mit CUC wedelt und im richtigen Moment nicht die ein oder andere Alternative andeutet (anderer Lieferant oder Grundgerüst des Stalles aus Stahlträgern), wird man über den Tisch gezogen und bekommt falsches Holz, was dann gerade verbaut bereits morsch zu werden beginnt.

Alternative: Man spricht mit dem forrestal und schlägt selber. Dann dauert es wieder, bis das Zeug durchgetrocknet ist.

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Ein Feuchtemessgerät bekommst Du im Fachhandel für 20 Euronen. Das ist das Problem nicht.
Hölzer, die Lignin abgeben, erkennbar an der silbrigen Patina gibt es meines Wissens in Cuba nicht.
Deshalb verbietet sich Holzbau in Cuba von selbst. Über die Dauerhaftigkeit von z.b. Eiche, Douglasie auch oder gerade auf bewitterten Flächen (keine Dauerfeuchte) kann man sagen... so ca. 500% länger als Beton,Stein,Ziegel. Jedoch nur bei der richtigen Pflege... also keine!!!

Auch für cubanische Hölzer gilt, Wachstumsphase des Kernholzes ist ca. Nutzungsdauer nach dem verbauen. Richtig Austrocknen wirst Du das Holz eh nicht können. Technisch nicht ganz so einfach.

Generell würde ich in Cuba alles aus Ziegel/Ton bauen. Die Böden vom Oriente sollten das hergeben.
Ein weiterer Baustoff für Cuba ist sicher Kalk.

Dies sind alles die Baustoffe die auch vor der Revolution (auch der, der Zement u. Steineindustrie) verwendet wurden. Havanna steht ja auch noch. Im Gegenteil, Zement,Beton ist sicher der schlechteste Baustoff den man in Cuba verarbeiten kann.In Deutschland übrigens auch... nur für uns, also für die Sanierungsbranche, der echte Renditebringer. Zum Vergleich, ein m² Betonsanierung, nach ca. 10 Jahren Nutzungsdauer liegt bei ca. 50% von der Erstellungskosten.(BN 40) Ich kenne Tiefgaragen da fangen wir unten wieder an wenn wir oben fertig sind. Zum Vergleich, im Keller von der Würzburger Residenz ist in den letzten 100 Jahren nichts saniert worden. Auch oder gerade für Cuba... Back to the Roots.

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