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Dieses Thema hat 78 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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Renate
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Mitglied seit:

#51 RE:kein sprit mehr
06.09.2002 22:38
In Antwort auf:
Über die vielen Dollars, die sie verdient haben?


Nein, Moskito, über die peinlichen Touristen.

Nur mal so als Illustration dafür, welchen Umgang Kubaner mit Geld pflegen:

Ich bin mit ein paar Kubanern tanzen, natürlich zahlt immer mal der eine, mal der andere für den ganzen Tisch von acht Personen (der eine verdient 1200 Euro netto und hat Frau und Kind zu Hause, der andere verdient 800 netto schwarz und ist mit einem 3-Monate-Besuchervisum hier.) Immer, wenn ich den Geldbeutel zücke, komme ich zu spät.

Der Deutsche Verischerungskaufmann, der noch am Tisch sitzt, macht übrigens überhaupt keine Anstalten, irgendwas zu bezahlen. Kaum ist mein Bier leer, steht immer schon ein frisches da. Nachdem der kubanische Schwarzarbeiter drei weitere Bier (nicht alle für mich!) bestellt hat, bringt der Kellner drei Mojito (für 21 Euro). Der Schwarzarbeiter verzieht keine Miene, legt den Zaster auf den Tisch und verteilt die Mojito unter den anwesenden Damen. Der deutsche Versicherungskaufmann fängt dagegen ein langes Palaver mit der Bedienung an, von wegen, die Mojitos seinen eine Fehllieferung gewesen, Sauerei, blablabla.

Na, und so ist das immer. Diese Kubaner verdienen vielleicht nur ein Bruchteil von dem, was ich verdiene, aber bezahlen immer fleißig die Rechnung. Außerdem wird auch mein Sportlehrer immer eingeladen, wenn er mit einem von den Burschen unterwegs ist (sie verdienen Geld, er noch nicht). Außer dem Essen & Trinken kaufen sie ihm da mal einen Gürtel, den er schön gefunden hat, oder ein T-Shirt, gut, das kostet alles nicht die Welt, aber in jedem Fall mehr, als einen Euro.

Kommentar von meinem Sportlehrer: Wer in Kuba in der Kneipe nicht schnell genug das Geld aus der Tasche zieht, ist einfach ein Geizkragen. (Also, Moskito, mir gefällt das Prinzip ja ungemein und diese Art von Großzügigkeit finde ich auch an Russen große Klasse ).

Und wer soviel verdient, dass er sich einen Urlaub in der Karibik leisten kann, und dann, um einen Dollar zu sparen, über den Zaun steigt, hat einfach irgendwie nicht alle Tassen im Schrank.

Deswegen schüttelt die Security bis heute noch den Kopf.

Noch ein anderes Beispiel zur Illustration: Ein fränkischer Sextourist, schicke Villa, überdachter Pool, nagelneuer BMW, geerbtes Baugeschäft, Millionär, lädt meinen Sportlehrer und mich zum Wochenende ein. Wir fahren hin und der Mann hat überhaupt nichts eingekauft, um Gäste zu bewirten, keinen gescheiten Wein, kein Essen, kein Obst, keine Süßigkeiten, kein gar nichts, noch nichtmal Milch für meinen Sportlehrer zum Frühstück (er trinkt keinen Kaffee).

Schlafen tun wir auf seinem Ecksofa, in L-Form, Köpfchen an Köpfchen, sozusagen.

Mein Sportlehrer ist entsetzt: Sowas hat er noch nie erlebt. Er ist fast vierzig, aber sowas hat er noch nie gesehen. In Kuba hätte jede Familie mindestens ihr gutes Bett für die Gäste zur Verfügung gestellt, geschweige denn, jede Menge guter Sachen zum Essen und Trinken besorgt.

Kann ich allerdings nur bestätigen. Für uns (meinen Sportlehrer und mich) wurden in Kuba nicht nur Betten geräumt, sondern Wände getüncht und Gardinen genäht. Alles im Handumdrehen, in zwei, drei Tagen. Und nebenher ständig gekocht, gewienert und eine kontinuierliche Party organisiert.

Ich sag' Dir, Moskito, die Kubaner wundern sich ganz aufrichtig und ehrlich über die deutsche Sparwut. Oder besser: Knickerigkeit.




Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#52 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 09:02
In Antwort auf:
In Kuba hätte jede Familie mindestens ihr gutes Bett für die Gäste zur Verfügung gestellt, geschweige denn, jede Menge guter Sachen zum Essen und Trinken besorgt.
Hab ich auch so erlebt.....war mir schon manchmal fast peinlich, wie sich alle um mich gesorgt haben.

Aber insgesamt reden wir von zwei verschiedenen Dingen. Ich meine nicht die Knickrigkeit eines Millionärs (möge er im Pool seiner fränkischen Villa absaufen), sondern, falls deine finanziellen Mittel nicht unerschöpflich sind, dann musst du dir schon überlegen, ob du (in Cuba) z.B. 1000 $ in einer Woche raushaust (wie manche hier glaubhaft berichten), oder einen Monat (oder länger) davon lebst.

Ich versuche mich dem Touristennepp soweit wie möglich zu entziehen, und dies geht auch ohne des Nachts über Zäune steigen zu müssen und auch ohne (!) das die Lebensqualität darunter leiden müsste. M.


Moskito
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Rey/Reina del Foro


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Mitglied seit: 02.06.2001

#53 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 09:03
In Antwort auf:
Muß leider feststellen, daß diese Gleichung häufig (aber nicht immer) gilt.
Quesito, gerade in Cuba habe ich die Erfahrung gemacht, dass teuer meist kein Indikator für Qualität ist, sondern allenfalls für Touristennepp! M.


Renate
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#54 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 09:42
In Antwort auf:
Touristennepp


Tja, eigentlich geht's hier ja nicht um Touristennepp, sondern es wird eifrig diskutiert, wie man durch das Tanken von Schwarzbenzin eine Handvoll Dollar spart.

Ich persönlich fahre in Kuba sowieso immer nur mit dem himmelblauen Chevrolet von meinem Sportlehrer (und das auch nur, wenn die Polizei nicht guckt). Für die Betankung mit Schwarzbenzin (und sämtliche unterwegs anfallenden Reparaturen und Reifenwechsel) sorgt natürlich immer er.

Wäre das nicht so, würde ich ganz einfach und mühelos an einer Tankstelle tanken, hierzulande scheitert am Geld fürs Benzin ja schließlich auch keine einzige Reise.

Quesito
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#55 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 12:20
@Renate
Irgendwo gibt es ja auch eine vernünftige Mitte zwischen dem Hinausballern von Geld und deutscher Knickerigkeit. Ist ja lustig, wenn der Kubischwarzarbeiter überteuerte Mojitos spendiert, aber letztendlich wäre es besser er würde mit dem Geld seiner Familie einen Kühlschrank etc. kaufen oder sein Haus renovieren. Mir ist jedenfalls aufgefallen das viele Kubaner ihr weniges Geld regelrecht zum Fenster rausschmeißen. Hauptsache das Geld ist für irgendwelchen Tant schnell wieder weg, am besten für Sachen mit denen sich gut angeben läßt. (Auch die teuren Mojitos sind nur zum Angeben.) Da werden Ruckzuck die wenigen Dollars nur zum Angeben für den überteuerten Schweinefraß im Rapido (das es überhaupt Kubaner gibt die da hingehen) rausgeballert und der Rest des Monates wird gehungert und nur vom Reis gelebt.

Quesito
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#56 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 12:31
@Mosquito
Wenn ich richtig nachdenke hast Du tatsächlich nicht unrecht. Das die Pesobocaditos besser sind als das Rumbossandwich ist nur ein Beispiel. Ein Rumbakonzert für 1 Peso Eintritt kann mehr Spaß machen als ein Nachtclubbesuch für was weiß ich wie viel Dollars.
Allerdings werde ich auch in Zukunft meine Mietreisschüssel auf dem Weg zum Flughafen nicht mit fragwürdigen Schwarzsprit betanken oder statt Havana Club zu schnabulieren mich mit Chispetren abfüllen. Ich kann, wie meine Freundin auch nur lachen wenn Touris sich ganz stolz in Camionettas quälen um das Geld für den Viazul zu sparen.

derhelm
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Forums-Senator/in

Beiträge: 2.757
Mitglied seit: 07.08.2001

#57 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 12:49
In Antwort auf:
Ich kann, wie meine Freundin auch nur lachen wenn Touris sich ganz stolz in Camionettas quälen um das Geld für den Viazul zu sparen.


Ich kann da überhaupt nicht drüber lachen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt die 85 km von einer Stadt auf dem Land mit 20.000 EW nach HOG zu fahren, um den Mietwagen abzuholen. Alternative: Man ruft ein Touri-Taxi aus HOG, bis der da ist, wenn er denn überhaupt kommt, vergehen 2h, Fahrtzeit dann nocheinmal 1,5h. Mit dem camion, der sehr pünktlich fuhr, waren es 2h. Taxi particular ist dort auch nicht immer so schnell zu finden, insbesondere wenn der Stammfahrer gerade mal wieder eine multa von 75$ zahlen musste oder der Lada defekt ist. Die meisten Fahrer auf dem Land haben leider zuviel Angst bei den puntos de control.
Naja, für ein paar pesos extra kann man es sich dann immerhin in der Fahrerkabine bequem machen.

Andy
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#58 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 14:06
@derhelm:

Aus der Aussage von Quesito ging ja hervor, dass es die Alternative Viazul in der Tat gegeben hätte, aber die Touris sind dann trotzdem Camionetta gefahren. So etwas zu machen, ist ja wohl wirklich Blödsinn.
Wenn es keine andere Möglichkeit gibt wie in dem von Dir beschriebenen Fall, ist das natürlich etwas anderes.

Andy

Alex
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#59 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 15:30
Ich bin auch in der Situation es nicht sooo dicke zu haben (kubanische Freundin hier zu haben kostet eben).
In Santiago sind wir fast immer fuer 1 Peso nach Siboney zu Strand gefahren auf'm Guagua hinten drauf! Lustig isses meistens auch noch dazu.... Warum soll ich fuer ein Taxi 6-8 Dollar zahlen fuer die gleiche Strecke??? Weiss nicht wo da der Bloedsinn ist Andy?! Auch jetzt beim bevorstehend Trip werde ich den oeffentlichen Transport versuchen zu nutzen (inkl. VIAZUL).
Ansonsten scooter mieten - die sind noch zu bezahlen und ausserdem macht's Spass mit den Dingern durch die Gegend zu gluehen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Die Mitwagenpreise sind mir auch zu happig naehmlich.

Schoenes Wochenende!
doei,Alex
(el campanero holandés y el torro alemán)

http://walk.to/myhomepage
http://mojito.freewebsites.com/

Andy
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#60 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 16:18
@Alex:

Es geht um die Verhältnismäßigkeit. Wer 50$ pro Tag für einen Mietwagen übrig hat, der muß doch nicht unbedingt das Risiko eingehen und billigen Pesosprit tanken, um ein paar $ zu sparen und dann womöglich irgendwo im Nirgendwo liegen zu bleiben.
Natürlich ist ein Taxi von Santiago nach Siboney keine Alternative. Ich käme ja auch nicht auf die Idee von Santiago nach Baraco mit einem solchen zu fahren. Allerdings würde ich mich auch nicht tagsüber in einen überfüllten, unklimatisierten Astro-Bus für diese Tour setzen, sondern den Viazul nehmen.
Roller sind sicherlich eine günstige Lösung, wenn man nur kleinere Ausflüge in die Umgebung machen möchte.

Andy

pedacito
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Rey/Reina del Foro


Beiträge: 6.875
Mitglied seit: 01.07.2002

#61 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 17:31
In Antwort auf:
Ich sag' Dir, Moskito, die Kubaner wundern sich ganz aufrichtig und ehrlich über die deutsche Sparwut. Oder besser: Knickerigkeit.





Hallo Renate,

zieh mal aus Baden-Würthemberg weg! (vermute ich jetzt mal so...) Ich habe auch Verwandte da unten (würg).
40 DM(!) für ein tolles Zimmer in einer Pension bezahlt MIT Frühstück (gut) und sich darüber beschwert, das
die Brötchen zu mickrig sind...

PS: Natürlich sind da nicht alle so, aber auffällig ist es schon...

Quesito
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#62 RE:kein sprit mehr
07.09.2002 23:15
@derhelm
Ich gebe ja zu, daß ich ich die Schnauze etwas voll genommen habe. Kuba ist halt anders. Ich erinnere mich selbst, daß eigentlich um halb elf noch ein Linienbus (ich als Westeuropäer habe nicht einmal erkannt daß das sowas wie eine Bushaltestelle sein soll) vorbeikomen sollte, aber er kam nicht. Alle anderen Cabanas in der Nähe hatten kein Telefon um ein Taxi zu rufen - wenn das gekommen wäre? ALso abwarten und Rum trinken und um halb eins kam eindlich ein Schrottcamione, dem Chango und Yemaya sei Dank.

Ich würde aber trotzdem keinen Schwarzpipisprit tanken um auf der völlig vereinsamten Küstenstraße zwischen Mare verde und Pilon bei den Krebsen (Millionen und aber Millionen) stehen zu bleiben...
Und Christal ist mir auch immer noch lieber als "Piss-Piss-frio"...
Aber lieber ein Pesobocadito con queso criollo als Pollo fritto im Ditu!!!

joaquin
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Mitglied seit:

#63 RE:kein sprit mehr
15.09.2002 15:14
In Antwort auf:
Nur mal so als Illustration dafür, welchen Umgang Kubaner mit Geld pflegen:

Ich bin mit ein paar Kubanern tanzen, natürlich zahlt immer mal der eine, mal der andere für den ganzen Tisch von acht Personen (der eine verdient 1200 Euro netto und hat Frau und Kind zu Hause, der andere verdient 800 netto schwarz und ist mit einem 3-Monate-Besuchervisum hier.) Immer, wenn ich den Geldbeutel zücke, komme ich zu spät.

Der Deutsche Verischerungskaufmann, der noch am Tisch sitzt, macht übrigens überhaupt keine Anstalten, irgendwas zu bezahlen. Kaum ist mein Bier leer, steht immer schon ein frisches da. Nachdem der kubanische Schwarzarbeiter drei weitere Bier (nicht alle für mich!) bestellt hat, bringt der Kellner drei Mojito (für 21 Euro). Der Schwarzarbeiter verzieht keine Miene, legt den Zaster auf den Tisch und verteilt die Mojito unter den anwesenden Damen. Der deutsche Versicherungskaufmann fängt dagegen ein langes Palaver mit der Bedienung an, von wegen, die Mojitos seinen eine Fehllieferung gewesen, Sauerei, blablabla.

Na, und so ist das immer. Diese Kubaner verdienen vielleicht nur ein Bruchteil von dem, was ich verdiene, aber bezahlen immer fleißig die Rechnung.


Dieses Verhalten gibt es auch in der Madrider Jugend-Szene beim abendlichen Streifzug durch die zahlreichen Tapas-Bars.
Hier entbrennt in jeder Bar (man macht so 10 - 20 durch an einem Abend) ein regelrechter Streit, wer die Rechnung (für alle natürlich) bezahlen darf. Viele Jungs gehen zum Schein auf die Toilette, um beim Kellner vorbeizuschauen und die Rechnung als Erster zu bekommen.

Als ich das erste Mal davon hörte, ist für mich als geborener Schwabe eine Welt zusammengebrochen.

Nicht erst seit Bertrand Russells Essay über Ökonomie und Ethik ist bekannt, dass moralische Vorstellungen oft die Folge wirtschaftlicher Umstände sind (Russell erklärt dies anhand des Beispiels der Jahrhunderte langen Ächtung vorehelicher Beziehungen, die auf unzureichenden Verhütungsmethoden und der Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft, welche mit erheblichen Zusatzkosten verbunden war, beruhte)

Ich glaube, mit diesem kubanisch/spanischen Verhalten soll die eigene wirtschaftliche Potenz signalisiert werden, die wiederum die Achtung innerhalb der Gruppe und natürlich die Chancen bei potenziellen Partnerinnen erhöht.

Joaquin

P.S. Renate, wenn Du nächstes Mal mit Deinen Kubanern ausgehst, gib mir Bescheid, ich lass mich auch gerne einladen !!

Andy
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#64 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 00:31
@el machinista:

Da Du ja nun wieder im Lande weilst: Wie hat sich denn die Situation vor Ort dargestellt ?
Ich habe ohne Probleme für Ende September einen Wagen reserviert bekommen. Die Frage nach Problemen wurde damit beantwortet, dass während der Hochsaison (Juli/August) jedes Jahr ein Engpaß herrscht.
Gab es noch Sprit an den Tankstellen ?

Andy

el machinista
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#65 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 00:54
@Andy,

der Dollarsprit war überall zu haben, die Preise sind unverändert bei 0,63 bzw 0,95 cent. Hier liegt Pablo mit seiner Analyse wohl mal richtig, daß dieser Sprit direkt aus Mexiko kommt und sozusagen in Lizenz verkauft wird. Auf dem Schwarzmarkt ist der Spritpreis allerdings zumindest im Bereich Holguin - Puerto Padre (wie übrigens auch fast alle Schwarzmarkt-Lebensmittel) drastisch gestiegen von zuvor 6-8 auf 15 bis 17 peso pro Liter, so daß es wirklich kaum noch Sinn macht, seine Karre mit dem Zeug zu ruinieren .
Die Folge ist, daß sich die Autodichte nochmals etwa halbiert hat, die Camiones fahren solange der zugeteilte Diesel reicht und das ist meist nur etwa bis 16 Uhr nachmittags. Darunter leiden die Kubaner natürlich, der Tourist dagegen kann nach Herzenslust rasen und sich die Birne einrennen (lassen). Das Astrobus-Netz wurde ausgedünnt, die Viazulbusse fahren aber nach wie vor.

Das mit den fehlenden Mietwagen war wohl wegen des Engpasses, obwohl z.B. vor dem Hotel Las Tunas jede Menge davon ungenutzt eingemottet rumstanden ... (vielleicht waren sie auch alle kaputt)
Warum meinem Bekannten dann gesagt wurde, es gäbe keinen Sprit und daher einen Buchungsstopp, nun, vielleicht wollte man ihm Angst machen, um ein anderes Reiseziel mit Mietwagen zu verkaufen. Das mit den geschlossenen Dollar-Tankstellen ist falsch, es gibt sogar mehr als je zuvor!
So zum Beispiel ein neues Oro Negro in Velasco, was nun wirklich ein Kaff auf der Strecke Holguin - PuertoPadre ist!

Also für "Dollarsprit-Autofahrer" Entwarnung, für die, die wie Kubaner reisen wollen: laßt es lieber, es ist eine noch größere
Tortur jetzt
Es heißt allerdings, Chavez hätte den Ölhahn wieder aufgedreht...

el machinista

el lobo
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#66 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 06:58
In Antwort auf:
..velasco,wasnun wirklich ein Kaff auf der Strecke Holguin -
Puerto Padre ist


Hola Machinista !

Bei mir liegt das Kaff auf der Strecke LAS TUNAS - Puerto Padre.Was die Karren im
Hotel Tunas angeht so findet dort " Bäumchen wechsele dich " statt , soll heißen
mal Batterie von A nach Auto B,Schebenwischer von A nach C ,Öl wiederun von C nach
B usw. Aber das werden wir im Oktober wieder zur allg. Belustigung beobachten dürfen.
MfG El Lobo

el machinista
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#67 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 08:37
Holá Lobo!

In Antwort auf:
Bei mir liegt das Kaff auf der Strecke LAS TUNAS - Puerto Padre

Das Kaff, was Du meinst, ist wsl.Vázquez, oder aber Du fährst jedesmal über Holguin, wenn Du von Tunas nach PP fährst...
Zwischen PP und Tunas liegen der Reihe nach: Maniabón, Vázquez, Naranjo, Palmarito und Becerra.
Velasco liegt jedenfalls zwischen Holguin und PP etwa 30km nördl.von HOG zwischen Los Güiros und Yaya, kannst Du mir ruhig glauben! Die Schwester meiner Frau lebt nämlich dort.

Venceremos!
el machinista

el lobo
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#68 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 10:37
Hola Machinista! Recht hast Du . War heute morgen beim lesen wohl noch nicht ausge-
schlafen .In Gedanken war ich nämlich bei Vazquez wo dich beim Ortseingang so eine
"wunderschöne Rakete" begrüßt.Also vielmals Entschuldigung war mein Fehler.
Die Fam. meiner LIEBSTEN wohnt in Tunas und in PP treiben wir uns auch immer umher.
MfG El Lobo

el machinista
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#69 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 11:35
Holá Lobo,
bist nicht der Erste, der die beiden Käffer verwechselt. Wann bist Du mal wieder in der Ecke?
Die Rakete ist echt ein Knaller.

el machinista

el lobo
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#70 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 12:21
@Machinista : Am 30.10 gehts wieder los.Zunächst 3 Wo. nach St.Lucia und danach
ins "heißgeliebte ach so kurzweilige Tunas"
MfG El Lobo

Renate
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#71 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 16:34
In Antwort auf:
Ich glaube, mit diesem kubanisch/spanischen Verhalten soll die eigene wirtschaftliche Potenz signalisiert werden, die wiederum die Achtung innerhalb der Gruppe und natürlich die Chancen bei potenziellen Partnerinnen erhöht.


Ja, genau. Für das reine Vorhandensein von wirtschaftlicher Potenz ohne deren Demonstration (oder den Protestantismus calvinistischer Prägung) haben Latinos Null Verständnis.

Das ist übrigens ein sehr interessantes Thema, dass der Schein bei Latinos dem Sein oft in gewisser Weise übergeordnet zu sein scheint. (Schöner Satz, gell? )

Quesito
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#72 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 16:51
In Antwort auf:
dass der Schein bei Latinos dem Sein oft in gewisser Weise übergeordnet zu sein scheint.


Sehr treffend formuliert! Das ist in der Tat so, daher auch oft der lächerliche Schmuck. Manche Latinos laufen ja rum wie wandelnde Weihnachtsbäume und leben in einer Hütte ohne fließend Wasser. Jedenfalls kann einem die ewige Angeberei ganz schön auf den Senkel gehen.

Mich fragte mal ein Kubi nach der Uhrzeit. Ich zeigte auf seine ausgesprochen protzige Uhr "tienes un reloj". "No tengo pilas".


derhelm
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#73 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 16:57
In Antwort auf:
Mich fragte mal ein Kubi nach der Uhrzeit. Ich zeigte auf seine ausgesprochen protzige Uhr "tienes un reloj". "No tengo pilas".


Einfach köstlich!!!!

Renate
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#74 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 17:08
In Antwort auf:
Für das reine Vorhandensein von wirtschaftlicher Potenz ohne deren Demonstration haben Latinos Null Verständnis.


Übrigens genausowenig, wie für das reine Vorhandensein von sexueller Potenz ohne deren kontinuierliche Demonstration.


Andy
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#75 RE:kein sprit mehr
16.09.2002 19:44
In Antwort auf:
der Dollarsprit war überall zu haben, die Preise sind unverändert bei 0,63 bzw 0,95 cent. Hier liegt Pablo mit seiner Analyse wohl mal richtig, daß dieser Sprit direkt aus Mexiko kommt und sozusagen in Lizenz verkauft wird.


Hat eigentlich schon mal jemand versucht, seinen Mietwagen mit Normalsprit für 0,63 USD dauerhaft zu betreiben ? Gepanscht kann der ja eigentlich nicht sein, sondern hat wahrscheinlich nur eine niedrigere Oktanzahl !?
Einmal hat mir sogar ein Tankwart den billigeren rein tun wollen mit dem Argument, dass aus beiden Zapfsäulen ohnehin dasselbe käme, da der Tankwagen nur eine Sorte gebracht habe. Weil ich aber ohnehin nur zehn Liter brauchte um zum Flughafen zu kommen, bin ich das Risiko bei der geringen Ersparnis aber lieber nicht eingegangen.

Andy

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