Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007

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30.05.2007 08:47
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#1 Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Fidel Castro Ruz

28 de mayo del 2007

6:58 p.m.

REFLEXIONES DE FIDEL

Las ideas no se matan

http://www.granma.cu/espanol/2007/mayo/m...o-se-matan.html


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30.05.2007 08:51
avatar  Garnele
#2 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Fidel Castro: Die Ideen kann man nicht töten
Vor einigen Tagen, als ich die Kosten zum Bau von drei U-Booten der Serie Astute analysierte, behauptete ich, dass mit jenem Geld „75 000 Ärzte ausgebildet und 150 Millionen Menschen betreut werden könnten, wenn man annimmt, dass zur Ausbildung eines Arztes ein Drittel von dem benötigt wird, was es in den Vereinigten Staaten kosten würde.“ Jetzt stelle ich mir auf der Grundlage der selben Berechnung die Frage, wie viele Ärzte mit den einhundert Milliarden Dollar ihren Abschluss machen könnten, welche Bush in einem einzigen Jahr in die Hände fallen, um in den irakischen und US-amerikanischen Familien weiterhin Trauer zu säen. Die Antwort lautet: 999 990 Ärzte, welche zwei Milliarden Menschen behandeln könnten, die heutzutage keinerlei medizinische Betreuung erhalten.
Seit der US-Invasion auf Irak sind dort mehr als 600 000 Menschen ums Leben gekommen und mehr als zwei Millionen sahen sich gezwungen zu emigrieren.
In den Vereinigten Staaten selbst haben ungefähr 50 Millionen Menschen keine Krankenversicherung. Das blinde Marktgesetz regelt die Leistungen dieser lebenswichtigen Dienste und die Preise werden selbst für viele Menschen innerhalb der entwickelten Länder unerreichbar. Die medizinischen Dienstleistungen tragen zum Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten bei, erzeugen aber weder bei den Leistungserbringern ein Gewissen, noch bei deren Empfängern Unbekümmertheit.
Den weniger entwickelten Länder, wo es mehr Krankheiten gibt, stehen weniger Ärzte zur Verfügung: einer je 5000, 10.000, 15.000, 20.000 oder mehr Einwohner. Wenn solche neue Krankheiten auftauchen wie z. B. AIDS, eine auf dem Geschlechtswege übertragbare Krankheit, die in kaum 20 Jahren Millionen Menschen das Leben genommen hat, dann erkranken an ihr mehrere Dutzend Millionen, darunter viele Mütter und Kinder. Für dieses Leiden gibt es schon lindernde Mittel, wobei der Preis der Medikamente pro Person 5000, 10.000 oder bis zu 15.000 Dollar jedes Jahr betragen kann. Das sind Zahlen, die für die Große Mehrheit der Länder der Dritten Welt eine Phantasie darstellen. Die wenigen öffentlichen Krankenhäuser sind mit Kranken überfüllt, die wie Tiere zusammengepfercht unter der Geißel einer unerwarteten Epidemie sterben.
Vielleicht hilft das Nachdenken über diese Realitäten, um ein besseres Verständnis der Tragödie zu erlangen. Es handelt sich nicht um eine Handelswerbung, die soviel Geld und Technologie benötigt. Man braucht nur den Hunger von mehreren hundert Millionen Menschen zusammenzuzählen, die Idee, Nahrungsmittel in Kraftstoff zu verwandeln, hinzufügen, ein Symbol zu suchen und die Antwort wird George W. Bush sein.
Als er vor kurzem von einer bedeutenden Persönlichkeit über seine Politik gegenüber Kuba befragt wurde, lautete seine Antwort: „Ich bin ein Präsident der harten Linie und warte nur auf den Tod von Castro.“ Die Wünsche eines solch mächtigen Herrn stellen kein Privileg dar. Ich bin nicht der Erste und werde auch nicht der Letzte sein, zu dem Bush Anordnungen gab, ihm das Leben zu nehmen, oder die er vorhat, weiter auf individuelle Art oder massenweise zu töten.
„Die Ideen kann man nicht töten“ rief Sarría, ein schwarzer Leutnant, Patrouillenchef in Batistas Armee, laut aus. Er hatte uns nach dem Versuch, die Moncada-Kaserne zu nehmen, gefangen genommen, während drei von uns in einer kleinen Hütte in den Bergen erschöpft von den Anstrengungen, um aus der Einkesselung auszubrechen, schliefen. Die Soldaten zielten voller Hass und Adrenalin auf mich, obwohl sie mich noch nicht erkannt hatten. „Die Ideen kann man nicht töten“, wiederholte, schon beinahe flüsternd, automatisch, der schwarze Leutnant.
Jene wunderbaren Worte widme ich Ihnen, Herr W. Bush.

Fidel Castro Ruz

http://www.redglobe.de/index.php?option=...d=1625&Itemid=1


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30.05.2007 09:04
avatar  guzzi ( gelöscht )
#3 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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guzzi ( gelöscht )

Das sind die Waffen die FC benutzt, gezielte moralische Argumente. Mit diesen Worten kauft er das ganze Volk, eben weil er sie bewusst arm hält.
Trotzdem nicht schlecht.


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30.05.2007 09:05
avatar  Socke
#4 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Schöne Worte, nur leider bin ich nicht überzeugt, dass FC keine U-Boote bauen würde, wenn er denn die Mittel hätte.

Ich halte ihm aber zu gute, dass er heute Ärzte in die Welt schickt statt Soldaten.

----
Have Space Suit, will travel.

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30.05.2007 09:12
avatar  guzzi ( gelöscht )
#5 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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guzzi ( gelöscht )

Vor allem ist diese Propaganda gratis, es kostet ihn nichts.
FC schickte viele seiner Leute in den Tod in Angola, der ist kein Krümel mehr wert als die anderen. Mit diesen Worten hat er sich zum Schleimscheisser der Nationen gemacht. Er protuziert Ärzte weil das ein sehr einträgliches Geschäft ist für ihn. Für jeden Arzt den er zur verfügung stellt bekommt er gutes Geld. Dazu bildet er sie noch im scnell verfahren aus. Man sagt ihm sogar in Cuba nach, dass er ein Ärzte Fabrikant sei.


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30.05.2007 09:53
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#6 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Ob er die Ärzte produziert, weils es ein gutes Geschäft ist oder aus moralischen Gründen oder weil es garnicht anders geht, ist vom Effekt her recht egal. Es steht ja jeden anderen Land frei selbst Ärzte auszubilden und Fidel das "gute Geschäft" zu verderben... nur warum tun die das nicht???? Wäre es so ein gutes Geschäft müsste doch jeder auf diesen Zug aufspringe wollen.

Guzzi in diesem fall ist deine Argumentationsweise eigentlich jene eines neoliberalen Fanatikers, der jede Handlungsweise auf den Markt herunterbricht, ich glaube nicht das dies Fidels Entscheidungsgrundlage war oder zum. bei weitem nicht die einzige. Warum? Weil aktuell Kuba in Kuba ausl. Ärzte ausbildet und in Lateinamerika Schulen hierfür errichtet. Der Markt ist zwar riesig, aber wer würde seinen eigenen Markt schon zerstören.... Gut die Sache ist noch viel komplizierter, aber es war mit Sicherheit mehr als nur ein Tröpfchen Solidarität dahinter. Jaja ich weiss alles nur Propaganda... dann lieber Westen, schicke deine Ärzte los und hilf den Armen.


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30.05.2007 10:15
#7 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Forums-Senator/in

In Antwort auf:
Ob er die Ärzte produziert, weils es ein gutes Geschäft ist oder aus moralischen Gründen oder weil es garnicht anders geht, ist vom Effekt her recht egal. Es steht ja jeden anderen Land frei selbst Ärzte auszubilden und Fidel das "gute Geschäft" zu verderben... nur warum tun die das nicht???? Wäre es so ein gutes Geschäft müsste doch jeder auf diesen Zug aufspringe wollen.



Gary, du bist ein scharfer Denker...

Kann es vielleicht sein, dass Herr Castro "seine" Ärzte für teures Geld in die Dritte Welt verkauft und damit - ähnlich wie Drogenhändler oder Menschenhändler - astronomische Renditen erzielt, weil "seine" Arzte mit eine paar wertlosen kubanischen Pesos abgefunden werden?

Wie dir sicher noch nicht entgangen sein sollte, ist diese Vorgehensweise in der freien Welt so nicht üblich, und dort würde der Arzt sein Gehalt für sich selbst behalten. Auch funktioniert das "Modell" nur, wenn die ausländische Regierung mitspielt und Kuba dafür in harten Devisen bezahlt.

Westeuropäische und amerikanische Entwicklungshelfer werden idR kostenfrei (für das Entsendungsland) entsandt und der betroffene Arzt hat erhebliche Gehaltseinbussen und Nachteile in seîner beruflichen Entwicklung zu erwarten.

Wenn du eine Ahnung hättest, lieber Gary, wüsstest du auch, dass Tausende von deutschen Ärzten derzeit im europäischen Ausland wie Norweegen, UK, Holland oder Schweden arbeiten, weil die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen dort besser als in D sind.




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30.05.2007 10:31
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#8 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Naja Raphael, dann gibt ja ne einfache Methode das herauszufinden, wir bauen eine Medizinuni in Indien (englischsprachig) auf und geben 20 jährige Ausbildungverträge aus, 5 Jahre studieren, 15 Jahre für uns schuften und dann lassen wir die Ärzte für uns schuften, wenn das so rentabel sein soll.

In Antwort auf:
Westeuropäische und amerikanische Entwicklungshelfer werden idR kostenfrei (für das Entsendungsland) entsandt und der betroffene Arzt hat erhebliche Gehaltseinbussen und Nachteile in seîner beruflichen Entwicklung zu erwarten.



So ist es, dementsprechen, und das ist jetzt ein Hammer für dich, bezahlen auch westliche Regierungen kub. Ärzte weil die viel billiger sind.... Aber warum bauen die westl. Regierung nicht einfach ein paar Med. Unis in diesen Ländern und helfen auf diese Weise. Tja fragen über Fragen... mir scheint da musst noch ein bisserl mehr drüber nachdenken, wieso der Markt hier zu keiner Lösung fähig ist. Kann es sein das diverse Regierung einfach auf die Armen schei... und nur die Kubaner diese Arbeit machen. Immerhin werden auch kostenlose Brigaden entsendet, eh klar als Kostprobe zur Markterschliessung.

Also was machen wir jetzt um die astronomischen Renditen des Fidels absaugen zu können, wenn wir nur die Ärmsten behandeln??? Ich dachte eigentlich im Luxussektor wäre mehr zu holen... wohl auch genügend Venezolaner die ja genügend Ärzte im SchönheitsOP Sektor haben, aber sich keiner in die Barrios verirren will. Und weisst schon wieso? Tja fehlende Kaufkraft, sehr gut erkannt.


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30.05.2007 11:01
avatar  Sharky
#9 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Top - Forenliebhaber/in

Cubanische Ärzte erhalten in Venezuela 200,-USD cash und 50,-USD
in Cuba auf ein Konto, also nix mit CUP.

Deutsche Ärzte arbeiten im Ausland aber nicht kostenlos.
z.B. gibts bei "Ärzte ohne Grenzen" das Gehalt, dass es vorher
in D gab, auch im Ausland. Natürlich gibts dort schon einige,
die für eine gewisse Zeit auf ihr Gehalt verzichten, aber
bei weitem nicht alle.

Salu2 Sharky


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30.05.2007 11:21
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#10 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Österreich hat ca. 200 im Einsatz... Kuba. ca.20.000, also um den Faktor 100 weniger. Die Länder sind gleich groß, Österreich ein vielfaches reicher. Bei den Stipendien für 3.Welt schauts ähnlich aus. Tja wir können uns das einfach nicht leisten.


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30.05.2007 12:15
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#11 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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( Gast )

In Antwort auf:
Kann es vielleicht sein, dass Herr Castro "seine" Ärzte für teures Geld in die Dritte Welt verkauft und damit - ähnlich wie Drogenhändler oder Menschenhändler - astronomische Renditen erzielt, weil "seine" Arzte mit eine paar wertlosen kubanischen Pesos abgefunden werden?


Und wenn? Marktwirtschaftlich betrachtet, macht er sogar das Richtige, denn jeder Unternehmer sieht zu, dass er die höchste Rendite erzielt.

PS: auch der Sch.. in Cuba muss bezahlt werden, aber wie wenn es keine Quersubvention gäbe, wird auch in Deutschland so praktiziert.


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30.05.2007 12:15 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2007 12:25)
#12 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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In Antwort auf:
Bei den Stipendien für 3.Welt schauts ähnlich aus. Tja wir können uns das einfach nicht leisten.


Wie immer völlig undifferenziert ...

In Antwort auf:
Tertiary education increasingly reaches beyond national boundaries. In many parts of the world, tertiary-level students are enrolled in programmes in countries where they are not permanent residents.


The latest figures on the percentage of foreign students in any given host country reveal that:

Out of every ten tertiary students studying abroad, four are Asians, three are Europeans and one is African.


Half of all foreign students study in Europe and almost one-third in the United States.

Three countries host half of the world’s foreign students (United States, United Kingdom, and Germany). Add the next two highest hosting countries (France and Australia), and these five countries serve two-thirds of the world’s foreign students.


While 30% of all foreign students are in the United States, they represent only 4% of the country’s tertiary students. In the United Kingdom and in Germany, foreign students make up one in ten total tertiary enrolments, in Australia almost one in seven.

South America is the least common destination for foreign students (hosting only 0.4% of the global foreign student population), followed by Africa (1.2%).


Eight out of ten foreign European students study in another European country.


North American students make up only a small part of those who study abroad (less than 2% of the total number of foreign students).


Three out of five foreign students in Europe are studying in either in the United Kingdom, Germany or France.


The United States hosts the largest number of foreign students, welcoming 583 thousand students in 2001/02. Sixty-three percent of these students come from Asia.

46% of all foreign students are women and only eight countries host more foreign female students than male.


The percentage of foreign students per country varies considerably throughout the world. Some of the highest percentages are found in Macao (China), where foreign students make up 64% of tertiary enrolments, in Qatar and Cyprus with 21% each, in Switzerland (17%), Australia (14%), and Austria (13%).



Ausländische Studenten: (2003)

Kuba 3%
USA 4%
Schweiz 17%
Österreich 13%
UK 13%



http://stats.uis.unesco.org/TableViewer/...px?ReportId=217

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30.05.2007 12:28 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2007 12:29)
#13 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Forums-Senator/in
In Antwort auf:
Und wenn? Marktwirtschaftlich betrachtet, macht er sogar das Richtige, denn jeder Unternehmer sieht zu, dass er die höchste Rendite erzielt


Sehr schön, Dasu. Was würdest du denn sagen, wenn dich dein Chef nach Venezuela verkauft und dir lediglich ca. 5% des vom dortigen Arbeitgeber ausbezahlten Lohns überlässt?



Natürlich würde deine Familie zu Hause bleien. Und wenn du nicht zurückkommst, dann darf sie nicht ausreisen und deine Familienangehörigen werden es zu "spüren" bekommen.


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30.05.2007 13:20
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#14 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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In Antwort auf:
Sehr schön, Dasu. Was würdest du denn sagen, wenn dich dein Chef nach Venezuela verkauft und dir lediglich ca. 5% des vom dortigen Arbeitgeber ausbezahlten Lohns überlässt?


Junge, wo lebst du denn?
Ist hier auch nicht anders!


Frag mal dein Chef, was er verlangen würde, wenn er dich mal nach Spanien, für ein Projekt,
schickt und dann schau mal nach, was davon auf deinem Konto landet.

PS: Ich bin mein eigener Chef.


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30.05.2007 13:34
#15 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Dasu
Frag mal dein Chef, was er verlangen würde, wenn er dich mal nach Spanien, für ein Projekt, schickt

Für kurzfristige Projekte ca. das 4-fache meines Bruttos. Langfristige Projekte bringen sicherlich nicht viel mehr als das Doppelte oder Dreifache meines Bruttos, wobei mein Arbeitgeber wie bisher das übliche Angestelltenrisiko trägt (Lohnnebenkosten, Urlaub, Krankheit, usw.).

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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30.05.2007 13:41
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#16 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Eben Hombre.


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30.05.2007 13:41
#17 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
Was würdest du denn sagen, wenn dich dein Chef nach Venezuela verkauft und dir lediglich ca. 5% des vom dortigen Arbeitgeber ausbezahlten Lohns überlässt?
Sowas nennt man "Leiharbeit" oder auch moderne Lohnsklaverei. Eine durchaus übliche Praxis besonders im östlichen Teil der BRD.



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30.05.2007 13:43 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2007 13:45)
#18 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Rey/Reina del Foro
Zitat von Dasu
Eben Hombre.

25% sind aber so ungefähr das 5-fache von 5%
--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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30.05.2007 13:44
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#19 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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( Gast )

In Antwort auf:
Eine durchaus übliche Praxis besonders im östlichen Teil der BRD.


Die dort angeworben werden und dann in den westlichen Teil verliehen werden, aber nicht nur.
Dort bringen allerdings eine höhere Rendite ein.


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30.05.2007 13:45
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#20 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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( Gast )

In Antwort auf:
25% sind aber immer noch das 5-fache von 5%


So kann man sich das auch Schönreden.


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30.05.2007 13:49 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2007 13:51)
#21 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Rey/Reina del Foro
Zitat von Dasu
In Antwort auf:
25% sind aber immer noch das 5-fache von 5%

So kann man sich das auch Schönreden.

Was heißt hier "Schönreden"? Natürlich will mein Chef was verdienen, wenn er mich verkauft, schließlich trägt er ja auch das Risiko, dass er mich angestellt hat. Zu meinem Brutto muss er schon mal ca. 100% zusätzlich kalkulieren, um auf die eigentlichen Kosten zu kommen. Erst das darüber ist dann tatsächlich Gewinn für ihn.

Du verkaufst deine Waren ja auch nicht zum Einkaufspreis weiter, oder?
--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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30.05.2007 13:55 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2007 14:01)
#22 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Rey/Reina del Foro
Zitat von ElHombreBlanco
Natürlich will mein Chef was verdienen, wenn er mich verkauft,
Wieviel % bekommt denn ein Leiharbeiter ausgezahlt von dem, was der Kunde (nicht der Sklaven-Zwischenhändler!) für die getane Arbeit bezahlt?
5 % ist da vermutlich nicht so ganz unrealistisch.

Der Prolet, dem die monatlich ausgezahlte Summe allerdings ausreichend erscheint, um seine Arbeitskraft zu Markte zu tragen, dem ist es i.d.R. völlig Wurscht, wieviel % das wovon sind.

Solange Kubas Ärzte freiwillig nach Venezoela gehen, ist das dann auch nicht mehr oder weniger legitim oder verwerflich als die hier übliche Leiharbeit.

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30.05.2007 14:08 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2007 14:09)
#23 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Rey/Reina del Foro
Zitat von el loco alemán
Wieviel % bekommt denn ein Leiharbeiter ausgezahlt von dem, was der Kunde (nicht der Sklaven-Zwischenhändler!) für die getane Arbeit bezahlt?

In ähnlichen Regionen wie bei mir:
Aktuelles Beispiel SPD: http://de.news.yahoo.com/25052007/336/la...gsfraktion.html
SPD kauft ein für 17,33 EUR je Stunde.
"Sklavenhändler" zahlt 6,50-6,70 EUR je Stunde.
Sind so 35-38%.
--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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30.05.2007 14:36 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2007 14:47)
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#24 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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( Gast )
@ Rafael
Der Link funktioniert nicht... Ich glaub das hat nichts mit Entwicklungshilfe zu tun, sondern ist nur eine Aufzeichnung wo jemand studiert. Entwicklungshilfe ist es wenn arme Menschen die nicht studieren könnten, ein Vollstip erhalten würden. In Österreich, das ist ein nicht ganz unbekanntes Geheimnis der Entwicklungshilfe, wird das Geld primär an Eliten weitergegeben, weil man sich so Geschäfte erhofft. An meiner Uni studieren nur reiche Kinder aus der 3.Welt, reicher als die meisten österreichischen Studenten....
Ist nun mal so, wir wollen das zum. 2 kub. Studenten kostenlos in Ö studieren können, im Gegenzug haben uns die Kubaner schon längst ein Vollstip für 2 Studenten angeboten. Ich glaub schon das ich weiss von was ich rede.
Bez. Stipvergabe in den USA... da ist Vorsicht geboten, man bekommt zwar ein immenses Stip, jedoch kostet die Schule weit mehr. Davon kann man sich leicht blenden lassen.

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30.05.2007 14:46
#25 RE: Fidel Castro Ruz / 28 de mayo del 2007
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Rey/Reina del Foro

Zitat von ElHombreBlanco


"Sklavenhändler" zahlt 6,50-6,70 EUR je Stunde.
Sind so 35-38%.
Das ist brutto. Und wieviel bekommt der Sklave davon wirklich ausgezahlt?


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