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Dieses Thema hat 247 Antworten
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 In Gedenken an Guzzi
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oveja
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Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 15:12

Vor 10 Jahren bin ich nach Cuba gekommen, eigentlich nur um das Land zu besuchen. Wollte wie viele, Land und Leute kennen lernen. Nein, die Liebe blieb dabei ausser Spiel. Damals schon war mir Cuba zu kompliziert, es war damals schon gar nicht so einfach. Trotzdem habe ich mir das zur Aufgabe gemacht, nicht nur um zu helfen, nein, denn der junge schöne und makellose Körper meiner ex novia hatte es mir schon angetan. Die unkomplizierte willigkeit dem sexuelle entgegen zu kommen, war schon etwas ungewohntes für mich. So verbrachte ich mit meiner Novia 3 abwechslungsreiche Monate da in Cuba, wir bereisten ganz Cuba mit dem Rucksack. Zuerst mit der Bahn nach der Isla de Juventut, mit dem Flieger zurück nach Habana. Runter nach Pinar de Rio, wieder nach Habana und dann mit dem Flieger nach Santiago, zurück über Baracoa mit den Camions und Karren wieder nach Santa Clara, wo meine carmeliesierte Zuckerschnecke wohnhaft war.
Die Zeit verging sehr schnell, vor dem Abflug richtete ich ihr ein Bankkonto ein mit 700 Dollar. Das war eigentlich für die geleistete Liebe die ich bekam.
Mit gemischten Gefühlen sass ich im Flugzeug in Habana, flog nach Europa zurück. Nein eigentlich hatte ich kein verlangen mehr nach Cuba. Die ewige Bettlerei, immer alles nachkontrollieren, ob auch nicht zuviel verrechnet worden ist. Das Geld jedes Mal nachzählen, wenn man bezahlt hat. Stundenlang früher bei den Bahnfahrten anzustehen. Die vielen warte schlangen, überall die Taschen abgeben. All das war zu mühsam für mich. So erreichte ich wieder meine Bleibe in Ungarn, versuchte wieder mein Leben zu meistern. Oft ging ich in die Thermalbäder, sah die Frauen in meinem Alter, die meisten mit Übergewicht. Bestimmt und herrisch, emanzipiert wurden ihre Männer behandelt. Still lächelte ich vor mich hin, nein so was brauche ich wirklich nicht. Bald kamen die Fotos die ich in Cuba knipste, da lächelte mich doch wieder meine süsse Novia an. Was mag sie wohl tun, meine Gedanken waren meist bei ihr. Hat sie noch was von der Kohle.
Kurz entschlossen fuhr ich mit dem Auto nach Budapest, holte die nötigen Papiere für die Heirat, ab in die Schweiz und da besorgte ich den Rest. Nach sage und schreibe, war ich einen Monat später wieder in Cuba. Der Flaca, wie Dali genannt wurde, sendete ich ein Telegramm, ich komme in Varadero an mit diesem Flug, habe die Heiratspapiere bei mir.
In Habana bei meinem Kollegen angekommen, auch ein Schweizer, flog sie mir in den Arm. Am nächsten Tag ab um zu heiraten. Da ich als Schweizer in Ungarn wohnend noch Ungarische Papiere nachwies, das zuviel für dieses Büro. Ab nach Santa Clara, es funktionierte beim ersten mal.
Mir war schon bewusst auf was ich mich da einliess. Mit den Haushalten, die in Cubas geführt werden, kann es ja fast keine Hausfrauen geben. Von wegen etwas ordentlich reinigen, oder schon die Kocherei. Wenn ich in einen Schrank rein schaute, da lag alles rum. Wäsche waschen, das durfte das Cloro nicht fehlen. Ja ich war ja als Hausmann erzogen worden von meiner Mutter. Das bekomme ich schon auf die Reihe, dachte ich mir, schliesslich war ich ja Rentner und konnte alles erklären und beobachten.
Wir blieben 5 Monate in Cuba, 2 x wurde mir in Habana die Papiere verlängert so dass ich nicht auseisen musste, hatte wohl 2 x einen super Beamten/in erwischt, die sehr viel Nachsicht zeigte. Es verlief eigentlich alles zu meiner Zufriedenheit, auch mit den Ungarischen Papieren, denn ich wohnte ja in Ungarn. Am 2 letzten Tag, da kletterte Dali vom Camion und viel hin, ich hörte noch das knacken, das auch noch. So lernte ich noch die Bekanntschaft mit einem Spital kennen in Santa Clara. Den ersten Eindruck möchte ich jetzt lieber nicht schildern. Mein Negerkuss, machte sich sehr tapfer auf zum Flugplatz und ins Flugzeug. In Europa wartete schon die Ambulanz. In der Schweiz, mietete ich ein Auto und fuhr zu einem Kollegen nach Hause. Ich musste ja zuerst eine Reisevericherung abschliessen, 2 Tage warten und ab ins Spital zum röntgen. Das Unheil hat sich bestätigt, das Wadenbein war beim Sprunggelenk gebrochen. Alle hatten erbarmen mit meinem Häufchen Elend, der Arzt der gut spanisch konnte hatte den Unfall dann so hingebogen, dass sie vom Bahnsteig stürzte. Nochmals winkte mir das Glück, so dass die Versicherung dies übernahm.
Den ersten Winter in Ungarn war eben nicht gerade auf ein Cubi zugeschnitten, den ganzen Januar eine Kälte von 20-30 grad minus, Schnee bis über die Knie. Dafür war der Sommer dann super, Dali erlebte das erste mal eine Sonnenfinsternis, das noch in Ungarn, wo sie ganz ausgeprägt in Erscheinung trat. Am Herbst war es dann soweit, Dali bekam Heimweh, sie wurde bald krank. Wir sprachen uns aus, so besorgten wir für mich alle Papiere, für die Residenzia in Cuba.
Zu Hause blühte sie schnell wieder auf. Nun galt es aber für mich, Cuba als 2. Heimat anzuerkennen. Das war dann gar nicht so leicht. Um zu zeigen, dass ich gewillt bin, wie ein Cubi zu leben, arbeitete ich zuerst in einer Bäckerei vom Staat. Der Jeffe der Bäckerei war ja unser Nachbar. Die Arbeit wollt dazumal keiner machen, weil es um 3 Uhr früh schon losging. Fast ein Jahr später hörte ich auf und wir arbeiteten auf dem Bau, particular. Machten kleine Umbauten und legten Lajas und Fliesen. Da wurde ich in das denken der Cubis und in ihr Leben eingeführt, vor allem wie sie über die Yumas dachten, wie sie versucht werden auszutricksen. Nach knapp 2 Jahren hörte ich wieder auf, mein Einkommen wurde immer kleiner und das der Cubis immer grösser, obwohl ich alles finanzierte. Nein meine Herren so auch wieder nicht. Das gleiche, galt mit der Schweine Schlachterei, die darauf folgte. Ich bezahlte einige Flaschen Ron und dann erklärte ich das aus. Der Verdienst war so gross bei mir, dass ich nun nicht mehr zu arbeiten brauche, danke vielmals und gab jedem noch 10 USD. Das war vielleicht einen Genuss für mich, in die verdatterten Augen meiner Cubis zu schauen.
Nach 5 Jahren Cuba war der Ofen aus, es ging mir so wie Dali vor 5 Jahren, nur dass ich kein Heimweh hatte, sondern kurz vor der einlieferung in die Klapsmühle stand. Die letzte Zeit wurde dann so überbrückt, dass wir oft nach Habana mussten, wegen dem Schweizerpass, für Dali. Den sie nach 5 Jahren beantragen konnte und dann nach dem 6 Jahr auch bekam.
So ging es froh gesinnt in die Schweiz, nein, nie wieder Cuba. Das dachte nur ich, denn mit der Arbeit für die frisch gebackene Schweizerin lief es eben nichts so, wie von Cubis gedacht. Als es dann doch zu fruchten begann wurde die Mutter in Cuba krank. Dali liess alles liegen, ab zu ihrer kranken Mutter. Mir wurde immer mitgeteilt, dass es gar nicht so schlimm war. Es stellte sich dann doch so heraus, dass sie schon nach kurzer Zeit verstarb. 6 Monate Europa, auch meine Mami verstarb im Alter von 94, ohne Krankheit einfach eingeschlafen. So konnte meine geehelichte einmal einer Europäische Vernunft-Beerdigung miterleben. Am Herbst mussten wir wieder nach Cuba, um den Nachlass Dalis Familie zu regeln. Jetzt ist Januar, ich habe die Nase so voll von Cuba, das habe ich nun allen erklärt, dass mich da in Cuba niemand mehr so schnell zu sehen bekommt. Es würde Jahre dauern, wenn ich überhaupt wiederkommen werde, was absolut nicht in meinem Sinne sei.
Nun zum Thema Cuba. Cuba hat sich in den 10 Jahren nur verschlechtert, im Moment ist es so schlecht wie noch nie zuvor. In den 10 Jahren habe ich über 7 ½ Jahre auf dieser Insel verbracht. Nie war ich in eine Euphorie gekommen, habe mir was erhofft, hatte immer die Realität vor Augen. Was die Cubis von Jung an in der Schule lernen ist absoluter Psycho-Terror. Ein Yuma oder Pepe, wie man sie so schön nennt, wird da in Cuba nie anerkannt vom Staat aus. Er wird vom Staate aus gemolken, dies übernehmen auch die Privatpersonen. Denn der Pepe hat ja alles. Mir sind genug Kollegen bekannt die sich in Deutschland abrackern und alle Kohle in das Haus der Cubi Familie reinstecken. Es wird zwar immer schön freundlich gelächelt, hinter dem Rücken, sieht es anders aus. In Santa Clara sind jetzt noch 3 Residenten die nach mir gekommen sind. 2 davon haben keine Kohle um in Europa zu leben, der andere hat schon so viel investiert, dass er da bleiben muss, weil er nicht alles verlieren möchte. Andere haben sich damit abgefunden, dass alles verloren ist, sind auch abgezogen. Es geht dann in die Höhe bis zu mehreren Hunderttausend Euro, die abgeschrieben werden mussten. Die meisten Cubis haben echt keinen Skrupel. Der Pepe hat es ja, er macht es sogar noch freiwillig, also was wollen wir wenn einer so doof ist, holen so lange es geht.
Täglich wir gegen die Kapitalisten gelästert, im Fernseh und Radio, was wäre Cuba ohne diese Länder, ein absolut nichts. Diese öffentliche Lästerei täglich, auch das wird so gemacht, dass es jeder Cubi im unterbewusst sein aufnimmt und das denken der Kapitalistischen Länder und Pepes prägt, zum negativen, denn Cuba ist ja weltweit das beste Land. Es gibt ja nur einen Präsidenten auf der ganzen Erde, der alles richtig macht, das sind die Castros.
Glaubt ja nicht, dass wir keine auseinander Setzungen gehabt haben in unserem Ehe leben, da flogen oft die fetzen, wenn es nicht nach dem Kopfe der Cubis ging. Ein Cubis sagte zu mir, zuerst ich und dann die Familie, claro, claro wurde mir das von der eigenen Familie bestätigt. Danke für die Auskunft, sagte ich erfreut, das gelte eben auch für mich. Somit hatte sich die weiche gestellt, für mein zukünftiges Rentnerleben.
Siempre 26, viva, viva, viva, hasta la viktoria

joe1
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#2 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 16:22

Oveja
Ja, das ist eine Beschreibung, die wert ist, sie zu lesen.
Was ich absolut nicht verstehe ist das:
Ist es nicht schade um die Zeit dort zu arbeiten,
wenn man in Europa in einem Monat,
so viel verdienen kann, wie dort in einigen Jahren.
Ausser man arbeitet, weil man denen helfen will.

Du sollst auch die Geschichten aus diesen zehn Jahren schreiben.

Aber unabhängig davon, dass man öfters enttäuscht wird,
kenne ich kein anderes Land, wo man sich
wie zu Hause oder - in der Regel - noch besser fühlt.

Man möchte die Leute, aucg die, die nicht angenehm waren, wieder besuchen.
Ok. Nicht alle.

Ist es nicht so, dass man als Schweizer in Ungarn in etwa auch so leben kann wie in Kuba?


oveja
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#3 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 16:55

Zitat von joe1

Was ich absolut nicht verstehe ist das:
Ist es nicht schade um die Zeit dort zu arbeiten,



Es ist ja nicht so, dass ich arbeitete um Geld zu verdienen, aber so ist man am nähesten seines Gleichen. Für mich war das wichtigste, das für mich unverständliche, verständlich zu sehen. Mich mit einer ganz anderen Mentalität zu konfrontieren.
Sicher war nicht alles negativ, es gab da auch sehr zufriedenen Momente. Auch die Cubis haben in ihrer mentalität etwas was bei uns schon lange vergessen ist. So darf ich von mir sagen, dass die Zeit in Cuba nicht nutzlos war. Leider passt es nicht in mein Konzept, trotz vielen versuchen und bemühungen. So befinde ich mich im 3 und letzten abschnitt meines daseins, da möchte ich doch den Europäischen Komfort nicht missen. Auch meine Frau Dali hat doch sehr viel von Europa mitbekommen, hat die meisten Länder in Europa besucht, sich mit dem Arbeitertum in Europa gerechtfertigt. Sie ist und bleibt Cubaner, mit all ihrer santeria, die ich akzeptiere. Auch sie sieht Cuba heute mit anderen Augen an. Sie weiss, dass dieser Schweiss am measa retonda meist nur invisziert ist, um den Kommunismus zu rechtfertigen.
Du kannst 100 Schüler in Cuba fragen : Welches ist der schönste Strand auf der Welt, alle sagen Varadero
ebenso : Welches ist das beste Land mit der besten Politik, alle sagen Cuba
Weil sie das so in der schule eingetrichtert bekommen, nichts anderes wissen, weil der Staat heute noch in Cuba die Leute am Joch hält.

Karo
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#4 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 17:09

Hallo Guzzi...

....ist kaum zu verstehen, dass Du Cuba den Rücken zudrehen wirst, bist doch schon selbst richtiger Cubi


Zitat
..Andere haben sich damit abgefunden, dass alles verloren ist, sind auch abgezogen. Es geht dann in die Höhe bis zu mehreren Hunderttausend Euro, die abgeschrieben werden mussten.

Die Cubis übertreiben halt immer etwas, habe ich schon mehrfach gelesen im Forum.

(Den Dummkopf möchte ich aber erst mal kennen lernen, der wegen exotischr Bumserei mehrere 100T Euro liegen lässt )

Geniesse noch die Zeit, die Du schon bald wieder vermissen wirst !

oveja
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#5 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 17:34

@ Karo

Nein Karo, diesmal ist endgültig schluss, habe es schon so oft versucht, bin mit viel Verständinis und Hoffnung nach Cuba zurückgekehrt. Nach immer kürzeren Abständen merkete ich dass es nicht das Land ist, um in Ruhe mein Renten dasein zu geniessen. Dafür müsste ich auf zu vieles verzichten, auch wenn es in keinem Land pervekt ist. Aber Cuba, nein, leider kann ich mich nicht auf die Dauer mindestens 60 jahre zurückversetzen. Selbst der knackigste Arsch, die schönste und verständlichste Frau, kann mich nicht dazu bewegen. Dann würde ich lieber wieder allein mein Leben dahin fristen, aber sicher nicht mehr in Cuba. Es liegt nicht am Volk, den Cubis, die sind so gut wie wir Eropäer auch, nein Karo, es ist das niederlichste System von einem was sich Staat nennt. Das geht mir zu sehr ans Gemüt.
Ich hatte schon mal erwähnt, Gott sei dank ( wenn es einen gibt ) dass meine Eltern keine Cubanische Staats-Angehörige waren, denn ein Kind kann sich seine Eltern nicht aussuchen, es ist verdammt dazu, die Staatsangehörigkeit und Mentalität von ihnen nehmen.

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#6 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 18:47

Zitat von Karo
Hallo Guzzi...

....ist kaum zu verstehen, dass Du Cuba den Rücken zudrehen wirst, bist doch schon selbst richtiger Cubi


Zitat
..Andere haben sich damit abgefunden, dass alles verloren ist, sind auch abgezogen. Es geht dann in die Höhe bis zu mehreren Hunderttausend Euro, die abgeschrieben werden mussten.

Die Cubis übertreiben halt immer etwas, habe ich schon mehrfach gelesen im Forum.

(Den Dummkopf möchte ich aber erst mal kennen lernen, der wegen exotischr Bumserei mehrere 100T Euro liegen lässt )

Geniesse noch die Zeit, die Du schon bald wieder vermissen wirst !

--------------
Bin ja nur froh das Guzzi mit realistischen Zahlen aufwartet...
Es wird wohl nicht um Bumserei sondern eher um Geschäfte gegangen sein...
und da sind ein paar 100T wohl eher noch die kleineren Beträge...
ich denke wir würden vom Glauben abfallen wenn wir wissen wieviel Geld sich in priv. Besitz von Cubis befindet.
die überlegung ist ja nicht uninteressant... Es geht ja nur Geld rein, und kommt nichts zurück... oder ist schon einer mit 5000 rübergeflogen und mit 6 zurück... wohl nicht.
Wie immer ein toller Bericht... ich freue mich darauf wenn ich im nächsten Jahr wieder mehr von dir lesen kann...
An Dein "Embargo" glaube ich noch nicht so richtig...

falko1602
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#7 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 19:01

hallo, oveja.
wirklich guter bericht.im grunde möchte ich es in der zukunft auch so machen wie du. rente aus deutschland und
drüben leben ( bin leider im moment noch zu jung 43). was mir aber nicht ganz einleuchtet ist, warum kamst
du drüben nicht klar? wenn du deine rente von hier bekommst und es eventuell nicht nötig hast drüben zu arbeiten,
könnte dir das doch alles egal sein und mit deiner frau am strand liegen.
gruss falko

Alle Menschen sind schlau! Die einen vorher, die anderen nachher

oveja
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#8 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 19:55

Zitat von falko1602

könnte dir das doch alles egal sein und mit deiner frau am strand liegen.
gruss falko


Kann schon sein, was du denkst. Habe aber andere Vorstellungen von meinem leben. Bin in einem frei denkenden Land aufgewachsen, habe auch da gelernt und meine Arbeit geleistet. So kann es nicht sein, dass ich mich in meinem Rentnerleben, von einer Politik die aus Lügenbolden und Verbrecher besteht mich knechten lasse. Das geht mir gewaltig auf das Gemüt. In Cuba kann ich nur sehr wenig entscheiden, weil der Staat da das sagen hat. Ich muss den Staat noch um erlaubnis bitten, wenn ich ausreisen möchte, wo gibt es denn sowas.

falko1602
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#9 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 20:14

danke für deine antwort. kann ich nachvollziehen!!!
gruss falko

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Karo
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#10 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 20:47

Zitat von falko1602
hallo, oveja.
wirklich guter bericht.im grunde möchte ich es in der zukunft auch so machen wie du. rente aus deutschland und
drüben leben ( bin leider im moment noch zu jung 43).
was mir aber nicht ganz einleuchtet ist, warum kamst
du drüben nicht klar? wenn du deine rente von hier bekommst und es eventuell nicht nötig hast drüben zu arbeiten,
könnte dir das doch alles egal sein und mit deiner frau am strand liegen.
gruss falko



Da würde ich aber wetten dass bis Du Rentner bist drüben einiges anders ist und die Rente auch als wie Du jetzt denkst.

falko1602
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#11 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
17.01.2009 21:07

Zitat von Karo
Da würde ich aber wetten dass bis Du Rentner bist drüben einiges anders ist und die Rente auch als wie Du jetzt denkst.

na das hoffen wir doch alle, daß sich dort was ändert. und wenn, sch.... ich auf die deutsche rente. dann kommt plan b
falko

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el-che
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#12 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 06:31



guzzi, mit abstand einer der besten beiträge mit offenem herz geschrieben. hut ab !!! alles was du geschrieben hast, ist kommprimierte weissheit,pure essenz !
keine buchstabe ist zuviel,ich danke dir für deine offenheit. hoffe,dass du uns weiter über deine erlebnisse erzählst.
du bist als vorreiter aller sogennanten forumsexperten. viva guzzi !






Moskito
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#13 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 08:50

In Antwort auf:

Habe aber andere Vorstellungen von meinem leben. Bin in einem frei denkenden Land aufgewachsen, habe auch da gelernt und meine Arbeit geleistet.


Aber offensichtlich waren die Frauen, die sich in dem 'frei denkenden' Land für den Rentner interessierten, nicht attraktiv genug...

S

oveja
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#14 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 11:48

Zitat von Moskito

Aber offensichtlich waren die Frauen, die sich in dem 'frei denkenden' Land für den Rentner interessierten, nicht attraktiv genug...


natürlich gab es da auch Frauen, sogar atraktive, so mit 54, noch eine 24 Jahre junge hübsche knackige dunkle Karibikperle zu verwöhnen, war für mich natürlich schon die Sahne auf dem Eis. Da nimmt man dann schon noch was in kauf. Übrigens es funzt heute noch so wie am anfang, noch viel besser, weil wir uns gegenseitig kennen und respektieren. Aus diesem Grund, ihr entgegenkommend, kehrte ich immer wieder auf die Insel zurück.
Es ist auch klar, dass sie wieder ihre Heimat mal besuchen möchte. Da steht auch nichts im Wege, auch für sie gilt das Jahr Winter 2012. gerade heute habe ich wieder mit ihr gesprochen. Eigentlich bindet sie nichts mehr auf der Insel. Ihre Wohnung wird an ihre Prima ( so gut wie eine Schwester ) überschrieben. Dann ist auch dies geregelt und Dali kann immer wieder in die Wohnung zurück. Es wird in der letzten Zeit noch einiges zu regeln sein.

Jose3
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#15 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 13:04

Hola Guzzi und Guzzine,
bedanke mich fuer Deinen Bericht zum Rueckblick der letzten 10 Jahre Deines Aufenthaltes im Lande der C-Brueder.
Dadurch dass Du auch dort gearbeitetest und ja jahre zusammen mit den Cubis gelebt hast und somit auch sehr vieles ganz hautnah mitbekommen hast, werten sich Deine Zeilen umsomehr, Dein Bericht gibt aber auch einen tiefen Frust wieder, dass es eben in einem langen Zeitraum wohl viele Versprechungen gegeben hat, aber letztendlich sich einfach zuwenig bewegt hat.
Dein Bericht ist in jedem Falle angenehm zu lesen.
Sehr interessant war fuer mich auch Deine Meinung, was aus Deiner Sicht die Cubis mehrheitlich gegenueber den Yumas und Pepes denken und wie sie sich Ihnen eben dementsprechend verhalten !
Wuensche Euch fuer diese letzten Tage auf der Insel noch alles Gute.
Muchas gracias y Saludos de
Jose3

el loco alemán
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#16 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 14:21

Zitat von Jose3
Sehr interessant war fuer mich auch Deine Meinung, was aus Deiner Sicht die Cubis mehrheitlich gegenueber den Yumas und Pepes denken und wie sie sich Ihnen eben dementsprechend verhalten !

Was mich eher wundert ist, daß hier die üblichen Klugscheißer noch nicht auf der Barrikade sind und ihre Stereotype herumtröten von wegen "Verallgemeinerung" oder "Kloake".

chavalito
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#17 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 15:32
Zitat von oveja
Habe aber andere Vorstellungen von meinem leben. Bin in einem frei denkenden Land aufgewachsen
Genau.
Das ist der springende Punkt, warum fast alle, die in freiheitlichen Gesellschaften aufgewachsen sind, das Residente-Abenteuer früher oder später zermürbt beenden.

Und deswegen sind die allermeisten, die "durchhalten", Ex-DDR-Bürger. Die haben halt nie etwas anderes kennengelernt.

_______

„Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“
Winston Churchill

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el loco alemán
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#18 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 15:53

Zitat von chavalito
Und deswegen sind die allermeisten, die "durchhalten", Ex-DDR-Bürger. Die haben halt nie etwas anderes kennengelernt.
Wußte gar nicht, daß die DDR immer noch existiert. Aber wahrscheinlich doch bei einigen Ewiggestrigen im Westen.

Andererseits muß ich dir Recht geben. Ein so richtig frei denkendes Land ist die BRD auch nicht wirklich.

chavalito
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#19 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 16:05

ELA, du weisst doch ganz genau, dass ich natürlich Bürger der ehemaligen DDR meine, die vor 1989 nach Kuba gingen.

Das sind diejenigen Residentes Permanentes, die vermutlich bis zum Tod dort bleiben.

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la pirata
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#20 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 16:08

Zitat von chavalito
ELA, du weisst doch ganz genau, dass ich natürlich Bürger der ehemaligen DDR meine, die vor 1989 nach Kuba gingen.

Das sind diejenigen Residentes Permanentes, die vermutlich bis zum Tod dort bleiben.


... ehemalige Bürger der ehemaligen DDR ...

Gast
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#21 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 16:14

Hier sind heute morgen wieder die Rosinenpicker am Werk, ELA hat gebau verstanden wie Chavalito es meinte , musste aber
mal wieder ein bisschen rumnoelen
Und so lange in Deutschland nicht Politiker an der Macht die sich ELAS Vorstellungen von Freiheit und Demokratie zu eigen machen,
koennen wie dieses Land noch als freidenkend bezeichnen.

Irgednwie gehen mit diese frustrierten Ossis jeden tag ein bisschen mehr auf den Sack

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#22 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 16:15

Zitat von el loco alemán
Zitat von Jose3
Sehr interessant war fuer mich auch Deine Meinung, was aus Deiner Sicht die Cubis mehrheitlich gegenueber den Yumas und Pepes denken und wie sie sich Ihnen eben dementsprechend verhalten !

Was mich eher wundert ist, daß hier die üblichen Klugscheißer noch nicht auf der Barrikade sind und ihre Stereotype herumtröten von wegen "Verallgemeinerung" oder "Kloake".

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Erinnert mich an einen Unfall von Doc. Eigendlich wollte Sie nur schnell mit einem Moped die Tante besuchen. Die 3PS sind aber im Stand mir Ihr durchgegangen und sie knallte gegen eine Kutsche. Sie hatte eine ca. 5cm lange Schnittwunde und blutete stark. Naja... ich habe mich auch schwer erschrocken. Doctora in die nächste Kutsche ins Krankenhaus gesetzt...Moped von der Straße gebracht und beim Kutscher entschuldigt... Ein kurzer Blick genügte und es ließ sich eine kleine Dalle in der Kutsche feststellen. Unfallschaden quasi. Ich signalisierte Ihm... ich zahl ihm den Schaden. Das hat er vehement verneint... Ich solle schauen das ich ins Hospital komme, das ist kein Problem er dengele das aus. Ah, denk ich mir... ein korrekter Cubi, dem geb ich aber einen aus wenn ich zurückkomme. Dachte noch insgeheim... für soviel "Anteilnahme" gibts ne Flasche und nen 10 obendrauf...
Also Krankenhaus... die Wunde wurde genäht...mit einer Narbe die seines Gleichen sucht. Also zurück... moped holen, ein Bucanero auf den Schreck und die Schulden bezahlen... Da stand er nun mit 2 Beratern die wie wild auf Ihn einredenten... Klar, es kam wie es kommen mußte... Seine 2 Kumpels kamen an und wollten 100 CUC für den "Schaden". Ich habe Sie Hunde davon gejagt. Ein paar Bucanero später habe ich Ihm dann doch eine Flasche auf den Sitz gelegt. Er hat sich geschämt wie nichts.

Jose3
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#23 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
18.01.2009 18:52

Hola gente,
Das Forum lebt doch von den interessanten threads und die sog. Experten nehmen sich leider immer die nachfolgenden Kommentare und Meinungen vor und müssen dazu Ihren Senft dazutun, der aber im Allgemeinen überhaupt niemand so richtig interessiert !! Sie wissen es als Experten doch ganz genau, wie die Cubis mit allen tricks versuchen, den touri abzuziehen und ohne irgendwelche Hemmungen reinzulegen. Und die Wortwahl Yuma, Gringo, Pepe und Tonto oder Bobo ect. sind doch keine aus den Fingern gesogenen Begriffe, sondern der Cubi nimmt sich das Recht heraus mit diesen beleidigenden Namen kundzutun, wie blöd die Touris seiner Meinung nach sind, obwohl er vielleicht zuvor auf Yumakosten verköstigt wurde bzw. gesponsert wurde.
Also bitte , stellt doch die Cubis nicht als Santos hin. Klar sind nicht alle gleich, aber das hat ja auch niemand behauptet !
Da wär es doch viel interessanter von wenn. die hier als Klugscheisser bezeichneten öfters mit eigenen Threads was Interressantes beisteuern, um den Mitgliedern ihr Insiderwissen nahebringen, als sich immer wieder auf die zu den threads eingebrachten Meinungen zu stürzen, und mit Ihrem ewigen bla bla zu kommentieren.
Saludos Jose3

hombre del norte
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#24 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
19.01.2009 20:02

Zitat von falko1602
was mir aber nicht ganz einleuchtet ist, warum kamst
du drüben nicht klar? wenn du deine rente von hier bekommst und es eventuell nicht nötig hast drüben zu arbeiten,
könnte dir das doch alles egal sein und mit deiner frau am strand liegen.
gruss falko


Ich vermute, da kamen zwei Dinge zusammen: Zum einen die tatsächlichen und die imaginären Bedürfnisse von la familia, zum anderen guzzis Bedürfnis, sich zum Wohle von la familia sozial zu betätigen und zu investieren. Sisyphus-Arbeit. Und doch nie ankommen, wo man hinwill ... Das muss doch auf Dauer jeden frustrieren!


--

hdn

hombre del norte
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Mitglied seit: 08.09.2002

#25 RE: Rückblick auf 10 Jahre Cuba
19.01.2009 20:08

Zitat von Jose3
Dein Bericht ist in jedem Falle angenehm zu lesen.


Na, das nun gerade nicht ... Wie soll ich sagen ... ... sehr interessant, sympathisch, knorrig und irgendwie plastisch. Aber angenehm? Das ist nicht so unbedingt guzzis Stärke. Man muss sich beim Lesen doch sehr konzentrieren, Bedeutungen einzelner Wörter und Sinnzusammenhänge zu verstehen. Aber wenn man das schafft, sind guzzis Berichte ... ja: äußerst erbaulich und geradezu Lesefutter!

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hdn

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