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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 1.285 mal aufgerufen
 Einladung eines kubanischen Staatsbürgers:
MadMatt
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Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
18.10.2002 22:23

Ich möchte an dieser Stelle mal die potentiellen Fragen der Deutschen Botschaft
an den Gast zusammenfassen. Sollte jemand Ergänzungen haben, so bitte ich um Hilfe.

1.) Warum wollen sie Deutschland besuchen?

2.) Wo, Wie und Wann haben sie den Einladenden kennengelernt?

3.) Wie oft war der Einladende bereits in Kuba? (und ggf. wann?)

4.) Welcher Art ist ihre Beziehung zum Einladenden?

5.) Haben sie Verwandte im Ausland?

6.) Was ist ihr Job? (und ggf. seit wann üben sie diesen aus?)

7.) Waren Bekannte oder Familienangehörige schon mal im Ausland?

8.) Haben sie Verplichtungen gegenüber Familienangehörigen? (Pflege, ...)

9.) Bestehen Heiratsabsichten?


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Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#2 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
19.10.2002 11:30

In Antwort auf:
5.) Haben sie Verwandte im Ausland?
Bezieht sich natürlich auf den Eingeladenen, also, hat 'sie/er' Verwandte im Ausland, z.B. Miami. M.

el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#3 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
19.10.2002 14:24


Nach dem Altersunterschied fragen die nicht, weil das sehen die am Ausweis.

Aber für Deine Statistik könnte es wichtig sein, also nicht vergessen..

e-l-a

Kockerols
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#4 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
04.11.2002 16:55

hallo,
schön wäre es jetzt auch noch, die unverfänglichsten antworten auf die fragen zu posten.
soweit man die beurteilen kann.
unsere zwei cubaner kommen nicht aus heirats-oder liebesgründen nach deutschland. ist das dann von grund auf unverfänglicher?
was dürfen die auf keinen fall sagen?
grüsse.kirsten

osito blanco
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#5 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
04.11.2002 17:47

In Antwort auf:
7.) Waren Bekannte oder Familienangehörige schon mal im Ausland?

8.) Haben sie Verplichtungen gegenüber Familienangehörigen? (Pflege, ...)


Diese Fragen sind bei uns nicht gestellt worden.

Saludos

meli
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spitzen Mitglied

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#6 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
05.11.2002 10:51

Hallo

dieser Frage von Kirsten , schließe ich mich an. Würde mich auch brennend intressieren, was man auf keinen Fall sagen soll bzw. was die besten Antworten sind ?
liebe Grüsse meli

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#7 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
05.11.2002 15:12


Grundsätzlich sollte Mann/Frau, soweit möglich, die Wahrheit sagen. Die Leute auf der Botschaft sind nämlich darauf abgerichtet, Unwahrheiten zu vermuten, allerdings bei der großen Menge von Anträgen lässt sich nicht alles überprüfen...Gracias a Dios!

1.) Warum wollen sie Deutschland besuchen?

günstige Antwort: Die Familie und das Land meines/r Zukünftigen kennen lernen.
eher schlechte Antwort: Deutschland interessiert mich eigentlich gar nicht, ich werde so schnell wie möglich zu meinen Verwandten in Spanien/Miami emigrieren!

2.) Wo, Wie und Wann haben sie den Einladenden kennengelernt?

günstige Antwort: Beim Kaffeekränzchen der Kirchengemeinde von...bla bla bla...vor ca. 2 Jahren.
eher schlechte Antwort: Vor 3 Tagen, Nachts um 2 Uhr vor der Disco XY in Havana (oder auf dem Hühnerplatz von Camaguey).

Wie oft war der Einladende bereits in Kuba? (und ggf. wann?)

günstige Antwort: 4 - 5 Mal, über ca. 2 Jahre verteilt
eher schlechte Antwort: es ist das erste Mal! Bin gerade 3 Tage in Cuba...

Welcher Art ist ihre Beziehung zum Einladenden?

günstige Antwort: Verlobt / sehr gut befreundet
schlechte Antwort: wir kennen uns eigentlich gar nicht, aber er hat so `ne schöne VISA Card...

5.) Haben sie Verwandte im Ausland?

Etwas heikle Frage, da wenn alle Brüder, Onkels Tanten usw. nach Miami und Spanien emigriert sind, dürfte es mit dem Visum schwer werden. Da die dt. Botschaft angeblich auch Zugriff auf Informationen kubanischer Behörden hat, sollte hier nur lügen, wer sich ganz sicher ist. Ein vereinzelter Vetter im kapitalistischen Ausland schätze ich nicht als problematisch ein.

6.) Was ist ihr Job? (und ggf. seit wann üben sie diesen aus?)

günstige Antwort: Berufstätig / Student / Schüler auch Ama de Casa (Hausfrau) wird akzeptiert. Besser ist es jedoch, wenn man eine Bescheinigung eines Arbeitgebers vorlegen kann, der bestätigt, dass die Person bei ihm beschäftigt ist, einen guten Ruf hat, und für die Zeit des Auslandsaufenthaltes beurlaubt ist. Ist auch nicht schwer so was zu bekommen...

8.) Haben sie Verpflichtungen gegenüber Familienangehörigen? (Pflege, ...)

günstige Antwort: Mama ist krank, Papa ist pflegebedürftig und das Kind der Schwester muss auch betreut werden...
eher schlechte Antwort: da eh schon alle emigriert sind, wohne ich ganz alleine...

9.) Bestehen Heiratsabsichten?

günstige Antwort: Ja wir wollen heiraten, gleich nächstes Jahr! Zuvor aber möchte sie/er die Familie und die Lebensumstände in Deutschland kennen lernen.

Mucha Suerte!
Moskito

Kockerols
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#8 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
05.11.2002 15:52

vielen dank. hat mir geholfen.
demnach ist eine nur gute freundschaft auch kein problem, oder?
oder muss man immer gleich mit der heiratsgeschichte ankommen, damit man irgendwie glaubwürdig ist?
(hat hier eigentlich irgend jemand schon cubaner einfach nur so eingeladen? oder macht man das nur, wenn man sein herz verloren hat?)
gruss.kirsten

meli
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#9 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
05.11.2002 16:03

Hallo Moskito,

erstmal vielen Dank für Deine Antworten. Mir war nicht ganz klar, ob es gut ist, wenn man angibt, das Heiratsabsichten
bestehen. Somit dürfte den Behörden doch klar sein, daß er irgendwann das Land verlässt, oder ?

Liebe Grüße meli

derhelm
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#10 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
05.11.2002 16:26

Ich hatte damals (98-2000) auf Raten der Ausländerbehörde immer nur "Bekannte" in der Verpflichtungserklärung angegeben - hat funktioniert!
----------------------------
Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der hat es einfach gemacht.

joe1
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Mitglied seit:

#11 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
05.11.2002 16:31

Moskito

Bei deinen Antworten musste ich laut lachen.

Jetzt ist es mir klar, dass du so einfach und schnell Deine nach D bekommen hast und, dass ihr um drei weitere Monate das Aufenthaltserlaubnis verlängert wurde.

Gruss
José


osito blanco
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#12 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
05.11.2002 16:34

Tja Moskito,

das zeigt wieder mal, daß dein Frage Antwort Spiel nicht immer funktioniert. Bei uns zumindest nicht.

Saludos

Moskito
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#13 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
05.11.2002 17:49

Och Osito, ich hab das Spiel auch nicht erfunden. Du weißt ja, manchmal macht man alles richtig, und es klappt trotzdem nicht. Hast du eigentlich remonstriert? Ich hatte damals einen fertig unterschriebenen Remonstrationsantrag mit dabei, fehlte nur noch das Datum. Im Falle einer Ablehnung hätte ich dann wenigstens die Gründe erfahren.

@ meli

In Antwort auf:
Somit dürfte den Behörden doch klar sein, daß er irgendwann das Land verlässt, oder ?
Was die dt. Behörden befürchten, ist, dass der/die Cubaner/in den Einladenden benutzt um aus Cuba ausreisen zu können. Erst mal in Europa könnte sie/er dann Asyl beantragen, untertauchen, was auch immer.
Wenn du jedoch glaubhaft machen kannst, dass zwischen euch eine feste Bindung besteht, also z.B langjährige Freundschaft oder Heiratsabsicht, erhöht das die Chancen. Ob ihr nach einer tatsächlichen Heirat dann in Deutschland lebt oder nicht, interessiert diese Behörde nicht.
Moskito

meli
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#14 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
06.11.2002 10:08

Hallo Moskito,

ich habe mal noch eine Frage an Dich. Du meinst bei der Frage zum Job, daß es kein Problem wäre an eine
3-monatige Urlaubsbescheinigung bzw. unentgeldliche Freistellung zu kommen. Ist das von dem Beruf abhängig ? Da ich schon von verschiedenen Leuten etwas negatives gehört habe und das dann auf alle Fälle der Job weg ist, wenn man zurückkommt. Oder wissen die Cubaner wie man an so ein Papier rankommt ?

Liebe Grüße meli

El2
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Mitglied seit:

#15 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
06.11.2002 11:38

Der Kubaner lässt sich für ein paar $$ eine Art Urlaubsbescheinigung ausstellen.

Elisabeth 2

MadMatt
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#16 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
06.11.2002 23:12

Gegen Dollars gibt es alle Arten von Bescheinigungen!

Wenn der Cubi wirklich einen Job hat, kann dieser bei nicht genehmigten Fernbeleiben durchaus nach der Rückkehr weg sein. Meine Kleine gekommt nur einen Monat von Ihrer Ausbildungsstätte. Ist sie länger in Deutschland, ist die Ausbildung futsch!

MadMatt

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meli
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#17 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
07.11.2002 11:02

Danke euch zwei für die Antwort.

Bekommt man die Bescheinigung gegen Dollar vom Arbeitgeber, oder fälscht da jemand anderst das Papier. ( oder was auch immer).
Mad Matt, hat Deine Freundin dann nur eine Urlaubsbescheinigung von einem Monat bei der Botschaft vorgelegt . Oder habt Ihr das mit Dollars regeln können, daß Ihr eine 3-monatige Uralubsbescheinigung habt.
Wenn nicht, reicht auch eine 1-monatige Bescheinigung, um ein Visum zu erhalten, oder seit Ihr noch nicht soweit ?

Falls sich meine Fragen etwas blöd anhören, liegt es daran, daß ich zwar das ganze Forum versucht habe durchzulesen, aber der ganze Behördenkram noch etwas Durcheinander bei mir anrichtet.
( Aber soooo langsam wird vieles klarer). Ich weiß zwar, daß deutsche Behörden schon ziemlich nervig mit Ihren Vorschriften sein können ( mein Papa kommt aus Brasilien), aber wenn dann noch Behörden aus Cuba dazukommen , sollte man schon viel Geduld aufbringen .
Aber Gott sei Dank, gibt es ja nette Leute wie euch, die einem mit Ihren Erfahrungen weiterhelfen können.

Liebe Grüße meli

osito blanco
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#18 RE:Fragen des Interviews auf der Deutschen Botschaft
07.11.2002 11:31

@meli

ich habe aus den jüngesten Erfahrungen am eigenen Leib erfahren, daß bei mir die Kubaner absolut freundlich und hilfsbereit waren. Auf allen Ämtern wurde ich mind genau so schnell bedient wie auf den Deutschen.
Geht soweit, daß die kub. Botschaft sogar zurückruft. Absolut Super.

NEIN, es sind die Dt. Behörden, die immer Ärger machen.

Saludos

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