Sohn des Innenministers als Flüchtling in die USA eingereist

01.04.2014 14:35
#1 Sohn des Innenministers als Flüchtling in die USA eingereist
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Rey/Reina del Foro

Wieder mal hat ein Familienangehöriger eines hochrangigen kubanischen Führungsmitglieds in den USA Zuflucht gesucht. Im Februar ist Josué Colomé Vázquez, Sohn des Innenministers General Abelardo "Furry" Colomé Ibarra, von Kuba nach Mexiko geflogen und durfte über die texanische Grenze als kubanischer Flüchtling in die USA einreisen. In Florida lebt bereits seine Mutter, die Ex-Frau des Generals. Ein weiterer Sohn des Innenministers ist übrigens Eigentümer des Paladars Starbien im Vedado. Der Hunger wird den Bruder also nicht aus dem Land getrieben haben...

Se refugia en EEUU hijo de Colomé Ibarra, ministro del Interior de Cuba


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01.04.2014 15:37
#2 RE: Sohn des Innenministers als Flüchtling in die USA eingereist
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Rey/Reina del Foro

Zitat von HayCojones im Beitrag #1
von Kuba nach Mexiko geflogen


geflogen oder geflohen? Als Familienmitglied eines hochrangigen kubanischen Offiziellen hätte er kein normales Visum für die USA bekommen?


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01.04.2014 15:53
#3 RE: Sohn des Innenministers als Flüchtling in die USA eingereist
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Rey/Reina del Foro

Geflogen. Ab der Ausreise aus Kuba und bis zur mexikanisch-US-amerikanischen Grenze ist der Kubaner erst einmal legaler Tourist. Erst an der Grenze erklärt er sich zum Flüchtling, dem aufgrund der US-Gesetzlage zumindest auf dem Landweg automatisch das Recht auf visafreie Einreise und anschließenden Aufenthalt zusteht. Selbst wenn er das US-Visum vielleicht bekommen hätte, dann sicher nicht so schnell und unproblematisch wie das mexikanische.


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01.04.2014 15:58
#4 RE: Sohn des Innenministers als Flüchtling in die USA eingereist
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Rey/Reina del Foro

Vielleicht ist ihm keine Ausrede gegenüber den kubanischen Behörden eingefallen, warum er in die USA reisen müsse? Der Weg über Mexiko scheint für Funktionärskinder jedenfalls der einfache zu sein, wie auch der Fall der Murillo-Tochter zeigt.

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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01.04.2014 16:48
avatar  Mocoso
#5 RE: Sohn des Innenministers als Flüchtling in die USA eingereist
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Rey/Reina del Foro

Ist es nicht so, daß er erstmal den kubanischen Paß beantragt und dabei nichts weiter erläutern muß. Da weiß also Kuba noch nicht wo er hinwill. Dann stellt er sich in Havanna in die lange Schlange vor dem (US-Amerikanischen äh sorry) schweizerischen Konsulat an und beantragt das Visum? Welcher Behörde gegenüber hätte er sich eine Ausrede einfallen lassen müssen? Oder hatte er einen Job, welcher mit solchen 'Regelungen' verbunden ist?

PS: Ich muss allerdings zugeben, daß ich vor dem Konsulat Kontrollen vor dem Eintreten seitens der Kubaner gesehen habe, muss aber sagen, daß ich nicht weiß was und wozu...

P. Kropotkin: Competition is the law of the jungle but cooperation is the law of civilisation.

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01.04.2014 17:04 (zuletzt bearbeitet: 01.04.2014 17:08)
avatar  clara
#6 RE: Sohn des Innenministers als Flüchtling in die USA eingereist
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Forenliebhaber/in

Kann es sein, dass man mit regulärem Visum auf die ganze Versorgung verzichten muss, die ein kubanischer Flüchtling bei Einreise über Mexiko erhält? (Sozialversicherung usw.) ?

Oder anders gefragt: Ist es überhaupt möglich, in den Staaten ein Touristenvisum in einen Daueraufenthalt (Flüchtlingsstatus) umzuwandeln?

Und nicht zu vergessen, in Kuba werden ihn ziemlich viele Leute kennen. Wenn er sich also in die Schlange beim amerikanischen Konsulat (oder wie das heißt, eine Botschaft ist es ja irgendwie nicht) eingereiht hat, dann wissen es mit Sicherheit sofort auch Leute, die es nicht wissen sollen. Mexiko ist bestimmt unkomplizierter.


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04.04.2014 13:52
#7 RE: Sohn des Innenministers als Flüchtling in die USA eingereist
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Rey/Reina del Foro

Zitat von HayCojones im Beitrag #1
Wieder mal hat ein Familienangehöriger eines hochrangigen kubanischen Führungsmitglieds in den USA Zuflucht gesucht.
Hier eine Übersicht der vielen schwarzen Schafe der Familien der Revolutionsführer:
Los hijos de altos dirigentes prefieren el exilio
http://www.diariodecuba.com/cuba/1396557423_7969.html


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