Castro-Arzt muss alles selbst mitbringen

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26.12.2006 20:08
avatar  dirk_71
#26 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
sich mal im näher im lateinamerikanischen Umfeld umschauen, Vergleiche ziehen und dann am Ende die Schlussfolgerung ziehen, was seiner Ansicht nach das kleinere Übel darstellt!


Dann ist also Unterdrückung des Grundrechtes der Meinungsfreiheit zum Beispiel ein kleineres Übel....?
Nos vemos
Dirk
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26.12.2006 20:17
avatar  pepino
#27 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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@chaval

hier was zu lesen für dich noch ein castro liebhaber der steht auch auf männer und war in der ddr bei der aktuellen kamera

EIN GUTER KRIEGER BLEIBT BIS ZUM SCHLUSSIn der Castro-Biografie von Waltraud Hagen und Peter Jacobs wird nicht nur ein Menschen-, sondern auch ein Zeitalter besichtigt

In seinem Gedicht Bei der Nachricht von der Erkrankung des mächtigen Staatsmannes schreibt Bertolt Brecht, "wenn der unentbehrliche Mann stirbt, schaut die Welt sich um, wie eine Mutter, die keine Milch für ihr Kind hat. Wenn der unentbehrliche Mann eine Woche nach seinem Tode zurückkehrte, fände man für ihn nicht mehr die Stelle eines Portiers ..." Diese Prophezeiung dürfte sich bei Fidel Castro nicht erfüllen, er misstraut dem Zufall und lässt seinen Abgang seit August schon einmal durchspielen. Und siehe da, der krankheitsbedingte Rückzug aus allen Amtsgeschäften hat Cuba nicht aus der Balance gebracht. Jedenfalls ist nichts dergleichen bekannt, nicht einmal die im Westen so gern überschätzte Opposition rührt sich, auch wenn kaum zu bezweifeln ist, dass der Übergang in eine post-castristische Ära begonnen hat. In einem Interview mit Ignacio Ramonet, dem Direktor von Le Monde Diplomatique, hatte Castro vor Jahresfrist erklärt, die Revolution als das Werk von inzwischen vier Generationen könne nicht von außen, sondern nur durch sich selbst zerstört werden. Womit er zugleich andeutete, sie werde unabhängig von seinem Schicksal Bestand haben.

Über die Frage, ob und warum es für Cubas Sozialismus ein Überleben nach Castro geben kann, wird bekanntlich hierzulande recht viel und leider recht unqualifiziert spekuliert und schwadroniert. Wer Antworten darauf mit etwas mehr Kompetenz und weniger Wunschdenken ausstatten möchte, sollte das Buch von Waltraud Hagen und Peter Jacobs Fidel Castro - Eine Chronik lesen. Eine durchaus unterhaltsame Exkursion durch ein revolutionäres Leben, bei der sich die Autoren weniger als Richter denn als Sachverständige empfehlen - sie erzählen ausführlich, beobachten viel, urteilen in Maßen und verdammen nie. Der Leser spürt schon in den ersten Kapiteln, hier wollen Zeitzeugen als Zeitgenossen gehört werden, denen der Zeitgeist nicht die Sinne trübt, auch wenn er sie nicht vollends unbehelligt lässt.

Natürlich denkt man unwillkürlich, wird angesichts der vielen Castro-Biografien eine weitere gebraucht? Diese allerdings wird sogar dringend gebraucht - dem 80. Geburtstag des Comandante en Jefe am 13. August 2006 gewidmet, überzeugt sie durch das Bemühen, die Vita des Revolutionärs ausnahmsweise einmal vorurteilsfrei, ausgesprochen sachkundig, dabei episodenreich und nicht als Chronique scandaleuse zu schildern. Eine biografische Reportage, die mit kritischer Sympathie den Lebenslinien eines charismatischen Caudillos folgt, der "in seiner ganzen Widersprüchlichkeit dennoch die meisten politischen Gestalten seiner Zeit" (Jacobs/Hagen) überragt. Nach all der üblen Nachrede, der sich Castro im deutschen Cuba-Diskurs bis in die Linkspartei hinein ausgesetzt sieht, überzeugen Wille und Mut der Autoren, eine Persönlichkeit wie die Castros aus ihrer Zeit heraus erklären zu wollen und ihr dadurch so etwas wie historische Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. So wird mit einem Menschen- auch das Zeitalter besichtigt. Man braucht sich schließlich nur vor Augen zu halten: Als die siegreichen Rebellen aus der Sierra Maestra am 8. Januar 1959 in Havanna einzogen, regierte in Washington noch der Republikaner Dwight Eisenhower und in Moskau der KPdSU-Generalsekretär Nikita Chrustschow, der mit dem ungestümen Elan der cubanischen Revolutionäre zunächst nicht viel anfangen konnte. Hagen/Jacobs erinnern zu Recht daran, wie die imperiale Arroganz der USA gegenüber dem zur sozialen Revolution entschlossenen Cuba dazu führte, den Wandel auf der Karibikinsel zu radikalisieren. Bereits am 19. Oktober 1960 verhängte die US-Regierung den bis heute aufrechterhaltenen ökonomischen Totalboykott, erst am 16. April 1961 verkündete Castro nicht zuletzt unter dem Eindruck des CIA gesteuerten Invasionsversuchs in der Schweinebucht den sozialistischen Charakter der cubanischen Revolution - danach erst begann die Fühlungnahme mit der Sowjetunion.

Aufschlussreich, wie die Verfasser das "magische Dreieck" der Castro-Brüder und Che Guevaras für die "pränatale Revolutionsphase" beschreiben: "Ohne Ernesto Guevara wäre Fidel Castro vielleicht niemals Kommunist geworden. Ohne Fidel Castro wäre Ernesto Guevara möglicherweise nicht mehr gewesen als ein marxistischer Theoretiker, ein idealistischer Intellektueller." Und Raúl Castro, so wird ein ehemaliger Mitkämpfer zitiert, sei "Fidel mal zwei in Energie, Starrheit und Charakter." Eines bleibt vom Subtext dieses Buches besonders haften: Fidel Castro war und ist wohl einer der letzten großen Idealisten einer verlorenen Zeit, der sein Sendungsbewusstsein bis zur Hybris steigern konnte. Ein Mann mit strengen Gewohnheiten und ungestillten Sehnsüchten, der in einem Gespräch mit dem kolumbianischen Schriftsteller Gabriel García Márquez einmal davon träumte, es möge seinen Wissenschaftlern gelingen, ein wirksames Mittel gegen Krebs zu finden. Für die cubanische Revolution entfaltete er in den kritischsten Phasen seine größte Tugend, den Willen, sich gerade dann zu behaupten, wenn es besonders aussichtslos erscheint. Inwieweit er damit für das kommende Cuba ein Vermächtnis begründet hat, um Würde und Souveränität und fast 50 Jahre Revolution zu verteidigen, wird sich zeigen.

Waltraud Hagen/Peter Jacobs; Fidel Castro - Eine Chronik. Verlag neues leben, Berlin 2006, 12,90 EUR

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26.12.2006 20:45
avatar  Chaval
#28 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von pepino
hätte nie gedacht das du flexibel bist

Ideologisch bin ich ja wohl total flexibel, denn wie sonst könnte jemand bei jeder Gelegenheit unseren freiheitlichen Rechtsstaat, die USA und manchmal sogar die Bush-Politik verteidigen und dann zwei Zeilen später den kommunistischen Tyrannen Fidel Castro hochleben lassen. Geht´s noch flexibler??


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26.12.2006 20:51
avatar  Chaval
#29 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von pepino
und war in der ddr bei der aktuellen kamera

@pepino, auch wenn du hundertmal versuchst, mich in die Nähe von Kommunisten oder DDR-Nostalikern zu rücken; wenn du meine Beiträge liest, weisst du sehr gut, dass ich mit all diesen Leuten und ihren Ideen nichts am Hut habe.


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26.12.2006 21:16 (zuletzt bearbeitet: 26.12.2006 21:20)
#30 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro
Zitat von Chaval
wenn du meine Beiträge liest, weisst du sehr gut, dass ich

... ein glühender (kindischer?) Verehrer des obersten bärtigen Mannes Kubas bin.

Mehr weiß man (zumindest meine Wenigkeit) leider nicht. Alles andere an deinen Aussagen zu deiner Haltung zu USA, Sozialismus, Kapitalismus, etc. ist ziemlich ambivalent, da unzureichend begründet:

- Rolle der USA: in Europa gut, in Lateinamerika böse
- Sozialismus: in Kuba (und LA): gut, im Ostblock böse
- Kapitalismus: siehe Sozialismus



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La distancia no es la causa para que nazca el olvido.

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26.12.2006 22:02
avatar  Chaval
#31 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von ElHombreBlanco
- Sozialismus: in Kuba (und LA): gut, im Ostblock böse

Nicht gut, höchstens kleineres Übel (mit Betonung auf Übel!)
Wie könnte ich es als Demokrat gut finden, dass Menschen wegen ihrer politischen Ansichten ins Gefängnis geworfen werden, die Presse gleichgeschaltet ist und die Gesellschaft vom Krebs der allgegenwärtigen Überwachung und Bespitzelung durchsetzt ist??

Überhaupt habe ich generell nie solch plumpe Schwarz-Weiss- oder Gut-Böse-Schemata verwendet, wie du sie mir hier andichtest. Selbst im Fall des geschätzten Bärtigen würde ich ohne eine Sekunde zu zögern sagen, dass Leichen seinen Weg pflastern. Das liegt ja in der Natur der Sache bei einer so langen Diktatoren-Karriere.

Und wenn ich nicht in den hier so beliebten antiamerikanischen Chor einstimme, heisst das noch lange nicht, dass ich alles gutheisse, was der Cowboy aus Texas so treibt.

Und zum Thema Kapitalismus äussere ich mich fast nie, da scheinst du mich mit b12 zu verwechseln.


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26.12.2006 22:30 (zuletzt bearbeitet: 26.12.2006 22:47)
#32 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro
Zitat von Caval
Wie könnte ich es als Demokrat gut finden, dass Menschen wegen ihrer politischen Ansichten ins Gefängnis geworfen werden, die Presse gleichgeschaltet ist und die Gesellschaft vom Krebs der allgegenwärtigen Überwachung und Bespitzelung durchsetzt ist??

Andere, wie Wilma, werden zu Recht dafür gescholten, dass sie Pinochet "nicht so schlimm" finden, weil er ähnliches gemacht hat, und auch wie Castro Gegner "ein wenig gemordet" (Gedächtniszitat von Wilma) hat, dafür aber den Marxismus in Chile verhindert und die Grundlagen für den späteren wirtschaftlichen Aufschwung gelegt hat. Ein Teil der Leute, die diese Kritik üben, verehren aber Castro für seine vermeintlichen sozialen Wohltaten und blenden das andere aus, da "das kleinere Übel". Das nenne ich Ambivalenz.

In Antwort auf:
Und zum Thema Kapitalismus äussere ich mich fast nie, da scheinst du mich mit b12 zu verwechseln.

LOL, nee, garantiert nicht.

Ich meinte das anders: Deiner Meinung nach hat der Kapitalismus in Lateinamerika in den allermeisten Ländern nur Übel gebracht, zumindest weit größeres Übel, als der kubanische Sozialismus, und du deshalb jeden Linken und Linkspopulisten in Lateinamerika bejubelst.
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26.12.2006 22:42
avatar  pepino
#33 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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pack is pack egal ob rechts oder links



http://www.ruinas.de http://www.raros.de


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26.12.2006 22:59
avatar  Chaval
#34 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von ElHombreBlanco
und blenden das andere aus, da "das kleinere Übel". Das nenne ich Ambivalenz.

Da kannst du mich ja unmöglich mit gemeint haben, da wohl 95% der Artikel, die ich hier reinstelle, von so bekannt Castro-freundlichen Publikationen wie Cubanet, Encuentro und Nuevo Herald stammen, oder von solch radikalsozialistischen Zeitungen wie El País, Welt, Spiegel, Focus, FR oder Taz (und fast nichts aus Granma, JR, JW, ND!!)

Was bitte blende ich also aus, lieber EHB????

Zitat von ElHombreBlanco
du deshalb jeden Linken und Linkspopulisten in Lateinamerika bejubelst.

Ich bin zu faul zum Suchen, aber ich erinnere mich vor kurzem mal über Daniel Ortega geschrieben zu haben und ihn mit einigen bedacht zu haben. Und Hugos unsägliche Haltung zu Israel und den USA und seine widerliche Freundschaft zu Leuten wie dem verrückten Iraner finde ich auch zum !! Ich finde seine Sozialpolitik gut, ihn als Person aber weniger. Also von Bejubeln keine Spur!!


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26.12.2006 23:03 (zuletzt bearbeitet: 26.12.2006 23:09)
avatar  Chaval
#35 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro
Zitat von pepino
pack is pack egal ob rechts oder links

Endlich bin ich mal 100% deiner Meinung!!
Nur können wir uns wahrscheinlich nicht darüber einigen, wen wir zum "Pack" dazurechnen und wen nicht.

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27.12.2006 13:31
avatar  Chaval
#36 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von dirk_71
Zudem scheint García Sabrido, eh ein guter Freund des Regimes zu sein,
Scheint in der Tat so zu sein!
Siehe den nachfolgenden Blog:
http://armengol.blogspot.com/2006/12/las...-electivas.html


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27.12.2006 13:58
avatar  dirk_71
#37 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
Scheint in der Tat so zu sein!
Siehe den nachfolgenden Blog:


Danke für den Link... wenn es wirklich so ist dann kann man die Aussagen von García Sabrido
über den Gesundheitszustand von Fidel wieder in Frage stellen...

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27.12.2006 20:03
avatar  Chaval
#38 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von dirk_71
wenn es wirklich so ist dann kann man die Aussagen von García Sabrido
über den Gesundheitszustand von Fidel wieder in Frage stellen...

Wieso?? Müssen Fidel-Fans zwangsläufig mentirosos sein?? (Überleg dir die Antwort gut...)


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27.12.2006 20:08
avatar  dirk_71
#39 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
Überleg dir die Antwort gut


Soll ich ehrlich sein oder nicht?
Also zwangsläufig nicht... aber wenn sie mit dem System zusammenarbeiten,
dann überprüfe ich ihre Aussagen zu Fidel lieber zweimal bevor ich sie glaube.

Also bei Dir hoffe ich, dass Du nicht mit dem System zusammenarbeitest...
Bei Cubamulata bin ich mir da nicht so sicher...
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27.12.2006 20:15
#40 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Chaval
da wohl 95% der Artikel, die ich hier reinstelle, von so bekannt Castro-freundlichen Publikationen wie Cubanet, Encuentro und Nuevo Herald stammen, oder von solch radikalsozialistischen Zeitungen wie El País, Welt, Spiegel, Focus, FR oder Taz (und fast nichts aus Granma, JR, JW, ND!!)

Lieber Chaval, es geht um deine Meinungsäußerungen hier und nicht was für Presseartikel du hier zitierst. Dass du dich umfassend informierst, ist mir bekannt.

Ich bleibe dabei, dass du das Linke in Lateinamerika ziemlich kritiklos bejubelst, selbst wenn diese zu undemokratischen Mitteln greifen.
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28.12.2006 11:30
avatar  Chaval
#41 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von ElHombreBlanco
Lieber Chaval, es geht um deine Meinungsäußerungen hier und nicht was für Presseartikel du hier zitierst.
EHB, glaubst du wirklich im Ernst, dass jemand hier ständig Kuba-Artikel einer bestimmten Tendenz reinstellt, ohne sich zumindest teilweise mit dieser Tendenz zu identifizieren???

Oder mal umgekehrt, zum besseren Verständnis: Ich würde nie (!) unkommentiert einen Artikel aus einer Publikation der NPD hier reinstellen!

Ein Revolutionsromantiker mit rosaroter Brille würde wohl nie auf die Idee kommen, permanent Links zu Nuevo Herald, Cubanet oder Encuentro zu bringen. Das ist doch absurd.

Und abgesehen von der Person Castros sind meine Meinungsäusserungen zum politischen System Kubas auch überwiegend kritisch.


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28.12.2006 12:08
avatar  pepino
#42 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Top - Forenliebhaber/in

@chaval
Und abgesehen von der Person Castros sind meine Meinungsäusserungen zum politischen System Kubas auch überwiegend kritisch.

castro ist das "politischen System Kubas" das kann man nicht trennen

hier kannst du ihn dir ausschneiden und den rückspiegel im auto hängen

http://www.berlinonline.de/berliner-kuri...mage/11171.html


http://www.ruinas.de http://www.raros.de


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28.12.2006 13:58 (zuletzt bearbeitet: 28.12.2006 14:00)
#43 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro
Zitat von Chaval
Und abgesehen von der Person Castros sind meine Meinungsäusserungen zum politischen System Kubas auch überwiegend kritisch.

Sag ich doch: ambivalent. Einerseits in der Tiefe deines Herzens grundsolider Demokrat, auf der anderen Seite die kindliche (oder kindische? ) Verehrung des "Größten Führers".
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28.12.2006 16:37
avatar  Chaval
#44 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von ElHombreBlanco
Einerseits in der Tiefe deines Herzens grundsolider Demokrat, auf der anderen Seite die kindliche (oder kindische? ) Verehrung des "Größten Führers".

Tja, mein Dilemma hat J.W.v. Goethe schon im "Faust" beschrieben: "Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust"!!

Oder wie es hier heisst: "Im Faustmythos geht es um den hintergründigen Sinn der menschlichen Existenz, um den Menschen in der Zerreißprobe zwischen hellen und dunklen Mächten." http://www.zeitenschrift.com/magazin/46-faust.ihtml


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28.12.2006 17:12
#45 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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@ Chaval

In Antwort auf:
Einerseits in der Tiefe deines Herzens grundsolider Demokrat, auf der anderen Seite die kindliche (oder kindische? ) Verehrung des "Größten Führers".

Tja, mein Dilemma hat J.W.v. Goethe schon im "Faust" beschrieben: "Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust"!!

Oder wie es hier heisst: "Im Faustmythos geht es um den hintergründigen Sinn der menschlichen Existenz, um den Menschen in der Zerreißprobe zwischen hellen und dunklen Mächten."


Chaval, ich könnte Dir jetzt ein paar "gute" Anekdoten aus dem Leben des Super-Führers erzählen, da würdest du deinen geliebten Knuddel-Führer nicht mehr wiedererkennen.

(F.) Castro zu "verehren", aber das "System" kritisch zu sehen, das ist ungefähr so, wie Herrn Hitler zu "verehren" (u.a. wegen Kunstsinn, Vegetarierdiät , Einsatz oder charismatischer Ausstrahlung ) und sein System abzulehnen.



ich möchte hier kein abschließendes Urteil abgeben, aber das ist doch ein Fall für die klinische Psychologie.




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28.12.2006 18:52 (zuletzt bearbeitet: 28.12.2006 18:53)
avatar  dirk_71
#46 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro




Nos vemos
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28.12.2006 19:17
avatar  Moskito
#47 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
(F.) Castro zu "verehren", aber das "System" kritisch zu sehen, das ist ungefähr so, wie Herrn Hitler zu "verehren" ...
Wilma, als bekennender Pinochet und Batista Verehrer hast du dich als moralische Instanz bezüglich der Beurteilung Fidels und der Situation in Kuba völlig disqualifiziert. Diese ganze Geschrei von wegen Menschenrechte und Demokratie ist bei dir bloß verlogenes Geschwätz, also schreibe besser im Pinochet-Freundeskreis-Forum und lass und mit deinen krankhaften Ergüssen in Ruhe.

Moskito


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28.12.2006 19:54 (zuletzt bearbeitet: 28.12.2006 19:54)
#48 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro
Zitat von Moskito
Wilma, als bekennender Pinochet und Batista Verehrer ... lass und mit deinen krankhaften Ergüssen in Ruhe.

Ich weiß nicht, ob der eine (rote) Diktatorenverehrer irgendeine moralische Berechtigung hat, einem anderen (schwarzen) Diktatorenverehrer das Schreiben verbieten zu wollen.

Tut mir leid für die harte Aussage, iss aber so.
___________________________________
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28.12.2006 20:04
#49 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Forums-Senator/in

In Antwort auf:
Ich weiß nicht, ob der eine (rote) Diktatorenverehrer irgendeine moralische Berechtigung hat, einem anderen (schwarzen) Diktatorenverehrer das Schreiben verbieten zu wollen.

Tut mir leid für die harte Aussage, iss aber so.


Dem stimme ich vorbehaltlos zu.

Ich weiß nicht was "Wilma" zu sagen hätte, ich wundere mich aber, dass der Username so nicht registriert ist.

Wenn Mücke MICH mit Frau "Wilma" verwechseln sollte , nur soviel: Rafael_70 ist kein Diktatorenverehrer, die Diffamierung Anderdenkender ist ja ein beliebtes Mittel der Selbsttäuschung in Kreisen militanter linker Agitation.

Beispiele aus dem Agitationsinventar des sehr geehrten Herrn C.:

"Faschistische Miami-Mafia" = frei gewählte Vertreter des kubanischen Exils in Südflorida

"Medienterrorismus" = unabhängige Medien

"völkermörderisches Embargo" = Handelsbeschränkungen eines Landes, die bewirken, dass dieses Land (USA) die Position Nr. 4 anstelle der Position Nr. 1 der Handelspartner Kubas einnimmt.

"Söldner des Imperialismus" = Kritiker im eigenen Land

"Abschaum, Würmer, Vaterlandverräter" = Kubaner, welche von ihrem Grundrecht auf Ausreise Gebrauch machen

uswusw.




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28.12.2006 20:34
avatar  Chaval
#50 RE: Cirujano niega que Castro tenga cáncer
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Rafael_70
Beispiele aus dem Agitationsinventar des sehr geehrten Herrn C.:

Gemäß deinem billigen und armseligen Argumentations-Niveau nehme ich mal an, dass sich hinter dem "C" sowohl Castro als auch Chaval verbergen könnte.


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