Castro - Kuba braucht Europa nicht

02.02.2005 19:45
avatar  Chris
#1 Castro - Kuba braucht Europa nicht
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Rey/Reina del Foro

Castro - Kuba braucht Europa nicht
[02 Feb 2005 - 19:11]

Havanna, 02. Feb (Reuters) - Der kubanische Präsident Fidel Castro hat sich verärgert über die europäische Haltung zu seiner Menschenrechtspolitik gezeigt.

Kuba habe nicht die Absicht, seine Politik zu ändern, sagte Castro in einer vierstündigen Rede am Dienstagabend. "Ich muss ehrlich sagen, Kuba braucht die Vereinigten Staaten nicht, Kuba braucht Europa nicht ... Wie befriedigend ist es, dies sagen zu können". Castro reagierte mit seinen Äußerungen auf eine Entscheidung der Europäischen Union, ihre diplomatischen Sanktionen vorerst auszusetzen, um weitere Freilassungen politischer Gefangener zu erreichen.

"Sie behandeln uns, als ob wir zum Tode verurteilt seien und sie uns bis Juni einige Monate Aufschub gewährt haben, um uns weiter zu beobachten", sagte Castro an die EU gewandt. Die EU hatte am Montag entschieden, ranghohe Besuche nicht mehr einzuschränken. Als weiteres Entgegenkommen sollen offenbar vorerst keine kubanischen Dissidenten mehr zu nationalen Empfängen in diplomatischen Vertretungen von EU-Ländern eingeladen werden.

Die EU reagierte mit der Lockerung auf die Freilassung einiger der 75 im März 2003 verhafteten Oppositionellen in Kuba. Sie forderte die Regierung Castros jedoch auf, alle politischen Gefangenen bedingungslos freizulassen. Im Juli will die EU die Lockerung der Beschränkungen überprüfen.

bob/sws
http://www.tradesignal.com/content.asp?p...lt&language=LDE

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avenTOURa


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02.02.2005 19:54
avatar  jan
#2 RE:Castro - Kuba braucht Europa nicht
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jan
Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
sagte Castro in einer vierstündigen Rede am Dienstagabend.

Es geht ihm wieder gut!
4 Std.


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02.02.2005 23:14
avatar  ( Gast )
#3 RE:Castro - Kuba braucht Europa nicht
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( Gast )

In Antwort auf:
Kuba braucht Europa nicht ...

Ja, Kuba braucht niemanden! Trocken Brot und Scheiß mit Reis schmecken ja soooo lecker!

Alter Blödmann und Dummschwätzer! Wird wirklich Zeit das der alte Zauselbart endlich abnippelt!
"Tja, Urlauber zu sein ist schon ein hartes Los ..."

Elisabeth 2


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03.02.2005 02:24 (zuletzt bearbeitet: 03.02.2005 02:25)
avatar  derhelm
#4 RE:Castro - Kuba braucht Europa nicht
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Forums-Senator/in

In Antwort auf:
"Ich muss ehrlich sagen, Kuba braucht die Vereinigten Staaten nicht, Kuba braucht Europa nicht

Ist der Typ jetzt wirklich so blöde oder meint er es ernst?
Millionen Touristen sind (aus) EUROPA!!!
Dann soll er sich auch nicht über das US-Embargo aufregen, wenn Cuba soooooo unabhängig ist. Dem Land und seinen Leuten muss es wirtschaftlich ja echt gut gehen.
Die gegenwärtige Unterstützung aus Venezuela und anderen Länder kann sich schneller ändern als ihm lieb ist!
Solch arrogante Sprüche verdienen eigentlich entsprechnende Maßnahmen.
Jetzt regt es mich noch mehr auf, dass ein guter Teil meiner Urlaubsausgaben bei Ihm landet!
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"In the poker game of life, women are the rake."


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03.02.2005 10:19
avatar  elcrocoloco ( gelöscht )
#5 USA und Tschechien bestehen weiter auf Kuba-Blockade
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elcrocoloco ( gelöscht )

Zwei Jahre nachdem die rechtskonservative Aznar-Regierung die EU von Madrid aus auf einen streng antikubanischen Kurs eingeschworen hat, haben sich die Beziehungen zwischen Brüssel und Havanna nun wieder entspannt. Anfang der Woche beschlossen die EU-Außenminister in Brüssel, künftig erneut »ranghohe Kontakte« zur Regierung in Havanna zu pflegen. Die bilateralen Beziehungen waren im Juni 2003 abgebrochen worden. In der damaligen Erklärung der EU wurden – bis dahin ein durchaus außergewöhnlicher Schritt – auch die kulturellen Beziehungen ausgesetzt. Der Sprecher der Buchmesse Frankfurt, Holger Ehling, erklärte gegenüber junge Welt, mit dieser Politik »keineswegs unglücklich« gewesen zu sein. Trotzdem steht nach der Wiederaufnahme der Beziehungen nun auch einer künftigen deutschen Teilnahme an einer der größten Buchmessen Lateinamerikas und der Karibik nichts mehr im Wege. Für die diesjährige »offizielle« Teilnahme, sagte Ehling, sei aber zu wenig Zeit geblieben. Nicht festlegen wollte sich der Messesprecher zu einer möglichen Teilnahme im kommenden Jahr.

Auf politischer Ebene wurde die Annäherung vor allem in den USA und in Tschechien kritisch beäugt. Die Regierung in Prag votierte auf dem Treffen der Außenminister am Montag gegen die Rücknahme der Blockade. Nach Angaben von Außenminister Cyril Svoboda will die tschechische Regierung weiter enge Kontakte zu Gegnern der sozialistischen Regierung in Havanna halten, »die in Kuba bedingungslos für Demokratie und Menschenrechte kämpfen«. Außerdem setzte Svoboda sich dafür ein, daß die neue EU-Position zu Kuba halbjährlich überprüft wird. Schon am Montag versuchte Tschechien, die Annäherungsversuche mit Drohungen zu unterlaufen, die Beziehungen wieder abzubrechen, wenn Kuba den politischen Forderungen der EU nicht nachkomme. Ähnlich hatte sich US-Außenamtssprecher Richard Boucher geäußert. Washington sehe keinen Anlaß, seine Politik zu ändern, solange sich die politische Lage in Kuba nicht ändere.


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03.02.2005 10:25
avatar  elcrocoloco ( gelöscht )
#6 RE:Castro - Kuba braucht Europa nicht
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elcrocoloco ( gelöscht )

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Die gegenwärtige Unterstützung aus Venezuela und anderen Länder kann sich schneller ändern als ihm lieb ist!
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Also mir taugt es,dass Castro,Chavez und noch einige andere angeblich böse Staatschefs den Yankees gerade
auf den Kopf schei..en,da diese sich vor lauter Schwierigkeiten im Irak sich momentan um nichts anderes
mehr kümmern können!


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03.02.2005 10:31
avatar  Alf
#7 RE:Castro - Kuba braucht Europa nicht
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Alf
Top - Forenliebhaber/in

In Antwort auf:
Die gegenwärtige Unterstützung aus Venezuela und anderen Länder kann sich schneller ändern als ihm lieb ist!

Das wir spätestens der Fall sein, wenn der Ölpreis nachgibt. Aber ob sich Castro noch solange an der Macht halten kann? Dann aber hätte jemand anderes ein Problem, denn wer würde dann Personal dorthin schicken?<
Stürtzt der eine hat auch der andere ein Problem.


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03.02.2005 11:49
avatar  yo soy
#8 RE:Castro - Kuba braucht Europa nicht
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spitzen Mitglied

ad ".... als ob wir zum tode verurteilt seien...."; das erledigt der commandante lieber selber, mit all den gegnern im eigenen land;
verstehen kann man alles schon lange nicht mehr; erinnert stark an die verzweifelten versuche alter russischer, deusch-demokratischer (ddr), ja auch nationalsozialsozialistischer machthaber, die noch einen tag vorm untergang den "endsieg" verkündeten oder das kamel durchs nadelöhr gehen ließen, als dass....;
ich glaube, dass wenn er auf den kopf gefallen wäre, im novenber, dann könnte es auch nicht schlimmer/dümmer sein
ya -tu sabes!
y.s.


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03.02.2005 11:56
#9 RE:Castro - Kuba braucht Europa nicht
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Forums-Senator/in

Mehr zum Thema:

http://2001662.homepagemodules.de/t50680...er_es_noch.html


Saludos

El Cubanito Suizo


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04.02.2005 00:29
avatar  derhelm
#10 RE:Castro - Kuba braucht Europa nicht
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Forums-Senator/in

Feb. 3, 2005, 7:33AM

Calling Bush 'deranged,' Castro defends autonomy
The communist leader says Cuba has learned to live without assistance
Associated Press

HAVANA - In his first public remarks since the United States dubbed Cuba an outpost of tyranny, Fidel Castro called President Bush "deranged" and belittled recent improvements in relations between Cuba and Europe.

In a televised address late Tuesday, the 78-year-old Castro maintained his trademark go-it-alone attitude, saying his communist-run island is a paradise that is doing fine without the help of the United States or Europe.

Cuba "doesn't need the United States. It doesn't need Europe," he said. "What a wonderful thing to be able to say, that (Cuba) doesn't need any assistance — it's learned to live without it."

Speaking at an international teachers conference, Castro said if the mission of Bush's administration was to crush tyranny, "our mission is to defeat empires."

Castro linked Bush's government to corruption and torture. He said he closely watched the U.S. leader's inauguration speech Jan. 20 and saw "the face of a deranged person."

"If only it were just the face," he said to roars of applause by educators from 52 countries at the conference.

"If they make the mistake of attacking this country, well Mr. Bush, or whoever will be there, I recommend to you it would be better if you use 50 nuclear bombs to exterminate all of us," he said.

"This country is heaven, in the spiritual sense of the word," he said. "And I say (to Bush), we prefer to die in heaven than survive in hell."

Quelle
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"In the poker game of life, women are the rake."


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