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Fast 28 Prozent Plus in einem Jahr Venezuelas Inflation galoppiert Auch vier Jahre nach Einführung einer neuen Währung im Kampf gegen rapide steigende Preise klettert die Inflation in Venezuela mit schwindelerregender Geschwindigkeit. Damit läuft das sozialistisch regierte Land den meisten anderen Staaten mit Preissorgen den Rang ab. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Venezuelas...cle5148151.html
Na wart mal ab, was hier in diesem Jahr noch auf uns zukommt. Und glaub nicht immer die Statistiken aus den großen Medien. Vergleich einfach deine Kassenzettel und Tankquittungen der letzten 3 Jahre, dann sind wir schon jetzt nicht mehr soooo weit hinterher.
Zitat von el loco alemánNa wart mal ab, was hier in diesem Jahr noch auf uns zukommt. Und glaub nicht immer die Statistiken aus den großen Medien. Vergleich einfach deine Kassenzettel und Tankquittungen der letzten 3 Jahre, dann sind wir schon jetzt nicht mehr soooo weit hinterher.
Also wenn ich mir den Kassenzettel von meinem Fernseher (Kauf 2008) ansehe könnte ich .
Und so ist das halt mit allen Statistiken. Erste Statistikerregel: eine Statistik beweisst gar nichts!
Zitat von carniceroAlso wenn ich mir den Kassenzettel von meinem Fernseher
Computer hast du noch vergessen. Ich wußte daß irgendwer mit solchen Scheinargumenten der Inflationsverleugner daherkommt.
Wieviel Geld hast du denn in den letzten 3 Jahren insgesamt für deinen Fernseher und meinetwegen noch deinen Computer ausgegeben? Und wieviel insgesamt für den täglichen Bedarf an Nahrung, Energie, Treibstoff, Wohnnebenkosten, Dienstleistungen etc....?
Zitat von carniceroAlso wenn ich mir den Kassenzettel von meinem Fernseher
Computer hast du noch vergessen. Ich wußte daß irgendwer mit solchen Scheinargumenten der Inflationsverleugner daherkommt.
Wieviel Geld hast du denn in den letzten 3 Jahren insgesamt für deinen Fernseher und meinetwegen noch deinen Computer ausgegeben? Und wieviel insgesamt für den täglichen Bedarf an Nahrung, Energie, Treibstoff, Wohnnebenkosten, Dienstleistungen etc....?
Meine Miete ist immer noch dieselbe, Benzin ist in drei Jahren etwa 20% teurer geworden, Brötchen auf dem Markt 5%, der Bierpreis in meiner Stammkneipe nahezu konstant. Der Preis für Kaffee hat sich verdoppelt und der für Milch ist etwa 50% gestiegen.
Also was Kaffee anbelangt, sind wir wohl auch bei rund 30% im Jahr, beim Rest eher weniger.
Lebensmittel, Restaurantpreise, Benzin, Flüge, ÖPNV im Grunde alles wofür ich Geld ausgebe, hat sich weit stärker als die angebliche Infaltionsrate verteuert. Die offizielle Infaltionsrate ist so glaubwürdig wie die offizielle Arbeitslosenzahl.
Zitat von pedacitoLebensmittel, Restaurantpreise, Benzin, Flüge, ÖPNV im Grunde alles wofür ich Geld ausgebe,
Die Miete beispielsweise, den mit Abstand größten Posten, haste fein ausgeblendet Die entwickelt sich nämlich nur unterdurchschnittlich. Auch Elektronik, Telefonieren und Internet verbilligt sich tendenziell.
Zitat von pedacitoLebensmittel, Restaurantpreise, Benzin, Flüge, ÖPNV im Grunde alles wofür ich Geld ausgebe,
Die Miete beispielsweise, den mit Abstand größten Posten, haste fein ausgeblendet Die entwickelt sich nämlich nur unterdurchschnittlich. Auch Elektronik, Telefonieren und Internet verbilligt sich tendenziell.
Ich will ja den Teufel nicht an die Wand, aber es würde mich nicht wundern, wenn demnächst eine Mieterhöhung ansteht. Und ja, die Mieten, bzw. die Quadratmeterpreise haben sich verteuert. Ich beobachte schon im Internet, welche Preise bei Neuvermietungen aufgerufen werden und welche damals, als ich eingezogen bin. Die qm-Preise sind in 5 Jahren schon 20-40% angezogen.
Und Elektronik verbilligt sich? Lassen wir mal die Ramschgeschichten beiseite und vergleichen z.B. wirklich gutes Audioequipment, so sehe ich da auch nur Preissteigerungen. Oder hochwertige Messgeräte oder die jeweiligen Tophandys früher und heute.
Und dieser Warenkorb ist ja ziemlich realitätsfern. Gesundsheitspflege 4% der Ausgaben, allein die Krankenkasse kassiert schon so 15% meiner Einnahmen.
Die Krux an Statistik ist, dass sie nie 100%-ig auf einen persönlich passt, weil sie eben nur ein Durchschnittswert ist. Es ist aber bewiesener Fakt, dass die gefühlte Inflation deutlich höher ist als die tatsächliche. Und im Gegensatz zur Arbeitslosenstatistik wird die Grundlage der Inflationsberechnung nicht von Politikern bestimmt und nach Gusto angepasst, um die Statistik zu schönen. Die Mieten waren übrigens in den vergangen 20 Jahren sehr stabil, will heißen, sie haben sich im Durchschnitt deutlich unter der Inflationsrate entwickelt. Muss aber nicht heißen, dass dies auch in den nächsten 5 Jahren so sein wird.
________________________________________ “The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money.” ‒ Margaret Thatcher
Zitat von pedacito Ich beobachte schon im Internet, welche Preise bei Neuvermietungen aufgerufen werden und welche damals, als ich eingezogen bin. Die qm-Preise sind in 5 Jahren schon 20-40% angezogen.
In Hannover, das darfst Du nicht vergessen waren die Mieten in den letzten Jahren extrem niedrig. Jedenfalls für eine Großstadt im Westen. Es herrschte halt nach den vielen Neubauten zur Expo 2000 ein Überangebot auf dem Wohnungsmarkt. Dieses legt sich nun langsam und deswegen ziehen die Mieten langsam an. Wobei 5-7 Euro immernoch sehr günstig im Vergleich zu anderen Städten ist.
Lustig. Die Statistikverteidiger verwechseln Miete mit Mietnebenkosten. Von letzteren war bei mir die Rede. Und die sind kräftig gestiegen.
Ja der Warenkorb ist individuell. Je geringer das Einkommen eines jeden, desto höher ist sein %-ualer Anteil an Ausgaben für Waren des täglichen Bedarfs, die überdurchschnittlich gestiegen sind. Wer angeblich kaum Inflation spürt, dem gehts einfach momentan noch zu gut.
Zitat von SockeMeine Miete ist immer noch dieselbe, Benzin ist in drei Jahren etwa 20% teurer geworden, Brötchen auf dem Markt 5%, der Bierpreis in meiner Stammkneipe nahezu konstant. Der Preis für Kaffee hat sich verdoppelt und der für Milch ist etwa 50% gestiegen.
Also was Kaffee anbelangt, sind wir wohl auch bei rund 30% im Jahr, beim Rest eher weniger.
Mietnebenkosten + 30%, Speiseöl +100%, Butter und Käse über 30%, Kneipenpreise 20%, ÖPNV 20%, Makkaroni/Spaghetti um 50%, Obst Gemüse saisonbereinigt ca. 20%, Mehl und Zucker 50% usw-usf....
Ist alles nur "Pfennigkram", daher fällt es vielen Gutbetuchten nur nicht direkt auf. Und wer sein Essen von Mutti vorgesetzt bekommt, oder als hektischer Single nur fertigen Junk-Food unterwegs oder an der Tanke holt, der wird die normalen Lebensmittelpreise gar nicht kennen.
Zitat Laut Autoclub Europa steigen die Kosten für den Unterhalt von Pkw von 2005 bis 2010 um 41 Prozent stärker als die Kosten der allgemeinen Lebenshaltung. Besonders heftig drehen Versicherer und Mineralölkonzerne an der Preisschraube. http://www.n-tv.de/auto/Autofahren-wird-...cle5155616.html
Ähhhm - wieviel Cent kostet gleich nochmal der Liter Sprit in Venezuela?
Zitat Laut Autoclub Europa steigen die Kosten für den Unterhalt von Pkw von 2005 bis 2010 um 41 Prozent stärker als die Kosten der allgemeinen Lebenshaltung.
Also sind die "Kosten der allgemeinen Lebenshaltung" nicht so stark gestiegen?
Zitat Der sogenannte Kfz-Preisindex sei in dem Zeitraum um 11,6 Prozent gestiegen, während sich die Verbraucherpreise um 8,2 Prozent erhöht hätten.
8,2% in fünf Jahren, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 1,6%. Nicht gerade galoppierend, oder?
Zitat Die Nettolöhne der Arbeitnehmer in Deutschland sanken in dem Zeitraum im Schnitt um 1,2 Prozent
Zitat Laut Autoclub Europa steigen die Kosten für den Unterhalt von Pkw von 2005 bis 2010 um 41 Prozent stärker als die Kosten der allgemeinen Lebenshaltung.
Also sind die "Kosten der allgemeinen Lebenshaltung" nicht so stark gestiegen? Doch sind sie, die fürs Autofahren stiegen darüberhinaus um weitere 41% mehr.
Zitat Der sogenannte Kfz-Preisindex sei in dem Zeitraum um 11,6 Prozent gestiegen, während sich die Verbraucherpreise um 8,2 Prozent erhöht hätten.
8,2% in fünf Jahren, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 1,6%. Nicht gerade galoppierend, oder? Das sind erstend nur die geschönten offiziellen Zahlen und der Index bezieht sich auf KFZ-Neuwagenpreise.
Zitat Die Nettolöhne der Arbeitnehmer in Deutschland sanken in dem Zeitraum im Schnitt um 1,2 Prozent
Das ist das eigentliche Problem. Eines von vielen.
Zitat Laut Autoclub Europa steigen die Kosten für den Unterhalt von Pkw von 2005 bis 2010 um 41 Prozent stärker als die Kosten der allgemeinen Lebenshaltung.
Also sind die "Kosten der allgemeinen Lebenshaltung" nicht so stark gestiegen? Doch sind sie, die fürs Autofahren stiegen darüberhinaus um weitere 41% mehr. Das ist eine recht seltsame Darstellungsweise des ACE. Gemeint ist, dass 11,6% um 41% höher ist als 8,2%. Meiner Meinung wäre besser (aber weniger reißerisch) gewesen, wenn sie geschrieben hätten, dass der Kfz-Preisindex um 3,4 Prozentpunkte mehr als die allgemeine Inflation gestiegen ist.
Zitat Der sogenannte Kfz-Preisindex sei in dem Zeitraum um 11,6 Prozent gestiegen, während sich die Verbraucherpreise um 8,2 Prozent erhöht hätten.
8,2% in fünf Jahren, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 1,6%. Nicht gerade galoppierend, oder? Das sind erstend nur die geschönten offiziellen Zahlen und der Index bezieht sich auf KFZ-Neuwagenpreise. Nein, mit den 8,2% ist die Gesamtinflation gemeint (Verbraucherpreisindex insgesamt). Und wieso sind die 41% vertrauenswürdig und die 8,2% im selben Artikel geschönt?!
Zitat Die Nettolöhne der Arbeitnehmer in Deutschland sanken in dem Zeitraum im Schnitt um 1,2 Prozent
Das ist das eigentliche Problem. Eines von vielen.
Zitat Von Ludwig von Mises, dem weltweit höchst respektierten Wirtschaftswissenschaftler, stammt der folgende Satz: „Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass Inflation kein Akt Gottes ist, dass sie keine Naturkatastrophe ist und keine Krankheit. Inflation ist eine politische Strategie.“ ....weiterlesen hier: http://theintelligence.de/index.php/wirt...enteignung.html
Zitat von el loco alemánHier nochwas für die Inflationsleugner:
Zitat Laut Autoclub Europa steigen die Kosten für den Unterhalt von Pkw von 2005 bis 2010 um 41 Prozent stärker als die Kosten der allgemeinen Lebenshaltung. Besonders heftig drehen Versicherer und Mineralölkonzerne an der Preisschraube. http://www.n-tv.de/auto/Autofahren-wird-...cle5155616.html
Ähhhm - wieviel Cent kostet gleich nochmal der Liter Sprit in Venezuela?
Normal:0,10 Cent,Super:0,10 Cent und Diesel 0,06 Cent So billig ist es nur noch in Saudi Arabien!
ELA jetzt haste das mit den KFZ Kosten geschnallt, und jetzt wieder son Allgemein Rundumschlag. Laß doch einfach mal gut sein. Im Übrigen war das Thema Venezuela, und an die Inflation kommen wir mit keiner Rechnung ran.
Zitat von SockeIch bin da ja im Nachteil, ich habe Ökonomie studiert,
Das kann in der Tat hinderlich sein, das Schuldgeld-System des Kapitalismus zu durchschauen. Wir haben bereits als Jugendliche verstanden, daß jedes Monopoly nach einer gewissen Zeit gesetzmäßig immer am Ende ist und dann bei Null ein neues Spiel beginnt. Reset: 1923, 1948, 1990 (Ostteil)....2012-13(?) Europa?
Zitat von ElHombreBlancoDeinen anderen beiden Daten ging was voraus?
Das was sich jetzt auch wieder anbahnt. Solltest du eigentlich aus deinem Stabü-Unterricht noch wissen, daß zum System des Kapitalismus zwangsläufig auch Kriege gehören.
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