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Dieses Thema hat 50 Antworten
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 Lateinamerika und karibische Inseln ( kleine und große Antillen)
Seiten 1 | 2 | 3
don olafio
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#26 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
05.07.2008 10:39
Zitat von elCondor
Zitat von don olafio


Zum Beispiel: FARC-eigene Hubschrauber? Und zwar nicht kleine Mini-Helikopter, sondern Fluggeräte, in denen fünf, sechs, sieben Leute Platz haben? Eigentlich wären die ein sicheres Ziel für Raketen. Seltsam, dass man zuvor noch nie von deren Existenz, geschweige denn von einem Abschuss gehört hat.
Don Olafio

es soll auch hubschrauber geben die man chartern kann, deshalb müssen es nicht zwangsläufig eigene sein.

Dass die FARC mal eben so 'nen Hubschrauber chartern konnte, ist aber auch nirgends überliefert...

Allerdings ist - entgegen erster Angaben (Hubschrauber soll als FARC-eigen getran worden sein)- mittlerweile ein etwas anderes Bild entstanden:

Soldaten hatten sich als Mitglieder einer regierungsunabhängigen Organisation sowie als Rebellen ausgegeben und Betancourt und 14 weitere FARC-Geiseln, darunter auch drei Amerikaner, in einem Hubschrauber zu einem vermeintlichen Treffen mit einer internationalen Kommission geflogen. Tatsächlich wurden die beiden mitfliegenden Rebellen in der Luft überwältigt, und die Geiseln waren frei.
Die Aufnahmen zeigen, wie die vermeintlichen Journalisten versuchen, die beiden später festgenommenen FARC- Kommandanten zu interviewen. "Nur eine Frage, bitte", ist die Stimme eines der verkleideten Journalisten zu hören, aber der FARC-Kommandant sagt, das sei gegen die Regeln.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,564023,00.html


Also muss es zuvor Verhandlungen mit einer vermeintlichen "regierungsunabhängigen Organisation" und der FARC gegeben haben. Wenn die FARC aber als Zwischenergebnis dieser (Schein-)Verhandlungen bereits gewesen war, die Geiseln mit Helikoptern zu einem Treffen mit einer "internationalen Kommission" fliegen zu lassen, lässt sich daraus durchaus der Schluss ziehen, dass sie (unter welchen Bedingungen auch immer) einer Freilassung zuzustimmen geneigt waren.
Möglicherweise gegen Zahlung einer nicht unbeträchtlichen Summe.
Dass die FARC in diesem Zusammenhang bereit gewesen sein soll, die Geiseln ohne Vorleistung in einen fremden Helikopter steigen zu lassen, ist auch nicht unbedingt wahrscheinlich.
Unter diesen Gesichtspunkten erscheint das als Dementi gedachte Statement des kolumbianischen Verteidigungsministers durchaus als interpretationsfähig:

Verteidigungsminister Manuel Santos wies den RSR-Bericht zurück, es sei ein Lösegeld von umgerechnet 12,6 Millionen Euro gezahlt worden. "Das wäre ja billig gewesen. Wir hatten den FARC schon 100 Millionen geboten, und sie haben das abgelehnt", sagte er.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,564023,00.html


So liegt die Vermutung, dass die vermeldeten 20 Millionen Dollar als eine Art Anzahlungs- oder Sicherheitsleistung gezahlt wurden, nicht völlig außerhalb des möglichen.


Don Olafio
elCondor
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#27 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
05.07.2008 10:43

In Antwort auf:
Dass die FARC mal eben so 'nen Hubschrauber chartern konnte, ist aber auch niergends überliefert...


die werden sicher nicht in voller uniform zu rent a heli gegangen sein und mit der farc creditkarte bezahlt haben, soviel ist schonmal sicher

Socke
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#28 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
05.07.2008 12:27

Wenn schon Verschwörungstheorien, dann richtig!

Die FARC hat Betancourt entführt als sie gegen Uribe kandidieren wollte und mit den Rebellen verhandeln wollte. Jetzt, wo Uribe in einem ziemlich ungünstigen Licht da steht und einen Erfolg zur Ablenkung braucht, wird Betancourt befreit.

Die FARC kann also sehr wohl von der Regierung unterwandert sein und das schon seit Jahren.

Demnach wäre die FARC keine marxistische Rebellenorganisation sondern eine rechte Verbrechergruppe und der Sozialismus hat nichts von seiner guten Reputation verloren.

Na? Wie klingt das?

----
Have Space Suit, will travel.

Lisita
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spitzen Mitglied

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#29 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
05.07.2008 18:04

"Der Chef der RSR-Auslandsredaktion, Pierre Bavaud, sagte der Nachrichtenagentur AFP heute allerdings auf Nachfrage, die 20 Millionen seien nicht als Lösegeld an die Farc geflossen. Vielmehr sei das Geld verwendet worden, um zwei Bewacher der Geiseln zu bestechen.
Die Westschweizer Zeitung «Le Temps» doppelt in ihrer heutigen Ausgabe nach: Gemäss einer Quelle, die sich in der Angelegenheit auskenne, seien den Entführern «mindestens fünf Millionen Dollar» bezahlt worden, damit sie sich mit ihren Geiseln stellten."
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/904755.html

Rafael_70
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#30 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
06.07.2008 08:24

http://www.kolumbien-blog.com/politik/fa...aus-der-schweiz

FARC Unterstützung aus der Schweiz?

Vizepräsident Francisco Santos hat während seines Schweiz-Aufenthalts der Zeitung Le Temps bestätigt, dass nach seinen Informationen schweizer Organisationen die FARC-Guerilla unterstützt. Bereits vor einem halben Jahr hat er diesen Vorwurf erhoben und zwei konkrete Organisationen genannt.

Laut der Basler Zeitung äußert sich das Auswärtige Amt der Schweiz nicht zu den Vorwürfen. Im Gegensatz zur Europäischen Union betrachtet die Schweiz die Guerilla-Gruppe als keine Terrororganisation sondern als “eine Partei in einem internen Konflikt”.

Unterdessen erhält die Aussage Santos weiter Nahrung, da in einem Interview sich ein ranghoher FARC-Guerrillero sich zu erkennen gibt und angibt ein legales Visum für die Schweiz erhalten zu haben (Quelle espace.ch).

[...]

Rafael_70
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#31 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
06.07.2008 08:26

http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=20268&CategoryID=91

Im Dienst der Menschenräuber
Von Alex Baur

Geheimdokumente zeigen: Das Schweizer Aussendepartement EDA unterstützte die politischen Manöver der kolumbianischen Terrororganisation Farc. Micheline Calmy-Reys Emissär machte mit den Entführern gemeinsame Sache. Das EDA toleriert sogar eine Farc-Filiale in der Schweiz

don olafio
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#32 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
06.07.2008 13:00

Zitat von Socke
Wenn schon Verschwörungstheorien, dann richtig!



Ach Socke...
"Verschwörungstheorien"... - das Problem bei sogenannten V. ist: Die "Verschwörungspraxis" übersteigt oft noch die Phantsie der "Theoretiker" bei weitem.

"Gladio" noch bekannt? Bombenanschläge, Terroraktionen...

(...) Neben dem äusseren Feind, der Sowjetunion, bekämpfte die antikommunistische Geheimarmee zusammen mit rechtsextremen Terroristen auch einen inneren Feind, Washington, London und der italienische militärische
Geheimdienst befürchteten, dass der Einzug der Kommunisten in die Regierung die Nato von innen heraus schwächen könnte. Um dies zu verhindern, wurde das Volk manipuliert: Rechtsextreme Terroristen führten Anschläge aus, diese wurden durch gefälschte Spuren dem politischen Gegner angelastet, worauf das Volk selber nach mehr Polizei, weniger Freiheitsrechten und mehr Überwachung durch die Nachrichtendienste verlangte. Hinter den Kulissen schützten die Nachrichtendienste über Jahre die Täter und flogen sie bei Bedarf auch ins Spanien Francos aus.
«Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren», erklärte der Terrorist Vincenzo Vinciguerra, der von Casson als Täter des Anschlags
von Peteano überführt wurde. «Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten das italienische Volk dazu bringen, den Staat um grössere Sicherheit zu bitten. Diese politische Logik liegt all den Massakern und Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich ja nicht selber verurteilen kann.» Die teuflisch ausgeklügelte Strategie funktionierte und trug dazu bei, dass die im Parlament stark vertretenen italienischen Kommunisten nie eine Regierung bilden konnten und dass auch die Sozialisten stark geschwächt wurden....


https://www.shopssl.de/WebRoot/Store/Sho..._20_12_2004.pdf

Und die Veranstaltung blieb bei weitem nicht auf Italien beschränkt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio

In diesem Zusammenhang sind auch die nach und nach ans Licht gekommenen Einzelheiten über den Oktoberfest-Anschlag von 1980 interessant:




Oder kannst du dich noch an die schwedische "U-Boot-Affäre" erinnern? In den Achtzigern?

Ganz Schweden in Angst und Schrecken: "Die Russen kommen...!"

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument...=&quellen=&vl=0

Vor ein paar Jahren stellte sich heraus: Die geheimnisvollen U-Boote waren gar keine russischen, sondern amerikanische! Die schwedische Admiralität hatte zusammen mit den Amerikanern hinter Olof Palmes Rücken ein Szenario abgespult, das schließlich das gewünschte Ergebnis zeitigte: Der Anteil der Schweden, die sich direkt durch die Sowjetunion bedroht fühlten, wuchs in dieser Zeit in Umfragen von 7% auf 45%. (Dass während dieser Affäre ausgerechnet ausgerechnet jene Militärs den auf Ausgleich mit der UdSSR bedachten Olof Palme schließlich sogar des Landesverrates bezichtigten, ist das kleine Sahnehäubchen obendrauf... )



Nix Verschwörungstheorien, das ist...Politik

Und das alles im bräsigen Europa...

Dagegen sind meine - auf der Grundlage der offiziellen Darstellungen gemachten - Vermutungen betreffs der seltsamen Geiselübergabe harmlose Gedankenspielchen.

Zum Schluss: Weil bei dir ja doch sehr oft der Begriff "Verschwörungstheorie" zum Tragen kommt, hier noch ein Video einer Ganser-Vorlesung zu dem Begriff. Ziemlich am Anfang stellt er diesen Terminus vom Kopf auf die Füße.


Und weil das je hier ein Kubaforum ist: Auch Kuba nimmt in diesem Vortrag einen nicht geringen Raum ein.


Don Olafio

don olafio
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#33 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
06.07.2008 14:37

US-Regierung trainierte Undercover-Agenten

Laut Medienberichten war die US-Regierung deutlich stärker an der Aktion zur Befreiung der früheren kolumbianischen Präsidentschaftskandidatin Betancourt beteiligt. Sie erteilte den Soldaten «Schauspielunterricht im Hollywood-Stil» und gab konkrete Hilfen.

Telefontricks, Schauspieltraining und gewagte Täuschungsmanöver: Die Aktion zur Befreiung von Ingrid Betancourt und 14 anderen Geiseln aus den Händen der Farc-Guerilla im Dschungel Kolumbiens verlief wie nach dem Drehbuch eines Spionage- Thrillers. Wie das New Yorker «Wall Street Journal» am Samstag berichtete, war die US-Regierung sehr früh in den Geheimplan eingeweiht und unterstützte ihn auch mit konkreter Hilfe.....


http://www.netzeitung.de/politik/1079597.html


Don Olafio

santiaguero aleman
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#34 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
07.07.2008 08:48

04.07.2008
Israels Kolumbien-Connection

Private israelische Sicherheitsberater unterstützen die kolumbianische Regierung in ihrem Kampf gegen die FARC
Von Ingo Niebel
amerika21.de

Bogotá. Israelische Medien berichten, dass private Sicherheitsberater die Regierung von Álvaro Uribe in ihrem Kampf gegen die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) unterstützen. Die Tageszeitung Haaretz meldet, dass etwa ein Dutzend Mitarbeiter des Unternehmens Global CST an der Befreiung von 15 FARC-Gefangenen am 2. Juli 2008 beteiligt waren. Eigentümer der Firma sind die ehemaligen israelischen Brigadegenerale Israel Ziv und Yossi Kuperwasser. "Wir haben ihnen [den Kolumbianern, IN] geholfen, Strategien und Operationen zu planen...

http://www.amerika21.de/nachrichten/inha...l_in_Kolumbien/

Manzana Prohibida
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#35 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
07.07.2008 11:17

Impressum Portal 21 - Portal für ein anderes Amerika:
Die Redaktion vom amerika21.de besteht aus

* Harald Neuber, Berlin
* Ingo Niebel, Köln
* Maxim Graubner, Frankfurt
* Uli Franke, Darmstadt

Von mir aus könnten sämtliche Geheimdienste dieser Welt an der Befreiung beteiligt gewesen sein - da haben sie wenigstens mal was Gescheites getan

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von Denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen.

don olafio
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#36 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
09.07.2008 03:01

Eine Befreiung mit vielen Geschichten

Auch Tage nach der Rettung von Ingrid Betancourt in Kolumbien halten sich die Gerüchte um einen Freikauf. Angeblich soll die kolumbianische Regierung den Rebellen rund 20 Millionen US-Dollar für die Freilassung der Geiseln gezahlt haben.

Eine Woche nachdem Kolumbiens Regierung die Befreiung von Ingrid Betancourt verkündet hat, mischen sich immer mehr Zweifel in die Anfangsfreude. Die spektakuläre Aktion wird infrage gestellt, und es wird gemutmaßt, ob die Regierung den Rebellenchefs nicht doch eher Millionen für die Geiseln gezahlt hat.

Diese Version schreibt Bogota „Neidern aus dem kühlen Europa“ zu – und meint damit den Schweizer Vermittler Jean Pierre Gontard. Er ist wegen seiner Nähe zur Farc und Lösegeldzahlungen an die Guerilla in Millionenhöhe bei der Regierung in Ungnade gefallen. Die kürzlich bei einer Offensive auf ein Rebellencamp erbeuteten Computer der Farc hatten dies enthüllt. Uribe übermittelte der Schweiz sein Unbehagen, erlaubte aber kurz vor der Geheimdienstaktion noch ein Treffen Gontards mit einem französischen Emissär einem Vertreter von Farc-Chef Alfonso Cano.

Dabei ging es Medienberichten zufolge um die bedingungslose Freilassung einiger Geiseln. Ein solcher Erfolg internationaler Vermittler wäre ein Rückschlag für Uribes Politik der harten Hand gewesen. Der aber spielt mit dem Gedanken an eine Wiederwahl und brauchte einen Erfolg, auch weil er wegen Kontakten zu Paramilitärs und angeblichem Stimmenkauf bei der Verfassungsreform in der Kritik stand. US-Präsident George W. Bush wiederum war daran gelegen, vor Ende seiner Amtszeit drei in Kolumbien entführte US-Söldner freizubekommen. Als die Aktion stattfand, war dann sogar der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain in Kolumbien.....


http://www.tagesspiegel.de/politik/div/K...;art771,2568368


Don Olafio

Rafael_70
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#37 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
09.07.2008 06:36

Tagesanzeiger: Der Schweizer Vermittler gerät unter Druck

Ein beschlagnahmter Computer enthält Hinweise, wonach der vom EDA und von Kolumbiens Regierung beauftragte Emissär Jean-Pierre Gontard ein Helfer der Guerilla ist. Kolumbien will auf seine Dienste verzichten.

Die Vorwürfe gegen Jean-Pierre Gontard kommen von ganz oben: Am Sonntag hat Kolumbiens Verteidigungsminister Juan Manuel Santos den Genfer Professor in einem Interview bezichtigt, sich als Geldbote für die Guerillaorganisation Farc (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) betätigt zu haben. Gontard verhandelte im Auftrag des EDA und der kolumbianischen Regierung jahrelang mit den Aufständischen. Santos stützte seine Anschuldigungen auf E-Mails, die im Computer des getöteten Farc-Vizekommandanten Raúl Reyes gefunden wurden. Über diese E-Mails hatte die «Weltwoche» in ihrer letzten Ausgabe als erste berichtet. «Dieser Herr Gontard ist uns eine Erklärung schuldig», sagte Santos. Im vergangenen März beschlagnahmte die Polizei in Costa Rica knapp eine halbe Million Dollar Rebellengeld, das Gontard ins zentralamerikanische Land gebracht haben soll.

[...]

Das EDA sagte gegenüber dem «Tages-Anzeiger», es sei dabei, die Vorwürfe gegen den Schweizer Emissär zu analysieren. Zuvor hatte es seine Absicht bekräftigt, auch in Zukunft zwischen Kolumbiens Regierung und der Farc zu vermitteln. Laut dem kolumbianischen Friedensbeauftragten Luis Carlos Restrepo zieht es Präsident Álvaro Uribe allerdings vor, in Zukunft ohne internationale Emissäre Kontakt mit der Farc zu suchen. Das Vertrauen in Gontard sei «schwer erschüttert».



Die kolumbianische Regierung hegt auch den Verdacht, dass der Unterhändler gegenüber dem Westschweizer Radio behauptete, Ingrid Betancourt und vierzehn weitere Entführte seien in Wahrheit nicht dank der spektakulären Aktion der kolumbianischen Armee, sondern durch die Zahlung von 20 Millionen Dollar Lösegeld befreit worden. Neben der Schweiz haben sich auch Frankreich und Spanien an den Verhandlungen mit der marxistischen Guerilla beteiligt. Noch immer halten die Rebellen rund 25 «politische Geiseln» sowie mehrere Hundert Zivilpersonen gefangen.


santiaguero aleman
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#38 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
10.07.2008 22:06

11.07.2008

Raul Zelik
Die FARC im freien Fall

Die Befreiung von Ingrid Betancourt hilft Präsident Álvaro Uribe, allerlei Skandale zu vertuschen
Eine Woche danach sind die genauen Umstände der Militäraktion im Urwald von Guaviare noch immer ungeklärt. Während die Regierung in Bogotá verbreitet, die FARC-Rebellen* seien dank einer Geheimdienst-Infiltration getäuscht worden, zirkuliert in oppositionellen Kreisen die These, die Geiseln könnten freigekauft worden sein. Dabei wird auch die Rolle der Vermittler aus der Schweiz und Frankreich hinterfragt, die mit dem FARC-Generalsekretariat unmittelbar vor der Operation in Kontakt standen. Die Nachrichtenagentur IPS zitierte eine rebellennahe Quelle, wonach die FARC...

http://www.freitag.de/2008/28/08280902.php

don olafio
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#39 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
11.07.2008 13:35

Spektakulärer Abhör-Coup:
FBI verkaufte verwanzte Telefone an die Farc

Die Farc-Rebellen haben fünf Jahre lang präparierte Telefone gekauft. FBI-Ermittler konnten dadurch insgesamt 5000 Gespräche abhören und erfuhren interessante Details aus der Guerilla-Logistik.

Die spektakuläre Befreiung von Ingrid Betancourt und 14 weiteren Geiseln im kolumbianischen Dschungel war das Ergebnis einer umfangreichen Lauschattacke auf das Kommunikationsnetz der Guerilleros. Dabei haben die Behörden in Kolumbien eng mit Ermittlern in den USA zusammengearbeitet. Der gemeinsame Einsatz mit der Bezeichnung «Alliance» begann nach Angaben von Ermittlern beider Seiten 2003 mit einem Anruf von einem Satellitentelefon aus dem Dschungel. ...........


http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1084637.html


Don Olafio

santiaguero aleman
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#40 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
13.07.2008 19:42

13.07.2008
FARC nehmen Stellung

Guerillaorganisation veröffentlicht Kommuniqué zur Befreiung Betancourts und sprechen von "Verrat"
Von Redaktion
amerika21.de

Bogotá. Rund zwei Wochen nach der spektakulären Befreiung der franko-kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt und 14 weiterer Gefangener der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) hat sich erstmals die Führungsriege der Rebellenorganisation zu Wort gemeldet. In einer Erklärung, die am Wochenende über kolumbianische Medien verbreitet wurde, gibt der Generalstab der FARC den beiden für Betancourt verantwortlichen Guerilleros die Schuld an der Aktion. "Die Flucht der 15 Kriegsgefangenen am 2. Juli war die direkte Folge...

http://www.amerika21.de/nachrichten/inha...ehmen-stellung/

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#41 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
13.07.2008 23:32

Zitat von santiaguero aleman
"Die Flucht der 15 Kriegsgefangenen am 2. Juli war die direkte Folge...



aja Kriegsgefangene ...

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#42 RE: Ingrid Betancourt aus Geiselhaft in Kolumbien befreit
16.07.2008 13:59
Militär nutzte Rotkreuz-Symbol im Fall Betancourt
Die Befreiung von Ingrid Betancourt und 14 weiteren Geiseln aus der Hand von Farc-Rebellen droht in ein schlechtes Licht zu geraten. Kolumbiens Militär missbrauchte dabei möglicherweise Rotkreuzsymbole. Das wäre ein Verstoß gegen die Genfer Konventionen und gegen internationales Recht.

Bei der spektakulären Aktion zur Befreiung von Ingrid Betancourt und 14 weiteren Geiseln aus der Hand von Farc-Rebellen hat Kolumbiens Militär möglicherweise Rotkreuz-Symbole missbraucht..........


http://www.welt.de/politik/article221957...Betancourt.html

CNN: Militär benutzte bei Geiselbefreiung Rotkreuz-Symbole

Verwendung des geschützten Logos stellt Verstoß gegen die Genfer Konventionen dar - IRKK hat keine Sanktiopnsmöglichkeiten

Bogota/Genf - Bei der spektakulären Aktion zur Befreiung von Ingrid Betancourt und 14 weiteren Geiseln aus der Hand von FARC-Rebellen hat Kolumbiens Militär möglicherweise Rotkreuz-Symbole missbraucht. Wie CNN am Mittwoch berichtete, wurden dem Sender "von militärischer Seite" ein Video und Fotos angeboten. Darauf seien auf den Uniformen von Soldaten Symbole des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zu sehen. Dies wäre ein Verstoß gegen die Genfer Konventionen, hieß es. Die Aufnahmen seien unmittelbar vor Aufbruch der Soldaten zu der Befreiungsaktion gemacht worden.

IKRK ermittelt

Bei der Befreiung der früheren Präsidentschaftskandidatin und der anderen 14 Geiseln Anfang Juli setzte das kolumbianische Militär unter anderem weiß lackierte Helikopter ein. Eine IKRK-Sprecherin sagte in Genf, man habe diese Berichte zur Kenntnis genommen und stehe mit der kolumbianischen Regierung in Kontakt. Sollte es einen Missbrauch gegeben habe, werde man dies ebenfalls mit der Regierung klären.

Nach den Genfer Konventionen sind die Symbole des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes geschützt und dürfen nur von den entsprechenden Gesellschaften genutzt werden...........


http://derstandard.at/?url=/?id=3416118


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castro
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#43 Betancourt-Befreiung - Der Zweck heiligt die Mittel
17.07.2008 09:23

Kolumbiens Staatspräsident Alvaro Uribe hat eingestanden, dass bei der Befreiungsaktion von Ingrid Betancourt Symbole des Internationalen Roten Kreuzes verwendet wurden. Ein Verstoß gegen die Genfer Konvention, der weitreichende Folgen haben könnte.
Von Tobias Käufer, Bogota, siehe: http://www.stern.de/politik/ausland/:Bet...tel/631385.html

castro
patria o muerte

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#44 RE: Betancourt-Befreiung - Der Zweck heiligt die Mittel
20.07.2008 09:43

18.07.2008
Kolumbien brüskiert schamlos

Armee missbrauchte Symbol des Roten Kreuzes. Schweiz verärgert über Vorwürfe gegen Vermittler
Von Maxim Graubner
amerika21.de

Bogotá/Genf/Bern. Bei der Aktion zur Befreiung von Ingrid Betancourt hat die kolumbianische Armee das Symbol des Roten Kreuzes missbraucht. Nachdem internationale Medien den Vorwurf erhoben hatten, gab dies Präsident Álvaro Uribe nun zu. Die Verletzung der Genfer Konventionen begründete Uribe mit "spontaner Nervosität" eines Soldaten. Der Verantwortliche...

http://www.amerika21.de/nachrichten/inha...kiert-schamlos/

don olafio
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#45 RE: Betancourt-Befreiung - Der Zweck heiligt die Mittel
23.07.2008 14:43

Bei Betancourt-Befreiung
Kolumbien missbraucht Rot-Kreuz-Symbol

Bei der Befreiung von Ingrid Betancourt hat sich ein Soldat als Rot-Kreuz-Helfer ausgegeben. Das hat der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe eingestanden. Das Rote Kreuz ist über den Missbrauch seines Symbols empört...



http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5F...ommon~SMed.html

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#46 RE: Betancourt-Befreiung - Der Zweck heiligt die Mittel
23.07.2008 14:45

«Die Affäre Gontard ist ein Ablenkungsmanöver»

Schweizer Vermittler wurde von Bogotá missbraucht, sagt ein Kenner der Szene

Die schweizerische Vermittlung in Kolumbien wurde von der Regierung in Bogotá missbraucht, um die Operation «Schach» – die Befreiung prominenter Geiseln in einer Kommandoaktion – zu tarnen. Die Angriffe gegen den Vermittler Gontard sollen davon ablenken. Diese Auffassung vertritt Alain Délétroz vom Thinktank International Crisis Group.

Die schweizerische Vermittlung zwischen Regierung und Guerilla in Kolumbien ist gescheitert. Der Vermittler Jean-Pierre Gontard ist seit einigen Wochen heftigen Anfeindungen ausgesetzt, in Kolumbien und auch in der Schweiz.

Die Anschuldigungen gegen Gontard sind gravierend, aber solide Beweise gibt es keine – in einem Umfeld, wo Geheimdienste die Information steuern, ist die Wahrheit schwer zu erkennen.

Die Regierung in Bogotá ist anscheinend der Auffassung, dass sie keine Vermittlung mehr braucht. Und isolationistische Kreise in der Schweiz wollen offenbar wieder einmal klarmachen, dass die Schweiz auf eine aktive Aussenpolitik am besten ganz verzichtet.

Ein naher Beobachter dieser Vorgänge ist Alain Délétroz, Vizepräsident Europa des Thinktanks International Crisis Group in Brüssel. Délétroz ist Schweizer, bei seiner Organisation ist er unter anderem zuständig für Lateinamerika...........


http://www.nzz.ch/nachrichten/internatio...e_1.789742.html


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#47 RE: Betancourt-Befreiung - Der Zweck heiligt die Mittel
05.08.2008 13:39
Rot-Kreuz-Symbol vorsätzlich missbraucht
Neu aufgetauchte Bilder zur Befreiungsaktion von Ingrid Betancourt weisen auf den vorsätzlichen Missbrauch des IKRK- Symbols durch die kolumbianische Armee. Sie widersprechen der von Präsident Alvaro Uribe verbreitete Version der Ereignisse.

Der kolumbianische Fernsehsender RCN verbreitete am Montagabend das bislang unveröffentlichte Filmmaterial. Dabei war zu sehen, wie einer der beteiligten Soldaten bereits vor Beginn der eigentlichen Befreiungsaktion am 2. Juli ein Hemd mit dem IKRK-Symbol trug.

Damit stieg er in den Helikopter, der ihn in das von den FARC- Rebellen kontrollierte Gebiet brachte. Die kolumbianische Regierung hatte im Juli Meldungen über die missbräuchliche Verwendung des Symbols des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zunächst zurückgewiesen.

Präsident Uribe räumte dann Mitte Juli ein, einer der beteiligten Retter habe sich aufgrund «grosser Nervosität» beim Anblick der vielen Guerilleros ein entsprechendes Hemd übergestreift.

Doch bewaffnet

Die nun ausgestrahlten Fernsehbilder unterstützten diese Behauptung allerdings nicht. Der mit dem IKRK-Symbol getarnte Soldat liess sich darüber hinaus bereitwillig mit anderen Rettern fotografieren.

Der Sender zeigte zudem Bilder von mindestens einem Mitglied der kolumbianischen Streitkräfte, das im Besitz einer Handfeuerwaffe war. Die kolumbianische Armee hatte bislang die Version verbreitet, alle an der Aktion beteiligten Soldaten seien unbewaffnet gewesen.


http://www.20min.ch/news/ausland/story/17855333

Don Olafio

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#48 RE: Betancourt-Befreiung - Der Zweck heiligt die Mittel
05.08.2008 13:57

Zitat von don olafio
Die kolumbianische Armee hatte bislang die Version verbreitet, alle an der Aktion beteiligten Soldaten seien unbewaffnet gewesen.

Hä? Die Meldung möchte ich nochmal lesen. Es hieß meines Wissens, dass kein Schuss gefallen ist, nicht mehr.

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

espresso
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#49 RE: Betancourt-Befreiung - Der Zweck heiligt die Mittel
05.08.2008 14:16
z.B.
...
Auch Betancourt selbst glaubt nicht, dass ihre Befreiung inszeniert war und Lösegeld gezahlt wurde: "Das, was ich miterlebt habe, kann keine Inszenierung gewesen sein", sagte sie am Freitag in Paris. Die kolumbianischen Militärs, die unbewaffnet als Vertreter einer Hilfsorganisation auftraten, seien enorm angespannt gewesen. "Als der Hubschrauber abhob und der FARC-Kommandant überwältigt war, brach eine enorme Freude aus. Die war sicher nicht gespielt", sagte Betancourt.
...
http://derstandard.at/druck/?id=3402979

auch in
http://www.n-tv.de/989129.html
http://www.greenpeace-magazin.de/index.p...Hash=5e4ae5f2a0
http://news.orf.at/080704-26961/?href=ht...4txt_story.html

und sogar in der Bibel
...
cuatro tripulantes y un comando de élite formado por ocho hombres y una mujer, que han afrontado la operación desarmados.
...
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#50 RE: Betancourt-Befreiung - Der Zweck heiligt die Mittel
05.08.2008 14:27

Zitat von espresso
Die kolumbianischen Militärs, die unbewaffnet als Vertreter einer Hilfsorganisation auftraten,

OK, das heißt aber nicht, dass nicht im Hubschrauber welche versteckt waren.

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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