Wassermangel und totes Vieh

16.02.2005 09:43
#1 Wassermangel und totes Vieh
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sehr erfahrenes Mitglied

Kuba leidet unter Dürre

Eine seit mehr als einem Jahr anhaltende Dürre hat im Osten Kubas Schäden von umgerechnet mindesten 615 Millionen Euro angerichtet. Wie kubanische Medien berichteten, sind in den vergangenen anderthalb Jahren mehrere zehntausend Stück Vieh verendet. Mehr als 700.000 Menschen hätten keine ausreichende Wasserversorgung.

Am stärksten betroffen sind die Provinzen Holguín und Guantánamo. Die Dürre wird nach Einschätzung der Meteorologen noch mindestens bis April andauern.

Die durchschnittlichen Niederschläge im tropischen Kuba hätten im vergangenen Jahr um 30 Prozent unter dem langjährigen Mittelwert von 1.375 Millimetern gelegen, hieß es.

Quelle: n-tv.de


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16.02.2005 10:57
avatar  TJB
#2 RE:Wassermangel und totes Vieh
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TJB
Top - Forenliebhaber/in

In Antwort auf:
Text
Schönes Wetter braucht der Mensch, schlechtes Wetter die Natur.

Verdammt noch mal, immer diese Wetterkapriolen:
kein Regen, Vieh verendet -
zuviel Regen, Vieh ertrinkt !

FC: laß dein Volk nicht leiden - bau' Wasserpumpen/Bewässerungs-/Filtieranlagen mit Touris-Geldern !


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16.02.2005 11:05
avatar  yo soy
#3 RE:Wassermangel und totes Vieh
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spitzen Mitglied

wäre keine schlechte idee, das mit den bewässerungenanlagen oder tiefbrunnen;

aber das wohl des touris, der 10 mal tage baden kann ist dann schon wichtiger - oder?
mir genügt auf meinen touren 2x duschen mit je einem eimer wasser, wie den cubanern halt auch (wenn sie wenig wassser haben) und die stinken auch nicht;

y.s.


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17.02.2005 13:16
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#4 RE:Wassermangel und totes Vieh
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( Gast )

die meisten Kubaner sind erheblich reinlicher als das Gros der Touris, die in den Hotels jede Menge Wasser zur Verfügung haben - das ist meine Erfahrung.

elisabeth 2


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18.02.2005 21:53
avatar  Chris
#5 RE:Wassermangel und totes Vieh
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Rey/Reina del Foro

Russische Regenmacher auf Kuba
Wolkenbehandlung mit Silberjodid soll Dürre beenden

Havanna/Montevideo – Darbendes Vieh und vertrocknete Felder auf Kuba – damit soll jetzt dank russischer Technologie bald Schluss sein. Die Revolutionsführung in Havanna will einem Bericht der Parteizeitung Granma zufolge ab Juli mit künstlichem Regen die Jahrhundertdürre im Osten der Insel bekämpfen.

Wie der Direktor des kubanischen Wetterdienstes, Daniel Martinez, dazu erklärte, besteht die Technik darin, bereits vorhandene Wolken mit Silberjodid zu bombardieren, um so die Niederschlagsmenge zu steigern. Mit kleinen Flugzeugen werde die Substanz in Kartuschen in die ausgewählte Wolke gebracht; das Silberjodid agiere dann als Katalysator und führe durch frei werdende Wärme dazu, dass mehr Energie freigesetzt werde, die Wolke höher steige, sich größer aufbaue und mehr Regen freigebe, schilderte er.

Nur bei Bewölkung

Einen Nachteil hat die Technologie allerdings: Bei blitzblauem Himmel und sonst ungünstigen atmosphärischen Umständen funktioniert sie nicht. Auf Kuba wurde 1978 mit derartigen Experimenten in Zusammenarbeit mit der damaligen Sowjetunion begonnen. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und der Einstellung der bilateralen Kooperation am Anfang der 90er- Jahre aber auf Eis gelegt.

Kuba leidet seit fast einem Jahrzehnt unter dem Mangel an Niederschlägen, seit zwei Jahren hat es im Osten der Insel kaum geregnet. Die Durchschnittstemperatur auf der Insel ist Meteorologen zufolge um 0,5 Grad gestiegen, die Stauseen sind nur zu 40 Prozent gefüllt. Die Schäden durch die Trockenperiode belaufen sich auf 834 Millionen Dollar (640 Millionen Euro). Kühe notgeschlachtet Zehntausende Kühe sind verdurstet oder mussten notgeschlachtet werden, die Zuckerrohrfelder vertrockneten, und die kubanische Regierung musste Grundnahrungsmittel wie Milch importieren. Täglich müssen 700.000 Menschen mit Wasser aus Tanklastern versorgt werden.

Dürre und Hurrikane

Hinzu kamen im Herbst 2004 zwei heftige Wirbelstürme, die im Zentrum der Insel Schäden anrichteten und Verluste von umgerechnet mehr als 1,5 Millionen Euro verursachten. Sowohl die Dürre als auch die Hurrikane werden von Experten mit dem Klimawandel und dem Treibhauseffekt in Verbindung gebracht. (Sandra Weiss, DER STANDARD Printausgabe, 19.02.2005)

http://derstandard.at/?id=1957643

Cuba-Reiseinfos
avenTOURa


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