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America First? Nicht in der US-Kuba-Politik
#1 America First? Nicht in der US-Kuba-Politik
Zitat
America First? Nicht in der US-Kuba-Politik
William LeoGrande und Geoff Thale
Während Trump Syrien-Sanktionen lockert, bleibt er in seiner Kuba-Politik hart. Doch gerade hier ist die Strategie am scheitern. Ein Gastbeitrag.
https://www.telepolis.de/features/Americ...k-10478755.html
In einem kann ich dem Artikel vom Anfang absolut Recht geben. Was 60 Jahre nicht zum Ziel geführt hat, wird vermutlich nie zum Ziel führen. Aber Trump wird seine Strategie fortführen und China und Russland freuen sich. Und Kuba bleibt das was es seit Jahren ist. Ein kleiner politischer Spielball der Grossen.
Jetzt wird es lustig. Putin und Jiping fordern eine neue Weltordnung mit Ausschluß der USA. Das wird dem Karottenkopf so garnicht gefallen. Vor allem weil Trump ja immer noch denkt, er könnte intellektuell mit Putin mithalten und das beide gute Kumpels sind. Vielleicht sollte Trump mal seinen Umgang mit der Welt überdenken. Europa arbeitet daran flügge zu werden, Kanada sowieso und jetzt auch noch China und Indien. Armer Donald. 🤣
#8 RE: America First? Nicht in der US-Kuba-Politik
Es gibt Gerüchte, dass Ol'Donald Geschichte ist oder es bald sein wird. Vielleicht hat er mit Putin bei seiner gemeinsamen Fahrt in Alaska Tee getrunken.
JD Vance ist zwar nicht so erratisch, dafür aber noch gefährlicher für die Demokratie.
#9 RE: America First? Nicht in der US-Kuba-Politik
Noch können wir ja hoffen, dass beide mal aus einem Fenster fallen. 🤣
Aber Vance ist in der Tat viel gefährlicher als das Karottenköpfchen. Denn der ist intelligent.
Aber was ich so aus den USA höre, haben die Reps ein ernsthaftes Problem und alle hoffen auf einen demokratischen Präsident.
Wer sagt das? Der Elmar? Der in Sachen Prognose immer genauso richtig liegt wie der Marcel (Fratscher) in Wirtschaftsfragen? Lustig, dass der heilige Robert gerade zu den "Faschisten" auswandert und die Melanie ihm in Kürze folgt, sogar noch näher dran. Ich höre und lese übrigens ganz anderes aus den USA. Die nächsten Wahlen werden die Wirklichkeit zeigen, vielleicht schon die Midterms. Meine Prognose bleibt derweil: Trump macht noch 3,25 Jahre, danach werden wir acht Jahre JD Vance sehen. Mit einem früheren Abtritt Trumps würde sich die Eintrittswahrscheinlichkeit noch weiter erhöhen, weil damit ein möglicher Machtkampf zwischen verschiedenen republikanischen Kandidaten im Vorwahlkamp vom Tisch wäre. Vorher wird der SCOTUS die meisten (wenn nicht alle) der politischen Entscheidungen der von Obama eingesetzten Richter kassieren und damit das Amt des Präsidenten weiter stärken. Nicht, dass es ihnen vorher nicht gesagt worden wäre ...
@ich: Keine Ahnung was du gerade hinterfragst. Fakt ist aber, dass die Welt keinen Bock mehr auf Trumps Zollspielchen hat und sich alle andere Handelspartner suchen.
Das zeigen ja die Treffen China, Indien, Russland und Wadephul heute in Indien. Trump hat sehr hoch gepokert, aber aktuell stehen die Zeichen für ihn auf Niederlage.
Und mit ihm wird Vance untergehen. Die Amis, die ich kenne, sind nur noch pissed. Die Preise explodieren, ihre Nachbarn trauen sich nicht mehr aus dem Haus, weil sie Angst haben abgeschoben zu werden, etc etc. Die Reps haben anscheinend keinen guten Stand mehr. Trump hat etwas geschafft, was kein Präsident vor ihm geschafft.
Zitat von Trieli im Beitrag #11
Die Amis, die ich kenne, sind nur noch pissed. Die Preise explodieren, ihre Nachbarn trauen sich nicht mehr aus dem Haus, weil sie Angst haben abgeschoben zu werden, etc etc. Die Reps haben anscheinend keinen guten Stand mehr. Trump hat etwas geschafft, was kein Präsident vor ihm geschafft.
Ich wünsche mir dass Du recht hast. Ich vermute aber dass Deine befragten am Ende, ob zufällig oder nicht, eher zum progressivem Stadtmilieu gehören.
Fast alle Einschätzungen zum Thema Trump sind hierzulande seit seiner ersten Amtszeit/ Wahl voller Vorbehalte und emotional-moralischer Kategorien. Etwas mehr nüchterne Analyse täte der Sache gut.
#13 RE: America First? Nicht in der US-Kuba-Politik
@Trieli :
nach meiner Einschätzung ist es eher Wunschdenken „in der Blase“. Die Mehrheit der Amis ist dumm genug, weiterhin auf Trump reinzufallen. Sie haben ihn gewählt, und er macht das, was zu erwarten war. Wer Trump 43-45 bestellt (=gewählt) hat, bekommt es jetzt auch. Nichts (!) davon kommt überraschend, alles so wie vorhersagbar. Und diejenigen, die jetzt ihre Abschiebung befürchten, haben eh kein aktives oder passives Wahlrecht in den USA. So what?
Zitat von el-che im Beitrag #13
na ja, Wer im Oktober rechtzeitig Rheinmetall oder nach Trump-Wahlen gekauft hat, hat bisher eine goldene Nase gemacht. Was zählt, ist Bewaffnung, ausgeklügelte Verteidigung, Schutz vor dem Feind – der kommt wie das Bösewicht und frisst uns
Leider war ich da als Börsenbösewicht und unmoralischer Aktionär nicht skrupellos genug um davon zu profitieren. :/
Zitat von CarpeDiem im Beitrag #14
@Trieli :
nach meiner Einschätzung ist es eher Wunschdenken „in der Blase“. Die Mehrheit der Amis ist dumm genug, weiterhin auf Trump reinzufallen. Sie haben ihn gewählt, und er macht das, was zu erwarten war. Wer Trump 45-47 bestellt (=gewählt) hat, bekommt es jetzt auch.
Kann sein. Aber man darf nicht vergessen dass es auch viel Gruppen gibt die irgendwo verständlicherweise so gewählt haben wie sie eben gewählt haben. Ob es weiterhin so gelingt sehe ich trotzdem und auch als Zweckoptimist offen. Da gibt es schon einige Risikofaktoren rund um die wirtschaftliche Entwicklung und vielleicht Ärger aus seinem Umfeld was seiner Maga-Bewegung noch sauer aufstoßen könnte.
Ob die ganzen Konflikte (China, Iran, Venezuela etc.), die man vermutlich auch mit den Zöllen bewirtschaften will, wunschgemäß ausgehen bleibt ja mal offen. Vor allem weil er ja auch von den Amerikanern gewählt wurde welche etwas müde von den ganzen im Ausland stationierten Truppen waren.
Zitat von CarpeDiem im Beitrag #14
Nichts (!) davon kommt überraschend, alles so wie vorhersagbar. Und diejenigen, die jetzt ihre Abschiebung befürchten, haben eh kein aktives oder passives Wahlrecht in den USA. So what?
Naja. Das ist ja das Gute und Schlechte zugleich. Zumindest für mich war da ziemlich viel gar nicht vorhersehbar. Zumindest bleibt dann auch noch viel Raum für positive Augänge ;)
#16 RE: America First? Nicht in der US-Kuba-Politik
Trump scheint sich was die Preispolitik im Tourismus angeht Kuba anzunähern. 🤣
Weil die Tourismuszahlen massiv nach unten gehen:
- 32% kanadischer Besucher
- 28% deutscher Besucher
- 9,8 % generell internationaler Besucher und prognostizierten 90 Milliarden US-$ Einbussen in 2025 erhöht er jetzt mal die ESTA-Gebühren von 21 $ wenn man per Flugzeug einreist auf 40$ und von 6$ auf 30 $ wenn man auf dem Landweg einreist.
Und er geht massiv an die Laufzeiten der Visa. Selbst bereits erteilte Visa sollen nach und nach in der Laufzeit reduziert werden.
Ich habe Freunde in Maine mit einem echt schnuckeligen Hotel wo es in den letzten 20 Jahren wirklich schwierig war mal ein freies Zimmer zu ergattern, weil die Kanadier meist schon 12 Monate im voraus gebucht haben. Aktuell krebsen sie rum, mussten Renovierungen verschieben, weil sie im Sommer eine maximale Auslastung im Schnitt von 15 % hatten. Das Hauptgebäude ist noch aus der Vorbürgerkriegszeit und muss ständig renoviert und restauriert werden. Die überleben 3,5 weitere Jahre Trump nicht. Und ich denke, so geht es vielen kleineren Hoteliers in den USA.
Erstaunlicherweise hauen aktuell auch die big Player im Freizeitparkbereich Rabatte raus, die es so selbst vor Corona nie gegeben hat. Daran sieht man, dass auch da die Zahlen schief hängen.
Aber die Einreise zu verteuern wird bestimmt den Tourismus anfeuern und auch ansonsten die Kriterien für eine Visavergabe zu verschärfen, Laufzeiten zu verkürzen macht es sicherlich viel attraktiver die USA zu besuchen.
Und auch so brauche ich nicht auf Stimmen aus den USA zu hören. Wer zuletzt mal in Kanada war, sieht überall den offenen Boykott gegen die USA. Und mir kann niemand sagen, dass das nicht langfristig sehr negative Auswirkungen auf die amerikanische Wirtschaft hat.
Spannend ist auch die Entwicklung der Hotelpreise in Kanada. Die gehen massiv hoch, aber in den USA in den Keller.
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