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Maikundgebung feiert Comeback auf dem Revolutionsplatz
Zitat
Maikundgebung feiert Comeback auf dem Revolutionsplatz
Mehrere hunderttausend Menschen haben sich am heutigen Tag der Arbeit zum zentralen Demonstrationszug des kubanischen Gewerkschaftsverbands versammelt. Erstmals seit 2022 fand die staatlich organisierte Großdemonstration, die als weltweit größte Maikundgebung gilt, wieder auf dem Revolutionsplatz statt.
Quelle: Cubaheute
#2 RE: Maikundgebung feiert Comeback auf dem Revolutionsplatz
#3 RE: Maikundgebung feiert Comeback auf dem Revolutionsplatz
Zitat
Für die überwiegend in Betriebsblöcken organisierten Teilnehmer wurden Busse und Werkstransporte organisiert, mehrere wichtige Straßen in Havanna waren bereits am Vorabend gesperrt.
Soll heißen, es war wohl vor allem ne Pflichtveranstaltung für staatliche Arbeitnehmer. Außerdem wurde viel knappes Benzin dafür ver(sch)wendet, Leute dorthin zu karren, was für regulären Transport oder auch Stromerzeugung fehlt. Desweiteren mussten sowohl Astro- als auch Viazul-Busse umgeleitet werden, weil das Terminal blockiert war
eigentlich wollte ich mir das Spektakel auch mal anschauen, aber mir taten die Füsse von meinem gestrigen Gewaltmarsch noch weh. Immerhin habe ich es bis zum Terminal de Omnibus geschafft, und konnte dort, das sei an dieser Stelle lobend erwähnt, ohne Wartezeit ein Viazul Busticket Richtung Oriente ergattern.
auf dem Foto von Cubaheute ist in der ersten Reihe eine riesengroße Regenbogenfahne zu sehen. Schade dass Nancy Faeser mit ihrer Armbinde nicht vor Ort sein konnte. Hoffen wir mal, dass sie dem Bruder des legendären Commandanten wenigstens Glückwünsche durch ihre befreundeten DGB GenossInnen ausrichten konnte.
vor genau einem Jahr haben noch mehrere hunderttausend Menschen, unter anderem zahlreiche Linke aus der BRD, an den Maikundgebungen auf dem Platz der Revolution teilgenommen.
Mich würde mal interessieren, wie viele dieser Aktivisten es dieses Jahr nach Habana geschafft haben.
https://www.youtube.com/watch?v=HAUmLFOxKe8
https://www.youtube.com/watch?v=8e58DcYRbr4
Anlässlich dieses ehrwürdigen Feiertages und der großen Schwierigkeiten vor Ort wäre es doch ein schönes Zeichen der deutschen Arbeiterbewegung, wenn sämtliche der seinerzeit von Nancy Faeser gesponserten NGO's aus Solidarität mit dem cubanischen Volk einen Teil ihres beträchtlichen Betriebsvermögens an die notleidende Bevölkerung spenden würden.
#8 RE: Maikundgebung feiert Comeback auf dem Revolutionsplatz
Zitat von Trieli im Beitrag #9
Vielleicht sollten erstmal die kubanischen Regierungsmitglieder, vorne weg die Familie Castro, was von ihrem zusammen gesammelten Vermögen ans eigene Volk verteilen.
gibt's da eine ungefähre Summe was die Castros locker machen könnten/sollten/müssten?
Was die NGOs betrifft, wäre es gerade am heutigen Tag nicht ein leuchtendes Beispiel internationaler Solidarität, wenn beispielsweise die Kandidat*innen des gut betuchten Vereins „Demokratie leben“ von den im vergangenen Jahr aus dem Bundesfamilienministerium erhaltenen 182 Millionen Euro nach dem Motto „Geben ist seliger als Nehmen“ 180 Millionen Euro an die notleidenden Cubaner weiterleiten würden? Das wären zwar nur rund 20 € pro Einwohner, aber es gibt ja noch weitere profitable NGOs. Zum 1. Mai könnten diese ruhig ein paar ihrer Goldbarren verkaufen und den Erlös den Armen auf Cuba spenden.
#11 RE: Maikundgebung feiert Comeback auf dem Revolutionsplatz
Zitat von ElHombreBlanco im Beitrag #11Zitat von hellemut im Beitrag #10
Was die NGOs betrifft
... ist hierzuforum vollkommen off-topic und eine von Putin erfundene rechtsextreme Kampagne.
ist lediglich ein Vorschlag wie reiche Linke den Armen am 1. Mai aus Solidarität resp. Barmherigkeit helfen könnten.
Schade, dass bei fehlenden Argumenten immer Putin, Trump oder die Nazikeule kommt, und das am heutigen Tag,
Wenn es um die NGOs geht und deren möglichen oder nicht möglichen Spenden, sehe ich andere Länder, die es viel nötiger haben als Kuba. Da verhungern, zum Glück noch nicht jeden Tag Menschen und speziell Kinder. Da sind der Sudan, Haiti und viele andere Länder dieser Welt wohl eher an der Reihe. Es ist sicherlich so, dass inzwischen viele Kubaner nicht jeden Tag satt werden oder Strom haben, aber das ist noch nichts im Vergleich zu Ländern wo Menschen an Hunger sterben. Aus diesem Gesichtspunkt finde ich diesen Vorschlag an die NGOs echt unangemessen.
#14 RE: Maikundgebung feiert Comeback auf dem Revolutionsplatz
@Trieli
das beherrschende Thema in dem Post zum 1. Mai war resp. ist "wie können reiche Linke aus der BRD insbesondere ihren kulturell und ideologisch nahestehenden Brüdern und Schwestern auf Cuba unter die Arme greifen".
Im Gegensatz zum Sudan, Haiti oder auch zu Afghanistan, wo schwerkriminelle Gruppierungen das Sagen haben und jegliche Hilfe zu 99 % bei diesem Personenkreis landet, sähe ich in Cuba eine reele Chance, dass zumindest 50 % der Spenden bei den Bedürftigen ankäme.
Auch die reichen, deutschen Linken können nicht das Sozialamt für alle Armen dieser Welt sein.
Wer glaubt, dass die Spenden in Kuba wirklich bei den bedürftigen Menschen. ankommen, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Von den Spenden aus China und Mexiko ist, zumindest bis vor ein paar Tagen, nichts in der Region Holguin angekommen. Und ich bin ja seit meinem Koffertransport aus Kanada mit einer Privatinitiative aus Toronto in Kontakt, die mit sehr vielen Bedürftigen in der Region regelmässigen Austausch haben und da ist nullkommanix angekommen. Das mag in Havanna anders aussehen, aber das ist ja nicht der Sinn von Spenden, wenn es alles in der Hauptstadt verschwindet. Gerüchten zu Folge sollen aber in Santiago Spendenlebensmittel in den staatlichen Läden aufgetaucht sein, die da verkauft werden.
So lange die kubanische Regierung die Verteilung der Spenden nicht vertrauenswürdigen NGOs überläßt, ist es genauso unsinnig wenn Linke dahin spenden wie nach Haiti und Co., denn auch da machen sich Leute damit die Taschen voll und die, die es wirklich brauchen, gehen leer aus.
circa 50 % Spendenweiterleitung, das traue ich den Linken in Cuba schon zu.
Dass in Holguin weit ab vom Schuss, also im tiefen Binnenland wenig bis nichts ankommt, ist doch klar wie Kloßbrühe, wenn der Treibstoff bis zu 5000 CUP pro Liter kostet.
Vielleicht können deine NGO Kumpel in Toronto das nächste Mal Santiago de Cuba als Spendenentladehafen wählen.
Da private Unternehmer von der Sprit Blockade der Gusanos ausgenommen sind, am besten zusammen mit Behältern der Gefahrgutklasse 3 gefüllt mit kostbaren Diesel.
Der privaten Spendentruppe in Toronto sind aktuell die Hände gebunden. Es sind alles keine reichen Menschen und sie haben bis zum Beginn der Flugstopps andere Reisende gebeten Koffer mit gespendeten Sachen wie Medizin, Kleidung etc. mitzunehmen. Das sind ausschließlich Senioren, die sich Urlaube nach Kuba nur noch selten leisten können oder gesundheitlich dazu nicht mehr in der Lage sind, aber seit vielen, vielen Jahren sehr gute Kontakte im Land haben, weil viele früher selber für kanadische Firmen auf Kuba tätig waren. Also keine NGO sondern lediglich eine kleine nette Initiative bestehend aus hilfsbereiten Menschen, die aber aktuell mangels Flügen nichts mehr schicken können und die auch nicht die Möglichkeiten haben einen Container nach Kuba zu schicken. Kosten und Orga würden ihre Möglichkeiten bei Weitem übersteigen.
Ich rede von den großen Spenden aus Mexiko und China, die es anscheinend als Bezahlware in die Shops nach Santiago geschafft haben, aber nicht als Spenden zu Bedürftigen.
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