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Dieses Thema hat 75 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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Quimbombó
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#51 RE:Gute Besserung
23.10.2004 04:10

Egal, ob man für Fidel Castro ist oder gegen ihn, eins ist klar: Irgendwann stirbt er. Dann gibt es plötzlich ein Machtvakuum und niemand kann vorhersagen, was passiert.

Meiner Meinung nach wäre es das beste, wenn er so schnell wie möglich aus freien Stücken zurücktreten würde. Als lebende Legende könnte er im Hintergrund noch so lange die Fäden ziehen, Einfluss nehmen und Kuba zusammenhalten, bis die Situation stabil ist. Wenn er stirbt, hat er diese Möglichkeit nicht mehr und chaotische Zustände sind zu befürchten.

Das Problem: Fidels Droge ist Macht.

matanzero
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#52 RE:Gute Besserung
23.10.2004 09:20

Hola,
nein das wäre das Ende. Bist du Depp, ohne Fidel gibt es kein Cuba mehr, so wie heute.
Anscheinend bist du ein Träumer oder verstehst gar nichts von Cuba.!?
Fidel ist Cuba.!
Ya, basta.

saludos


Tio Lorenzo
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#53 RE:Gute Besserung
23.10.2004 09:34

In Antwort auf:
Meiner Meinung nach wäre es das beste, wenn er so schnell wie möglich aus freien Stücken zurücktreten würde.

Und dann ??? Sag uns mal was sich dann ändert ??? A) gibt noch einen Bruder,der mit Sicherheit nichts verändern wird, warum auch ?

Die Reichen lieben Ihn,die armen verfluchen Ihn, kommt mir aber bekannt vor!

Und B) wer soll regieren wen die Castro´s weg sind ??? Und was soll derjenige anders machen ???

schlimme Knastzustände und Folterungen hatten wir bis vor kurzem in der Türkei auch,(und in zig anderen arabischen Ländern) und die haben keinen Fidel, und stellen Ihre Folterungen NUR aus den Grunde ein weil sie in die EU wollen, das Gedankengut bleibt das selbe.

ES wird sich nichts ändern ob mit oder ohne Fidel. Fidel das Land im Griff. (Und ich finde, der Mann hat was)

Gruss Tio

Socke
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#54 RE:Gute Besserung
23.10.2004 09:53

Ich sehe das so wie Quimbombo. Die politische Ausrichtung mal unberücksichtigt geben Spanien und Jugoslavien gut Beispiele ab. Auf der einen Seite der Übergang von einer Diktatur über Monarchie zur Demokratie, und auf der anderen der totale Zusammbenbruch eines Staates nach dem Tod des Diktators.


Tio Lorenzo
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#55 RE:Gute Besserung
23.10.2004 09:59

In Antwort auf:
Meiner Meinung nach wäre es das beste, wenn er so schnell wie möglich aus freien Stücken zurücktreten würde. Als lebende Legende könnte er im Hintergrund noch so lange die Fäden ziehen, Einfluss nehmen und Kuba zusammenhalten, bis die Situation stabil ist. Wenn er stirbt, hat er diese Möglichkeit nicht mehr und chaotische Zustände sind zu befürchten.

Aber nicht wenn Raúl danach das Ruder übernimmt. Den kennt das Volk und der wird nix grundlegend ändern.

Alles andere währe für das Volk fatal. Und das Fidel zurücktritt, wenn auch nur, um im Hintergrund die Fäden zu ziehen, ist Wunschdenken.........


Gruss Tio

Quimbombó
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#56 RE:Gute Besserung
23.10.2004 10:01

@ Socke:

Danke für die Unterstützung!

@ matanzero und Tio Lorenzo:

In Antwort auf:
ohne Fidel gibt es kein Cuba mehr

In Antwort auf:
Fidel ist Cuba

In Antwort auf:
Fidel das Land im Griff

Das unterstützt doch meine These, dass nach Fidels Tod ein Machtvakuum entsteht, denn er hat "das Land im Griff" und sonst keiner.

Fidel ist jetzt 77 oder 78 Jahre alt (je nachdem, welcher Version man Glauben schenkt). Er wird irgendwann sterben. Ist für Dich dann Kuba auch gestorben, matanzero? Ich möchte auch nach Fidels Tod noch nach Kuba reisen. Ich wünsche den Kubanern keinen Bürgerkrieg.

Quimbombó
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#57 RE:Gute Besserung
23.10.2004 10:04

@ Tio Lorenzo:

In Antwort auf:
Aber nicht wenn Raúl danach das Ruder übernimmt. Den kennt das Volk und der wird nix grundlegend ändern.

Raúl hat nicht das Charisma. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich lange an der Macht halten könnte. Außerdem ist für diese Möglichkeit Voraussetzung, dass Raúl länger als Fidel lebt. Das ist ja noch gar nicht gesagt.

In Antwort auf:
Alles andere währe für das Volk fatal.

Na also!

In Antwort auf:
Und das Fidel zurücktritt, wenn auch nur, um im Hintergrund die Fäden zu ziehen, ist Wunschdenken.........

Das sehe ich genauso. Ich schrieb:

In Antwort auf:
Meiner Meinung nach wäre es das beste

also: Wunschdenken

Quesito
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#58 RE:Gute Besserung
23.10.2004 12:47

Quimbombo, auch ich muß Dir Recht geben. Das wäre zumindest ein Anfang. Ein vorsichtiger Aufbruch zu einem neuen Kuba!

Das ist ja gerade, das was ich Fidel am schlimmsten vorwerfe, er wird nicht ewig leben und er bereitet sein Land aber einfach nicht auf eine neue Zeit vor! Es gibt einen zwischenweg zwischen dem jämmerlichen Sozialismus und die Machtübernahme durch die Yanquis und ihre Schergen mit all den zu befürchtenden Horrorszenarien. Aber Fidel will sein Volk mit ihm untergehen sehen. (Erinnert mich irgendwie an unseren Lider!) Die Gefahr einen Bürgerkrieges nach seinem Tod ist nicht zu unterschätzen.

Früher oder später muß und wird sich was ändern in Kuba. Das ist unausweichlich. Die Notwendigkeit ist, diese Änderungen aktiv zu gestalten, zum Beispiel positive Elemente des jetzigen Systems zu erhalten, aber die völlige Erstarrung des Landes zu lösen. Geschieht das nicht, gibt es keine wirkliche Alternativen, an einen ewigen Sozialismus a la Nordkorea (unter Raulito) glaubt ja wohl keiner (dazu ist Kuba nicht isoliert genug), also bleiben nur Bürgerkrieg oder Ausplünderung durch die USA!

Danke Fidel, dafür!


... uuui das perlt aber wieder!!!

ich
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#59 RE:Gute Besserung
23.10.2004 12:58

In Antwort auf:
Spanien

Prima Beispiel. Da hat sich schließlich seit Franko nicht wirklich etwas geändert. Polizei und Geheimdienst sind weiter munter verquickt und es gibt massenhaft dokumentierte Polizeiübergriffe, nicht nur gegenüber Spaniern, sondern auch gegenüber Touristen usw.

Hinzu tritt eine Art militanter Katholizismus, der allerdings auch in Süditalien zu finden ist (dort allerdings ohne faschistoid strukturierte und mit faschistoider Kompetenz ausgestattete Polizei). Und nicht zu vergessen, die drakonischen Strafen für Kleinigkeiten, die Kuba hier ja schon angelastet wurden. Spanien ist ja demokratisch, und deswegen ist da alles viel viel besser.

Ich sehe das allerdings anders: Spanien hat m.E. aus den genannten Gründen in der EU ähnlich wenig zu suchen wie etwa die Türkei.

Und noch eine kleine Ergänzung: Jugoslawien war ein künstlich (durch die Person des Diktators) zusammengehaltener Vielvölkerstaat. Viele Völker mit tw. traditioell jahrhundertealten Feindschaften. Eine vergleichbare Struktur gibt es in Kuba nicht. Dafür aber (ganz klein) in Spanien: Die Basken.

Wenn wir denn schon ein Beispiel suchen, dann nehmen wir doch bitte die letzte Militärdiktatur Europas: Griechenland. Die haben noch ein paar Jahre länger als Spanien (bis 1981, wenn ich nicht irre) durchgehalten und da hat die Umstrukturierung funktioniert. Allerdings hat die Gesellschaft dort auch jahrtausendealte liberale Traditionen. Das mag vielleicht die unterschiedliche Entwicklung erklären.

Den Beschlag mal kurz von der Brille putzende Grüße,

Stephan

Quesito
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#60 RE:Gute Besserung
23.10.2004 13:09

In Antwort auf:
Kuba ist ein dritte Welt Land, und es wird auch nach dem Ableben vom Comandante ein dritte Welt Land bleiben, genau wie jetzt auch, oder wer soll in den Aufbau von Kuba investieren ??? Das dauert Jahrzehnte und kostet Milliarden.........

Fidel hat doch Kuba erst vom Schwellenland zum dritten Welt Land gemacht. Seltsamer Weise ist gerade Kuba, das einzige Land der dritten Welt, wo es (durchaus mit Ost- und Westdeutschlandvergleichbar bzw. Korea vergleichbar) potente Geldgeber gäbe. Und das ist irgendwie erstaunlich, der unglaubliche Erfolg der Exilkubaner! Es kann keiner sagen die Kubaner hätten es nicht drauf!

Aber auch unabhängig davon, sehe ich in Kuba mehr potential für eine Weiterentwicklung. Einige Ansätze (Bildung (das wichtigste überhaupt), Medizin) sind ja schon da. Da sollte es doch erstmal möglich sein, dafür das zum Beispiel die Mißwirtschaft in der Landwirtschaft beendet wird und das natürliche Gewächshaus Kuba keine Lebensmittelimporte (Abgesehen von Äpfeln und Erbeermarmelade) benötigt. Das Kuba für immer so bleiben müßte sehe ich nicht!

In Antwort auf:
Die werden den Domrep oder Haiti-Level bekommen, und ob die damit glücklicher sein werden waage ich zu bezweifeln.

Die Domrep hat eher einen höheren Standard als Kuba. Sollte Kuba auf Haitilevel absinken, wäre das eine Konsequenz von Fidels Politik, der sein Land in eine Einbahnstraße mit Sackgasse manövriert.

Ansonsten ist der Vergleich Kuba und Haiti unpassend, weil beide Länder schon vor der Revoltion völlig unterschiedlich entwickelt waren. Der Vergleich mit Puerto Rico ist da schon treffender!


... uuui das perlt aber wieder!!!

Quesito
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#61 RE:Gute Besserung
23.10.2004 13:11

Wie hält es Renate bloß in diesem Spanien aus!?
... uuui das perlt aber wieder!!!

Quimbombó
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#62 RE:Gute Besserung
23.10.2004 13:15

In Antwort auf:
Wie hält es Renate bloß in diesem Spanien aus!?

Die mit dem Avatar von Leni Riefenstahl?

jan
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Rey/Reina del Foro


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#63 RE:Gute Besserung
23.10.2004 13:18

In Antwort auf:
Allerdings hat die Gesellschaft dort auch jahrtausendealte liberale Traditionen

In Antwort auf:
http://de.wikipedia.org/wiki/Griechenland#Geschichte

Vielleicht doch nicht?
Bis Anfang des 19.Jahrhunderts der Süden Türkisch, bis Ende 19. der Norden.
( der Gründer der "MODERNEN" Türkei wurde in der gr./türkischen Stadt SALONIKI geboren.)

Socke
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#64 RE:Gute Besserung
23.10.2004 13:23

@ich

ja, schon klar. Ich brauchte nur zwei extreme Beispiele und dafür ist das sehr tauglich.

Der soziokulturelle Hintergrund Jugoslaviens und die immer noch mächtige Rechte in Spanien sind mir schon bewusst.

In El Ferrol "del caudillo" steht IMHO immer noch die Franko Statue und ich kann mich entsinnen, dass die jugoslavischen Waldarbeiter 1972 keine Probleme miteinander hatten. Gab prima Spanferkel am Lagerfeuer und ich habe von niemandem gehört er wäre Albaner oder Serbe, Christ oder Moslem. Alle wollten gut Verdienen und schnell wieder nach hause :-)

Ach ja, und ich habe seit meinem 13. Geburtstag nie wieder selbst gebrannten Slivovitz getrunken!

Devil-D
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#65 RE:Gute Besserung
23.10.2004 23:58

In Antwort auf:
...Hätte die DDR nicht die BRD gehabt, würden die heute genau so leben wie die Polen oder andere arme Ostländer.

Also doch Grundsatzdiskussion:

Hätte die BRD die Amerikaner und ihre Wirtschafthilfe nicht gehabt (und die Milliarden Dollares an Starthilfe) und die DDR nicht die Russen, die erstmal die Fabriken demontiert und gen Osten verschifft sowie Milliarden an Reparationszahlungen verlangt haben (und die DDR ausgepreßt haben), was dann????? Niemand weiss es.
Sorry Tio, aber ich kann dieses Wessi-Gelabere manchmal nicht mehr hören, nur weil ihr Glück hatte und Eure Vorfahren nach dem 2.Weltkrieg auf der richtigen Seite gelebt haben! Bist hier leider nicht der Einzige, der mit diesen Vorurteilen ankommt. Weil viele sich überhaupt nicht richtig informiert haben.

Genausowenig wie wir wissen was passiert wenn Castro stirbt. Vielleicht ein Bürgerkrieg? Vielleicht kommen die Amis (aber was sollen die da? Nix zu holen-Kuba war zu kalten Krieg-Zeiten nur ein Sicherheitsproblem für die Ami's, siehe 1962).
Vielleicht, vielleicht, vielleicht.... Spekulationen und keiner läßt sich überzeugen!
_________________________________
(Lebe das Leben! Du hast nur eins!)

Devil-D
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#66 RE:Gute Besserung
24.10.2004 00:07

Genau Quesito und Sharky.....

Vielleicht sollte man auch mal die Kubaner fragen, die gerne ihre Meinung sagen möchten, ohne dafür in den Knast zu kommen? Weil in totalitären Diktaturen (vielleicht a bissel übertrieben für Kuba) sehen die herrschenden Mächtigen Opposition bekanntermaßen nicht soooo gerne.
Und wenn weniger Geld auf deren Privatkonten landet, geht es vielleicht einigen Menschen auch besser.

Wobei ich zB in Santa Clara Slumhütten gesehen haben (en masse) die auch den Ghettos in Südafrika Konkurrenz machen können.
Oder wie mir zB ein Forumsfreund berichtete, soll es auch in Kuba Menschen geben, die nicht mit dem Warmwasserhahn an der Dusche umgehen können, weil sie diesen in ca. 36 Lebensjahren auf Kuba nie kennengelernt haben!
usw usw usw

Sicherlich geht es vielen auch besser als vor Castro's Revolution! Und es ist im Vergleich mit anderen Ländern in Mittel- und Südamerika eines der fortschrittlichsten Länder in einigen Bereichen.
Aber ich habe keinen getroffen (okay waren auch nicht sooo viele Bekanntschaften wie bei vielen anderen hier) die gerne auf Kuba und<--- dem System gelebt haben. Weil sie immer Angst haben müssen vor dem Staat.
Die meisten würde man hier als Oppositionelle bezeichnen, aber siehe oben.....
Kenne kein (nicht islamisches Land), in dem man nicht mit seiner Freundin an der Hand (hellhäutig) rumlaufen und diese in der Öffentlichkeit küssen darf, ohne dass sie Angst haben muß abzugehen!...

Problem ist tatsächlich, dass Castro sein Land nicht auf seinen Abgang vorbereitet. Weil er Angst hat, jetzt schon Macht abzugeben. Und so wird es, wie schon beschrieben, zu einem MachtVakuum kommen. Und dann geht es entweder weiter wie bisher oder die Hardliner (und mit denen Armee und Polizei) und die Opposition (gefördert durch die USA, EU usw.) bekommen sich richtig heftig in die Haare.

Warum verspielt den Castro immer wieder Chance mit der EU zusammenzuarbeiten? Weil er dann seine Macht aufweichen und kleine Reformen zulassen müßte. Besser geht es den Menschen dadurch aber wahrlich nicht, wenn Firmen nicht investieren (können/wollen) oder Fördermittel nicht zugeschossen werden!
Und außerdem kann man dann immer so schön gegen die EU (USA sowieso) wettern und das Volk in Massendemos (vermeintlich) wieder hinter sich bringen und seinen Position stärken. Wie schon oft geschehen!

_________________________________
(Lebe das Leben! Du hast nur eins!)

Quesito
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#67 RE:Gute Besserung
24.10.2004 00:37

In Antwort auf:
Wobei ich zB in Santa Clara Slumhütten gesehen haben (en masse) die auch den Ghettos in Südafrika Konkurrenz machen können.

Ich hatte diese richtigen Slumhütten "Hornos" trotz aller Elendsquartieren bislang auch nicht gesehen, bis zu meinen letzten Besuch in Santiago. VC, meiner Militante war es sichtbar peinlich, aber ein sehr enger Verwandeter lebt in so einer Siedlung. Und weil er sich in der Not so eine Hütte aus Schrott und Wellblech illegal gebaut hat muß er nun eine Multa von 1000 Peso (etwa 5 Monatseinkommen)zahlen, die Hütte wird selbstverständlich abgerissen!

In Antwort auf:
Warum verspielt den Castro immer wieder Chance mit der EU zusammenzuarbeiten? Weil er dann seine Macht aufweichen und kleine Reformen zulassen müßte. Besser geht es den Menschen dadurch aber wahrlich nicht, wenn Firmen nicht investieren (können/wollen) oder Fördermittel nicht zugeschossen werden!

Exakt! Es wäre so einfach!


... uuui das perlt aber wieder!!!

Tio Lorenzo
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#68 RE:Gute Besserung
24.10.2004 00:45

In Antwort auf:
Vielleicht sollte man auch mal die Kubaner fragen, die gerne ihre Meinung sagen möchten, ohne dafür in den Knast zu kommen? Weil in totalitären Diktaturen (vielleicht a bissel übertrieben für Kuba) sehen die herrschenden Mächtigen Opposition bekanntermaßen nicht soooo gerne.

Und wovon sollen Sie ohne Diktatur leben ? Hast DU für Millionen Kubaner einen Arbeitsplatz ?

In Antwort auf:
Und wenn weniger Geld auf deren Privatkonten landet, geht es vielleicht einigen Menschen auch besser.

Du meinst die verschwendeten Steuergelder in Deutschland oder JEDEM andern Land auf der Welt ?
DAS ist kein Kubatypisches Problem !!!

In Antwort auf:
Oder wie mir zB ein Forumsfreund berichtete, soll es auch in Kuba Menschen geben, die nicht mit dem Warmwasserhahn an der Dusche umgehen können, weil sie diesen in ca. 36 Lebensjahren auf Kuba nie kennengelernt haben!

Die gibt es in Afrika und vielen anderen nicht Komunistischen dritte Welt Ländern auch, siehe Süd-Amerika
Auch nicht Kubatypisch !

In Antwort auf:
Sicherlich geht es vielen auch besser als vor Castro's Revolution! Und es ist im Vergleich mit anderen Ländern in Mittel- und Südamerika eines der fortschrittlichsten Länder in einigen Bereichen.

Es wird aber mit Sicherheit noch vielen schlechter gehen wenn ER nicht mehr da ist ! Oder glaubst DU der nächste Staatschef macht aus Kuba einen Sozialstaat wie DL ?

In Antwort auf:
Weil sie immer Angst haben müssen vor dem Staat.

Warum Angst ? Ihre Meinung zu sagen ??? Das schmälert Ihren Zorn,füllt aber nicht Ihre Bäuche.! Mit der grossen Schnauze ist noch keiner Satt geworden, ausserdem fehlt diesen Menschen die Bildung um ein/ihr System richtig zu kritisieren, geschweige denn ein neues Aufzubauen. Wer mit Macheten aufeinander losgeht ist nocht nicht reif dafür!

In Antwort auf:
Kenne kein (nicht islamisches Land), in dem man nicht mit seiner Freundin an der Hand (hellhäutig) rumlaufen und diese in der Öffentlichkeit küssen darf, ohne dass sie Angst haben muß abzugehen!...

Also DAS ist ja wohl das allerkleinste Übel in Kuba. Und wenn jemand die Prostitution "ausrotten" will, muss er halt zu solchen Mitteln greifen. Mir würde es auch nicht gefallen in westlichen Ländern als "Der grösste Puff der Karibik" empfohlen zu werden... Dagegen würde JEDER Staatschef was haben........ Die Thais arbeiten auch grade an ihrem "Guten Ruf" was dies betrifft.

Gruss Tio

ich
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#69 RE:Gute Besserung
24.10.2004 01:18

In Antwort auf:
Wie hält es Renate bloß in diesem Spanien aus!?

Wie hält es Quesito bloß in diesem Kuba aus!?

Da ähnliche Ursachen vermutende Grüße,

Stephan

ich
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#70 RE:Gute Besserung
24.10.2004 01:49

Wenn ich mal nur die allergröbsten Schnitzer herausgreifen dürfte:

In Antwort auf:
BRD ... DDR

<erbse> Eine BRD gab es nie. Die DDR hat diese Buchstabenkombination zwar für das Schwesterland im Westen verwandt, die Bundesrepublik hat sich aber immer als Bundesrepublik bezeichnet und allenfalls mit BuRepD abgekürzt. </erbse>

In Antwort auf:
Milliarden Dollares an Starthilfe

Auf Morgenthau folgte Marshall. In der Tat. Die finanziellen Mittel waren aber weitaus niedriger, als gemeinhin vermutet wird. Ziel des Umdenkens war, einen kapitalistischen Wohlfahrtsstaat, ein kapitalistisches Bollwerk gegen den Teufel Stalin zu errichten.

Militärstrategisch war es darüber hinaus sehr willkommen, dass eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen West und Ost zu einem Großteil auf deutschem Boden hätte ausgetragen werden können. Einer der Preise der "Freundschaft".

In Antwort auf:
Fabriken demontiert und gen Osten verschifft

In der Tat. Das haben die Briten (mein Haus steht zufällig ziemlich in der Nähe der früheren britischen Headquarters) auch gemacht. Gott sei Dank! Denn die veralteten Anlagen taten fortan in England ihren Dienst und in Deutschland wurde alles neu (und modern) gebaut.

In Antwort auf:
Milliarden an Reparationszahlungen

Klar. Die Russen wollten natürlich die Deutschan bluten lassen. Bliebe nur die Frage, weswegen sie sich dazu haben hinreißen lassen, die DDR zum reichsten Land des ehemaligen Ostblocks zu entwickeln. Ich habe jedenfalls mal gelernt, dass das ein Versuch war, eine gewollte Konkurrenz zum kapitalistischen Bollwerk im Westen zu errichten.

Keine Anhnung, von wem Du dieses merkwürdige Geschichtswissen hast. Aber ich dachte, Du seist im öffentlichen Dienst tätig. Und da ist etwa in der Ausbildung des gD zumindest Verfassungsrecht Bestandteil des Grundstudiums. Da sollte sowas korrekt vermittelt werden. Außer vielleicht in den Ländern (m.W. NRW, Bremen pp.), deren Ausbildung in Bayern nicht anerkannt wird.

In Antwort auf:
Wessi-Gelabere

Richtig. Sogar zutreffendes Wessi-Gelabere. Nach fast 15 Jahren Zone darf ich das wohl sagen.

In Antwort auf:
richtigen Seite

Wegen eben dieser "richtigen Seite" wurde das Datum der offiziellen Kapitulation noch einige Tage hinausgeschoben. Man wollte möglichst vielen Flüchtlingen und vor allem Soldaten ermöglichen, britisch oder amerikanisch besetztes Gebiet zu erreichen. Und im Prinzip war die innerdeutsche Grenze bis zum Mauerbau durchlässig. Ich selbst kenne viele Leute, die z.B. in Hötensleben gewohnt und in Helmstedt gearbeitet haben.

In Antwort auf:
Vielleicht kommen die Amis (aber was sollen die da?

Guten Morgen! Weswegen waren die Amis denn bis 1959 in Kuba omnipräsent? Vermutlich, weil es da nichts zu holen gab. Außer schönem Wetter und netten Mäusen und guten Rum und und und. Weswegen wollen alle Kubaner immer wieder nach Kuba zurück? Weswgen sind hier einige viral infiziert?

In Antwort auf:
Nix zu holen-Kuba war zu kalten Krieg-Zeiten nur ein Sicherheitsproblem für die Ami's, siehe 1962).

Auch hier sagen die üblichen Quellen, dass Castro zu keinem Zeitpunkt eine sozialistische oder kommunistische Revolution geplant hatte. Er wollte einfach nur die Batistas und Bacardis aus dem Land jagen. Die Annäherung an die UdSSR kam zwangsläufig, weil Kuba wegen seiner geostrategischen Lage einen "großen Bruder" zum Schutz gegen die Exilanten und die USA brauchte. Es durch die Annäherung an die UdSSR kam es dann zum Sozialismus.

1962 war eine logische Folge davon. Die Amerikaner fühlen sich halt immer mehr bedroht als andere. Wir Deutsche mussten mit der Gefahr einer nuklearen Auseinandersetzung ohne jede Vorwarnzeit bis Mitte der 80er Jahre tagtäglich leben. Interessant ist an der sogenannten Kuba-Krise allerdings weniger Kuba, sondern vielmehr JFK und das Interesse der CIA und der äußeren Rechten in den USA.

In Antwort auf:
Weil viele sich überhaupt nicht richtig informiert haben.

Du solltest erstmal selbst damit anfangen.

Für Tippfehler wegen zwei Flaschen Ron Cubano um Entschuldigung bittende Grüße,

Stephan

Quimbombó
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#71 RE:Gute Besserung
24.10.2004 05:24

In Antwort auf:
Eine BRD gab es nie.

Das ist doch wohl absolute Haarspalterei. Zugegebenermaßen, es war nie die offizielle Abkürzung. Aber JEDER weiß, was mit BRD gemeint ist. Das ist das Wichtigste.

In Antwort auf:
Auf Morgenthau folgte Marshall. In der Tat. Die finanziellen Mittel waren aber weitaus niedriger, als gemeinhin vermutet wird.

Westdeutschland allein hat in den Nachkriegsjahren 1,4 Mrd. Dollar an Unterstützung bekommen. 1948 und 1949 haben die USA für die Unterstützung Europas jeweils etwa 2% ihres Volkseinkommens aufgewendet (2% des jährlichen Volkseinkommens der USA entsprächen heute etwa 200 Mrd. Euro). Das ist prozentual mehr, als Deutschland heute an die EU zahlt!

1,4 Mrd. US-Dollar entsprachen damals etwa 5,6 Mrd. DM. Das Bruttosozialprodukt Westdeutschlands betrug im Jahre 1949 79 Mrd. DM. Der Marshallplan lief für etwa vier Jahre. Wenn wir einen durchschnittlichen Wert von 1,4 Mrd. DM jährlicher Unterstützung für Westdeutschland annehmen, bedeutet das, dass die USA 1949 1,8% des deutschen BSPs als Entwicklungshilfe ohne direkte Gegenleistung erbracht haben. Das ist ein sehr hoher Wert!

jemen
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#72 RE:Gute Besserung
24.10.2004 09:05

In Antwort auf:
Der Marshallplan lief für etwa vier Jahre. Wenn wir einen durchschnittlichen Wert von 1,4 Mrd. DM jährlicher Unterstützung für Westdeutschland annehmen, bedeutet das, dass die USA 1949 1,8% des deutschen BSPs als Entwicklungshilfe ohne direkte Gegenleistung erbracht haben. Das ist ein sehr hoher Wert

Richtig ist: West-Deutschland hat insgesamt 1,3 Mrd. Dollar Marshallplanhilfe bekommen. Das Geld musste zum Teil zurückgezahlt werden. Ein Großteil des Geldes wurde zum Kauf amerikanischer Waren verwendet. Das half der amerikanischen Wirtschaft.
Und übrigens: Großbritannien und Frankreich erhielten 3 bzw. 2,5 Mrd, die Niederlande 1 Mrd Dollar.

Quimbombó
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#73 RE:Gute Besserung
24.10.2004 10:06

In Antwort auf:
Richtig ist: West-Deutschland hat insgesamt 1,3 Mrd. Dollar

Achtung! 1,3 Mrd. Dollar ist nicht äquivalent zu 1,4 Mrd. DM!

1,4 Mrd. US-Dollar entsprachen etwa 5,6 Mrd. DM.
5,6 Mrd. DM, aufgeteilt auf vier Jahre, entsprechen etwa 1,4 Mrd. DM (!) pro Jahr.

Bitte genau lesen.

Tio Lorenzo
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#74 RE:Gute Besserung
24.10.2004 10:45

Ihr geht wieder vom Thema weg !!!!!

Mich würde interessieren was währe wenn............HIER geht es um Kuba, und nicht um Altlasten von Deutschland,Holland und was weiss ich wem. Das Thema ist seit 60 Jahren durch !!!!

Man sollte über aktuelle Sachem mal diskutieren. Und da hier einige Fidel Castro den Tod wünschen, möchte ich von den selben auch wissen was dann mit Kuba und der Einwohner passieren soll. !!!!

WER soll Milliarden in Kuba investieren ? Wer gibt dem Volk nach der Freiheit was zu essen ? usw. usw.

Die Deutsche Geschichte haben wir alle in der Schule gelernt, da brauche ich hier keine Ausbildung mehr zu, zumal sich ja bei den hier gemachten Aussagen die Geister auch schon wieder scheiden.......

Gruss Tio
Achtung! Ich war 1999/2000 das letzte Mal in Kuba.

Quimbombó
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#75 RE:Gute Besserung
24.10.2004 11:00

@ Tio Lorenzo: Ich bin begeistert!

(Übrigens: In Bezug auf Fidels Abgang scheinen wir ausnahmsweise mal ähnlicher Meinung zu sein.)

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