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Dieses Thema hat 12 Antworten
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Timo
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Rey/Reina del Foro


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Mitglied seit: 26.04.2015

Servus Havanna - Für Austrian wars das
07.07.2018 14:57

AUA stellt die Route nach Havanna ein. Zu wenig zahlungskräftige Klientel war an Bord.

Zitat

AUA fliegt nicht mehr nach Kuba und Hongkong

Auch Flüge von Wien nach Linz werden gestrichen

https://diepresse.com/home/wirtschaft/un...ba-und-Hongkong

jan
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Rey/Reina del Foro


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Mitglied seit: 25.04.2004

#2 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
07.07.2018 15:03

Das war schon im Fluchtforum um 8:55

"Jetzt fliegen auch die Ösis ab Deutschland"

bring mal Neuigkeiten.

andyy
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Mitglied seit: 04.02.2012

#3 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
07.07.2018 15:38

Zitat von jan im Beitrag #2
Das war schon im Fluchtforum um 8:55

"Jetzt fliegen auch die Ösis ab Deutschland"

bring mal Neuigkeiten.


wenn sie von den Seehovas nicht zurückgesödert werden

TRABUQUERO
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Rey/Reina del Foro


Beiträge: 6.187
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#4 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
07.07.2018 15:53

Das sagt Ihr mir jetzt, da ich gerade in Wien (mit El Nene und seinen Jungs) angekommen bin! Und nun?

nosanto
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spitzen Mitglied

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#5 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
08.07.2018 12:53

"zu wenig zahlungskräftiges Klientel" ist eine "euphemistische" Umschreibung dafür dass die Austrian Airlines AUA einfach "zu teuer" bzw "zu gierig" war und diese Flugroute im Vergleich zu anderen vergleichbaren Anbietern (zB Air France, KLM) fast doppelt so teuer angeboten hat, auch wenn es ein Direktflug war; aber 2 - 3 Stunden insgesamt mehr Reisedauer rechtfertigen nicht diesen eklatanten Preisunterschied; sorry, aber da hält sich mein Mitleid mit AUA in Grenzen; fliege am Mittwoch 11 Juli wieder von Wien (über Paris CdG) nach Havanna, mit AF (und retour mit KLM über Amsterdam Schiphol) für € 784; mit AUA hätte mich das fast das Doppelte gekostet; da hört sich der Patriotismus auf; saludos aus Wien, nosanto

Timo
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Rey/Reina del Foro


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#6 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
09.07.2018 22:51

Ich würde nicht sagen das AUA zu gierig war, auf keinen Fall.

AUA hat recht hohe Personalkosten und die wollen verdient werden. Hinzukommen die teuren Landegebühren auf Kuba.

Dann darf man nicht vergessen dass man für Havanna keine lukrativen Kontigente an Reiseveranstalter los wird, und da Kuba aufgrund der sozialistischen Mangelwirtschaft 3 negative Faktoren für den Luftverkehr produziert.

1. Es gibt kaum Einheimische Nachfrage nach Flügen. Fast kein Kubaner kann sich einen Flug nach Europa leisten, und die paar Novias von LKs füllen den Flieger nicht. In anderen Ländern Lateinamerikas gibt es eine zahlungskräftige Oberscicht die privat und geschäftlich nach Europa fliegt, auf Kuba nicht. Deshalb muss man den Flieger quasi mit Ausländern füllen.

2. Es gibt zu wenig Geschäftsleute die die Business Class nachfragen. Mit den teuren Business Tickets macht man aber den meisten Gewinm.

3. Es wird kaum Luftfracht gebucht. Luftfracht ist teuer und lukrativ, auf Langstrecken ist viel Luftfracht und viele verkaufte Business Tickets das A und O um Gewinnbringend zu fliegen. Da die Kubanische Wirtschaft quasi klinisch tot ist, gibt es das aber nach Kuba kaum.

Wie schaffen es dann Air France, KLM, und Iberia erfolgreich nach Kuba zu fliegen? Das liehen an der höheren Frequenz als AUA, der günstigeren geografischen Lage ihrer Drehkreuze, der höheren Bekanntheit und des besseren Zubringer Netzes. Außerdem wird die wenige Luftfracht die es gibt, eher aus Frankreich, Spanien und Holland stammen weil diese Länder intensivere Handelsbeziehungen zu Kuab haben als Österreich.

nosanto
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spitzen Mitglied

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#7 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
10.07.2018 07:58

gracias Timo für Deine aufschlussreiche und fachlich kompetente Antwort; also war AUA nicht "gierig" (ist natürlich meine persönliche Schlussfolgerung auf Grund der unbestreitbaren Tatsache des "zu teuer"), die Linie hatte aber offensichtlich kein am Markt erfolgreich reüssierendes Geschäftsmodell; das sollte aber eine vor einer solchen Entscheidung zu Grunde liegenden, durchzuführenden Marktanalyse doch einigermaßen sich herauskristallisieren oder? However, Schluss und Vorbei AUA für Havanna, adios; salu2, nosanto

Espanol
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Rey/Reina del Foro

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Mitglied seit: 28.06.2013

#8 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
10.07.2018 08:19

Zitat von nosanto im Beitrag #7
gracias Timo für Deine aufschlussreiche und fachlich kompetente Antwort; also war AUA nicht "gierig" (ist natürlich meine persönliche Schlussfolgerung auf Grund der unbestreitbaren Tatsache des "zu teuer"), die Linie hatte aber offensichtlich kein am Markt erfolgreich reüssierendes Geschäftsmodell; das sollte aber eine vor einer solchen Entscheidung zu Grunde liegenden, durchzuführenden Marktanalyse doch einigermaßen sich herauskristallisieren oder? However, Schluss und Vorbei AUA für Havanna, adios; salu2, nosanto



Diese Marktanalyse wurde auch durchgefuehrt, aber wie es manchmal so passiert die Realitaet sah dann anders aus. Man setzte auf einen weiter wachsenden Markt,
eine Oeffnung der Cubanischen Wirtschaft fuer auslaendischen Investoren und Firmen. Auf die verschiedenen Reiseveranstalter hat die AUA natuerlich
auch Hoffnungen gesetzt, der Markt in Oesterreich ist allerdings zu klein, aus den unmittelbaren Nachbarlaendern Ungarn, Slowakei etc, gab es so gut wie
keine Nachfrage, und die meisten Reiseveranstalter buchen schon seit Jahren wo immer es geht keine Garantiekontingente mehr, das Risiko ist zu hoch und wenn
doch werden natuerlich erstmal die Charterfluege z.B Condor und Eurowings gebucht.


Vor Jahren streute hier mal jemand das Geruecht die Lufthanse wuerde eine Verbindung FRA-HAV auflegen, dies wurde nie ernsthaft in Erwaegung
gezogenen!

carlos primeros
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#9 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
10.07.2018 08:32

Zitat von nosanto im Beitrag #7
gracias Timo für Deine aufschlussreiche und fachlich kompetente Antwort; also war AUA nicht "gierig" (ist natürlich meine persönliche Schlussfolgerung auf Grund der unbestreitbaren Tatsache des "zu teuer"), die Linie hatte aber offensichtlich kein am Markt erfolgreich reüssierendes Geschäftsmodell;


Zitat von Espanol im Beitrag #8

Diese Marktanalyse wurde auch durchgefuehrt, aber wie es manchmal so passiert die Realitaet sah dann anders aus. Man setzte auf einen weiter wachsenden Markt,
eine Oeffnung der Cubanischen Wirtschaft fuer auslaendischen Investoren und Firmen. Auf die verschiedenen Reiseveranstalter hat die AUA natuerlich
auch Hoffnungen gesetzt, der Markt in Oesterreich ist allerdings zu klein, aus den unmittelbaren Nachbarlaendern Ungarn, Slowakei etc, gab es so gut wie
keine Nachfrage, und die meisten Reiseveranstalter buchen schon seit Jahren wo immer es geht keine Garantiekontingente mehr, das Risiko ist zu hoch und wenn
doch werden natuerlich erstmal die Charterfluege z.B Condor und Eurowings gebucht.


Vor Jahren streute hier mal jemand das Geruecht die Lufthanse wuerde eine Verbindung FRA-HAV auflegen, dies wurde nie ernsthaft in Erwaegung
gezogenen!



Die Grundsatzfrage ist, braucht AUA-Land, wie überhaupt j edes kleine i-düpfeles-Lummerland eine internationale Fluglinie? Slowakei, Tschechien, Polen, Swiss usw.... alle fliegen die gleichen Routen mit großen Fliegern?

Der gleiche Grund, warum es die Tante-Emma-Lädlchen an der Ecke nicht mehr gibt: unwirtschaftlich.


Frage: Fliegt Lufthansa überhaupt eine der karibischen Inseln an? Soweit ich weiß keine einzige.

Netze zusammenzulegen, Synergien nutzen usw. das bringt doch was, wenn alle das gleiche anbieten wie Aldi, Lidl & co geht es nur noch um Gewinnmargen im halbencent- Bereich. Bei Condor kann man doch gut beobachten, wie es läuft. Condor bietet z.B. auch Flüge nach Santiago in der DR an, allerdings keine Direktflüge sondern zweimal Umsteigen über Costa Rica etc mit Jet Blue

dirk_71
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#10 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
10.07.2018 08:41

PS... AUA "gehört" seit 2009 zur Lufthansa. "Offiziel" zu 49,8 %. wober der Rest über eine Stiftung ebenfalls mehr oder weniger zur Lufthansa gehört.

Nos vemos


Dirk

Timo
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Rey/Reina del Foro


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#11 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
10.07.2018 12:44

Die Kernmarke Lufthansa ist keine Airline für Touristik sondern für den Geschäftsreiseverkehr.

Deshalb fliegt die Kernmarke eigentlich keine Warmwasserziele an, das macht die Tochter Eurowings.

Eine Ausnahme ist Cancun, was von LH direkt angeflogen wird. Die Kernmarke Lufthansa ist auch gut beraten die Ausrichtung auf die Geschäftsreisende beizubehalten, sonst kommt hinterher so ein Murks raus wie bei Air Berlin, wo man nichts halbes und nichts ganzes ist,

Ralfw
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#12 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
10.07.2018 13:37

Zitat von Timo im Beitrag #11
Die Kernmarke Lufthansa ist keine Airline für Touristik sondern für den Geschäftsreiseverkehr.

Deshalb fliegt die Kernmarke eigentlich keine Warmwasserziele an, das macht die Tochter Eurowings.

Eine Ausnahme ist Cancun, was von LH direkt angeflogen wird. Die Kernmarke Lufthansa ist auch gut beraten die Ausrichtung auf die Geschäftsreisende beizubehalten, sonst kommt hinterher so ein Murks raus wie bei Air Berlin, wo man nichts halbes und nichts ganzes ist,

Edelweiss, (mindestens Indirekt via Swiss) eine Tochtergesellschaft der Lufthansa fliegt zweimal wöchentlich Zürich-Havana. Dieser Flug kann auch ganz normal als Swiss Flug gebucht werden (Codeshare). Ist quasi der "Ferienflieger" der Swiss.

Timo
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#13 RE: Servus Havanna - Für Austrian wars das
11.07.2018 12:18

Ja Edelweiss konzentriert sich auf touristische Ziele und gehört der Swiss. Aber eben unter der eigenen Marke "Edelweiss" und nicht unter der Kernmarke "Swiss".

Denn die Marke Swiss steht für eine Qualitäts Netzwerkairline die sich wie die Kernmarke LH auf Geschäftsreisende konzentriert. Es wäre unklug dass zu verwässern.

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