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 Lateinamerika und karibische Inseln ( kleine und große Antillen)
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condor
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Rey/Reina del Foro


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Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
21.01.2014 14:44

Zitat

Uruguay versucht als erstes Land der Welt der Drogenmafia die Stirn zu bieten, in dem es der kriminellen Organisation das Geschäftsmodell abspenstig machen will.


http://www.welt.de/politik/ausland/artic...na-Verkauf.html

ElHombreBlanco
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#2 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
21.01.2014 14:49

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

Flipper20
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#3 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
21.01.2014 14:50

Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse.

--
Weltweit sind 140 Millionen Mädchen und Frauen an ihren Genitalien verstümmelt.
Jährlich kommen drei Millionen Mädchen im Alter zwischen 4 und 12 Jahren hinzu. Das sind 8.000 täglich !!!! 8.000 täglich !!!
Warum? Sie haben alle eines gemeinsam......

el loco alemán
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#4 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
21.01.2014 19:06

Gibts das Zeug nicht schon seit Jahrzehnten in Holland frei zu kaufen?

Der Mafia das Geschäft durch die Freigabe von nur einer und dazu noch der recht billigen und vergleichsweise harmlosen Droge Marihuana versauen zu wollen, klingt irgendwie nur lächerlich nach blindem Aktionismus eines machtlosen Staates.

Castaneda
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#5 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
22.01.2014 19:53

Zitat von el loco alemán im Beitrag #4
Gibts das Zeug nicht schon seit Jahrzehnten in Holland frei zu kaufen?

Der Mafia das Geschäft durch die Freigabe von nur einer und dazu noch der recht billigen und vergleichsweise harmlosen Droge Marihuana versauen zu wollen, klingt irgendwie nur lächerlich nach blindem Aktionismus eines machtlosen Staates.


Es geht um die Entkriminalisierung einer vergleichsweise harmlosen Droge (weitaus ungefärlicher als Alkohol) und das die Gerichte und Gefängnisse sich wieder mit wichtigen Dingen beschäftigen können. Wie üblich kam die Prohibition aus den USA und wurde dem Rest der Welt aufgezwungen. Der eigentliohe Anlaß waren wirtschaftliche Interessen des Unternehmens DuPont, um die Hanffasern, die auf Schiffen für Taue und für Textilien (Wagenplanen und Jeans waren ursprünglich aus Hanf und das Logo von Wranglers Jeans braucht man nicht mit Baumwolljeans zu versuchen) verwendet wurden, durch Polyester zu ersetzen. Mit viel medialen Einsatz wurde das Bild der Mörder-Droge manifestiert.

Leute wie Flipper sind ein Beweis, wie gut das heute noch funktioniert.

ElHombreBlanco
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#6 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
22.01.2014 20:30

Zitat von Castaneda im Beitrag #5
Der eigentliohe Anlaß waren wirtschaftliche Interessen des Unternehmens DuPont, um die Hanffasern, die auf Schiffen für Taue und für Textilien (Wagenplanen und Jeans waren ursprünglich aus Hanf und das Logo von Wranglers Jeans braucht man nicht mit Baumwolljeans zu versuchen) verwendet wurden, durch Polyester zu ersetzen.

Schöne Verschwörungstheorie. Nur wohl nicht wahr. Der eigentliche Grund war wohl purer Rassismus. Und das Cannabis-Verbot wurde den Deutschen ursprünglich nicht von den pöhsen Amis aufs Auge gedrückt.

--
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condor
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#7 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
22.01.2014 21:25

In Nordkorea ist kiffen ebenfalls legal!http://www.shortnews.de/id/1005573/marih...-kifferparadies

Die weiche Droge (der THC-Gehalt wurde mittlerweile hochgezüchtet) dürfte nur als Testlauf gelten. Die Coca-Anbaukultur will man wieder in Südamerika auf legale Bahnen bewegen. Die Amis könnten dann Army und DEA aus ein paar Ländern abziehen und die verschnupfte Kundschaft daheim hätte keine ungesunden Streckungen und gefährliche Billig-Mixturen wie Crack im Handel.
Vamos a ver...

el loco alemán
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#8 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 00:22

Zitat von condor im Beitrag #7
Vamos a ver...
Ja, vamos a ver. Dann steht vielleicht eines Tages im Supermarktregal alles von Gras bis Crack wo einst der Schnaps stand?

condor
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#9 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 00:28

Zitat von el loco alemán im Beitrag #8
Zitat von condor im Beitrag #7
Vamos a ver...
Ja, vamos a ver. Dann steht vielleicht eines Tages im Supermarktregal alles von Gras bis Crack wo einst der Schnaps stand?



- aber nur aus biologischen Anbau und "FAIR" gehandelt...

R.Bost
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#10 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 07:23

Zitat von Castaneda im Beitrag #5

einer vergleichsweise harmlosen Droge (weitaus ungefärlicher als Alkohol)



das halte ich aber für ein Gerücht.

r.

Espanol
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#11 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 07:40

Ueber die Gefaehrlichkeit Im Vergleich zum Alkohol wird seit Jahrzehnten intensiv diskutiert. Haengt wohl wie so vieles im "richtigen" Leben von der Dosis
ab Dann und wann einen Joint ist wohl O.K. genau wie dann und wann ein Bierchen oder ein Glas Wein!!

condor
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#12 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 09:23

Zitat von Espanol im Beitrag #11
Ueber die Gefaehrlichkeit Im Vergleich zum Alkohol wird seit Jahrzehnten intensiv diskutiert. Haengt wohl wie so vieles im "richtigen" Leben von der Dosis
ab Dann und wann einen Joint ist wohl O.K. genau wie dann und wann ein Bierchen oder ein Glas Wein!!


Und Rastafaris, Klosterbrüder und Pfarrer brauchen eben eine höhere Dosierung.


Warum das Kraut in der westlichen Kultur so geächtet wurde? Mehrere Theorien und Erklärungsversuche:http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/verbot.htm

Sisyphos
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#13 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 11:05

Zitat von Castaneda im Beitrag #5
... vergleichsweise harmlosen Droge (weitaus ungefärlicher als Alkohol) ..
Das stimmt so nicht ganz. Alkohol in Maßen ist ungefährlich und manche alkoholische Getränke sogar gegen einige gesundheitlichen Probleme gut. Es gibt die Diskussion über Rotwein und Durchblutungsstörungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Aber dabei sind es die anderen Stoffe (Tannine) und nicht der Alkohol.

Wenn man hingegen genügend Alkohol trinkt, ist er tatsächlich ein Risikofaktor für viele Erkrankungen. Die Dosis macht also das Gift.

Das gilt aber für Cannabinoide auch. Gelegentlich mal ein Joint ist nicht problematisch. Wer regelmäßig kifft, ramponiert hingegen sein Gehirn gründlich. Ich habe einige Patienten, bei denen muss ich gar nicht fragen. Da ist nach zwei Sätzen klar, ob die in den letzten 1-3 Wochen gekifft haben oder nicht.

Ob Cannabisprodukte eine Schizophrenie provozieren können, ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt aber eine ganze Reihe von Anhaltspunkten dafür. Zumindest aber kann Kiffen den Ausbruch bereits vorhanderer psychiatrischer Erkrankungen beschleunigen. Das ist mittlerweile sicher.

Von Ungefährlich würde ich also lieber nicht reden, auch hier macht die Dosis das Gift.

----

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Mario
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#14 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 11:39

Zitat von Sisyphos im Beitrag #13
Wer regelmäßig kifft, ramponiert hingegen sein Gehirn gründlich.
Es gibt eine Menge Länder in denen Marihuana bzw. Haschisch einen ähnlichen Verbreitungsgrad und Akzeptanz in der Gesellschaft haben, wie Alkohol bei uns, ohne dass man den Eindruck gewinnt, die Konsumenten dort würden in übergroßem Maße mit ramponierten Hirnen durchs Leben wandern.
Dass dieser Eindruck bei einigen deutschen Dauerkiffern entsteht, mag daran liegen, dass diese oft ein Leben als gesellschaftliche Aussenseiter führen, keinen regelmäßigen Tätigkeiten nachgehen, verschiedene Drogen (auch Alkohol und Tabletten) mischen und konsumieren und auch sonst nicht gerade gesundheitsorientiert leben. Andereseits gibt es auch bei uns Menschen, die gesellschaftlich integriert, jahrzehntelang täglich Canabis konsumieren ohne dass sie irgendwie auffällig werden. Ich denke, die größte Gefahr beim Dauerkiffen ist, wie auch beim normalen Rauchen, Atemwegserkrankungen wie etwa Lungenkrebs zu riskieren, zudem Marihuana ja in der Regel zusammen mit der legalen Killerdroge Tabak konsumiert wird.

Sisyphos
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#15 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 13:11

Zitat von Mario im Beitrag #14
... Andereseits gibt es auch bei uns Menschen, die gesellschaftlich integriert, jahrzehntelang täglich Canabis konsumieren ohne dass sie irgendwie auffällig werden. ... legalen Killerdroge Tabak konsumiert wird.

Wenn Tabak und Alkohol neu auf den Markt kämen, gäbe es sicherlich keine Mehrheit, die deren Einführung billigen würden. Angesichts der gesundheitlichen Probleme dieser Drogen wäre eine Neueinführung wohl nicht umsetzbar.

Aber gerade Cannabisprodukte sind giftiger als reiner Tabak, wenn man den Untersuchungen Glauben schenken mag.

Die Intelligenzminderung durch regelmäßigen Cannabiskonsum wird auch allgemein bestätigt und die Gefahr einer Psychose ebenfalls.

Dass es mehr oder weniger viele gibt, die trotz regelmäßigen Konsums keinen sichtbaren Schaden davon tragen, ist wohl wahr. Das belegt aber keinesfalls, dass die Haschischprodukte ungefährlich wären. Gerade bei Jugendlichen (unter 21) ist die Gefährdung sogar sehr groß. Das trifft allerdings für Alkohol und Tabak genau so zu.

Aus medizinischer Sicht gibt es demzufolge keinen Grund, diese Droge zu legalisieren. Es gibt schon zu viele legale Gifte, warum noch eines mehr?

----

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el loco alemán
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#16 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 14:15

Zitat von Mario im Beitrag #14
Es gibt eine Menge Länder in denen Marihuana bzw. Haschisch einen ähnlichen Verbreitungsgrad und Akzeptanz in der Gesellschaft haben, wie Alkohol bei uns, ohne dass man den Eindruck gewinnt, die Konsumenten dort würden in übergroßem Maße mit ramponierten Hirnen durchs Leben wandern.
Na dann schau mal nach Jamaika. Dort relativiert sich dann dieser Eindruck vermutlich sehr schnell.

condor
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#17 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 21:38

Klar gibt es auf Jamaika kaputte Typen - ähnlich den kubanischen Chispatren-Gestalten - die schmeißen sich meist mehr Zeugs, wie die dort beliebten Pilze rein.

Félix
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#18 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 22:22

Zitat von Sisyphos im Beitrag #15
Wenn Tabak und Alkohol neu auf den Markt kämen, gäbe es sicherlich keine Mehrheit, die deren Einführung billigen würden. Angesichts der gesundheitlichen Probleme dieser Drogen wäre eine Neueinführung wohl nicht umsetzbar.

Aber gerade Cannabisprodukte sind giftiger als reiner Tabak, wenn man den Untersuchungen Glauben schenken mag.

Die Intelligenzminderung durch regelmäßigen Cannabiskonsum wird auch allgemein bestätigt und die Gefahr einer Psychose ebenfalls.

Dass es mehr oder weniger viele gibt, die trotz regelmäßigen Konsums keinen sichtbaren Schaden davon tragen, ist wohl wahr. Das belegt aber keinesfalls, dass die Haschischprodukte ungefährlich wären. Gerade bei Jugendlichen (unter 21) ist die Gefährdung sogar sehr groß. Das trifft allerdings für Alkohol und Tabak genau so zu.

Aus medizinischer Sicht gibt es demzufolge keinen Grund, diese Droge zu legalisieren. Es gibt schon zu viele legale Gifte, warum noch eines mehr?


Die Dosis, immer nur die Dosis
Parkinson-Patienten werden manchmal mit Cannabis behandelt, wobei Hanföl richtig gut wirken soll.

LG
Felix

Sisyphos
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#19 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
23.01.2014 23:22

Parkinson, das ist mir neu. Aber bei multipler Sklerose verordne ich regelmäßig ein Medikament aus Canabis und einige meiner Patienten nehmen Hasch schon länger als Therapie. Wirkt gut, daran gibt es keinen Zweifel.

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condor
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#20 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
24.01.2014 11:55

Zitat von Sisyphos im Beitrag #19
Parkinson, das ist mir neu. Aber bei multipler Sklerose verordne ich regelmäßig ein Medikament aus Canabis und einige meiner Patienten nehmen Hasch schon länger als Therapie. Wirkt gut, daran gibt es keinen Zweifel.


Dann bist Du schon recht fortschrittlicht. Meist wird man/frau bei MS mit Cortison voll gepumpt.

Sisyphos
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#21 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
24.01.2014 13:37

Zitat von condor im Beitrag #20
... Dann bist Du schon recht fortschrittlicht. Meist wird man/frau bei MS mit Cortison voll gepumpt.

Ach nein, natürlich "pumpe" ich auch mit Cortison voll, bei einem Schub ist das unvermeidlich. Jedes andere Vorgehen wäre ein Kunstfehler!
Das Cannabisprodukt ist hervorragend gegen Spastik und Schmerzen bei MS und oft auch gegen Blasenstörungen. Cortison ist notwendig bei einer plötzlichen Verschlechterung.
Das kannst Du nicht vergleichen. Du lässt ja auch nicht das Hemd weg, weil Du schon eine Hose an hast.

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Castaneda
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#22 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
31.01.2014 20:03

Zitat von Sisyphos im Beitrag #15
Zitat von Mario im Beitrag #14
... Andereseits gibt es auch bei uns Menschen, die gesellschaftlich integriert, jahrzehntelang täglich Canabis konsumieren ohne dass sie irgendwie auffällig werden. ... legalen Killerdroge Tabak konsumiert wird.

Wenn Tabak und Alkohol neu auf den Markt kämen, gäbe es sicherlich keine Mehrheit, die deren Einführung billigen würden. Angesichts der gesundheitlichen Probleme dieser Drogen wäre eine Neueinführung wohl nicht umsetzbar.

Aber gerade Cannabisprodukte sind giftiger als reiner Tabak, wenn man den Untersuchungen Glauben schenken mag.

Die Intelligenzminderung durch regelmäßigen Cannabiskonsum wird auch allgemein bestätigt und die Gefahr einer Psychose ebenfalls.

Dass es mehr oder weniger viele gibt, die trotz regelmäßigen Konsums keinen sichtbaren Schaden davon tragen, ist wohl wahr. Das belegt aber keinesfalls, dass die Haschischprodukte ungefährlich wären. Gerade bei Jugendlichen (unter 21) ist die Gefährdung sogar sehr groß. Das trifft allerdings für Alkohol und Tabak genau so zu.

Aus medizinischer Sicht gibt es demzufolge keinen Grund, diese Droge zu legalisieren. Es gibt schon zu viele legale Gifte, warum noch eines mehr?



Als Mediziner ist Dir aber schon bewußt, daß eine Abhängigkeit vom Alkohol eine ganz andere ist, als von Cannabis. Als Alki genügt ein Fingerhut voll Schnaps um wieder genauso süchtig zu sein, wie vor der Abstinenz. Es gibt bei Alkohol eine massive physische Abhängigkeit, vergleichbar mit der Abhängigkeit von Heroin, ganz anders bei Cannabis nur eine psychische Abhängigkeit. Die Schädigung der Körperfunktionen bei Alkohol-Abhängigkeit ist auch eine ungleich stärkere, als bei regelmäßigem Cannabis-Konsum.

Sisyphos
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#23 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
01.02.2014 16:04

Zitat von Castaneda im Beitrag #22

Als Mediziner ist Dir aber schon bewußt, daß eine Abhängigkeit vom Alkohol eine ganz andere ist, als von Cannabis. ... Die Schädigung der Körperfunktionen bei Alkohol-Abhängigkeit ist auch eine ungleich stärkere, als bei regelmäßigem Cannabis-Konsum.

Stimmt beides, aber was willst Du damit sagen? Dass es sinnvoll ist, ein Gift zu erlauben und zu protegieren, nur weil es noch gefährlichere Gifte gibt?

----

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Mario
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#24 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
02.02.2014 08:29

Zitat von Sisyphos im Beitrag #23

Stimmt beides, aber was willst Du damit sagen? Dass es sinnvoll ist, ein Gift zu erlauben und zu protegieren, nur weil es noch gefährlichere Gifte gibt?

Die interessantere Frage ist, warum der Konsum und Handel mit gefährlicheren Giften(Alkohol, Tabak, Produkte der Pharmaindustrie) nicht nur toleriert sondern aktiv gefördert wird, für den Staat als willkommene Einnahmequelle dient, während weniger gefährliche Gifte kriminalisiert und deren Konsumenten per Gesetz zu Verbrechern gemacht werden. Schon die in den Medien gebräuchliche Terminologie "Alkohol und Drogen" soll wohl suggerieren, dass es sich bei Alkohol um keine Droge handelt. Was würde denn passieren, wenn man Konsum und Besitz kleiner Mengen von Mariahuans legalisieren würde? Ich glaube kaum, dass dadurch die Anzahl der Konsumenten drastisch steigen würde. Preise und Qualität könnten staatlich gelenkt werden, der Schwarzmarkt mit seinen mafiösen Strukturen würde schrumpfen, die Konsumenten würden nicht mehr zwangsläufig mit harten Drogen konfrontiert. In den Gefängnissen gäbe es wieder mehr Platz für die wirklichen Verbrecher, Polizei und Justiz wären entlastet. So gesehen kann eine Legalisierung von Marihuana durchaus sinnvoll erscheinen.

iris
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#25 RE: Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf
02.02.2014 08:51

Einen Punkt hast du nicht erwähnt: Wenn man den Anbau sagen wir von 5 Pflanzen legalisieren würde, wäre gar kein Verkaufsgeplänkel nötig, der Staat würde eben nichts verdienen und sogenannte "kriminelle Drogenbesitzer" würden automatisch zu liebevollen Gärtnern.
Ich bin auch dafür: Legalize it!

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