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Ohne Washington In Caracas wird am Freitag die lateinamerikanische Staatengemeinschaft CELAC gegründet Venezuelas Hauptstadt Caracas empfängt in dieser Woche die Staats- und Regierungschefs aus 32 Ländern Lateinamerikas und der Karibik zu einem in der jüngeren Geschichte der Region beispiellosen Gipfeltreffen. Dabei soll eine von Mexiko bis Patagonien reichende neue Organisation gegründet werden, an der weder die USA noch Kanada beteiligt sind. http://www.jungewelt.de/2011/12-01/029.php
Chávez: Organisation Amerikanischer Staaten wird durch Celac ersetzt Der Gastgeber des Gründungsgipfels der neuen Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac), Hugo Chávez, weckte am Donnerstag vor Beginn des zweitägigen Treffens große Erwartungen: http://amerika21.de/meldung/2011/12/42432/celac-oas-chavez
Die Verschuldung des neuen Stattenkonsortium ist jedoch sicher besser ausgeglichen als das der USA. Mit Brasilien und Venezuela sind zwei grosse Öl-Länder vertreten. Schlimmer als die EU ist sie allemal wohl nicht. Ich denke auch, dass sie sich weniger finanziell aufblasen werden als die EU und USA. Latinamerica hat einen sehr grossen Aufschwung, investieren doch mehrere grosse Weltkonzerne in diese Länder. Brasilien weiss schon fast nicht mehr wohin mit dem ganzen Geld.
Brasilien weiss schon fast nicht mehr wohin mit dem ganzen Geld. [/quote] und wieso gibt es dann dort noch Armut und warum haben die es noch nötig den Regenwald zu zerstören?
Demonstranten haben in Venezuela anlässlich des Gründungsgipfels der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) die Rückgabe von “Milliarden-Spenden” an Kuba, Bolivien und Ecuador gefordert. Transparente und Banner an allen wichtigen Straßen und Autobahnbrücken in Caracas trugen die Aufschrift “Präsidenten und Staatschefs, Willkommen in der Hauptstadt des Verbrechens”.
Zitat von El Matze und wieso gibt es dann dort noch Armut und warum haben die es noch nötig den Regenwald zu zerstören?
Das machen doch die netten investierenden internationalen Konzerne, eben wegen des Aufschwungs. Und die kassieren auch fast die ganze Kohle selber ab. Also was bitte soll da noch verteilt werden können?
Gipfel der Celac endet mit Aktionsprogramm In der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist der Gründungsgipfel der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac) zu Ende gegangen. http://amerika21.de/meldung/2011/12/4245...aktionsprogramm
En la unidad en torno a la soberanía, el desarrollo y la equidad estará nuestra fuerza Discurso del General de Ejército Raúl Castro Ruz, Presidente de los Consejos de Estado y de Ministros, en la Cumbre de la Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribeños (CELAC) http://www.granma.cu/espanol/nuestra-ame...scursoraul.html
Celac-Gründung: Einheit in der Vielfalt Die Staaten Lateinamerikas und der Karibik gründen erstmals ein alle Länder des Kontinents umfassendes Regionalbündnis ohne Beteiligung der USA. http://amerika21.de/nachrichten/2011/12/...celac-gruendung
Na, da scheinen die Antiamerikanisten, besonders die linken, ne feuchte Hose bekommen zu haben. Ob der Celac die erhoffte Bedeutung als OAS-Ersatz zukommt, darf bezweifelt werden:
Zitat CELAC: ¿un espacio más de integración latinoamericana?
[...] Los Gobiernos de Venezuela y Ecuador reiteraron sus deseos de que el nuevo organismo sustituya a la Organización de Estados Americanos (OEA). Aunque la mayoría de los líderes de los 33 países miembros de la CELAC –integrados todos en la OEA excepto Cuba– aseguran que no se trata de un organismo sustituto sino complementario para la integración regional. [...] De una parte, la troika integrada por Chile, Venezuela y Cuba para asumir el liderazgo de la CELAC “no parece ser un instrumento efectivo para representar los intereses de los 33 países integrantes”, sugiere Maihold. Por otro lado, se mantiene “una relación poco orgánica” con los múltiples espacios de integración política y económica regional ya existentes (OEA, Alba, Unasur, CAN, Mercosur, SELA, SICA, CARICOM) y “no se vislumbra ningún esfuerzo por reordenar esta pluralidad de organismos con competencias que se traslapan”, insiste. [...] El bajo perfil sostenido por la presidenta brasileña, Dilma Rousseff, durante la cumbre fundacional de la CELAC, generó sospechas. La más relevante economía latinoamericana –que se ha desarrollado además como un importante actor político a nivel internacional–, parece continuar apostando más bien por la Unión de Naciones Sudamericanas (UNASUR), que reúne a sus más estrechos aliados en la región.
Rousseff calificó de “histórico” el lanzamiento de la CELAC pero se marchó de Caracas antes de que se aprobasen sus estatutos. “Brasil rehúye liderar la CELAC”, titulaba la revista latinoamericana de negocios “América Economía”. El gigante sudamericano prefiere a Sudamérica, “dejando fuera a los países del perímetro de seguridad de EE.UU. (México, Centroamérica y el Caribe)”,
Genau das ist doch das Thema: Die USA sehen sich als alleinige 'Amerikaner' und werden auch in unserer Region vielfach so verstanden. Gerade in einem Kubaforum hätte ich aber hier etwas mehr Differenziertheit erwartet. Ganz speziell wenn es genau um DAS Thema geht.
Alleine aus dem Grund ist der Thread in sich berechtigt... Wobei es dann natürlich auch logisch ist, daß Washington nicht dabei ist.
Zitat von MocosoGenau das ist doch das Thema: Die USA sehen sich als alleinige 'Amerikaner' und werden auch in unserer Region vielfach so verstanden. Gerade in einem Kubaforum hätte ich aber hier etwas mehr Differenziertheit erwartet. Ganz speziell wenn es genau um DAS Thema geht.
Das Wort "Anti-US-Amerikanist" gibt es aber leider nicht. Da gibt es also nix zu differenzieren.
Zitat von MocosoAlleine aus dem Grund ist der Thread in sich berechtigt...
Ich hab nicht gegen den Thread als solches, sondern gegen den anti-US-amerikanischen Unterton der von Garnele geposteten Meldungen aus Kuba und Venezuela, so als ob jetzt endlich, der Einfluss von Nord- auf Lateinamerika gen Null sinkt und alle beteiligten Staaten die US-Amis jetzt als ihren großen Feind betrachten würden. Dies gilt aber höchstens, und dies hat keinen Neuigkeitswert, für die Hugo-Chávez-Lamebotas (Stiefellecker) wie Kuba, Venezuela, Bolivien, ...
________________________________________ “The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money.” ‒ Margaret Thatcher
- Man könnte doch auch etwas umschreiben, falls ein Wort im Zusammenhang nicht wirklich passt - da hätte ich vollstes Vertrauen in deine Fähigkeiten
- Ob der Einfluss weniger wird ist eine andere Frage. Es scheint schon so zu sein (ob man das jetzt mit Garneles Anti-US oder deiner Venezuela-Stiefellecker Werteskala verbindet ist ein anderes Thema), daß sich hier 'kleinere' Staaten zusammenschliessen wollten. Daß man dabei eine zu erwartende Dominanz einer USA vermeiden möchte ist für mich nachvollziehbar. Schau dir doch mal bei uns in Europa an, wie Merkel und Sarkozy in den kleineren Staaten karikiert werden. Klarerweise vertreten die 'großen' Staaten vorerst die eigenen Interessen und benutzen Krisensituationen dazu Druck auszuüben (in manchen Fällen vielleicht zurecht, aber da sind wir wieder bei den unterschiedlichen Wertestrukturen).
CELAC – ohne die USA erwacht die Region zu neuem Leben und beginnt sich ihre Zukunft anzueignen Das ist die Überschrift einer salvadorianischen Zeitung anlässlich der Konstituierung von CELAC (Gemeinschaft der Staaten Lateinamerikas und der Karibik), die am 2. und 3. Dezember in der venezolanischen Hauptstadt Caracas stattfand. http://www.fgbrdkuba-berlin.de/txt/20111215-celac.html
Auf eigenen Wegen Lateinamerika. Der Kontinent emanzipiert sich von den USA. Soziale Kämpfe gehen weiter Die USA stehen in Lateinamerika weiter unter Druck. Anfang Dezember wurde in Caracas die Gemeinschaft der Staaten Lateinamerikas und der Karibik (CELAC) gegründet. Erstmals schlossen sich bei dem Gipfeltreffen in Venezuelas Hauptstadt alle unabhängigen Staaten des Kontinents zusammen, ohne die USA und Kanada dazu einzuladen. http://www.jungewelt.de/2011/12-24/026.php
Dokumentation: Abschlußerklärung des CELAC-Gipfels in Caracas In der venezuelanischen Hauptstadt Caracas trafen sich am 2. und 3. Dezember Staats- und Regiereungschefs der Gemeinschaft der Staaten Süd-Amerikas und der Karibik (CELAC) zum 3. Gipfel. In einer Abschlußerklärung bekräftigten die Teilnehmer u.a. das Recht jedes Staates, sein eigenes politisches und wirtschaftliches System frei wählen zu dürfen. Zudem wurde die CELAC als "einziger Mechanismus des Dialogs und der Vereinbarung, der die 33 Länder Lateinamerikas und der Karibik umfasst" bezeichnet, was als weiterer Bedeutungsverlust für die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gilt. Die 2010 gegründete CELAC gilt als Versuch, ein lateinamerikanisches Bündnis unter Ausschluß der USA aufzubauen. Die "Berliner Umschau" dokumentiert die Abschlußerklärung im Wortlaut: http://www.berlinerumschau.com/news.php?...d=1001323685634
Frage ist nur, ob bei der CELAC mehr herauskommt als ein loser Debattier- und Profilierclub, in welchem keinerlei wichtigen politischen und wirtschaftlichen multilateralen Entscheidungen getroffen werden. Erst dann könnte man sagen, dass "die USA unter Druck stehen".
Mit der Einheit entsteht die Zukunft Aram Aharonian über die Gründung der Gemeinschaft lateinamerikanischer Staaten und der Karibik (CELAC) am 4. Dezember 2011 in Caracas. Es ist unmöglich, die Bedeutung und Tragweite abzusehen, welche die Entstehung der Gemeinschaft lateinamerikanischer Staaten und der Karibik (CELAC) als neuem kontinentalen Forum, das Kuba ein– und erstmals die USA sowie Kanada ausschließt, mit sich bringt, wenn man diese von der Geschichte des langen Kampfes um soziale und politische Emanzipation, um Freiheit und die Einheit unserer Völker losgelöst diskutiert. http://amerika21.de/analyse/42806/schlusspunkt
Die Geburt von CELAC Am 2. und 3. Dezember 2011 trafen sich in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, die Repräsentanten aus 33 Staaten Lateinamerikas und der Karibik, um eine neue Gemeinschaft aus der Taufe zu heben. Es war der zweite Gipfel dieser Art, der ohne die Vereinigten Staaten, Kanada und die Länder Europas stattfand. Die erste Versammlung ohne Bevormundung des Nordens war der Gipfel Lateinamerikas und der Karibik (CALC) am 6. November 2009. Die Teilnehmer von Caracas gründeten die Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten, die CELAC. http://www.fgbrdkuba-berlin.de/txt/20120...-von-celac.html
Zitat von El Matze Brasilien weiss schon fast nicht mehr wohin mit dem ganzen Geld.
und wieso gibt es dann dort noch Armut und warum haben die es noch nötig den Regenwald zu zerstören?[/quote]
Meine Freundin hat es mal so ausgedrückt: "Wenn ihr wollt, dass wir eure Gärtner sind, dann bezahlt uns anständig dafür! Wir sind nicht mehr eure Sklaven."
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