Barbara Dröscher: "Havanna Lektionen"

17.05.2011 11:00
#1 Barbara Dröscher: "Havanna Lektionen"
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Rey/Reina del Foro

Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Barbara Dröscher hat von 2006 bis 2008 im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Universität Havanna deutsche Literatur unterrichtet, sich dabei in die Stadt verliebt und inzwischen ihre persönlichen Erfahrungen in einem Buch verarbeitet:

Barbara Dröscher:
HAVANNA LEKTIONEN
Kuba zwischen Alltag, Kultur und Politik
Berlin: Edition Tranvía (April 2011), 232 Seiten, 17,80 €, ISBN 978-3-938944-51-6


Verlagsseite zum Buch; Vorbemerkung der Autorin


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17.05.2011 22:32
#2 RE: Barbara Dröscher: "Havanna Lektionen"
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spitzen Mitglied

Na dann werde ich mir das Buch mal bestellen.... das bin ich dem DAAD schon allein schuldig.


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17.05.2011 23:31 (zuletzt bearbeitet: 17.05.2011 23:41)
avatar  Chaval
#3 RE: Barbara Dröscher: "Havanna Lektionen"
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Rey/Reina del Foro

Zitat der Autorin:
"Die bitterste Erkenntnis war wohl die, dass kein Mensch in einem totalitären System unbeschadet bleibt. Auch für mich als Ko-operationspartnerin und ausländische Beobachterin gab es keinen Platz außerhalb dieses Wirkungszusammenhangs."

Das Buch scheint lesenswert zu sein!!
Verspricht mehr zu bieten als die übliche Touri-Folklore, das destruktive Gusano-Gelaber oder die abgewetzten Projektionen der linken, moralisch angeknacksten --Fraktion.


"Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."
Winston Churchill

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25.05.2012 09:58
#4 RE: Barbara Dröscher: "Havanna Lektionen"
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Robert Lessmann, Südwind-Magazin, Oktober 2011
Dröscher tritt dennoch gegen eine Abkehr von Kuba und für Kooperation ein. Und sie beschreibt auch die Spielchen ihrer (deutschen) Botschaft, womit sie sich konsequent zwischen alle Stühle setzt. Besonders schlecht kommt die Informationspolitik auf der Insel weg und auch Revolutionsführer Fidel Castro (...). Kein Buch für ScheuklappenträgerInnen und Kuba-AnfängerInnen.

http://www.suedwind-magazin.at/start.asp...=34&ausg=201110



Eine weitere Rezension stand in der gestrigen FAZ (online kostenpflichtig):

Zitat von FAZ, 24.05.2012
Verfallen ist nicht malerisch

(...) Das schönste Kompliment, das man diesem ebenso reflektierten wie lebendig geschriebenen Buch machen kann, ist dieses: Keiner der Freunde, Bekannten und Gesprächspartner der Autorin wird jemals als passender Zitatgeber für diese oder jene These missbraucht. Diese Annäherung an Kuba könnte spannender und integrer nicht sein.


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