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Dieses Thema hat 52 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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Mocoso
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#26 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 17:47

Schliess mich jetzt hier einfach mit ein paar Punkten an:

1. Es ist leicht aus DE (Ö?) zu rufen - Revolution JETZT - der Schreiber riskiert hier nicht sein Leben. Das führt zu dem Punkt, daß der 'Leidensdruck' einfach nicht gross genug ist. Hier im Forum wird an einem Tag bedeutend mehr über Kubas Politik bzw. Staatsführung geschrieben als bei einem dreiwöchigen Kubaurlaub mit allen Verwandten besprochen wird - obwohl hier durchaus 'Änderungen' von meiner Frau aktiv erfragt werden (Ok, wirklich wichtiges wird sowieso über Telefon abgehandelt)

2. Eine Einflusssphäre könnte das vielleicht organisieren - USA. Aber die will als Buhmänner der Welt nirgends mehr wer.

3. In Kuba ist das Land so straff organisiert, daß (ausser evtl. mit Unterstützung von 2.) das von intern relativ schwer als Zelle aufzubauen wäre (Kommunikation, Logistik usw.)

G.B.Shaw: Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

singapur
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#27 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:06

Zitat von jan
is ja bekannt.

N.B. in den Staaten gibts keine Beamten
.


ja, ist bekannt , die heißen civil servants bzw. public servants

el loco alemán
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#28 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:08

Und Punkt 4. Es ist noch keine "vorrevolutionäre Situation"* gegeben. Es ist ganz einfach noch nicht soweit.

*) die ist erst dann gegeben, "wenn das Proletariat nichts mehr zu verlieren hat außer seine Ketten" - nachzulesen bei Kal Marx im Kommunistischen Manifest.

Statt Ketten gibt es in Kuba immer noch reichlich Sonne, Meer, hübsche allzeit willige Frauen, Rum fließt in Strömen, verhungern tut auch niemand wirklich, und das ganze gibt es mit relativ geringem Arbeitsaufwand.

Wer halbwegs was in seiner Birne hat, krakeelt doch nicht völlig sinnlos auf der Straße herum und riskiert Repressionen oder Knast, sondern der macht jetzt sein kleines Geschäft offiziell auf oder betreibt schön geschmeidig seine täglichen Spielereien mit Touristen und Liebeskaspern weiter.

Petrido Zamora
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#29 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:16

Zitat von el loco alemán
Ich denke mal, einen gewaltigen Unterschied sollte man nicht außer Acht lassen. Während uns Deutschen in der sowjetischen Besatzungszone nach dem verlorenen Krieg der Sozialismus aufgezwungen wurde, hat sich die Mehrheit der Bevölkerung Kubas durch die damalige Revolution freiwillig für dieses System entschieden.

Und diese Generation sowie die nachfolgende die von den guten Seiten des Sozialismus in Kuba mit Glück und bescheidenem Wohlstand ohne Mangel bis 1989 partizipieren konnte sind noch längst nicht ausgestorben. Warum sollten die generell gegen den Sozialismus putschen?




Moment das ist nicht ganz richtig! fidel hat sich erst nicht als sozialist gesehen....

Gracias Pedro
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Mocoso
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#30 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:17


@ela:
Das hatte ich mit Leidensdruck (Punkt 1.) gemeint - Du hast es nur besser formuliert...

G.B.Shaw: Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

Petrido Zamora
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#31 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:40

Zitat von lisnaye

Zitat von Petrido Zamora
Hallo Ihr Lieben,
in Tunesien und Äqypten und dem Rest im Nahen Osten stehen Millionen auf der Strasse. Nun wir haben ja auch mal die alten Herren weckgejagt. Was denkt Ihr wie die neue Ausrede der Kubaner sein wird warum das nicht in Kuba geht?
Embargo?

LG Pedrito (sorry bin gefrustet wegen kubanischen Ausreden ansich...)
Wie sagt man auf Kuba? Die Schuld fällt nie zu Boden.
Was habt Ihr für schöne Ausreden von Kubanern warum etwas nicht geht?



Mit Kuba ist es wohl etwas komplizierter. Ich habe sowieso seit den letzten Reisen den Eindruck das sich die Kubaner in gewissser Weise schon seit laengerer Zeit einfach selbst verwalten ...Es geht einfach alles aus Gewohnheit seinen weg. Vom Lohn der Arbeit lebt da schon lange niemand mehr. Man steht auf geht zur Arbeit wie immer, erledigt das was man dort tun muss und danach lebt man dafuer essen, geld usw. aufzutreiben..Keiner achtet dabei eigentlich mit wem sich wer aus der Regierung trifft und was sie wann und wem erzaehlen...das interessiert keinem mehr...Man arrangiert sich..jeder macht sein ding..
Als Beispiel:Vergleichbar vielleicht mit einer Familie in dem sich die Eltern wenig oder kaum um ihre schon fast erwachsene Kinder kuemmern. Die Eltern stellen die Grundbeduerfnisse ( Wohnung, Mahlzeit usw. ) und die Kinder gehen zur Schule sind Abends zuhause aber tagsueber machen sie ihr ding..und versuchen so wenig wie moeglich aufzufallen damit die Eltern nicht meckern..Die Eltern meinen sie haetten super gute und selbsstaendige Kinder. Irendwann platzt dann zwar die Bombe weil entweder die Kinder auf die schiefe Bahn geraten oder einfach dann ausziehen und dann die Vorwuerfe von beide seiten kommen wie ( ihr habt euch ja nie um uns gekuemmert oder warum habt ihr nie etwas gesagt usw... ).
Zudem wie schon gesagt wurde.
1.Kuba ist eine Insel.
2.Kuba hat bei weitem nicht so viel Pressefreiheit wie Aegypten oder Tunesien.
3. Aegypter und Tunesier haben Reisefreiheit
4. In Tunesien oder Aegypten hat jeder Empfang zu Auslaendischen Fernsehen, Internet. Die meisten haben Handy.
5. In Tunesien und Aegypten gibt es grosse Klassenunterschiede.
6. In Kuba ist der General der das Militaer unter sich hat der Bruder ( Raul )und somit sicher das er Fidel nicht in den Ruecken faellt.
7. Es gibt besonderst unter der Landbevoelkerung noch grossen Rueckhalt.
8. Der Kubaner hat mehr Angst vor einem Wechsel als vor der Regierung...Er traeumt lieber vom Ausland, zehrt noch Monate danach von den letzten Besuch seines Verwandten der im Yuma lebt. Wenn er mal niedergeschlagen ist spricht er ueber die neusten Nike´s, Hanymodelle die sein Verwandte im Yuma hat...und lebt von Event zu Event...
und dann gibt es noch endlos viele weitere Gruende..die den Kubaner noch nicht reif fuer einen wechsel machen..
"Der Kubaner ist noch ein Jugentlicher in seiner Familie deren Eltern ( Fidel und co ) ihm die Grundbeduerfnisse stellen. Er hat noch nicht die noetige Lebenserfahrung um sein Leben selbstsaendig zu meistern fuehlt sich dabei aber frei genug um nicht gegen seine "Eltern " zu rebellieren. Wie in jeder Familie gibt es zwar den einen der meckert aber alle anderen "Kinder" arrangieren sich mit den Eltern die sie haben."




jetzt ist mir einiges klarer geworden... sehr gute antwort und nun kann ich einiges verstehen...
Danke!
LG Pedrit

Gracias Pedro
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lisnaye
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#32 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:40

Zitat von Mocoso
Schliess mich jetzt hier einfach mit ein paar Punkten an:

1. Es ist leicht aus DE (Ö?) zu rufen - Revolution JETZT - der Schreiber riskiert hier nicht sein Leben. Das führt zu dem Punkt, daß der 'Leidensdruck' einfach nicht gross genug ist. Hier im Forum wird an einem Tag bedeutend mehr über Kubas Politik bzw. Staatsführung geschrieben als bei einem dreiwöchigen Kubaurlaub mit allen Verwandten besprochen wird - obwohl hier durchaus 'Änderungen' von meiner Frau aktiv erfragt werden (Ok, wirklich wichtiges wird sowieso über Telefon abgehandelt)

2. Eine Einflusssphäre könnte das vielleicht organisieren - USA. Aber die will als Buhmänner der Welt nirgends mehr wer.

3. In Kuba ist das Land so straff organisiert, daß (ausser evtl. mit Unterstützung von 2.) das von intern relativ schwer als Zelle aufzubauen wäre (Kommunikation, Logistik usw.)


Gut in meinen Fall kann ich jetzt dazu sagen das in diesem letzten Besuch im Januar ich taeglich von Verwandten und Nachbarn auf Politik angesprochen worden bin... Vielleicht auch wegen dem Wassermangel in den zwei Wochen, den hohen Preisen der Nahrungsmittel...die Entlassungen und auch weil gerade im Januar wieder einige dinge aus der "Libreta" genommen wurden... Es war mir fast schon zuviel jeden Tag dieses Politikgerede...Besonderst die Juengeren ( spielten mir andauernd die Lieder der Aldeanos und kommentierten mir diese.

Aber seien wir doch mal ganz ehrlich.. welchen Nutzen wuerde es dem einzelnen bringen wenn das System in Kuba faellt?
Meine Frau sagt selbst. Besser wie jetzt kann es gar nicht sein auch wenn das System faellt. Wir senden jeden Monat 150 Euro zu ihre Mutter bzw. Schwester. Wir haben das Haus ausgebaut nach und eingerichtet. Jetzt wird noch ein zweiter Stock dazu gebaut. Die Familie meiner Frau besteht aus Mutter, Schwester und Nichte ( 3 Jahre). Die Mutter hatte einen Schlaganfall wurde ( man muss wirklich sagen ) sehr gut und umsonst behandelt . Ist fast wieder Gesund. Ihre Schwester laden wir diese Jahr ein, danach ihre Mutter.Wir selbst besuchen sie ein bis zwei mal im Jahr. Den Wassermangel bekaempfen wir jetzt mit einer Zisterne, Gasherd haben wir dieses Jahr gekauft.. Und mit 150 Euro im Monat ermoeglichen wir ihrer kleinen Familie einen guten Lebensstandart in Kuba. Auch weil Bekleidung und sonstige dinge wir aus Deutschland mitbringen.
Wenn das System faellt werden 150 Euro im Monat nicht reichen.
Wenn meine Schwiegermutter in einem anderen Land einen Schlaganfall gehabt haette und die dort die selbe Operation machen mussten ( Schaedel oeffnen und Blut absaugen ) dann waere ich sicher heute pleite oder Schwiegermutter tot.



el carino
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#33 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:45

Zitat

Statt Ketten gibt es in Kuba immer noch reichlich Sonne, Meer, hübsche allzeit willige Frauen, Rum fließt in Strömen, verhungern tut auch niemand wirklich, und das ganze gibt es mit relativ geringem Arbeitsaufwand



noch etwas anderes, sehr wichtiges sorgt für den druckausgleich im kessel: tourismus.
ich denke das mindestens 3/4tel der cubaner mehr oder weniger den yuma anzapfen.
und solange durch diese niesche der dampf entweichen kann ist der leidensdruck noch lange nicht hoch genug. zumal cubaner noch viel schlechtere zeiten, ohne vergleichbare tourismus-alimente, gewohnt sind.
dieses inselvölkchen ist außerdem phlegmatisch, zugleich aber sehr einfallsreich. mit dem mangel steigt proportional der erfindergeist.

Petrido Zamora
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#34 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:46

Zitat von Mocoso
Schliess mich jetzt hier einfach mit ein paar Punkten an:

1. Es ist leicht aus DE (Ö?) zu rufen - Revolution JETZT - der Schreiber riskiert hier nicht sein Leben. Das führt zu dem Punkt, daß der 'Leidensdruck' einfach nicht gross genug ist. Hier im Forum wird an einem Tag bedeutend mehr über Kubas Politik bzw. Staatsführung geschrieben als bei einem dreiwöchigen Kubaurlaub mit allen Verwandten besprochen wird - obwohl hier durchaus 'Änderungen' von meiner Frau aktiv erfragt werden (Ok, wirklich wichtiges wird sowieso über Telefon abgehandelt)

2. Eine Einflusssphäre könnte das vielleicht organisieren - USA. Aber die will als Buhmänner der Welt nirgends mehr wer.

3. In Kuba ist das Land so straff organisiert, daß (ausser evtl. mit Unterstützung von 2.) das von intern relativ schwer als Zelle aufzubauen wäre (Kommunikation, Logistik usw.)





nun der schreiber war vor 21 jahren schon dabei... aber klar du hast schon recht diesmal nicht...
wenn jemand sagt das ist mir zu gefährlich verstehe ich es! aber immer diese ausreden...
kennt ihr das nicht?

LG Pedrito

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Mocoso
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#35 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:46

Bin ich auch einverstanden damit - was ich meinte ist nicht das tagtägliche Gejammere, das kann man ja auch über Politiker in DE und Ö hören bzw. die zum Teil berechtigten Wünsche (Internet, elektr. Spielereien, Sat-TV..) aber deswege bringen sie sich nicht gegenseitig um. Hier geht es doch wirklich um 'unmenschliches' politisches Gedankengut und revolutionäre Gedanken. Im Grunde würde ich sagen die Kubaner haben sich grossteils mit ihrem System abgefunden (soll nicht heissen, es wäre nicht verbesserungswürdig) und fürchten radikale Änderungen mehr.
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ElHombreBlanco
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#36 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:55

Zitat von el loco alemán
Statt Ketten gibt es in Kuba immer noch reichlich Sonne, Meer, hübsche allzeit willige Frauen, Rum fließt in Strömen, verhungern tut auch niemand wirklich, und das ganze gibt es mit relativ geringem Arbeitsaufwand.


Wenn es allein danach ginge, hätte es im Ostblock, vor allem in der DDR auch keine Revolution geben dürfen. Dort gab es zwar nicht so viel Sonne, dafür war die Versorgungslage und sonstige Lebensstandard wesentlich besser.

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lisnaye
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#37 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:55

Zitat von el loco alemán
Und Punkt 4. Es ist noch keine "vorrevolutionäre Situation"* gegeben. Es ist ganz einfach noch nicht soweit.

*) die ist erst dann gegeben, "wenn das Proletariat nichts mehr zu verlieren hat außer seine Ketten" - nachzulesen bei Kal Marx im Kommunistischen Manifest.

Statt Ketten gibt es in Kuba immer noch reichlich Sonne, Meer, hübsche allzeit willige Frauen, Rum fließt in Strömen, verhungern tut auch niemand wirklich, und das ganze gibt es mit relativ geringem Arbeitsaufwand.

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genau so ist es. mit relativ wenig Aufwand leben und dazu noch nike und handy geschenkt bekommen...
zusaetzlich muss man bedenken das der kubaner der nicht im ausland war ( 90 % ) es ja nicht anderst kennt und wenn er etwas mehr als alle anderen hat dieses fuer ihn schon ausreicht. ich kenne keinen der jungen auf kuba die sich nach einem auto oder fuehrerschein sehnen wie die jugendlichen hier... dem ist bescheidener mit einem handy, ein paar pumas oder nike, einem shirt aus dem ausland hat er seine sehnsuechte befriedigt...
anderst waere es schon wenn er ueberall gigantische unterschiede sehen wuerde ( Nachbarn mit autos, die in Urlaub reisen usw. ) dann wuerde er anspruchsvoller werden.

Petrido Zamora
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#38 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 18:55

Zitat von lisnaye

Zitat von Mocoso
Schliess mich jetzt hier einfach mit ein paar Punkten an:

1. Es ist leicht aus DE (Ö?) zu rufen - Revolution JETZT - der Schreiber riskiert hier nicht sein Leben. Das führt zu dem Punkt, daß der 'Leidensdruck' einfach nicht gross genug ist. Hier im Forum wird an einem Tag bedeutend mehr über Kubas Politik bzw. Staatsführung geschrieben als bei einem dreiwöchigen Kubaurlaub mit allen Verwandten besprochen wird - obwohl hier durchaus 'Änderungen' von meiner Frau aktiv erfragt werden (Ok, wirklich wichtiges wird sowieso über Telefon abgehandelt)

2. Eine Einflusssphäre könnte das vielleicht organisieren - USA. Aber die will als Buhmänner der Welt nirgends mehr wer.

3. In Kuba ist das Land so straff organisiert, daß (ausser evtl. mit Unterstützung von 2.) das von intern relativ schwer als Zelle aufzubauen wäre (Kommunikation, Logistik usw.)


Gut in meinen Fall kann ich jetzt dazu sagen das in diesem letzten Besuch im Januar ich taeglich von Verwandten und Nachbarn auf Politik angesprochen worden bin... Vielleicht auch wegen dem Wassermangel in den zwei Wochen, den hohen Preisen der Nahrungsmittel...die Entlassungen und auch weil gerade im Januar wieder einige dinge aus der "Libreta" genommen wurden... Es war mir fast schon zuviel jeden Tag dieses Politikgerede...Besonderst die Juengeren ( spielten mir andauernd die Lieder der Aldeanos und kommentierten mir diese.

Aber seien wir doch mal ganz ehrlich.. welchen Nutzen wuerde es dem einzelnen bringen wenn das System in Kuba faellt?
Meine Frau sagt selbst. Besser wie jetzt kann es gar nicht sein auch wenn das System faellt. Wir senden jeden Monat 150 Euro zu ihre Mutter bzw. Schwester. Wir haben das Haus ausgebaut nach und eingerichtet. Jetzt wird noch ein zweiter Stock dazu gebaut. Die Familie meiner Frau besteht aus Mutter, Schwester und Nichte ( 3 Jahre). Die Mutter hatte einen Schlaganfall wurde ( man muss wirklich sagen ) sehr gut und umsonst behandelt . Ist fast wieder Gesund. Ihre Schwester laden wir diese Jahr ein, danach ihre Mutter.Wir selbst besuchen sie ein bis zwei mal im Jahr. Den Wassermangel bekaempfen wir jetzt mit einer Zisterne, Gasherd haben wir dieses Jahr gekauft.. Und mit 150 Euro im Monat ermoeglichen wir ihrer kleinen Familie einen guten Lebensstandart in Kuba. Auch weil Bekleidung und sonstige dinge wir aus Deutschland mitbringen.
Wenn das System faellt werden 150 Euro im Monat nicht reichen.
Wenn meine Schwiegermutter in einem anderen Land einen Schlaganfall gehabt haette und die dort die selbe Operation machen mussten ( Schaedel oeffnen und Blut absaugen ) dann waere ich sicher heute pleite oder Schwiegermutter tot.







wenn es nur um materielle sachen geht gebe ich dir recht! aber nur 50% der cubis haben einen sponsor im westen...

LG Pedrit

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Petrido Zamora
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#39 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 19:00

Zitat von Mocoso
Bin ich auch einverstanden damit - was ich meinte ist nicht das tagtägliche Gejammere, das kann man ja auch über Politiker in DE und Ö hören bzw. die zum Teil berechtigten Wünsche (Internet, elektr. Spielereien, Sat-TV..) aber deswege bringen sie sich nicht gegenseitig um. Hier geht es doch wirklich um 'unmenschliches' politisches Gedankengut und revolutionäre Gedanken. Im Grunde würde ich sagen die Kubaner haben sich grossteils mit ihrem System abgefunden (soll nicht heissen, es wäre nicht verbesserungswürdig) und fürchten radikale Änderungen mehr.
.



so wie du es sagst! sonne hilft! schaun wa ma was die neuen veränderungen bringen...
aber hast du noch eine schöne ausrede für die gemeinde?
LG Pedrit

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Petrido Zamora
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#40 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 19:09

[Aber zu sicher sollte sich Raul auch nicht fühlen - nicht jede Revolution beginnt erst, wenn es dem Magen dreckig geht - siehe DDR (alle Schichten beteiligt, da hat keiner gehungert) und Ägypten (nur junge Leute ohne Perspektive, aber gebildet)[/quote]

genau es geht nicht immer um wohlstand! freiheit und demokratie und sozialismus währe doch wirklich eine tolle idee!!!
LG Pedrito

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#41 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 19:16

Zitat von ElHombreBlanco

Zitat von el loco alemán
Statt Ketten gibt es in Kuba immer noch reichlich Sonne, Meer, hübsche allzeit willige Frauen, Rum fließt in Strömen, verhungern tut auch niemand wirklich, und das ganze gibt es mit relativ geringem Arbeitsaufwand.


Wenn es allein danach ginge, hätte es im Ostblock, vor allem in der DDR auch keine Revolution geben dürfen. Dort gab es zwar nicht so viel Sonne, dafür war die Versorgungslage und sonstige Lebensstandard wesentlich besser.




auch du hast natürlich recht!!! es reicht auch irgendwann und die freiheit ruft...
wer kennt eine familie die keinen zugang zu devisen oder schwarzgeld hat?
denen geht es es nicht soooo gut...
nur alkeholiker ist ja auch keine perspektive...

LG Pedrit

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iris
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#42 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 19:30

Ich hatte jedesmal den Eindruck bei "politischen" Gesprächen (im Grunde nur immer Vergleich Sozialismus/Kapitalismus), dass viele Cubaner noch in keinster Weise den Punkt Eigenverantwortung erkannt haben. Die wenigsten hatten wohl auch jemals die Möglichkeit dazu sondern mussten sich stets in höchstem Maße anpassen und/oder sich eben durchschwindeln. Auch in Deutschland leben viele, die lieber Tag und Nacht auf irgendwelche "bösen" Politiker,Unternehmer, Medien oder sonstwas schimpfen als ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und versuchen etwas zu ändern. Sozialistische Systeme scheinen dieses passive Verhalten noch mannigfach zu befördern, insofern kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich in Cuba in den nächsten Jahren großer öffentlicher Unmut äußert.

ElHombreBlanco
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#43 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 19:34

Zitat von iris
insofern kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich in Cuba in den nächsten Jahren großer öffentlicher Unmut äußert.


Wart mal ab, wenn der líder carismático Fidel unter der Erde ist, dann überlebt die Regierung keinen 2. Maleconazo wie 94.

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lisnaye
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#44 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 20:05

Zitat von ElHombreBlanco

Zitat von iris
insofern kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich in Cuba in den nächsten Jahren großer öffentlicher Unmut äußert.


Wart mal ab, wenn der líder carismático Fidel unter der Erde ist, dann überlebt die Regierung keinen 2. Maleconazo wie 94.




Es kann aber auch danach noch einige zeit dauern wie z.b nach Tito im ex Yugoslawien.. da hat es noch einige Jahre gedauert bis es zur Wende kam..
Sicher ist eigentlich nur das irgendwann sich etwas aendert...wann das weiss und wie das weiss keiner.. es kann auch nahtlos zu einer Art Demokratie uebergehen ( siehe Albanien oder Slowakei, Russland ).
Ich bin aber sicher das Kuba schwierige Zeiten entgegen geht wenn Chavez 2012 abgewaehlt werden sollte...
Dann wird es vielleicht zu Problemen kommen..

ElHombreBlanco
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#45 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 20:14

Zitat von lisnaye
Es kann aber auch danach noch einige zeit dauern wie z.b nach Tito im ex Yugoslawien.. da hat es noch einige Jahre gedauert bis es zur Wende kam..


Ich wollte mit meinem Einwand nicht ausdrücken, dass es just mit der Nachricht von Fidels Ableben losgeht, sondern dass im Falle neuerlicher Unruhen wie 94 dann wohl kein populärer Fidel mehr da sein wird, der die Massen wieder beruhigt.

Zitat von lisnaye
wenn Chavez 2012 abgewaehlt werden sollte...


Hugo wird dies mit allen legalen und illegalen Mitteln zu verhindern wissen.

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#46 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 20:17

Ich fasse mal zusammen:

Der Großteil ist sich einig das es im nächsten Jahrzehnt eine politische Veränderung gibt,
Einige glauben, hoffen das es danach "anders,besser" wird,
Wenige glauben, es wird eher schlechter,
einzelne denken es wird sich nichts,wenig ändern.
Alles Theorie.

Schauen wir in die Geschichte und vergleichen...
ist es das warscheinlichste das sich die Oppositionsgruppen wirklich nach FCs ableben an die Macht setzen wollen?
Außer dem Aufschrei von AI und sonstigen Organisationen ist da mit keiner Lobby zu rechnen.
Nach beendigung des kalten Krieges haben selbst die USA das Interesse verloren.
Wer will den das Land aufbauen,nutzen und die Rechnung bezahlen. Da stehen Summen aus, die liegen weit von jeglicher Vorstellungskraft.
100.000.000.000.000.000.000.000.000. soetwas in der Art. Hier ist also mit keinerlei Unterstützung zu rechnen.
Andererseits wird es immer noch Genossen geben, Raul ist hier dann die Leitfigur, die festhalten wollen und mit Militär "Ihre" bzw. "die Interessen des Volkes" durchsetzen werden/wollen. Raul hat auch die Macht/Lobby das Militär zu mobilisieren.
Die warscheinlichste Zukunft für Cuba ist eine Militärdiktatur. Zwar auch nur für ein paar Jahrzehnte, aber das dürfte den meisten von uns schnuppe sein.
Einzigstes wäre wirklich, die Brüder strecken noch zu Lebzeiten die Segel. Alleine durch die Spannungen der letzten 50 Jahre müssten sowohl die USA als auch Europa um den Gesichtsverlust zu wahren einspringen. Das halte ich mal für ausgeschlossen.
Ich würde mich also eher mal auf unfreundlichere Zeiten einstellen.
Und Cubi?
Cubi lebt seit "Menschengedenken" in der Unterdrückung.
Wer wird sich auflehnen für etwas das er nicht kennt, nie erfahren hat, und gar sein Leben aufs Spiel setzen?

Ich mache mir da wenig Hoffnung.

lisnaye
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#47 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 20:18

Zitat von ElHombreBlanco

Zitat von lisnaye
Es kann aber auch danach noch einige zeit dauern wie z.b nach Tito im ex Yugoslawien.. da hat es noch einige Jahre gedauert bis es zur Wende kam..


Ich wollte mit meinem Einwand nicht ausdrücken, dass es just mit der Nachricht von Fidels Ableben losgeht, sondern dass im Falle neuerlicher Unruhen wie 94 dann wohl kein populärer Fidel mehr da sein wird, der die Massen wieder beruhigt.




ja ok...ich glaube auch das es, falls es nochmal zu groesseren protesten kommen sollte, dann das aus ist fuer das kuba wie wir es jetzt kennen.

el loco alemán
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#48 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 20:46

Zitat von Panfilo

Die warscheinlichste Zukunft für Cuba ist eine Militärdiktatur. Zwar auch nur für ein paar Jahrzehnte, aber das dürfte den meisten von uns schnuppe sein.


Jahrzehnte eher nicht. Aber es wäre zumindest die beste Lösung für ein paar Übergangsjahre. Ordnung und Sicherheit sind nicht nur für den Tourismus sondern auch für die Bevölkerung wesentlich besser als jahrelange Bürger- und Bandenkriege, bei denen es nur darum geht wer nun der wahre Heino ist, und auch besser als jegliche demokratisch abgesegnete Mafiadiktatur wie in Russland. Dort wünscht sich mittlerweile die Mehrheit die SU zurück.

Montishe
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#49 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 21:02

Super Glaskugeln habt ihr. Der Kölner würde sagen,,et kütt wie et kütt´´ und ,,Et hätt noch immer jot jejange´´.
Übersetzung,, Habe keine Angst vor der Zukunft ´´ und,,Lerne aus der Vergangenheit´´

user
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#50 RE: Ausreden oder "Die Schuld fällt nie zu Boden." Wandel auf Kuba JETZT?
03.02.2011 21:13

@lisnaye, in deinem beitrag von heute 10:30 hast du zwar viel geschrieben, aber - meines erachtens - das thema nicht erfasst.

ich bringe folgende beiden zitate von dir:


Zitat von lisnaye

"Der Kubaner ist noch ein Jugentlicher in seiner Familie deren Eltern ( Fidel und co ) ihm die Grundbeduerfnisse stellen.



Zitat von lisnaye

Irendwann platzt dann zwar die Bombe weil entweder die Kinder auf die schiefe Bahn geraten oder einfach dann ausziehen und dann die Vorwuerfe von beide seiten kommen wie ( ihr habt euch ja nie um uns gekuemmert oder warum habt ihr nie etwas gesagt usw... ).



@lisnaye: ja, wie kannst du denn auf die idee kommen, ein kubaner, der bei "Papa" (Fidel) lebt, koenne auf einmal "einfach dann ausziehen"?

waere ja schoen fuer ihn, wenn er das koennte. aber er kann es nicht. er kann NICHT raus, wenn er will. er hat auf dieser insel und in diesem staat, dieser diktatur, zu bleiben.

soviel zum thema: wandel auf kuba.

die paar wenigen chicas, die sich durch heirat vom acker machen koennen (und die noch geringe anzahl von chicos) habe ich jetzt mal aussen vor gelassen. denn die hast du ja mit sicherheit nicht gemeint.

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