Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse

18.10.2010 13:40 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2010 13:42)
#1 Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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Top - Forenliebhaber/in

.....Niurka Riegel kam vor mehr als zehn Jahren aus Kuba – bis heute wurden ihr ausländischer Abschluss und ihre Berufserfahrung nicht anerkannt.....

http://www.morgenpost.de/politik/article...bschluesse.html

saludos
hermanolito


Todo hermano se interesa por una hermana, sobre todo si esa hermana es de otro.

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18.10.2010 13:49
#2 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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Rey/Reina del Foro

Zitat
18.10.2010
Ausländische Berufsabschlüsse

Schavan verspricht Fachkräfte-Wunder

Bildungsministerin Schavan rechnet mit bis zu 300.000 neuen Arbeitskräften für die deutsche Wirtschaft: Ein neues Gesetz soll ausländische Berufsabschlüsse von Migranten in Deutschland besser anerkennen - und ein Willkommenssignal an qualifizierte Zuwanderer sein.

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,723609,00.html

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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18.10.2010 15:17
avatar  user_k ( gelöscht )
#3 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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user_k ( gelöscht )

Zitat von hermanolito
.....Niurka Riegel kam vor mehr als zehn Jahren aus Kuba – bis heute wurden ihr ausländischer Abschluss und ihre Berufserfahrung nicht anerkannt.....

http://www.morgenpost.de/politik/article...bschluesse.html



In Spanien hätte sie schon lange Arbeit gefunden...


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18.10.2010 15:20
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#4 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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( gelöscht )

Zitat von kubanon

Zitat von hermanolito
.....Niurka Riegel kam vor mehr als zehn Jahren aus Kuba – bis heute wurden ihr ausländischer Abschluss und ihre Berufserfahrung nicht anerkannt.....

http://www.morgenpost.de/politik/article...bschluesse.html



In Spanien hätte sie schon lange Arbeit gefunden...





Sie vielleicht, aber wenn Du Dir die Situation in Spanien mal etwas genauer anschaust gibt es dort die gleichen

Probleme und Tausende von Migraten arbeiten auf dem Bau, in der Gastronomie oder als Hilfen in Privathaushalten!!


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18.10.2010 15:38
avatar  user_k ( gelöscht )
#5 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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user_k ( gelöscht )

Zitat von Español

Zitat von kubanon

Zitat von hermanolito
.....Niurka Riegel kam vor mehr als zehn Jahren aus Kuba – bis heute wurden ihr ausländischer Abschluss und ihre Berufserfahrung nicht anerkannt.....

http://www.morgenpost.de/politik/article...bschluesse.html



In Spanien hätte sie schon lange Arbeit gefunden...





Sie vielleicht, aber wenn Du Dir die Situation in Spanien mal etwas genauer anschaust gibt es dort die gleichen

Probleme und Tausende von Migraten arbeiten auf dem Bau, in der Gastronomie oder als Hilfen in Privathaushalten!!




Aber Krankenwestern und Ärtze werden dort gesucht....und zwar ab sofort


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18.10.2010 15:57
avatar  jan
#6 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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jan
Rey/Reina del Foro

Niurka Riegel ging sieben Jahre lang putzen, um sich und ihren Sohn durchzubringen.

Wo war denn Herr Riegel in der Zeit?
.

18.10.2010 20:15 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2010 20:25)
#7 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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Rey/Reina del Foro

Zitat
Sie vielleicht, aber wenn Du Dir die Situation in Spanien mal etwas genauer anschaust ...


Gestern gab es im Weltspiegel einen guten Beitrag zur Situation in Spanien - über junge Leute ohne Ausbildung. Auch viele Kubaner kommen ohne Ausbildung nach Europa und meinen, in Spanien wird alles gut!
Mich erinnern die geschilderten Lebensumstände dieser jungen Spanier an diejenigen vieler junger Leute in Kuba.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/c...umentId=5629502


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18.10.2010 20:31
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#8 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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( gelöscht )

Zitat von la pirata

Zitat
Sie vielleicht, aber wenn Du Dir die Situation in Spanien mal etwas genauer anschaust ...


Gestern gab es im Weltspiegel einen guten Beitrag zur Situation in Spanien - über junge Leute ohne Ausbildung. Auch viele Kubaner kommen ohne Ausbildung nach Europa und meinen, in Spanien wird alles gut!
Mich erinnern die geschilderten Lebensumstände dieser jungen Spanier an diejenigen vieler junger Leute in Kuba.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/c...umentId=5629502




Wobei man in Spanien nicht dem System die Schuld geben kann, Schul- und Ausbildungsmoeglichkeiten waren und sind
asureichend vorhanden nur haette man diese auch nutzen sollen, und gerade dies haben viele junge Leute
in Spanien nicht getan bei Mammi und Papi wohnen, jedes Wochenende Botellon und Party, und spaeter jobben
wir denn auf dem Bau da verdient man schnelles und gutes Geld.

Allerdings gibt es in Spanien auch nicht wenige gut ausgebildete die sich mit Praktikantenstellen
und Zeitvertraegen herumschlagen, unter anderem eine Folge des unflexiblen Arbeitsrechts!!


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18.10.2010 20:41 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2010 20:41)
#9 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Español
Wobei man in Spanien nicht dem System die Schuld geben kann, ...


Klar, die Ursachen sind in keinster Weise vergleichbar.


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20.10.2010 15:58
avatar  ehemaliges mitglied ( gelöscht )
#10 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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ehemaliges mitglied ( gelöscht )

Der Artikel der Morgenpost ist natürlich Quatsch.

Gerade oder auch der Beruf der Krankenschwester wird in D anerkannt. NATÜRLICH bedarf es dazu gewisser Voraussetzungen. Papiere wie bekannt, B2, Antrag... das übliche. Auch steht immer ein einjähriges Praktikum im Raum das man, auch unter gewissen Voraussetzungen, diskutieren kann.
Richtig schwierig wird es erst bei Fachausbildungen. Hier gehen die Meinungen (zumindest meine) weit auseinander. Ein Blick auf die Vergütungstabelle eines z.b. Facharztes erklärt jedoch einiges. Hier will unsere Ärztekammer nicht mehr als günstig qualifizierte Arbeitskräfte auf Putzfrauenniveau einkaufen. Das ist das Problem. Ich bezweifele das ich daran auch etwas ändern wird. Arbeiten heute in D mehr ausländische Fachärtze auf diesem Einkommensniveau als es "anerkannte" Fachärzte in D gibt. Bei einer Reform, sprich wir würden ab morgen unsere ausländischen Fachkräfte nach Tarif bezahlen müssen, würde es übermorgen keine Krankenhäuser mehr in D geben.
Ein weiteres riesen Problem ist, wie so oft, die Inkompetenz aller Behördlichen Stellen. Böse Absicht möchte ich gar nicht unterstellen.
Sie sind einfach nicht interessiert!
Wer kompetente Hilfe in sachen Anerkennung im Gesundheitswesen sucht wird vielleicht hier fündig.
http://www.via-institut.de/


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20.10.2010 16:27
avatar  user_k ( gelöscht )
#11 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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user_k ( gelöscht )

Wie läuft es bei der Panfila?(wenn ich fragen darf), In Spanien werden Ärtzen gesucht..brutto mehr als 3000 Euro, für einen Kubaner,,viel genug


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21.10.2010 19:39
avatar  ehemaliges mitglied ( gelöscht )
#12 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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ehemaliges mitglied ( gelöscht )

In Spanien? Mücke... Ärzte in D sind eine aussterbende Rasse. Mit freien Stellen kannst Du einen Weg nach Rom pflastern. Nicht das Du denkst man müsste sich bewerben um so eine Stelle, im Gegenteil.. die rennen uns die Bude ein.
Nur... gibt es da noch verschiedene Zulassungsrichtlinien zu erledigen.(Übrigens auch in Spanien da EU). Jene sind sogar erfüllbar, jedoch mit einem Aufwand bei dem man sich fragen muss "Macht das Sinn?". Oder ist es weitsichtiger nicht besser die cubanischen Zertifikate zu verbrennen und etwas anständiges zu erlernen.
Das wirklich wiederwärtige daran ist, das gerade von öffentlichen Stellen wichtige Informationen nur auf direkte Nachfrage und indirekten Druck preisgegeben werden. Salami-Taktik. Jeden Monat ein Scheibchen.
Ein Ausländer ohne Hilfe... der hat es wirklich,wirklich schwer bis er bei der Visite neben den "D Göttern aus Weiss" steht.
Generell fängt ein Cubi-Arzt(nach der Zulassung) in Europa erst mal mit einem Praktikum an... 900€ BRUTTO (oder gar nichts) nach 2 Jahren und guter fürsprache (Nacht,Bereitschaft u.Wochenendschichten)darf er es mal als Assistenzarzt versuchen für ein paar Jahre...1500-2000€ Brutto und wenn er noch ein drauflegt, sich weiter u. ausbildet kommt er wirklich in den Genuß "Arzt in D" zu sein...2600€ Brutto. Gekommen ist er allerdings als Facharzt 4800€ Brutto vielleicht noch mit 10 Jahren Berufserfahrung knappen 6.000.
Jetzt wissen wir schon mal warum es keine Ärzte gibt in Deutscheland... Das Land das sich "Integration von Hochschulabsolventen" auf die Fahne geschrieben hat.
Du siehst also... wir haben viel Gespräche hinter uns, und noch ebenso viele vor uns, wir sind damit jedoch noch lange nicht durch...aber wir arbeiten daran.


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21.10.2010 21:34
#13 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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Rey/Reina del Foro

[quote="Panfilo"]
Generell fängt ein Cubi-Arzt(nach der Zulassung) in Europa erst mal mit einem Praktikum an... 900€ BRUTTO (oder gar nichts) nach 2 Jahren und guter fürsprache (Nacht,Bereitschaft u.Wochenendschichten)darf er es mal als Assistenzarzt versuchen für ein paar Jahre...1500-2000€ Brutto und wenn er noch ein drauflegt, sich weiter u. ausbildet kommt er wirklich in den Genuß "Arzt in D" zu sein...2600€ Brutto. Gekommen ist er allerdings als Facharzt 4800€ Brutto vielleicht noch mit 10 Jahren Berufserfahrung knappen 6.000
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Isst ja wirklich schlimm,2600 Brutto für einen Auslandsdoktor.
Meine Nichte hat jetzt nach abgeschlossenem Studium (6 Jahre)
eine Stelle als Assistenzärztin in einer Reha Klinik.
Anfangsgehalt 3200 Brutto!


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21.10.2010 21:50
avatar  Jorge2
#14 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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Rey/Reina del Foro

Arme Ärzte Deutschlands wehrt Euch! Da hat ja jemand bei der Auftragsannahme bei Siemens mehr!

Ich hatte da vor Jahren eine Ausgliederung mitgemacht, da verdiente einer der am Tag drei FI-Schalter und 5 Steckdosen aufgeschrieen hat im Monat 8.000,- DM verdient. Dass das dann irgendwann in die Hose gehen und der Bereich Insolvenz anmelden musste, kann man sich vorstellen!


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21.10.2010 22:25
avatar  user_k ( gelöscht )
#15 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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user_k ( gelöscht )

Zitat

Generell fängt ein Cubi-Arzt(nach der Zulassung) in Europa erst mal mit einem Praktikum an... 900€ BRUTTO (oder gar nichts) nach 2 Jahren und guter fürsprache (Nacht,Bereitschaft u.Wochenendschichten)darf er es mal als Assistenzarzt versuchen für ein paar Jahre...1500-2000€ Brutto und wenn er noch ein drauflegt, sich weiter u. ausbildet kommt er wirklich in den Genuß "Arzt in D" zu sein...2600€ Brutto. Gekommen ist er allerdings als Facharzt 4800€ Brutto vielleicht noch mit 10 Jahren Berufserfahrung knappen 6.000.




Warum läuft es ganz anders, bei derjenigen die kenne,


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22.10.2010 17:17
avatar  ehemaliges mitglied ( gelöscht )
#16 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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ehemaliges mitglied ( gelöscht )

Haaa...
Das ist einfach erklärt.
Erstmal ist es abhängig von der Zeit, die Zulassungsbestimungen ändern sich so oft wie die Meinung der Aduana.
Dann kommt Dein Bundesland und entsprechend die zuständige Bundesärztekammer, und dann kommt es noch darauf an wie sich Dein Arbeitgeber stellt.Derzeit erscheinen mir die Rechtl. Voraussetzungen ähnlich wie der Sprachtest in Hav.

Natürlich bekommt auch eine Assistenzärztin über 3 oder gar über 4 abgerechnet. Bei 100 Stunden "Regelarbeitszeit" unzähligen Nacht. u. Wochenendschichten. In einer Reha-Klinik ist dies jedoch schon ausergewöhnlich.


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22.10.2010 17:43
avatar  user_k ( gelöscht )
#17 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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user_k ( gelöscht )

Immerhin besser als in Kuba.....


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22.10.2010 17:58 (zuletzt bearbeitet: 22.10.2010 17:58)
avatar  eltipo
#18 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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Rey/Reina del Foro

Zitat von kubanon
Wie läuft es bei der Panfila?(wenn ich fragen darf), In Spanien werden Ärtzen gesucht..brutto mehr als 3000 Euro, für einen Kubaner,,viel genug




3000 viel genug ???

was ist genug ???

es kommt immer auf die Ausgaben/Ansprüche an .In cuba sind 3000 viel hier kann es zu wenig sein


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23.10.2010 14:49
avatar  ehemaliges mitglied ( gelöscht )
#19 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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ehemaliges mitglied ( gelöscht )

Es ist doch weniger eine Frage des Geldes, sondern eher eine Frage der "Würde,Selbsständigkeit und Integration."
Eigener Arbeitsplatz,Arbeitskollegen,Freunde,Verantwortung,Aufgabe,eigene Sozialversicherung,eigene Steuer ect.
Das eigendlich traurige daran ist, das sich niemand wirklich zuständig fühlt und es fachliche Beratungen keine gibt. Das rührt sicher daher das die Berater nur eine Checkliste zum "verwalten u. verteilen" von Leistungsempfänger haben. Für jene die nicht in diese Kategorie fallen gibt es keinen Plan. Und für Hochschulabsolventen aus dem Ausland schon mal gar nicht.
Da stimmt die Aussage. Deutschland schafft sich ab!


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23.10.2010 18:33 (zuletzt bearbeitet: 23.10.2010 18:34)
avatar  user_k ( gelöscht )
#20 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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user_k ( gelöscht )

Zitat von eltipo

Zitat von kubanon
Wie läuft es bei der Panfila?(wenn ich fragen darf), In Spanien werden Ärtzen gesucht..brutto mehr als 3000 Euro, für einen Kubaner,,viel genug




3000 viel genug ???

was ist genug ???

es kommt immer auf die Ausgaben/Ansprüche an .In cuba sind 3000 viel hier kann es zu wenig sein





Wenn man Konsum orientiert ist ,aber 3000 Bruto ist viel Geld auch in Deutschland...manche müssen mit 1500 überleben..und als Ausländer, viel genung...für dich als Mittesicht, vielleicht nicht


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24.10.2010 10:46
avatar  ehemaliges mitglied ( gelöscht )
#21 RE: Migranten kämpfen um Anerkennung ihrer Abschlüsse
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ehemaliges mitglied ( gelöscht )

zum "überleben" hätte sie ja auch in Cuba bleiben können.


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