"Keinen Makel an Kuba zu finden, ist erschreckend"

06.05.2010 21:29
#1 "Keinen Makel an Kuba zu finden, ist erschreckend"
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Rey/Reina del Foro

Der erste wirklich interessante Artikel, den ich auf amerika21.de lese - und keiner der sonst so aktiven Stammleser der Website hat ihn bisher hierher verlinkt, also tu ich's... Irgendwo müsste eigentlich auch das spanische Original des DPA-Artikels zu finden sein, aber leider (noch) nicht in Kuba.

Zitat von amerika21.de, 05.05.2010
Gerardo Alfonso: 
Keinen Makel an Kuba zu finden, ist erschreckend


Bei aller überraschenden und lobenswerten (relativen) Offenheit ist dennoch erschreckend, wie derselbe regimetreue Kubaner sich nicht entblödet, Misshandlungen an Häftlingen kategorisch für unmöglich zu erklären - so weit würde sich ein gesunder Geist nicht einmal für den Justizvollzug in Deutschland aus dem Fenster lehnen:

Zitat von ebendort
"Ich glaube auf gar keinen Fall, dass es Folter oder Misshandlungen gibt. Das ist gar nicht möglich, weil die Leute zwar in Haft, aber alle zusammen sind. Du kannst da keinen absondern, foltern und misshandeln, ohne dass die anderen darauf reagieren", sagte er und versicherte außerdem, dass der Umgang, den er in den Gefängnissen habe feststellen können "zwischen Häftlingen und Wärtern praktisch eine freundschaftliche Beziehung darstellt".

Ohne Worte!


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