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Dieses Thema hat 29 Antworten
und wurde 175 mal aufgerufen
 In Gedenken an Guzzi
Seiten 1 | 2
oveja
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von Guzzi
07.11.2008 14:04
Hola .....,

am Sonntag soll schon wieder ein neuer Ciclòn ( Paloma ) in Cuba eintreffen, ca auf der Höhe von Camagüey. Er soll bis jetzt nicht so stark sein, das schlimme aber ist die Regenmasse die er mit sich bringt. Werde mich heute auf den Weg machen und noch etwas Reis kaufen. Wenn der Regen eine Woche anhält, dann sind wieder die ganzen Salate im Eimer die jetzt dann kommen sollen. Auch die Tomaten, weil die oberschlauen Cubis sie nicht hochbinden. Ich habe echt die Nase voll von Cuba, jeden Tag suche ich etwas erfreuliches, finde aber nur der schöne Körper meiner Dali. Die Cubis sind sich diese Einöde bewusst und kennen leider nichts anderes. Sie kommen immer zu mir und suchen Gespräche, dann wird mir immer wieder Bewusst, was das eigentlich für armselige Menschen sind, keine allgemein Bildung, weil sie eben ausser ihrer Strasse nichts kennen.
Als ich meine Kollegen aus der Schweiz in Varadero abholte, musste ich das Auto fahren, der Typ hatte keine Ahnung, auch kennte er den Weg nicht. Er drückte dauernd an seinem MP3 Player rum und konnte sich nicht auf die Strasse konzentrieren. Als wir in Santa Clara um 23 Uhr ankamen, fuhren wir gleich zu den Zimmer die ich am Freitag bestellt hatte. Am Mittwoch bevor ich wegfuhr, ging ich nochmals vorbei und fragte ob auch alles in Ordnung sei. Wir werden ca zwischen 10 und 11 Uhr Nachts eintreffen. Alles ok. Alles ok, eben nicht, als wir kamen waren die Zimmer besetzt. Da ging es wieder mitten in der Nacht los auf Zimmersuche. Vorher musste ich aber noch meinen Unmut lautstark zur Rede bringen. Eine vorbeifahrende Patroullie hielt an und hörte sich die Sache an. Sie schüttelten nur mit dem Kopf. Daraus kannst du wieder mal sehen, als was wir Touristen in Cuba angesehen werden, als der letzte A… der Welt. Alle aber auch alle wollen nur an unsere Kohle ran.

Der mit der Karre wollte auch weg, seine Fahrt sei nun zu Ende. Da musste ich ihm ganz bestimmt erklären, dass sein Auftrag zu ende sei, wenn diese ein Zimmer haben. Er solle Einsicht zeigen, denn um diese Zeit gäbe es kein Bicitaxi und schon gar nicht ein anderes Taxi. Das ist nicht mehr sein Problem, da sagte ich und meines auch nicht. Drückte ihm die Hälfte des ausgemachten Preises in die Hand und sagte er solle verschwinden und sich nie mehr blicken lassen. Dali und Ganga die Schwägerin machten sich dann zu Fuss auf die Zimmersuche und wurden dann doch noch fündig. So konnten wir uns um 2 Uhr verabschieden und die Kumpels fanden dann doch noch den ersehnten schlaf. Nein Moni, das ist einfach ein Saupack da, Egoisten und Kohlen Geil. In so einem Land möchte ich nicht mehr leben. Am nächsten Tag überprüfte die Polizei den Pass der Dali, sie müsse sich auf der Inmi melden, dann sagte ich ja, aber mit dem Schweizerpass, ihr Cubanischer Pass sei vollkommen in Ordnung. Ich schrieb die Nummer der Plakete ab die sie bei sich trugen und teilte ihnen gleich mit, dass ich zum Polizeichef gehen werde und gegen sie eine Beschwerde laufen lasse, dazu über das Schweizerkonsulat, was natürlich erfunden ist. Zeigte aber höchst Wirkung.
was soll man von so einem Land halten.

Seid gegrüsst bis zum nächsten mal

Edi
PalmaReal
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#2 RE: von Guzzi
07.11.2008 14:12

Hola Guzzi

toll von dir zu lesen.
also auch schon "bekanntschaft" mit dem "echten" Leben auf der Isla gemacht

ich habe früher gesagt und schreibe es auch heute: organisiere alles selbst und überprüfe tausend mal deine Sachen und vor allem, lass dein Recht gelten.

hast super reagiert, hätte dasselbe gemacht...

en gruess us dä schwiz
PalmaReal

Esperanto2
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#3 RE: von Guzzi
07.11.2008 14:45

Zitat von Karo
..verstehe Guzzi immer noch nicht, dass er sich abgemeldet hat, der muss doch irgendwo seinen Kummer loswerden.

Nicht nur um seinen Kummer loszuwerden, sondern um sich auch immer wieder zu vergewissern, dass es nicht nur bei den Kubanern Deppen gibt.

el loco alemán
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#4 RE: von Guzzi
07.11.2008 15:11
Zitat von oveja
Auch die Tomaten, weil die oberschlauen Cubis sie nicht hochbinden. Ich habe echt die Nase voll von Cuba, jeden Tag suche ich etwas erfreuliches, finde aber nur der schöne Körper meiner Dali. ..

... dann wird mir immer wieder Bewusst, was das eigentlich für armselige Menschen sind, keine allgemein Bildung, weil sie eben ausser ihrer Strasse nichts kennen. .....

......Alles ok. Alles ok, eben nicht, als wir kamen waren die Zimmer besetzt. Da ging es wieder mitten in der Nacht los auf Zimmersuche. .....

......als was wir Touristen in Cuba angesehen werden, als der letzte A… der Welt. Alle aber auch alle wollen nur an unsere Kohle ran.

..... Nein Moni, das ist einfach ein Saupack da, Egoisten und Kohlen Geil. In so einem Land möchte ich nicht mehr leben. ...


Starker Tobak und ganz bestimmt nicht frei erfunden! Damit zerstört Guzzi aber gewaltig das heile Weltbild der "In Kuba ist alles so toll" - Fraktion.

Vielleicht hat er sich ja deshalb abgemeldet weil er nicht wollte, daß seine Berichte bei den realitätsverweigernden Rosarot-Brillen-Touris sozialethische Störungen hervorrufen.

Karo
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#5 RE: von Guzzi
07.11.2008 15:36

von Guzzi
Auch die Tomaten, weil die oberschlauen Cubis sie nicht hochbinden.

kannst hier gleich um die Ecke (CH, 1km von Grenze D entfernt) über grösseres Feld genau gleich haben.
wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, d.h. hier würde man die nötigen Pfähle und Schnüre haben,

Bildung und Allgemeinbildung, ist halt immer relativ

San_German
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#6 RE: von Guzzi
07.11.2008 17:20

nun das Bildungsfernsehen in Cuba ist ja auch ein Witz, damit fängt es doch schon an - sie kennen nur ihren Teller - bis zum Rand kommen sie gar nicht. El Campo läßt grüßen

_________
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Nordlicht
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#7 RE: von Guzzi
08.11.2008 04:08

Hola Guzzi

Was ist los ? Dass du dich vom kubanischen Alltag noch so aufregen lässt. Nach all den Jahren.

Moskito
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#8 RE: von Guzzi
08.11.2008 09:07

Zitat von Nordlicht
Hola Guzzi

Was ist los ? Dass du dich vom kubanischen Alltag noch so aufregen lässt. Nach all den Jahren.

Ohne eine gehörige Portion karibische Gelassenheit und Anpassungsfähigkeit wird man sich weder in Kuba, noch in Lateinamerika auf Dauer wohlfühlen. Manche haben das relativ schnell drauf, andere 'leiden' noch nach 20 Jahren der Emigration unter den 'entsetzlichen' Verhältnissen. Es sind halt immer zwei Welten die sich vermischen und das funktioniert mal mehr, mal weniger.

S

el loco alemán
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#9 RE: von Guzzi
08.11.2008 14:09
Zitat von Moskito
Ohne eine gehörige Portion karibische Gelassenheit und Anpassungsfähigkeit wird man sich weder in Kuba, noch in Lateinamerika auf Dauer wohlfühlen. Manche haben das relativ schnell drauf, andere \\\'leiden\\\' noch nach 20 Jahren der Emigration unter den \\\'entsetzlichen\\\' Verhältnissen. Es sind halt immer zwei Welten die sich vermischen und das funktioniert mal mehr, mal weniger.

Wobei es in anderen Ländern einfacher ist als in Kuba mit seinen speziellen Mangelerscheinungen und Schikanen.

Entweder man ist voll phlegmatisch und es geht einem einfach alles total am Arsch vorbei wie bei einem Reklamationsbearbeiter von der Telekom oder man ist Millionär und kann alles mit Geld nach seinem Willen steuern und beschleunigen. Dazwischen gibt es nichts was auf Dauer funktionieren könnte.

chavalito
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#10 RE: von Guzzi
08.11.2008 14:18
Zitat von el loco alemán
Wobei es in anderen Ländern einfacher ist als in Kuba mit seinen speziellen Mangelerscheinungen und Schikanen.

Entweder man ist voll phlegmatisch und es geht einem einfach alles total am Arsch vorbei wie bei einem Reklamationsbearbeiter von der Telekom oder man ist Millionär und kann alles mit Geld nach seinem Willen steuern und beschleunigen. Dazwischen gibt es nichts was auf Dauer funktionieren könnte.
Genauso sehe ich das auch!

Wobei mich nur eines interessiert: Was ist mit dem Forumsmitglied kdl?? Millionär oder Phlegmatiker??
Oder wie kann man es über 20 Jahre(!!) dort aushalten?

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„Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“
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#11 RE: von Guzzi
08.11.2008 14:35

Zitat von chavalito
Zitat von el loco alemán
Wobei es in anderen Ländern einfacher ist als in Kuba mit seinen speziellen Mangelerscheinungen und Schikanen.

Entweder man ist voll phlegmatisch und es geht einem einfach alles total am Arsch vorbei wie bei einem Reklamationsbearbeiter von der Telekom oder man ist Millionär und kann alles mit Geld nach seinem Willen steuern und beschleunigen. Dazwischen gibt es nichts was auf Dauer funktionieren könnte.
Genauso sehe ich das auch!

Wobei mich nur eines interessiert: Was ist mit dem Forumsmitglied kdl?? Millionär oder Phlegmatiker??
Oder wie kann man es über 20 Jahre(!!) dort aushalten?


Das entscheidende Woertchen ist hier wohl auf Dauer, also ich bin weder der totale Phlegmatiker und Millionaer schon gar nicht,

jetzt 4 Jahre hier und freue mich auf die letzten 4 Monate und dann ist unwiderruflich Schluss!!!!!

Hier auf dauer zu leben koennte ich mir absolut nicht vorstellen, so gross ist meinen Leidensfaehigekit nicht.

chavalito
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#12 RE: von Guzzi
08.11.2008 14:47
Also ich denke man muss etwas differenzieren zwischen ehemaligen DDR-Bürgern und Westdeutschen.

Im Falle von uns Westdeutschen (oder z.B. Schweizern wie Guzzi) ist es wahrscheinlich so, wie ELA sagte, entweder Millionär oder Phlegmatiker, sonst hält man das auf Dauer nicht aus.

Ich kenne allerdings einige Ostdeutsche, die seit Jahrzehnten in Kuba leben und auch mehr oder weniger zufrieden sind.
Sie haben im Leben nichts anderes kennengelernt als realsozialistische Mangelwirtschaft und autoritärer Ordnungsstaat. Sie wissen oder haben zumindest eine Ahnung davon, dass sie in der heutigen mitteleuropäischen Gesellschaft verloren wären, also haben sie sich auf der Pirateninsel arrangiert.

_______

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#13 RE: von Guzzi
08.11.2008 14:54

Zitat von chavalito
Also ich denke man muss etwas differenzieren zwischen ehemaligen DDR-Bürgern und Westdeutschen.

Im Falle von uns Westdeutschen (oder z.B. Schweizern wie Guzzi) ist es wahrscheinlich so, wie ELA sagte, entweder Millionär oder Phlegmatiker, sonst hält man das auf Dauer nicht aus.

Ich kenne allerdings einige Ostdeutsche, die seit Jahrzehnten in Kuba leben und auch mehr oder weniger zufrieden sind.
Sie haben im Leben nichts anderes kennengelernt als realsozialistische Mangelwirtschaft und autoritärer Ordnungsstaat. Sie wissen oder haben zumindest eine Ahnung davon, dass sie in der heutigen mitteleuropäischen Gesellschaft verloren wären, also haben sie sich auf der Pirateninsel arrangiert.


So kann man das sehen, und es kommt auch immer noch drauf an, ob man hier arbeiten muss, oder einfach nur lebt. Letzteres
mit genuegend CUC ausgestattet sollte eine Zeit auszuhalten sein.

el loco alemán
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#14 RE: von Guzzi
08.11.2008 15:10

Zitat von chavalito
Also ich denke man muss etwas differenzieren zwischen ehemaligen DDR-Bürgern und Westdeutschen.

Im Falle von uns Westdeutschen (oder z.B. Schweizern wie Guzzi) ist es wahrscheinlich so, wie ELA sagte, entweder Millionär oder Phlegmatiker, sonst hält man das auf Dauer nicht aus.

Ich kenne allerdings einige Ostdeutsche, die seit Jahrzehnten in Kuba leben und auch mehr oder weniger zufrieden sind.
Sie haben im Leben nichts anderes kennengelernt als realsozialistische Mangelwirtschaft und autoritärer Ordnungsstaat. Sie wissen oder haben zumindest eine Ahnung davon, dass sie in der heutigen mitteleuropäischen Gesellschaft verloren wären, also haben sie sich auf der Pirateninsel arrangiert.


Daß es Fälle wie z.B. kdl gibt, hat zwar etwas mit der DDR zu tun, aber nicht weil diese Leute inzwischen nichts anderes kennen gelernt haben, sondern weil sie bereits zu einer Zeit nach Kuba kamen und sich ihre Existenz aufbauen konnten, als dort die Welt noch in Ordnung war.

chavalito
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#15 RE: von Guzzi
08.11.2008 15:33

Zitat von el loco alemán
Daß es Fälle wie z.B. kdl gibt, hat zwar etwas mit der DDR zu tun, aber nicht weil diese Leute inzwischen nichts anderes kennen gelernt haben, sondern weil sie bereits zu einer Zeit nach Kuba kamen und sich ihre Existenz aufbauen konnten, als dort die Welt noch in Ordnung war.
Ist schon klar.

Dennoch denke ich, dass es Unterschiede gibt, je nachdem, in welchem Gesellschaftssystem man aufgewachsen ist.
Gesetzt den Fall, jemand aus Westdeutschland hat sich in den damaligen "guten Zeiten" in Kuba eine Existenz aufgebaut.
Ich kann mir vorstellen, dass bei dieser "westsozialisierten" Person die Toleranzschwelle gegenüber Phänomenen wie Überwachungsstaat, Bespitzelung, staatlicher Paternalismus, Polizeiwillkür, Indoktrination etc. wesentlich geringer ist als bei jemandem, der in der Ex-DDR aufgewachsen ist.
Und dass der "Westler" dann irgendwann doch, trotz materiell gesicherter Existenz, die Schnauze voll hat und zermürbt die Koffer packt!

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el loco alemán
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#16 RE: von Guzzi
08.11.2008 17:28
Da könntest du durchaus Recht haben. Gelernte Ostler haben solchen Phänomenen gegenüber ein etwas dickeres Fell.

el carino
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#17 RE: von Guzzi
08.11.2008 18:20

In Antwort auf:

Daraus kannst du wieder mal sehen, als was wir Touristen in Cuba angesehen werden, als der letzte A… der Welt. Alle aber auch alle wollen nur an unsere Kohle ran.



warum redest du so schlecht über cubanos?
die cubanos die ich kenne sind alle gebildet und sehr intelligent. man sollte als tourist die leute dort nicht so von oben herab betrachten, sondern sie gleichwertig behandeln. so wie man selbst behandelt werden will, respektvoll! dann sind es auch deine freunde. ansonsten solltest du dein umfeld wechseln.

el carino
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#18 RE: von Guzzi
08.11.2008 18:56
In Antwort auf:

Ich kann mir vorstellen, dass bei dieser "westsozialisierten" Person die Toleranzschwelle gegenüber Phänomenen wie Überwachungsstaat, Bespitzelung, staatlicher Paternalismus, Polizeiwillkür, Indoktrination etc. wesentlich geringer ist als bei jemandem, der in der Ex-DDR aufgewachsen ist.
Und dass der "Westler" dann irgendwann doch, trotz materiell gesicherter Existenz, die Schnauze voll hat und zermürbt die Koffer packt



"westler" haben außer ihrem grenzenlosem konsumverhalten nie gelernt mit derartigen vorkommnissen umzugehen. zu schön war die heile welt der demokratie als das irgendwelche zweifel aufkamen und selbst im privatleben dagegen zu steuern. zu hoch ist das angeborene/anerzogene anspruchsverhalten.
mäßigung oder verzicht gelten schon fast als persönliche diskriminierung.
santiaguero aleman
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#19 RE: von Guzzi
09.11.2008 09:05

Zitat von Karo
von Guzzi
Auch die Tomaten, weil die oberschlauen Cubis sie nicht hochbinden.
kannst hier gleich um die Ecke (CH, 1km von Grenze D entfernt) über grösseres Feld genau gleich haben.
wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, d.h. hier würde man die nötigen Pfähle und Schnüre haben,
Bildung und Allgemeinbildung, ist halt immer relativ


Es gibt nämlich auch Buschtomaten, die nicht hochgebunden werden. Sind das zufällig solche bei Guzzi?



San_German
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#20 RE: von Guzzi
09.11.2008 10:14

die Leidensfähigkeit der Ossis hat stark nachgelassen und das Anspruchdenken ist höher als von den meisten Wessis...

_________
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Moskito
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#21 RE: von Guzzi
09.11.2008 12:13

Zitat von Moskito

Ohne eine gehörige Portion karibische Gelassenheit und Anpassungsfähigkeit wird man sich weder in Kuba, noch in Lateinamerika auf Dauer wohlfühlen. Manche haben das relativ schnell drauf, andere 'leiden' noch nach 20 Jahren der Emigration unter den 'entsetzlichen' Verhältnissen. Es sind halt immer zwei Welten die sich vermischen und das funktioniert mal mehr, mal weniger.


Zitat von ela

Entweder man ist voll phlegmatisch und es geht einem einfach alles total am Arsch vorbei wie bei einem Reklamationsbearbeiter von der Telekom oder man ist Millionär und kann alles mit Geld nach seinem Willen steuern und beschleunigen. Dazwischen gibt es nichts was auf Dauer funktionieren könnte.


Das sehe ich nicht so dogmatisch, denn ein Europäer mit einer normalen Rente, und ich denke Guzzi kann man in diese Kategorie stecken, hat mehr als genug devisa um in Kuba ein sehr angenehmes Leben zu führen, vor allem dann, wenn er mit einer cubana verheiratet ist, und dort familiär integriert wird.

Ob man sich dann dort wohlfühlt und integriert, oder ob man sich von alle möglichen Dinge nerven lässt, z.B. warum die 'unfähigen' Kubis dies so machen, oder anderes anders, oder gar nicht machen, das ist mehr eine Frage der individuellen Voraussetzungen die einer mitbringt.

Wir Deutsche neigen ja (so jedenfalls sagt ein bekanntes Vorurteil) dazu, uns für den Mittelpunkt der Welt zu halten, alles besser zu wissen und deutsche Wert- und Maßstäbe für weltweit gültig zu erklären, nicht die besten Voraussetzungen für die Integration in einen anderen Kulturkreis.

S

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#22 RE: von Guzzi
09.11.2008 13:16

Zitat von Moskito
[


Das sehe ich nicht so dogmatisch, denn ein Europäer mit einer normalen Rente, und ich denke Guzzi kann man in diese Kategorie stecken, hat mehr als genug devisa um in Kuba ein sehr angenehmes Leben zu führen, vor allem dann, wenn er mit einer cubana verheiratet ist, und dort familiär integriert wird.
--------------------------------------------------
...was aber nur Wunschdenken ist.

Also bei uns sieht es so aus...
Doctora ging 3 Monate in Ihr Lieblingsrestaurant in Hav. zum Essen... Preis ca. 20MN.
Das selbe Gericht kostete eine Woche später mit mir am Tisch 6CUC.
Diskusionen führten zu nichts.

Ein Bici-Taxi für Doctora alleine kostet 10MN. Mit mir min. 2CUC.

Reparaturen am Haus (mit dem ich nichts zu tun habe,und auch nichts dazu zahle) sind, seit ich gelegentlich zu Besuch komme um 3-400% gestiegen.
Bei einem bestellten Schlafzimmerschrank (Wartezeit 1 Jahr). Preis ca.20 CUC und im voraus bezahlt... wollte der Schreiner beim Aufbau plötzlich noch mal 30CUC... weil er ja nicht wußte das Doc. mit einem D verheiratet ist... so die Begründung...
Die Ironie dabei war... das er sich vor mir aufbaute und das Geld von mir wollte... obwohl ich nur einen Kaffee auf dem Balkon getrunken habe und mit dem Geschehen im Hause nichts zu tun hatte.

Ich hab seine Bretter aus dem Fenster geworfen... als Antwort!

Hinzu kommen wohl "sonstige Aufwendungen"... Denke nein... das Leben mit einer Cubanerin wird teuerer nicht billiger Moskito.

Einzig in der linea zahlen wir NOCH den normalen Preis von 10MN pro Person... und... zahle ich dann mal für 2 Personen 1CUC sagt der Fahrer "Danke"... wie es sich gehört!


Karo
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#23 RE: von Guzzi
09.11.2008 13:21

Ohne Preisanstieg kann sich ja gar nichts nach oben entwickeln,
bleibt nur die Frage wie das einigermassen reguliert vorangeht.

user
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#24 RE: von Guzzi
09.11.2008 15:29

In Antwort auf:

Das sehe ich nicht so dogmatisch, denn ein Europäer mit einer normalen Rente, und ich denke Guzzi kann man in diese Kategorie stecken, hat mehr als genug devisa um in Kuba ein sehr angenehmes Leben zu führen, vor allem dann, wenn er mit einer cubana verheiratet ist, und dort familiär integriert wird.




Hat Guzzi nicht auch schon darüber geschrieben, dass er auf jeden Fall immer versucht auf Peso-Ebene in Cuba lebt, um Geld für seine Aufenthalte in Europa zu sparen.... ???

oveja
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#25 RE: von Guzzi
10.11.2008 09:09

Zitat von Karo
Ohne Preisanstieg kann sich ja gar nichts nach oben entwickeln,
bleibt nur die Frage wie das einigermassen reguliert vorangeht.


An dieser Antwort kann man heraus lesen, dass du Karo nicht viel Erfahrung hast mit dem Leben in Cuba. Ein normaler Preisanstieg hat mir abzocke nichts zu tun. Das sind die Feinheiten, die die Erfahrung mit sich bringt.

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