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Dieses Thema hat 34 Antworten
und wurde 1.472 mal aufgerufen
 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
Seiten 1 | 2
oveja
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Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 01:00
In einem Kulturreichen Land wird ein Nachfolger gesucht. Ja wirklich, die Kultur ist da wirklich hervorragend, da ist wirklich für jeden etwas vorhanden. Theater, Kunst, Tanz, Musik, das ist von feinster Sahne, besonders die Musikfreunde kommen auf ihren Geschmack. Eigentlich ist dieses Land sehr berühmt wegen ihrem hochstehendem Salsa und Rumba. Auch die Jazzfreunde kommen da nicht zu kurz, sogar für die jüngeren Leute sowie die Jugend ist das betreffende da. Das nennt sich Reggeton, super Rhythmus. Auch die Texte, sind ganz gut zu verstehen. Es wird vor allem von namen wie Pepe und Yuma ge’reggetont, bei mir hat sich noch nie jemand vorgestellt mit solchen Namen, müssen jedoch sehr stark vertreten sein. Auch Loca hört man sehr viel, von amarte, enamorada, ich denke das sind dann eher die weiblichen Geschlechter. Ja, ja der Tanz, bailando, da wird doch immer überall und irgendwie der Rhythmus gezeigt, sogar bei der Arbeit.
Apropo Arbeit, ist echt der Wahn. Die Leute nehmen das so cool mit der arbeit, die nehmen sich sogar die Zeit, während der Arbeit sich mit ihren liebsten zu Hause zu unterhalten, per Telefon. Ja, ja, die Kundschaft ist geduldig, sie zeigen wirklich Verständnis, für so eine Situation und hören geduldig mit. Manchmal kann man sogar das verpasste in der novela von gestern nachhören. Auch die Arbeitgeber, wirklich vortrefflich tolerant, das wird geduldet, kann ich echt bezeugen. Als ich letzthin auf einer Mauer sass, hielt ein Montagewagen von der etecsa an, drinnen sassen Monteure und der Jeffe, den ich gut kenne. Die sassen zu mir und tranken ein Bier mit, ist doch ganz klar, dass dies zu meinen kosten ging. Sie nahmen sogar noch ein zweites, wie lustig das war. Zum abschied schenkten sie mir noch 40 meter Telefonkabel, die ich dringend benötigte. Wie man doch froh ist um gute Freunde.
Ja wegen den Autos, eigentlich braucht man da keines, die meisten Leute fahren mit Fahrräder. Es müssen sehr gute Räder sein, die da zu erwerben sind, vor allem sehr stabil. Da sitzen manchmal 3 Leute drauf, und was für ein Tempo die vorlegen. Auch die Polizei ist sehr freundlich, die sagen gar nichts, wenn man einen Halt übersieht pfeiffen sie einem noch lange nach.
Ja die Autos, die müssen sehr gut überholt sein, denn die letzten Jahre wurde eingeführt, dass sie auch regelmässig beim transito vorgezeigt und geprüft werden. Man kann sogar ein Auto kaufen, die wirklich darauf bestehen. Das geht ganz einfach, in der Hauptstadt Habana, gibt es zwei Büros, da geht man hin und meldet sich an. Es ist wirklich gut, dass da eine gute Kontrolle geführt wird, es wird dann irgendwann mal die CDR konsultiert, ob man charakterlich auch geeignet ist ein Auto zu führen, wie gut mann sich benimmt in Cuba.
Die CDR , nicht zu vergessen, eine Partei die kostenlos die Leute unterstützt, da ist in jedem Strassenteil ein Jeffe. Bei dem kann man sich melden, wenn man was nicht weiss, es gibt auch laufend Versammlungen, wo man sagen kann wo einem der Schuh drückt. Ist aber meistens gar nicht nötig, die Leute hören geduldig zu, was sie einem vorschlagen und handeln auch danach, so herrscht Ordnung. Auch gibt es jedes Jahr ein Fest in diesem Club. Da zahlt der Staat noch seinen Beitrag dazu. Ist doch zu verstehen, dass es nicht so viel sein kann. So zahlen wir jeden Monat pro Haushalt 3 PMN auf. Man bezahlt in Cuba dafür keine Steuern. Super, dann gibt es eine Suppe, die nennt sich caltoza, da ist ein ganzer Schweinkopf drin, mit viel Wasser und verschiedenen einheimischen Gemüsen. Da war doch ein Kerl, Yuma war sein Name, der hat sogar 2 Gurgeln von eine Chivo gespendet, mit einem Glas voll von Gewürzen, die da eigentlich unbekannt sind, der Typ muss mit Frankreich was zu tun haben, denn auf dem Glas stand : Herbes de Provence de France.
Eigentlich sind die Leute in diesem Lande sehr nett und freundlich, sie lachen und begrüssen einem freundlich, mit ihren strahlenden Augen. Auch sind sie nie nachtragend, da kann man bis um morgen früh Feste machen, die Lautsprecher bis am Anschlag hämmern lassen, da sagt niemand etwas. Wirklich sehr rücksichtsvoll, auch wenn man schwerhörig ist, kann man die Lautstärke am Fernseher auf Maximum stellen. Das bringt dann den Vorteil, dass diejenigen die keinen haben, wenigstens den mesa retondo mithören können. Diese Sendung klärt einem auf, was gerade so im Lande passiert und was dazu zu tun sei. Ja, ja ganz ausführlich, manchmal sogar auf 3 Kanälen, und wie ausführlich das bekannt gegeben wird, na, da kann man stundenlang zuhören. Das ist so wichtig für das Land, dass sogar Filme und Sport deswegen verschoben werden.
Es gibt ja nicht nur Radio und Fernseher, nein die Leute die sich da niederlassen, können sogar das Internet im Hause beantragen, schon nach 14 Tagen ist die Linie da, wenn man über eine Telefonlinie verfügt. Dafür habe ich auch die 40 Meter Kabel benötigt.
Ha, wirklich vom feinsten, genau so wie die Leute auf der Arbeit, ist auch die Verbindung vom Internet, ganz klar. Da kann man gemütlich noch schnell Besorgungen machen, oder an der lleba anrufen, bis die Seite aufschlägt. Das hat der noch ein anderer Vorteil, dass auch die mitkommen, die nicht so schnell schreiben und denken können. Nein man braucht wirklich keine bedenken zu haben wegen betrug im Internet, da ist wirklich alles kontrolliert. Da werden manchmal sogar noch die eigenen Mails zensuriert, dass auch gar nichts schief gehen kann. Einem Kollegen von mir haben sie sogar gratis, die ganze Festplatte, kontrolliert, denen gefiel den Laptop so gut, das sie ihn gleich behielten. Was soll man denn über den Service so kleinlich sein.
Fast hätte ich vergessen, natürlich gibt es da auch Vorschriften. Wenn man da leben möchte fest Angemeldet, da braucht es eine Niederlassungsbewilligung, residenzia nennt sich dies. Die bekommt man ganz einfach, durch eine Heirat. Heiratswillige Cubaner sind massenhaft
zu haben, man kann sogar aussuchen, Weiss, Mulatin, oder gar eine Rabenschwarze. Kleine und grosse Brüste. Man glaubt es kaum, aber man kann sie eben zuerst ausprobieren, quasi testen. Wenn man sie über hat, dann nimmt man halt die Schwester. Man muss einfach bedenken, dass dies innert 2 Monaten über die Bühne gehen sollte, denn dann läuft die Touristenkarte ab. Es gibt aber ganz intelligente, die finden sie schon am ersten Tag , ist von Vorteil, denn die zeit eilt. Es zeigt sich von Vorteil, wenn man die Finanzen geheim hält, muss aber nicht sein, je mehr Millionär desto williger.
Wenn man sich für jemand entschieden hat, geht es flugs, heiraten, wenn möglich Frau mit nach Europa nehmen. Dies ist sehr wichtig, könnte ja sein, dass sie sich in europa wieder für jemand anders entscheidet. Ich finde schon, diese Chance sollte man ihr einräumen. So kann man in aller ruhe auf dem Cuba Konsulat, die Residenzia beantragen für Cuba. Es dauert meisten bloss bis zu 2 Jahre, bis das Papierchen kommt.
Wenn man die residenzia dann hat, dann lässt es sich auf Cuba leben wie ein König. Stellt euch vor, der Staat gibt sogar für vergünstigste Preise eine Essenskarte ab, die nennt sich libreta, haa da solltet ihr mal sehen wie man Kohle sparen kann. Das Beste und billigste um seine pfunde purzeln zu lassen. Ja mit der residenzia bekommt man dann eben auch das Internet, oder ein eigenes Auto. Stellt euch vor, man darf sogar mit der Pferdekutsche offiziell mitfahren, im Zug mit PMN bezahlen, dafür räumen sie einem das recht ein, dass man neben dem WC sitzen darf.
Haa das Essen wie im Schlarafenland, einen Reis kann ich euch sagen, der ist so natürlich, dass man zuerst die Steine und Purpeln raussuchen muss. Beim Gemüse und den Früchten hat sogar den Vorteil, dass man nicht so lange suchen muss, um das gewählte zu erwerben, darum halten sie das Angebot so klein. Es gibt so gar Bier aus einem Jauche Fass, das ist vielleicht lustig, da sitzen Menschen in einem Käfig drin, eingeklemmt und geben der Meute draussen den beliebten Saft. Das solltet ihr mal erleben, da gibt es Leute die strecken dauern ihre Hände in die anderen Hosentaschen, dass auch ja nichts gestohlen wird. Einfach super, wie fürsorglich man da behandelt wird.
Nun ab nach Cuba, vorher noch alles verkaufen in Europa, denn mit genug Handgeld geht es da viel besser, man soll nicht so kleinlich sein und der Familie und primos auch was einräumen.. Es gibt sogar residenten die hatten so viel Kohle, dass sie erst nach 5 Jahren, wieder nach Europa kamen um auf dem Sozialamt sich ein zu quartieren. Trifft sehr selten zu, der Erfolg liegt bei 0.0.1 Promil, finde ich doch super.
Also auf wartet ihr, ab ins Salsaland, jeder ist da willkommen, wird geküsst und auf Händen getragen, von der Familie freudigst aufgenommen, ab zum ersten Schweine grillieren.
Wenn man das Land mal verlassen will, ja, ja Leute, das ist vom feinsten, da wird man registriert für 150 CUC, dass man auch ja nicht verloren geht.
Viva la Cuba siempre äähhhhhhhhhhhh 26
Ralfw
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Rey/Reina del Foro

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#2 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 01:12



Nachfolger fuer wen oder was? Jefe, Gran Jefe, Pepe, Novia

oveja
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#3 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 01:33

Zitat von Ralfw


Nachfolger fuer wen oder was? Jefe, Gran Jefe, Pepe, Novia


für wen wohl, möchte dem staate cuba doch mein loch stopfen, 22.märz und tschüss

Ralfw
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Rey/Reina del Foro

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#4 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 05:19

Zitat von oveja
Zitat von Ralfw


Nachfolger fuer wen oder was? Jefe, Gran Jefe, Pepe, Novia


für wen wohl, möchte dem staate cuba doch mein loch stopfen, 22.märz und tschüss



als waer die Antwort "Pepe"

bruja_hermosa
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#5 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 09:31

Das war sehr witzig. Vielen Dank, guzzi!

Moskito
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#6 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 09:44

.
guzzi, eine ernste Frage zu deinem lustigen Text:

Würdest du ein deutsches oder schweizer Seniorenheim mit geregeltem Tagesablauf, professioneller Betreuung und Familienbesuchen an Weihnachten und Geburtstag, den sicherlich streckenweise chaotisch wirkenden Verhältnissen des kubanischen Alltages, vorziehen?

S

ortiga
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#7 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 10:53

@ oveja
Hola,
verschärfte Anerkennung für diesen Aufsatz.
Weder zynisch noch verbittert-sarkastisch. Allenfalls feinsinnig und ironisch.
Wie ich finde, einfach Super.
Nachfoger werden sich mit Sicherheit finden. Man braucht nur die "Vorstellungen" im Forum zu lesen.
Danke nochmals für Deine Berichte und genieße die Tage die Dir dort noch verbleiben.
Saludos, ortiga


oveja
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#8 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 11:59

Zitat von Moskito
.


Würdest du ein deutsches oder schweizer Seniorenheim mit geregeltem Tagesablauf, professioneller Betreuung und Familienbesuchen an Weihnachten und Geburtstag, den sicherlich streckenweise chaotisch wirkenden Verhältnissen des kubanischen Alltages, vorziehen?


Wenn das seniorenheim so ist wie ich es von der schweiz kenne, wo meine mutter Jahre eine alterswohnung hatte, meine Tante jetzt noch in einer anderen stadt. Das sind alterswohnungen, jeder insasse hat eine einzimmerwohnung, mit freiem ausgang, dann ja. Pflegeheim ist wieder was anderes.

Wenn ich sehe, wie die nachbarn da in cuba ihre eltern hegen und pflegen ja. Jetzt kommt wieder das, ob mich dann meine familie und meine frau, mich eben so gut pflegen und umsorgt sein würden, das steht nirgends geschrieben. Nach den lebenserwartungen in europa, habe ich dafür noch 30 jahre zeit.
Gehe da oft am alterheim und pflegeheim vorbei, ist gleich um die ecke, nehme ab und zu ein paket robana mit, nein da möchte ich nicht hinein. Zudem bin ich kein cubaner, bin unter anderen kriterien aufgewachsen. Wenn ich in cuba bin verspüre ich einen gewissen druck in mir. Das wurde die letzten 2 jahre immer schimmer. Jetzt kommt das aus, es geht einfach nicht mehr. Wenn die ganze jugend, die cubaner bis 50 noch den spanischen pass beantragen, eine riesenwelle, das zeigt mir doch, dass ich da nicht so unrecht liege.
Die ganzen papiere habe ich für diese anträge abgespeichert, sicher etwa 20 cd beschrieben um raus zu geben. Wenn die spanier wüssten was da für eine soziale last auf sie zukommt. Weiss nicht wie das noch ausgeht. Da ist ein über 60 jähriger cubaner, der geht auch, sobald er die kohle für den flug aufgebracht hat. Diese leute sind nicht dumm, sie wissen schon auf was sie sich einlassen, was da in einem fremden land auf sie zukommt. Ein cubi, der nicht mal ganz cuba kennt, vielleicht einmal in habana war. Das einzige ziel ist, aus cuba raus. Das stimmt mich nachdenklich und traurig.
Jeder cubi der dann in spanien sitzt, dann als spanier, zieht seine familie nach, dafür hat er das recht.

la pirata
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Rey/Reina del Foro

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#9 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 12:34
@oveja,
von mir auch viel Lob: toll geschrieben, toller Beitrag!

Bitte schreibe noch weitere tolle Berichte in deine unnachahmlichen Art!

Wolltest du nicht mal was über die Landwirtschaft schreiben? Das würde mich sehr interessieren!
user_k
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#10 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 13:05

Ansttat die Sprache zu lernen, die Werte diese Gesellschaft zu respektieren, sich anzupassen. Was machen die Yumas denn....machen sich über das Volk lüstig, ein Volk das sie in ihrer Arm gerne genommen hat, Die wollen bestimmt eine Pararell- Gesellschaft gründen......
Kein wünder, dass die Einwanderung Gesetzt in Kuba so strengt ist...

oveja
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#11 RE: Ein Land sucht Nachfolger
13.02.2009 14:12

Zitat von kubanon
Was machen die Yumas denn....machen sich über das Volk lüstig, ein Volk das sie in ihrer Arm gerne genommen hat,..



Kubanon, du bist unübertrefflich

du hättest schreiben sollen, ein Staat den sie auf ihre arme genommen haben

Cristy
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#12 RE: Ein Land sucht Nachfolger
14.02.2009 09:56
@Oveja,

der Beitrag war erstklassig, hab die ganze Zeit schmunzeln müssen.

Den hätte ich ja zu gern auch noch auf spanisch, um den Text zu ein paar kritisch denkenden Kubanern in Kuba zu schicken. Der Text würde sie begeistern. Bin aber zu faul, diesen langen Text zu übersetzen, außerdem bekommt man dann vielleicht die Ironie nicht so gut hin.

user_k
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#13 RE: Ein Land sucht Nachfolger
14.02.2009 10:08

Zitat von Cristy
@Oveja,

der Beitrag war erstklassig, hab die ganze Zeit schmunzeln müssen.

Den hätte ich ja zu gern auch noch auf spanisch, um den Text zu ein paar kritisch denkenden Kubanern in Kuba zu schicken. Der Text würde sie begeistern. Bin aber zu faul, diesen langen Text zu übersetzen, außerdem bekommt man dann vielleicht die Ironie nicht so gut hin.


Warscheilich nennen die Yumas den Kubaner Reisfresser..unglaublich..

oveja
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#14 RE: Ein Land sucht Nachfolger
14.02.2009 14:06

Zitat von kubanon


Warscheinlich nennen die Yumas den Kubaner Reisfresser..unglaublich..


Genau das ist der unterschied von den touris-pepes. Mir behagt das ewige reis auch nicht, weil wir eine andere essenskultur haben. Warum die hauptnahrung der aus cubaner reis besteht, ist ganz klar, weil er dies vom staat geliefert bekommt. Was will denn der cubaner essen ausser dem reis, mit seinem gehalt. Dazu gibt es die frilloles, das nennt man fleisch der armen leute. Wen ich auf dem markt einkaufe, dann sehe ich wie gezielt die kubaner ihr geld für das essen ausgeben. Zudem, was jetzt im moment da ist zum erwerben, das ist für mich einfach unfassbar. Früchte gibt es nur piñas, an gemüse malangas, boniatos, kohl und tomaten. Es gibt auch noch berenjenas, overschienen, die kauft niemand, weil das stück 5 PMN kostet. Ein user schrieb mal, da haben sie fleisch aus dem tiefkühler geholt, warum wohl, weil es da für besondere zwecke aufgehoben wird.
Nun gehen wir mal zu der küche über, die einem normalen cubaner zur verfügung steht. Einen reiskocher, ein elektrischer dampf kocher, eine kochplatte mit wärmespirale. Kochtöpfe, für mich absolut nicht akzeptierbar. Ein satin, bratpfanne die ich nur durchwegg akzeptieren könnte, auch nicht. Mit diesem utensilien, soll man täglich, ein abwechslungsreiches essen zubereiten.
Wie will ein cubaner einen saftigen schweinebraten zubereiten, von 2 kilo entero. Erstens habe ich noch nie aus einem schwein, ein stück herausschneiden können das ganze 2 kilo, ohne fett und knochen auf die waage brachte. Dann der Kochtopf und die Kochplatte. Wenn die elektro kochplatte 1 Stunde auf dauerbetrieb ist, dann ist sie aufgelöst, die kabel verschmolzen. Wo bekommt der cubaner denn so schnell eine neue her, mit was für geld. Stehlen darf er ja nicht, sonst sagt gerade der pepe, alle cubaner sind diebe.
So geht man gezwungener gezwungener massen zum reis über, der da immer und ausreichend vor handen ist, nur schon weil er neben den granos, vom staat ausgegeben wird.
Jeder cubaner würde gerne, zwischen sein Brot etwas schinkenwurst klemmen, das libra 25 PMN. Daher nehmen sie vorliebe mit der tomate, das libra zu 1.60 PMN.
Wenn jemand den cubaner reisfresser betitelt, dann weiss er gar nichts von cuba, über die verhaltensweise der esskultur, das ist dann scheissegal ob ich jetzt nur 0.001 promille der cubaner kenne, das ist leider überall so.
In habana gibt es gas natural aus der leitung, da sieht die sache wieder was anders aus, in den anderen teilen des landes ist das leider so.
Natürlich gibt der staat auch noch gas in flaschen raus, nur mit vertrag, die anderen müssen es schwarz kaufen wie ich, das libra von 9-12 PMN je nachdem ob genug da ist. Das ist dann schon wieder gestohlenes gas.
Siehst du Kubano , das macht der Yuma aus .
Im monat brauche ich da in cuba 3000 PMN und 150 CUC allein für das essen, für im schnitt 5 personen und 2 klein hunde. Das ist ein milionär in cuba, aber auch unsere mahlzeit bestehen hauptsächlich aus reis, weil meistens nichts anderes da ist.

jan
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#15 RE: Ein Land sucht Nachfolger
14.02.2009 14:20

Du könntest ihnen ja mal zeigen wie man Nudeln selber macht.

Mehl, Eier, Wasser, ev. etwas Milch.

Dick, fest dann ausrollen, schneiden oder
Spätzle schaben oder Knöpfle durch ein Sieb streichen, in kochendes Wasser und fertig.

Aber dazu sind sie zu bequem

Lieber vom yuma Spaghetti kaufen lassen.

kubu
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#16 RE: Ein Land sucht Nachfolger
14.02.2009 15:45

hola, ich war zwar erst 2 mal in kuba aber habe schon fast alles was in dem beitrag von dir geschrieben wurde erlebt.

das beste ist das planlose bei den cubis, ich könnte als deutscher nicht so leben. wir sind halt etwas anders erzogen.

salutos

Pilonero
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#17 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 18:06



Ich würde gerne Nachfolger sein. Allerdings fehlen mir noch ein paar Jahre bis zur jubilacion. Auch bin ich vermutlich nicht so gut im erzählen wie oveja/guzzi. Ich würde auch alles nicht so negativ sehen. Ohne Zufluss des Geldes der Yumas und Familienangehörigen im Ausland ginge es noch viel schlechter bzw. möglicherweise gar nicht. Davon profitieren nicht nur unmittelbar die Empfänger, sondern mittelbar auch Dritte.

Mit dem Essen war ich zuletzt ganz zufrieden. Allerdings berücksichtige ich dabei die lokalen und saisonalen Einschränkungen. Außerdem lebt es sich mit ein paar CUC pro Tag eben besser. Wenn dazu noch entsprechende Kontakte (bspw. Jefe einer Cafeteria) bestehen, gibt es in der Regel genug zum Essen. Dies ist allerdings die ganz persönliche Situation von mir und meiner Frau, die weiterhin in Kuba lebt.

Sehen wir es doch positiv, dass wir zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, dass es den Menschen dort etwas besser gehen möge.

Saludos

Pilonero



falko1602
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#18 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 18:25

@oveja.
schöner beitrag von Dir. muss aber leider zugeben, das ich bei meinem ersten besuch bei meiner frau
auch dumm geguckt habe, das sie jeden tag reis essen. bei meiner frau scheint das aber kein "müssen"
zu sein. wenn sie hier ist, kocht sie einen tag cub. und ich vergewaltige den nächsten tag die deutsche küche.
sie sagt: ein essen ohne reis, ist kein essen!ach ja. zum thema tomate zwischen dem brötchen:
meine familie ist ganz wild auf mayonaise auf brot iiiigitttttt
Falko

Alle Menschen sind schlau! Die einen vorher, die anderen nachher

oveja
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#19 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 18:30
Zitat von Pilonero
Ich würde auch alles nicht so negativ sehen. Ohne Zufluss des Geldes der Yumas und Familienangehörigen im Ausland ginge es noch viel schlechter bzw. möglicherweise gar nicht. Davon profitieren nicht nur unmittelbar die Empfänger, sondern mittelbar auch Dritte.






hee pilonero, ich sehe gar nichts negativ, sondern wie es da ist und wie ich es empfinden. Wegen dem essen habe ich auch keine Probleme, ich hatte da noch nie Hunger, dass es nicht so abwechslungsreich ist wie bei uns, ist auch kein Problem. Wenn du einen eigenen wasserbrunnen hast und das Wasser auch fliesst, dann ist cuba schon super. Zudem kam der verleider erst in den letzten 2 jahren
Du müsstest halt mal nur 3 jahre da leben an einem stück, dann würdest du mich verstehen. Wenn du in Cuba lebst, weil die Kohle in Europa nur knapp reicht, dann ist es wieder was anderes.
Eben weil ich nur mit den cubis ausgehe und mich zu ihnen geselle, mit ihnen die zeit verbringe, da siehst du erst wie der cubanische staat eigentlich ist. Wenn du einem cubi einen kühlschrank kaufst, ist er überglücklich. Das ist ja das ziel das die castros haben, denn da nehmen sie alleine schon 70% in die eigene tasche, scheissegal ob nun eine chica ihren arsch hinhält, was sie streng verfolgen und verbieten.
Jeder erlebt und empfindet cuba auf eine andere art und weise.
Jetzt kannst du sagen unsere Geschäfte holen diesen prozentsatz auch ein, ist klar, aber die bezahlen wenigstens ihre arbeiter so, dass sie nicht zum diebstahl gezwungen werde. Was ja so viele yumas stört und bemängelt.
Ich hoffe das der kollaps noch was hinhält, es dauert ja nur noch 5 winzige wochen
villacuba
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#20 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 18:31

Zitat von Pilonero
Ohne Zufluss des Geldes der Yumas und Familienangehörigen im Ausland ginge es noch viel schlechter bzw. möglicherweise gar nicht. Davon profitieren nicht nur unmittelbar die Empfänger, sondern mittelbar auch Dritte.



Mein ich doch auch!
Sicher gibt es unter den Touris auch Welche wie die von Kubanon beschriebene, Viele (nat. auch die Exil-Cubis in USA) aber unterstützen ihre Lieben in Cuba mit nicht unerheblichen Mitteln - wie sehe es auf der Isla wohl aus, wenn diese Finanzspritzen mal ausbleiben? - ich denk da nur an meine Familia en Santiago......


Agua salá!
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villacuba
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#21 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 19:16

Zitat von oveja
Wenn die ganze jugend, die cubaner bis 50 noch den spanischen pass beantragen, eine riesenwelle, .....
Wenn die spanier wüssten was da für eine soziale last auf sie zukommt. Weiss nicht wie das noch ausgeht. Da ist ein über 60 jähriger cubaner, der geht auch, sobald er die kohle für den flug aufgebracht hat. Diese leute sind nicht dumm, sie wissen schon auf was sie sich einlassen, was da in einem fremden land auf sie zukommt. Ein cubi, der nicht mal ganz cuba kennt, vielleicht einmal in habana war. Das einzige ziel ist, aus cuba raus. Das stimmt mich nachdenklich und traurig.
Jeder cubi der dann in spanien sitzt, dann als spanier, zieht seine familie nach, dafür hat er das recht.


Nicht nur für Cubis ist das erklärte Ziel nur aus ihrem Land raus, die gesamte 3.Welt will (immer noch) nach Europa u USA, wobei sich doch langsam rumgesprochen haben dürfte dass wir nun in einer Rezession sind u es in absehbarer Zeit keine od nur wenig neuen Arbeitsplätze für Ungelernte mehr geben wird!
Jeden Tag wird in den Nachrichten von neuen Firmenpleiten, Kurzarbeit, Lohnausgeleichskasse usw. gelabert - ich kanns schon gar nicht mehr hören - u dann kommt noch dass sie wieder ein "Schiff" mit 200 "Flüchtlingen" aufgegriffen haben - ja was denken diese Leute denn noch - Europa ist schon lang nicht mehr das Schlaraffenland wie früher, u bes. Spanien wird die Wirtschaftskrise in den nächsten Monaten am Meisten zu spüren kriegen (lt. Prognosen) - u jetzt kommen noch einige Hundertausend Cubis ins Land!
Na dann Prost Mahlzeit - eviva españa!!


Agua salá!
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user_k
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#22 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 19:20

In Antwort auf:

u jetzt kommen noch einige Hundertausend Cubis ins Land!



Und wie viel Spanier denkst du, kamen nach Kuba amfang 20 Jahrhundert und dort geblieben sind

villacuba
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#23 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 19:24

Zitat von kubanon
In Antwort auf:

u jetzt kommen noch einige Hundertausend Cubis ins Land!


Und wie viel Spanier denkst du, kamen nach Kuba amfang 20 Jahrhundert und dort geblieben sind


Weiss ich!
Damals gab's in cuba aber sicher keine Rezession - wohl eher haben die Spanier etwas zum Wirtschaftsauschwung beigetragen , daher ist dieser "Vergleich" müsig!


Agua salá!
-

Karo
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#24 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 19:48

Zitat:
...Nicht nur für Cubis ist das erklärte Ziel nur aus ihrem Land raus, die gesamte 3.Welt will (immer noch) nach Europa u USA,


kenne einige Ausnahmen wie z.B. die Familien vaterseits meiner Frau könnten vom Namen und Herkunft her die Spanischen Pässe bekommen - war nur kurz mal ein Thema, die denken nicht dran, und gehören keineswegs irgendwie ideologisch oder institutionalisiert gebunden an Cuba, sind immer toll drauf, was nicht heisst dass sie auf inrgendwann mal auf Erleichterungen hoffen.

villacuba
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#25 RE: Ein Land sucht Nachfolger
15.02.2009 21:20

Zitat von Karo
kenne einige Ausnahmen wie z.B. die Familien vaterseits meiner Frau .....


Ja...nicht dass jetzt wieder von allen mgl. Seiten kommt, "ich kenn aber auch Leute die nicht ausreisen wollen..." - ich kenn auch Einige Cubis die sich mit ihrem Schicksal abgefunden haben, ob sie aber wenn sich denn eine Möglichkeit bieten würde "abzuhauen" diese nicht nützen würden, wag ich stark anzuzweifeln - es gibt sicher auch in Brasilien,Senegal, Mozambique usw. Leute die "gerne" in ihrer Heimat bleiben, diese sind aber verschwinden gering u wie ein Sandkorn in der Sahara-Wüste!

Übrigens hielt ich die "cub. Einlandungs-Variante", also nur mit diesem aufwändingen,teuren u langwierigen Prozedere Leute nach Europa zu holen, schon vor Jahren für die "beste" Einwanderungspolitik - wär dies bei all dn anderen Völkern die sich bei uns so rumtreiben auch so gewesen, hätten wir schon längst nicht mehr so riesige Migrantenprobleme wie z.Zt.!

In Italien werden seit der Wirtschaftskrise Ausländer dazu geködert in ihre Heimatländer zurückzukehren, wo ihnen das Arbeitslosengeld ausbezahlt wird, bleiben sie arbeitslos in Italien haben sie nichtmal Anspruch darauf u müssen sowieso bald darauf zurück, denn ohne Arbeit stellt in Italien keine Behörde eine Aufenthaltsgenehmigung aus!.... Flüchtlinge werden sofort nach ihrer Ankunft in ein Auffanglager gebracht u nach wenigen Wochen wieder abgeschoben - es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis sich dies in der 3.Welt rumspricht!


Agua salá!
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Erstellt im Forum Lateinamerika und karibische Inseln ( kleine und große Antillen) von ElHombreBlanco
3 04.10.2012 18:40
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