Ecuador bekennt sich zu Pressefreiheit

21.05.2007 12:22
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Ecuador bekennt sich zu Pressefreiheit

QUITO – Die Regierung von Ecuador hat sich zur Pressefreiheit bekannt und internationale Beobachter zu einem Besuch eingeladen. Anlass der Erklärung vom Sonntag sind Vorwürfe an die Adresse des linksgerichteten Präsidenten Rafael Correa, er wolle in der innenpolitischen Debatte um eine neue Verfassung seine Kritiker mundtot machen. In der vergangenen Woche verklagte Correa die Zeitung «La Hora» wegen Beleidigung, weil sie in einem Kommentar im März geschrieben hatte, der Präsident regiere das Land «mit dem Mob, mit Steinen und mit Keulen». Das New Yorker Kommittee zum Schutz von Journalisten rief Correa auf, die Klage fallenzulassen. Der Präsident hat dies jedoch von einer öffentlichen Entschuldigung des Zeitungsverlegers abhängig gemacht. Die Einladung zum Besuch des Andenstaates richtet sich an die Interamerikanische Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und an acht Organisationen, die für die Pressefreiheit eintreten. (AP)


http://www.blick.ch/news/ausland/news26744

Don Olafio


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