Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)

Umfrage: Eine Änderung der politischen Verhältnisse in Kuba ...
... ist sofort und zwingend erforderlich. - 339 Stimmen64.204545454545%
 
... kann nicht schaden. - 1 Stimmen0.18939393939394%
 
... hat unabsehbare Folgen - 5 Stimmen0.9469696969697%
 
... wird kaum zu Verbesserungen für die Leute führen. - 7 Stimmen1.3257575757576%
 
... wird Verschlechterungen für viele Leute mit sich bringen. - 116 Stimmen21.969696969697%
 
... mir doch egal. - 60 Stimmen11.363636363636%
 
... Bahnhof? Politik? Interessiert mich nicht ... :-) - 0 Stimmen0%
 
27 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.
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20.05.2005 19:25 (zuletzt bearbeitet: 20.05.2005 19:26)
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#1 Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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ich
Cubaliebhaber/in

Hi Eric!

Ich hoffe, Dir ist es nicht unangenehm, dass ich aus Gründen besserer Lesbarkeit Großbuchstaben und Absätze verwende. Eigentlich wollte ich diesen Beitrag erst in den Thread http://2001662.homepagemodules.de/t50814...in_havanna.html setzen, aber es war mir dann doch wichtiger, Dich diese andere Seite nicht übersehen zu lassen. Dies vorausgeschickt lass und dann einfach mal zu den Fakten kommen:

In Antwort auf:
es geht um freiheit

Demokratie (Volksherrschaft) und vor allem ein freiheitliches System setzen zunächst einmal voraus, dass das Volk satt und zufrieden ist. Das ist mittlerweile nicht einmal mehr in Deutschland der Fall. Wir schaffen den Standortvorteil der Investitionssicherheit ab, weil es in der verkürzten Denke einiger drittklassiger Manager und ihrer politischen Lakaien sinnvoller erscheint, sich dem Lohnniveau von Ländern ohne (nicht nur) diese Sicherheit zu nähern.

Tja. Wenn sich mal ein paar akademische Dummschwätzer in die (Straßen)Bahn, den Bus oder die Eckkneipe setzen würden, dann hätten zumindest die zwei, drei Gehirnträger den Stimmungswandel in den letzten drei, vier Jahren auch schon bemerkt. Sooooo weit ist der Weimarer Boden - psychologisch natürlich, nicht real - gar nicht (mehr) entfernt. Auch sonst ist die Schreierei nach Demokratie und Freiheit in Kuba aus deutscher Sicht eher peinlich: Denn hier sind die Bürgerrechte in den letzten Jahren aus fadenscheinigen Sicherheitsgründen massiv eingeschränkt worden. Letztendlich kann man hierzulande weit mehr als in Kuba bespitzelt werden. Und wird es z.T. auch. Und dann fordert auch noch ein SPD-Innenminister eine erneute Verquickung von Polizei- und Geheimdiensten.

Und das alles in einem Land, in dem nur scheußliche Emanzenschrullen rumlaufen und die nächtlichen Temperaturen Ende Mai um den Gefrierpunkt pendeln. In einem Land, wo wir gerade wieder Zahnlücken einführen. Na, wenigstens haben wir und nicht nach ein paar Jahrzehnten Pause mal wieder an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg beteiligt. Das tun andere, noch weit bessere Demokraten. Alles im Namen der Freiheit, natürlich. Da kann ich die Kubaner verstehen, die gerne Kommunisten (im kubanischen Sinne, nicht im politischen) sind.

In Antwort auf:
und euch ist egal, was in diesem land passiert??

Gerade ein großer Teil derjenigen Leute, denen etwas am Land liegt, halten sich mit generalisierten Weltverbesserungsbestrebungen vornehm zurück. Die wissen nämlich, wie es im freiheitlich-demokratischen Umland aussieht und wollen ihren Lieben diese Verhältnisse in keinem Fall zumuten.

Das ist natürlich polnischen, tschechischen und deutschen Hinterbänklern auf Profilierungssuche herzlich egal. Die nehmen es gerne in Kauf, durch ihre unnütze Anwesenheit zarte Ansätze einer Ausweitung der Meinungsfreiheit usw. restlos zunichte zu machen. Warum auch den hingestreckten Finger nehmen, wenn man doch versuchen kann, nicht nur die Hand sonern gleich den ganzen Arm zu nehmen. Mir tun bei diesem Polittheater auf der Hinterbank nur die kubanischen Dissidenten ein bischen Leid, die durch diese unnötigen Profilierungsaktionen (wie schon damals bei den Botschaftspartys) um Jahre zurückgeworfen und in Folge dieser Aktionen besonders Scheiße behandelt werden. Aber sie haben es ja vermutlich selbst so gewollt.

Mit polemischem Gruß, mitten aus der Realpolitik,

Stephan


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20.05.2005 19:36
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#2 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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( Gast )

Lieber Stephan

ich befürchte, dass unter Demokratie nicht alle dasselbe verstehen.

Mann sollte als erstes einen gemeinsamen Nenner für das bedeuteng ` Demokratie `finden.

Kannst du es bitte erläutern.
Danke
Saluds

Cubareisen


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20.05.2005 19:43
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#3 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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( Gast )

És trifft höchstwahrscheinlich zu, dassdie kub. Dissidenten die Dummheiten der Menscheitsbeglücker ausbaden müssen. aber nicht vergessen! Fidel ist vom selben Schlag. Nichts schlimmeres als die, die es gut mit einem meinen.


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20.05.2005 19:52
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#4 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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ich
Cubaliebhaber/in

In Antwort auf:
Kannst du es bitte erläutern.

Gerne, denn es gibt nur eine Bedeutung. Und die hatte ich bereits übersetzt. Das Wort "Demokratie" setzt sich aus den griechischen Worten "demos" (das Volk) und "kratos" (die Herrschaft) zusammen, heißt also nichts anderes als Volksherrschaft.

Weitere Informationen findest Du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie

Das Gegenteil von Demokratie ist gemeinhin die Diktatur: http://de.wikipedia.org/wiki/Diktatur

Abzugrenzen davon ist die Republik (aus den Worten "res", Sache, und "publica", öffentlich), als deren Gegenteil die Monarchie verstanden wird. Weiterführend hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Republik (die dortige Übersetzung für "res", Angelegenheit, ist auch in Ordnung)

Sowohl der Begriff der Demokratie als auch der Begriff der Republik implizieren weder ein freiheitliches System noch einen Rechtsstaat. Weswegen ich das extra erwähnt habe.

Aufklärende Grüße,
Stephan


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20.05.2005 19:55
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#5 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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( Gast )

Stephan

kann man aber von Freiheit reden, wenn nicht alle Bürger zugang zu Gesundheit, Schule, haben ??
Kann man von Freiheit reden, wenn nicht alle Bürger das minimum zum leben haben ??

Es ist ein schwieriges Pflaster....
Saluds

Cubareisen


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20.05.2005 19:58
avatar  ich
#6 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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ich
Cubaliebhaber/in

In Antwort auf:
Nichts schlimmeres als die, die es gut mit einem meinen.

In der Tat. Das Gegenteil von GUT ist GUT GEMEINT. Eine wichtige Regel, die man seinen Kindern in jedem Fall beibringen sollte. Steht gleich vor "GAR NICHT schreibt man GAR NICHT zusammen" auf meiner Regelliste.

Jetzt irgendwo das GPS suchende und dann in ein neues Restaurant fahrende Grüße,


Stephan


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20.05.2005 20:04
#7 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
Das Gegenteil von GUT ist GUT GEMEINT.
Und das Gegenteil von einem guten Menschen ist ein sogenannter GUTMENSCH.

____________________________________________
Buchtipp http://www.privatreisen-cuba.de/12603.html
e-l-a


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21.05.2005 13:33
avatar  TJB
#8 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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TJB
Top - Forenliebhaber/in

In Antwort auf:
Das Gegenteil von Demokratie ist gemeinhin die Diktatur
In der Diktatur sind wenige schuld. In der Demokratie alle.
.


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21.05.2005 14:11
avatar  Socke
#9 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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Top - Forenliebhaber/in

Stephan, alles in allem kann ich deine Polemik nur unterschreiben.
Ich habe irgenwie den Eindurck, das ich die letzte Generation BWLer bin für die Sharholdervalue das Gegenteil von guter Unternehmensführung ist.
Was ist das für eine Welt, in der Entlassungen den Firmenwert steigern? Und wo Entlassungen und die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer auch noch staatlich gefördert wird?
Die kleinen Krauter, auch Mittelständler genannt, die versuchen ihre Arbeitskräfte zu halten weil sie wissen, dass das KnowHow ihrer Mitarbeiter nicht kurzfristig zu ersetzen ist, kriegen überall Steine in den Weg gelegt.



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21.05.2005 16:54
#10 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
Die kleinen Krauter, auch Mittelständler genannt, die versuchen ihre Arbeitskräfte zu halten weil sie wissen, dass das KnowHow ihrer Mitarbeiter nicht kurzfristig zu ersetzen ist, kriegen überall Steine in den Weg gelegt.

Dahinter steckt doch System. Um so schneller kommen die Multis zu ihren globalen Zielen. Und die Bonzenclique von SPD-CDU-FDP-Grün usw. spielt dabei den Handlanger. Wer das bestreitet ist entweder ein in deren Diensten stehender Abfangjäger oder er ist einfach nur blauäugig.


____________________________________________
Buchtipp http://www.privatreisen-cuba.de/12603.html
e-l-a


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21.05.2005 23:25
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#11 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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( Gast )

@ Ich

Wir können nur hoffen, dass die Arbeitsqualität von "Ich" in Datenbankadministration und SW-Entwicklung besser ist als die seiner Ansichten zu Themen wie "Demokratie" und "Diktatur", sonst gute Nacht.

In Antwort auf:
Das Wort "Demokratie" setzt sich aus den griechischen Worten "demos" (das Volk) und "kratos" (die Herrschaft) zusammen, heißt also nichts anderes als Volksherrschaft.

Wer aus der Wortherkunft auf den Wortsinn oder -inhalt schliessen will, der hält eine Datenbank für ein Möbelstück und Software für ein Limonadengetränk.

In Antwort auf:
Das Gegenteil von Demokratie ist gemeinhin die Diktatur: http://de.wikipedia.org/wiki/Diktatur

Das Gegenteil von Pizza ist Reis mit Bohnen und das Gegenteil von BMW ist Toyota. Es gibt natürlich immer nur zwei Möglichkeiten, so wie "0" und "1" in der Informatik. (das ist die "Bitschieberlogik" )

In Antwort auf:
Abzugrenzen davon ist die Republik (aus den Worten "res", Sache, und "publica", öffentlich), als deren Gegenteil die Monarchie verstanden wird. Weiterführend hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Republik (die dortige Übersetzung für "res", Angelegenheit, ist auch in Ordnung)

Wikipedia ist die Quelle der Weisheit, so wie FC die Stimme des kubanischen Volkes.

Die Welt in digitale Kategorien einteilende und auf die etymologische Bedeutung eingrenzende Grüße



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22.05.2005 00:16 (zuletzt bearbeitet: 23.05.2005 12:56)
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#12 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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( Gast )

In Antwort auf:
Al intentar una comprensión de esa rara dialéctica entre cambio y permanencia,
nos vienen a la mente referencias como El Gatopardo del príncipe de Lampedusa
o las primeras palabras del Zapata de John Womack: "Ésta es la historia de unos
campesinos que no querían cambiar y por eso hicieron una revolución". Sin
embargo, la personalidad de Fidel Castro, como ha descrito admirablemente
Norberto Fuentes, es ajena a cualquier tradicionalismo rural, aristocrático o
campesino, a cualquier liberalismo democrático de ascendencia burguesa e,
incluso, a cualquier socialismo obrero. Fidel Castro es un caudillo que resume
todos los complejos de la clase media latinoamericana en el siglo XX:
autoritarismo, machismo, populismo, antiyanquismo.

"Beim Versuch die merkwürdige Dialektik zwischen Wandel und Stillstand zu verstehen, kommen uns die Worte des "Geparden" des Prinzen von Lampedusa oder die ersten Worte "Zapatas" von John Womack in den Sinn:

"Dies ist die Geschichte einiger Bauern, die sich nicht ändern wollten und deswegen eine Revolution machten"

Totz allem ist die Persönlichkeit FCs, wie in bewundernswerter Weise sein Chronist Norberto Fuentes geschrieben hat, jedem ländlichen Traditionalismus, sei er bäuerlich oder aristokatisch, jedem demokratischen Liberalismus bürgerlicher Provinienz und auch jedem proletaischen Sozialismus fern.

Fidel Castro ist ein Caudillo, ein Gewaltherrscher lateinamerikanischer Prägung, der alle Komplexe der lateinamerikanischen Mittelklasse des 20. Jahrhunderts einschliesst.

"Autoritatismus, Machismo, Populismus, Antiamerikanismus" "

http://www.almendron.com/politica/pdf/2005/int/int_1079.pdf


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23.05.2005 08:45
avatar  chulo
#13 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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Forums-Senator/in

Vilmaris ist wieder seiner Gruft entfleucht, haben die Zombies wieder Ausgang ?

Ach ja, das Ergebnis der Wahl in NRW hat ihm wieder Auftrieb gegeben.



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23.05.2005 12:53
avatar  eric
#14 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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sehr erfahrenes Mitglied

ich verstehe nicht wirklich, was diese systemdiskussionen sollen... ich habe schon an anderer stelle geschrieben, dass ich unser westeuropäisches demokratisch-kapitalistisches system nicht für der weisheit und der geschichte letzten schluß halte.
es geht doch z.zt. in cuba um grundsätzliches, wie meinungsfreiheit und menschenrechte. die gefahr, die sich jetzt bei dem dissidententreffen in havanna und durch castros reaktion gezeigt hat, ist doch, das kleine pflänzchen opposition den amerikanern und reaktionären exil-kubanern zu überlassen. FC selbst schlägt dann noch die tür zu europa zu und in miami freuen sich alle über seine massiven angriffe augegen europa...
es ist dies sicher immer eine gratwanderung, da bei jedem gedanken an wandel auf kuba mindestens ein reaktionär bereit steht um ins gleiche horn zu blasen. doch soll man es deshalb lassen??
das treffen von letzter woche stand klar unter dem machteinfluss der usa. aber es gibt sie ja auch, die anderen oppositionsgruppen, die diesem treffen auch fernblieben, die aber gerade aus europa unterstützung erhalten sollten: "cambio cubano", "arco progresista" oder christliche gruppierungen. es ist trotzdem gut, dass dieses treffen stattgefunden hat, und es ist gut, dass FC dies zugelassen hat. vielleicht wird er ja altersmilde (was zu hoffen wäre)


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24.05.2005 22:24
avatar  ich
#15 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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ich
Cubaliebhaber/in

In Antwort auf:
Wir können nur hoffen, dass die Arbeitsqualität von "Ich" in Datenbankadministration und SW-Entwicklung besser ist als die seiner Ansichten zu Themen wie "Demokratie" und "Diktatur", sonst gute Nacht.

Wer ist denn "wir" Pluralis majestatis (http://en.wikipedia.org/wiki/Pluralis_Majestatis) Schizophrenie (vilmaris vs. joaquim) Oder meinste den letzten Fälschungsstand in der Umfrage Da war der Comandante wohl gerade besoffen.

Übrigens: Wenn Du statt fremde Endlostexte zu kopieren und manchmal zu schreiben auch ab und an mal mitlesen würdest, dann wäre Dir sicher aufgefallen, dass ich schon mehrfach Informationen zu meinem Berufsleben habe fallen lassen. Mit Datenbankadministration und Softwareentwirklung hat das übrigens rein gar nichts zu tun. Keine Ahnung, wie Du auf diesen Unfug kommst.

In Antwort auf:
Das Gegenteil von Pizza ist Reis mit Bohnen und das Gegenteil von BMW ist Toyota. Es gibt natürlich immer nur zwei Möglichkeiten, so wie "0" und "1" in der Informatik. (das ist die "Bitschieberlogik" )

In Antwort auf:Abzugrenzen davon ist die Republik (aus den Worten "res", Sache, und "publica", öffentlich), als deren Gegenteil die Monarchie verstanden wird. Weiterführend hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Republik (die dortige Übersetzung für "res", Angelegenheit, ist auch in Ordnung)

Wikipedia ist die Quelle der Weisheit, so wie FC die Stimme des kubanischen Volkes.


Am letzten Satz ist wirklich etwas wahres dran. Insofern überhöre ich jetzt einfach mal Deinen überheblich-ironischen Unterton. Immerhin ist es nett, dass Du mich mal ausnahmsweise mit endlosem (kopiertem) akademischem Geschwätz verschont hast. Wenn ich denn nur noch darauf hinweisen dürfte, dass als weiterer Quell der Weisheit hier z.B. Maunz/Dürig/Herzog oder auch der Bonner Kommentar herangezogen werden könnten. Kann man nur schlecht verlinken. Aber das ist auch gar nicht nötig: Denn die Wikipedia tut (wie ich) nichts weiter, als die staatsrechtlichen Definitionen wiederzugeben. Diese mögen pseudoakademischem Geschwafel nicht standhalten, juristisch sind sie jedoch abschließend. Sage ich jetzt einfach mal als jemand, der sich beruflich u.a. mit Staats- und Verfassungsrecht beschäftigen muss.

Gestatte mir dazu bitte auch noch die folgende Anmerkung: Deine politischen und historischen Kenntnisse mögen mittelmäßig sein, Deine juristischen Kenntnisse tendieren jedoch gegen Null. Was auch für Deine IT-Kenntnisse gelten dürfte. Vielleicht wäre es daher besser, wenn Du Dich zumindest zu Dingen, von denen Du absolut nichts verstehst, ein wenig zurückhalten könntest.

In Antwort auf:
Die Welt in digitale Kategorien einteilende und auf die etymologische Bedeutung eingrenzende Grüße

Du verstehst weder etwas von der binären noch von der juristischen Welt. Das hatte sich aber schon vorher geklärt.

Den Schuster an seine Leisten verweisende Grüße,
Stephan


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24.05.2005 22:28 (zuletzt bearbeitet: 24.05.2005 22:29)
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#16 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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( Gast )

@ "Ich"

In Antwort auf:
Übrigens: Wenn Du statt fremde Endlostexte zu kopieren und manchmal zu schreiben auch ab und an mal mitlesen würdest, dann wäre Dir sicher aufgefallen, dass ich schon mehrfach Informationen zu meinem Berufsleben habe fallen lassen. Mit Datenbankadministration und Softwareentwirklung hat das übrigens rein gar nichts zu tun. Keine Ahnung, wie Du auf diesen Unfug kommst.

Diese interessanten Informationen muss ich wohl überlesen kann. Könntest Du bitte noch einmal eine kurze Zusammenfassung schreiben?

Vielen Dank!


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25.05.2005 12:14 (zuletzt bearbeitet: 25.05.2005 12:15)
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#17 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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( gelöscht )

In Antwort auf:
Was auch für Deine IT-Kenntnisse gelten dürfte.

das kann ich zu hundert prozent bestätigen
gruss
beule


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26.05.2005 19:47
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#18 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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ich
Cubaliebhaber/in

@joaquim, äh, vilmaris:

In Antwort auf:
Diese interessanten Informationen muss ich wohl überlesen kann. Könntest Du bitte noch einmal eine kurze Zusammenfassung schreiben?

Leider nicht. Ich gebe diese Informationen nur anlaßbezogen heraus. Und auch dann nur in einem sehr geringen Umfang. Bei einem Job mit Aufgaben, die jeweils bundesweit nur von einer Hand voll Hanseln wahrgenommen werden (und der deshalb leicht und eindeutig sehr genau zuzuordnen wäre), wirst Du mir diese Zurückhaltung sicher nachsehen.

@beule:

In Antwort auf:
das kann ich zu hundert prozent bestätigen

Kennst Du ihn persönlich? Oder habe ich mal was überlesen?

@Socke:

Wie so oft, ganz Deiner Meinung!

@eric:

Hinsichtlich Deiner grundlegenen Bewertungen gebe ich Dir recht.

In Antwort auf:
es geht doch z.zt. in cuba um grundsätzliches, wie meinungsfreiheit und menschenrechte.

Hier bin ich allerdings anderer Auffassung. Gibt es in Kuba (mehr) Meinungsfreiheit und Menschenrechte, gibt es sehr viel mehr Leute, die nichts mehr zu essen haben. Und da schlägt mein Pendel nunmal in eine ganz andere Richtung als Deins. Sorry. Aber hier wirst Du mit mir keinen Konsens erzielen können.

Zusammengefasst antwortende Grüße,
Stephan


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27.05.2005 10:01 (zuletzt bearbeitet: 27.05.2005 10:01)
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#19 RE:Realpolitik (oder: eine liebe Polemik für den Eric)
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