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Dieses Thema hat 28 Antworten
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 Einladung eines kubanischen Staatsbürgers:
Seiten 1 | 2
Elisabeth
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triste triste
03.10.2001 17:48
Gestern erhielt ich die nachfolgende, eher traurige Nachricht von einer guten Freundin. Zur Geschichte möchte ich noch anmerken, dass der cubanische Freund unserer Freundin in Cuba sozial gesehen für cubanische Verhältnisse eine sehr gute Position hat. Vielleicht versteht ihr etwas französisch, sonst übersetze ich gerne.


"A Paris, le moral est plutôt triste, très triste même.
J. est reparti à Cuba, Vendredi. Depuis la maison
est vide et sans vie.
Le séjour de J. s'est très bien passé, le départ
moins bien. Depuis Vendredi je suis encore plus
déstabilisée qu'avant...
Il a été adorable et nous nous arrangeons très bien.
Alors, pourquoi le jour du départ a-t-il changé? Ce
jour-là, je me suis rendue à mon travail
et au retour je lui ai dit que malheureusement je n'avais pas reçu mon salaire du mois. Je n'avais donc plus un kopeck, mais cela pour moi, n'avait pas d'importance car une amie nous accompagnait à l'aéroport et nous avions de quoi manger avant de partir... Il a fait la tête tout le
temps, jusqu'au décollage...Il voulait que je lui
donne de l'argent! Moi qui ait du mal depuis que j'ai
organisé sa venue à joindre les deux bouts, à payer le
téléphone etc... Il n'est écrit nulle part que l'hôte
verse de l'argent à l'invité! Il n'est ni un gigolo et
moi je ne suis pas une vieille richissime! J'ai bien
compris que cette attitude est provoquée par le
système et la situation économique mais F.
ne peut pas régler la vie de J., de toute sa famille, ni de l'île entière de Cuba! Qui va m'aider moi à régler toutes les factures?
Elisabeth, depuis je suis en état de choc. J'ai tant cru à
l'Amour avec le gd A, désintéressé, sincère et
profond... J'ai de vrais sentiments pour J. et du
coup je suis déstabilisée...et très très triste.
Cependant, je repars en décembre, mais cette fois-ci,
je penserai à moi d'abord...
Quand pensez-vous y repartir? Avant, viendrez-vous à
Paris? J'aimerais bien!
En attendant que la ligne soit rétablie, je suis
joignable sur le portable. Je
peux recevoir des appels sur ce #, mais ne peux en
passer. Quant à Internet, il ne marche pas non +, du
coup j'ai ouvert un compte ds un CyberCafé des Halles,
à l'adresse ci-dessus. J'y viens tous les jours.
Donnez moi de vos nouvelles, c'est avec joie que je vs
répondrai.
Affectueusement
"Florence"

Es ist sehr schade, dass die Geldangelegenheiten die Beziehungen zwischen CubanerIn und EuropäerIn so vergiften können.

Elisabeth

Alex
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Re: triste triste
03.10.2001 17:59
beste Elisabeth!
ik ben best wel goed in taalen, maar helaas kan ik geen woord Frans..... Dus misschien alleen voor mij een vertaling in het Nedelands b.v!? o.k., Duits mag naturlijk ook...
doei,Alex

http://1st.to/bvr
http://members.tripodnet.nl/casasantiago

el-loco-alemán
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#3 Re: triste triste
03.10.2001 18:09
@ Elisabeth

Perdone, pero no entiendo nada.

Español, quiza un poco ruso, checo, hungaro, inglés.... pero no francés. ¿Dónde esta la traducción,por favor?

e-l-a

Elisabeth
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#4 Re: triste triste
04.10.2001 17:52
Hier die Uebersetzung:

"Ich bin traurig, sehr traurig sogar. J. ist am Freitag wieder nach Cuba abgereist. Seitdem ist das Haus leer und leblos.
Die 2 Monate mit J. waren sehr gut, der Abschied weniger. Seit Freitag bin ich noch verunsicherter als vorher. Er war eigentlich sehr nett und wir haben uns gut verstanden. Also, wieso hat er sich am Tag seiner Abreise so verändert? An dem Tag bin ich ins Büro gegangen und als ich zurückkam musste ich ihn sagen, dass mein Gehalt immer noch nicht ausbezahlt wurde und es unsicher ist ob es je kommt. Ich hatte also keinen Kopeck mehr aber für mich war das unwichtig, denn eine Freundin würde uns zum Flughafen bringen und wir hatten noch etwas zum Essen bevor wir gingen. Er war aber die ganze Zeit bockig, bis zum Abflug; er wollte nämlich Geld. Und seit er kam hatte ich schon die grösste Mühe damit das Geld überhaupt reicht, das Telefon zu bezahlen usw. Es ist nirgends geschrieben, dass der Gastgeber dem Gast Geld geben sollte. Er ist kein Gigolo und ich bin keine reiche Alte. Ich habe schon begriffen, dass diese Haltung vom System und die wirtschaftliche Lage herrührt, aber F. kann weder den Lebensunterhalt von J. und seiner Familie, noch von ganz Cuba bestreiten. Und wer hilft mir, meine Rechnungen zu bezahlen?
Elisabeth, ich bin total geschockt. Ich habe so an die grosse Liebe mit dem grossen A geglaubt, uneigennützig, aufrichtig und tief. Ich habe J. wirklich sehr gern und urplötzlich bin ich total verunsichert und sehr sehr traurig.
Leider wurde die Telefonleitung gekappt, aber auf mein Handy kann ich wenigstens Gespräche empfangen, wenn ich auch nicht selber telefonieren kann. Bitte rufe mich an etc. etc."

Ich bin auch traurig, denn diese Freundin ist mir sehr sympatisch. Beide waren ein Wochenende bei uns und auch er machte eigentlich einen guten Eindruck.
Für mich persönlich wäre es sofort Schluss mit der Liebe wenn man mir so was liefern würde. Was meint ihr?

Elisabeth

Alfred
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#5 Re: triste triste
04.10.2001 22:17
Hola Elisabeth,

In Antwort auf:
Für mich persönlich wäre es sofort Schluss mit der Liebe wenn man mir so was liefern würde. Was meint ihr?



Liebe kann man nicht so schnell abschalten wie ne Lampe,
Aber es gibt kein Mitteinander ohne gegenseitige Zuneigung.
Aber die Frage sollte solauten, warum sind Cubaner so wild, gierig nach Geld? Was am Anfang wie ein Streichholz aufleuchtet bewegt sich kontinuierlich bis zum Waldbrand.
Und es wird mit allen möglichen und unmöglichen Trix gearbeitet um an Kohle zu kommen. Hier nimmt man noch, wenn man einem den kleinen Finger gibt die ganze Hand in Cuba ist es die ganze Person!

Don "G"

Olaf
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#6 Re: triste triste
04.10.2001 23:15
"Aber die Frage sollte solauten, warum sind Cubaner so wild, gierig nach Geld?"

Es sind nicht alle Kubaner, aber die, die den Tourist(en)(innen) hinterherhecheln und ihnen schon nach wenigen Tagen die ewige Liebe vorheucheln.
Bleibt nur die Frage, warum viele so leichtgläubig sind.



Viele Grüße, Olaf
--
http://come.to/schwerpunkt.kuba

el-loco-alemán
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#7 Re: triste triste
04.10.2001 23:23
In Antwort auf:
warum viele so leichtgläubig sind


Da gibts viele Möglichkeiten. Ausgelassenheit wegen Urlaub an sich, Klima, viel Rum und nicht zu vergessen: wann hat Dir denn das letzte mal eine von den "super-coolen" Einheimischen hier ein Liebesgeständnis gemacht?

e-l-a

max
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#8 Re: triste triste
05.10.2001 01:01
Meine meinung,und wie immer subjektiv!
Es ist doch nur ein spiel,und jeder spielt es gerne,steht gern mal im mittelpunkt,wird gern umworben,ist mal der reiche onkel/tante aus europa oder man läst mal die puppen tanzen.
Doch wie es im spiel so geht,muß man immer damit rechnen,zu verlieren.
Aber das positive ist,das die meisten aus niederlagen neue kraft schöpfen und gestärkt neue ziele ansteuern.
Im grunde weiß ich doch ,daß alles in irrgendeiner form seinen preis hat.
Nur bei diesem spiel legt nur eine seite etwas in den pott.
Die cubanische glocke macht nämlich nur bim.
Wenn ich nicht selber eine dieser spielernaturen währe könnte,ich ja gute tips geben wie man das spiel gewinnt.Ich weiß nur einen;spiel cubanisch!!
Kümmer dich nicht nur um den/die eine/n,an der nächsten ecke steht ein/e neue/r.gieb niemals alles was du hast,dann verlierst du nur den einsatz aber nicht das spiel.
Wir sind unser ganzes leben in einer leistungsgesellschafft aufgewachsen,in der gild - wer viel leistet,bekommt auch viel.Das ist auf cuba nun etwas anders,dort wird der preis in den aller meisten fällen willkürlich bestimmt.
Also ist es ganz egal ob und wieviel geld man gibt,es ist immer zu wehnig.Und gibst du etwas,muß es beim nächsten mal genau so viel oder mehr sein.
Ich frage mich nur,wie man(n) oder frau sich auf ein abenteuer wie cuba stürzen,wo sie doch weiß,das es für sie zu teuer wird?

mfg Max

Olaf
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#9 Re: triste triste
05.10.2001 11:22
Ich weiß nicht ob diese Pauschalierungen oder der Versuch der Erkärung duch (vermeintliche!) kubanische Wesensart irgent jemanden weiterhelfen.
Ich glaube da machen sich viele was vor, bzw. lassen sich etwas vormachen.

Kaum eine der Wesensarten, die hier mal wieder angführt werden, ob geliebt oder gehasst, treffen z.B. auf meine Frau zu.
Sie ist einfach sie selbst und so akzeptiere und liebe ich sie. Nun muß ich dazu sagen, daß mir völlig egal ist, daß meine Frau zufällig Kubanerin ist. Irgentwelche karibischen Klischees haben für mich nie eine Rolle bei der Partnerwahl gespielt.



Viele Grüße, Olaf
--
http://come.to/schwerpunkt.kuba

Elisabeth
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#10 Re: triste triste
05.10.2001 12:58
Alfred,
ich persönlich habe keine solche Erfahrung gemacht.
Mein Mann würde aber lieber vor Hunger sterben als Geld von jemand, von wem denn auch, zu verlangen. Für ihn war das Wichtigste hier in CH sofort Arbeit zu finden und selbst Geld zu verdienen. Er hat denn auch schon 2 Jobs hinter sich die beide tief unter seinem Niveau lagen. Er hat aber keine Sekunde gezögert, sie zu machen und teils auch längere Reisezeiten in Kauf genommen. Ich selbst habe überhaupt keinen Druck in diese Richtung ausgeübt. Ich hätte es an sich besser gefunden wenn er sich das erste halbe Jahr voll auf seine Deutschkurse konzentriert hätte. Abgesehen von diesen Einkünften haben wir auch noch ein kleines Geschäft gestartet was auch gut angelaufen ist, weil er sich mit seinem mickrigen Französisch durchschlägt und alle für unser Geschäft in Frage kommenden Leuten persönlich kontaktiert hat.
Alfred, ich glaube, dass auch du keine solche Erfahrungen mit deiner Freundin gemacht hast. Die ist ja der Bescheidenheit selber.

Max,
ich empfinde deinen Kommentar als völlig daneben. Wenn man spielen will soll man das gefälligst vorher als Spiel deklarieren. Wenn beide damit einverstanden sind, ok, warum nicht. Alles andere ist aber äusserst verletzend und respektlos für den Partner.
Elisabeth

berlin
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#11 Re: triste triste
08.10.2001 15:36
Mir tut diese Frau leid. Sie hatte eine gute Zeit mit dem Kubaner und kurz vor der Abreise zeigt er Seiten, die für sie ebenso neu wie abstoßend sind. Wer weiß, vielleicht hat der Mann seinen Leuten zu Hause versprochen, dass er in Europa arbeitet und Geld mitbringt ... Wie auch immer, so was ist ganz schön übel.

Elisabeth II

Tanita
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#12 Re: triste triste
11.10.2001 16:23
Sie tut mir auch sehr leid. Vielleicht ist es besser so. Wer weiss, was ihr erspart geblieben ist. Hätte bestimmt noch mehr Kummer bekommen. Aber solche Menschen gibt es in jedem Land. Man sollte eben nicht gleich alles glauben. Und wer jemanden nach ein paar Tagen schon die große Liebe heraufbeschwört, von dem sollte man sowieso gleich die Finger lassen. Wenn man nicht nur ein Abenteuer will.Wer wirklich liebt, der macht nicht nur tausend schöne Worte. Taten und Gesten zählen, um zu erkennen, was wirklich dahinter steckt.

Elisabeth
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#13 Re: triste triste
11.10.2001 18:05
Ich habe gestern lange mit dieser Freundin telefoniert.
Ihr Gehalt hat sie zum Glück bekommen, denn immerhin hat sie auch noch eine 14jährige Tochter zu versorgen. Die Telefonleitung konnte sie aber noch nicht wiederherstellen sodass sie doch recht isoliert ist.
Tanita, diese Frau ist absolut nicht naiv und hat einen guten Beruf, wenn auch in einer Branche wo man nicht so viel verdient. Mit dem Freund war während längerer Zeit nur Freundschaft. Sie haben ca. ein halbes Jahr intensiv miteinander ge-emailed (so ein schreckliches Wort!), bevor sie seinem Drängen nachgab, ihn in Cuba zu besuchen. Ist es aber nicht so, dass man oft die wahre Art des Menschen erst im Zusammenleben kennenlernt?
Sie hat die Beziehung auch nicht (noch nicht?) aufgegeben, denn wie schon Alfred meinte, bei der Liebe lässt sich nicht so einfach den Schalter umdrehen. Tja vielleicht, das ist wohl für jeden und jeder anders.
Elisabeth

Tanita
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#14 Re: triste triste
12.10.2001 08:35
Ich wollte damit nicht sagen, dass Deine Freundin naiv ist. Ich kenne sie gar nicht. Ich meinte das allgemein.
Man kennt sogar einen Menschen manchmal nach Jahren des Zusammenlebens nicht richtig. Auf einmal zeigen sie eine ganz andere Seite. Was meinst Du was ich mir schon anhören musste über meine kubanische Familie mit der ich befreundet bin. Kubaner schreiben eben viel blumiger, und das ist hier für viele Leute unverständlich.

Pablo G.
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#15 Re: triste triste
12.10.2001 10:19
Den Onkel kann hier nur sein Kopf schütteln...
Tanita du hast fast Recht..
Eine Bemerkung von mir: unter Latinos selbst reicht meistens eine Woche aus, um sich einiger masse zu kennen, unter BRD Leute und latinos reicht oft ein Leben nicht, denn es sind oft 2 nicht mal Verschiedene Welten, sondern 2 verschiedene Planeten !!
( was erzieheung, religion, Sitte & Gebräuche und denken angeht ) Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel !

Elisabeth
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#16 Re: triste triste
12.10.2001 10:23
Ja Tanita, was denn? Es würde mich interessieren, was man in deiner Umgebung so meint.
Ich werde auch mal mit meinem Mann reden was er denkt. Seine Tochter sagte mir gestern am Telefon, dass er deine Briefe und Fotos schon abgegeben hätte.
Ich muss gestehen, dass auch ich nicht vorurteilsfrei bin und zwar wegen dem Quartier wo deine Familie wohnt! Obwohl, auch wir haben einen Freund dort, allerdings wohnt er in einer der weniger kriminellen Strassen.
Elisabeth

Tanita
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#17 Re: triste triste
12.10.2001 10:47
Das ist schön, dass alles schon abgegeben worden ist. Sag bitte den besten Dank an Deinen Mann.
Ich war das erste mal in Santiago. Ich hatte diese Adresse, bin mit dem Taxi vorgefahren. Ein Taxifahrer sagte mir aber, dass es eine gefährlich Ecke ist. Deswegen hat mich Yolanda wahrscheinlich auch immer so eingehakt. Und als ich mit Yeiner abends kurz mal Zigaretten holen war und wir kamen nicht gleich wieder, stand sie schon völlig ängstlich an der Ecke und wartete. Die wohnen dort wahrscheinlich schon ewig. Aber wenn Du etwas mehr herausbekommen könntest, würdest Du mir sehr helfen.

Elisabeth 2
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#18 Re: triste triste
12.10.2001 11:28
Elisabeth,

ist bei dem gefährlichen Stadtteil die Rede von José Martí, Micro 9? Ich war noch nie dort, habe aber im Hotel eine sehr nette Frau kennengelernt, die dort wohnt. Sie arbeitet als Sängerin und tritt mit ihrer Gruppe im Hotel auf. Sie macht einen gebildeten Eindruck und hat mir einen sehr netten Brief geschrieben - wir haben uns häufig und lange unterhalten, als ich in Kuba war.

Gehe ich recht in der Annahme, dass die Leute gar keine Wahl haben, wo sie wohnen, d.h., werden die Wohnungen den Leuten nicht zugeteilt?

Elisabeth 2

Tanita
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#19 Re: triste triste
12.10.2001 11:42
Die Strasse heißt Los Maceo. Nach den Bildern zu urteilen, haben die Eltern vom Opi schon dort gewohnt und der ist über 80 Jahre. Wahrscheinlich war diese Strasse damals gar nicht so gefährlich, hat sich vielleicht erst im Laufe der Jahre hin entwickelt. Keine Ahnung. Meine Freundin ist jedenfalls Lehrerin. Sie läßt auch niemanden in das Haus. Sehr sehr ängstlich.

camajan viejo
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#20 Re: triste triste
12.10.2001 11:54
Los Maceo find ich nicht soooo schlimm.
Ich hatte mal 'ne Freundin aus Chicharrones,
da wars wirklich gruselig.

Elisabeth
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#21 Re: triste triste
12.10.2001 13:05
Na Caiman, die ganzen Hoyos von Santiago sind nicht gerade empfehlenswert. Mein Mann hat ein riesiges Theater gemacht als ich mal mit einem schmalen Goldkettchen unter dem Pullover durch Barnaba laufen wollte und das ist ganz oben am Quartier wo es noch relativ ruhig ist.

Elisabeth 2,
Micro 9 ist ein riesiges Aussenquartier. Ich war sehr oft dort weil mein Mann da seine Wohnung hatte. Das Quartier entstand in den 60iger Jahren als es ein riesiger Bedarf an Wohnungen gab (gibt es ja immer noch). Wie ich aus Erzählungen weiss ging das oft so:

Betriebe wie die Tectilera z.B. haben intern Brigaden von Freiwilligen aufgestellt die dann in ihrer Freizeit den Grossteil der Wohnungen (alle im Plattenbau nach schönster DDR-Technik) gebaut haben. Die Freiwilligen waren dann die Ersten die dafür ausgewählt wurden, auch eine der Wohnungen beziehen zu können. Aber längst nicht alle konnten dabei berücksichtigt werden. Sonstige freiwillige Arbeit (für die CDR z.B.) war dabei nützlich. Es ist immer noch so, dass viele Blocks gewissen Betrieben gehören die auch das Recht haben, diese ihren eigenen Arbeitnehmern zu übertragen. Langsam verändert sich aber was, denn z.B. die Tectilera musste gewaltig schrumpfen und hat jetzt nur noch ca. 1900 Mitarbeiter (früher mal 20'000 oder so). Klar, dass da einige Familien in Bedrängnis kamen und nicht wussten wohin als sie die Arbeitsstelle bei der Tectilera verloren hatten.

Was die Kriminalität im Quartier anbelangt: klar dass bei ca. 50'000 Bewohnern einiges geschieht. Es wird recht viel gestohlen wobei man(n?) nicht davor zurückschreckt, die Fassaden hochzuklettern um auch noch im vierten Stock die Wäsche von der Leine zu holen. Die meisten Leute haben aber Gitter installiert, sowohl vor der Terrasse als auch vor der Haustüre. Die soziale Durchmischung ist Im Quartier aber recht gross. Man kann davon ausgehen, dass die meisten Leute Arbeit haben oder Retner sind.
Elisabeth

Tanita
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#22 Re: triste triste
12.10.2001 13:40
Ich kam mir auch keineswegs irgendwie bedroht vor in der Strasse. Ich hatte mich nur gewundert, was meine Freundin hatte. Die klemmte die Tüten mit den Lebensmittel ganz fest an sich und sagte, dass sie Angst, man würde sie bestehlen. Die haben sogar das Zimmer abgeschlossen, als ich ein paar Sachen von mir dort drin hatte.
Außerdem bin ich nie schmuckbehangen, wenn ich den Urlaub fahre. Man sollte auch nichts rausprovozieren.

camajan viejo
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#23 Re: triste triste
12.10.2001 13:40
In Antwort auf:
Na Caiman, die ganzen Hoyos von Santiago sind nicht gerade empfehlenswert

Elisabeth, ich bins nur: pedrito.
Aber als solcher konnte ich nicht mehr teilnehmen,
daher hab ich mich neu als 'camajan viejo' angemeldet.
Nö, nicht: caiman

Elisabeth
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#24 Re: triste triste
12.10.2001 14:23
Das ist mir klar lieber Pedrito, du hast wirklich keine Aehnlichkeit mit einem Caiman. Nur: den anderen Namen kann ich nicht gut behalten, wusste nur noch, irgendwas ähnliches wie Caiman. Also, mit deinem Einverständnis nenne ich dich weiterhin Pedrito. I.O.?
Ist das aber merkwürdig, dass viele Leute nicht mehr mit ihrem ursprünglichen Namen in das Forum hineinkommen. Wieso wohl?
Elisabeth

Klaus
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#25 Re: triste triste
12.10.2001 14:37
Soweit ich weiss, muss man sich nur neu einloggen.
Bei mir hat es dann wieder funktioniert.
Warum, weiss ich auch nicht.

Gruss Klaus

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