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Chávez beim IGH angeklagt Kurz vor seinem Abtritt als kolumbianischer Präsident verklagt Uribe seinen venezolanischen Amtskollegen Chávez vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Er wirft ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, weil er Rebellen in seinem Land beherberge. Venezuela kommt derweil Uribes Nachfolger als Präsident entgegen. http://www.n-tv.de/politik/Ch-vez-beim-I...cle1222096.html
Zitat von dirk_71 verklagt Uribe seinen venezolanischen Amtskollegen Chávez vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Er wirft ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor
dieser Chavez ist eine bedrohung für den weltfrieden! er schmiedet allianzen mit Castro, Achmadinedschad und sonst wem noch. mit ihren riesigen erdölvorkommen könnten sie die ganze welt ins verderben stürzen. außerdem treten sie die menschenrechte mit füßen. man sollte diese länder der verwaltung verantwortungsbewußter demokraten anvertrauen!
Santos in Kolumbien mit Altlasten ins neue Amt ein Auszug aus dem Artikel: Amnesty-Appell Amnesty International hat indes die neue Regierung aufgefordert, angesichts der anhaltenden Konflikte im Land die Unabhängigkeit des Justizsystems zu gewährleisten. Nur so könnten die Verantwortlichen der Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Menschenrechtsorganisation wirft den kolumbianischen Sicherheitskräften, Paramilitärs und Guerillagruppen vor, in der Vergangenheit außergerichtliche Hinrichtungen und Entführungen von Gegnern sowie Zwangsvertreibungen begangen zu haben. siehe: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5875687,00.html
Andenkrieger rauchen die Friedenspfeife Juan Santos tritt ein schweres Erbe an. Kolumbien ist tief gespalten. Der Streit mit Venezuela und Ecuador scheint aber überwunden. Aus Bogota berichtet Tobias Käufer: http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-08/kolumbien-santos
Interessant auch ein Leser-Kommentar: Es ist einfach putzig, wie in der westlichen Presse gerne Uribe's Kriegsverbrechen (absichtliche Ermordung von Zivilisten, um den "Body Count" zu erhöhen, Verwüstung und Vernichtung von Indio-Dörfern, Pakt mit den rechtsradikalen Paramilitärs,...) in einem einzigen Satz erwähnt oder durchaus auch mal ganz ignoriert, und sich dann auf den angeblich wahnsinnigen Chávez stürzt. Zufällig habe ich mich vor einiger Zeit in Kolumbien aufgehalten, zunächst in Medellín und dann im Grenzgebiet zu Venezuela. Die etwas ärmeren Menschen dort sparen teilweise auf einen Umzug nach Venezuela, um ein wenig soziale Gerechtigkeit zu erleben und dem "Binnenkonflikt" in Kolumbien zu entgehen. Der US-Imperialismus in Südamerika - und das soll kein Kampfbegriff sein, sondern die Beschreibung einer Tatsache -, hat zu wesentlich größerem Schaden und schlimmeren Menschenrechtsverletzungen geführt, als Chávez es seinem Volk jemals zu seiner Amtszeit angetan hat. Dass Chávez im Westen als der wahnsinnige autoritäre sozialistische Despot dargestellt wird, funktioniert nur, weil Despotismus und Menschenrechtsverletzungen von US-freundlichen Regierungen in Südamerika gerne unter den Tisch gekehrt werden. PS- ein USA-freundlicher Teil der venezolanischen Armee hat, unterstützt von der CIA und venezolanischen Geschäftsleuten, einmal (zunächst erfolgreich) gegen Chávez geputscht. Dass er wieder Präsident ist, hat er der großen Unterstützung seines Volkes zu verdanken. Da gibt es nichts dran kaputtzuschreiben.
Zitat man sollte diese länder der verwaltung verantwortungsbewußter demokraten anvertrauen!
Dann aber bitte nur aus dem befreundeten Bereich. Auf die Schnelle fallen mir ein: der König von Saudi-Arabien ein, Karzei, der Präsident Pakistans, Der PM von China, usw. Also bitte nur aus dem befreundeten Ausland ........
Zitat von castro Der US-Imperialismus in Südamerika - und das soll kein Kampfbegriff sein, sondern die Beschreibung einer Tatsache -, hat zu wesentlich größerem Schaden und schlimmeren Menschenrechtsverletzungen geführt, als Chávez es seinem Volk jemals zu seiner Amtszeit angetan hat.
Genau so ist es.
Alle linken Regierungen, die es bis heute in Lateinamerika gegeben hat (einschließlich Kubas), haben nicht einen Bruchteil dessen auf dem Kerbholz, was die Amis und ihre Lakaien auf diesem Kontinent angerichtet haben.
Das Hauptübel der letzten hundert Jahre in dieser Hemisphäre hat einen Namen: Vereinigte Staaten von Amerika!
Zitat von ChavalDas Hauptübel der letzten hundert Jahre in dieser Hemisphäre hat einen Namen: Vereinigte Staaten von Amerika!
Und weil dem so ist, darf man an linken Despoten, die ihr Land in den wirtschaftlichen Ruin führen und Schritt für Schritt die vorher schon defekte Demokratie komplett abschaffen, keine Kritik üben, wenn sie gleichzeitig antiamerikanische Töne anschlagen?!
Hier mal die Meinung von jemanden, der in Venezuela lebt:
Zitat When Chavez is gone Venezuela will be in a post war situation, without the actual war, though by the current state of our infrastructure neglected for decades, it would seem that some sort of strange war went by. The fate of post Chavez Venezuela will be for the country to tie its future to foreign partners, just as Western Europe did with the Marshall Plan and the US after WW2, or Eastern Europe did with the European Union when the Berlin Wall fell. That is, we will either fall into Brazil's orbit, or go back to a US integration as in the mid XX century since we will have no capital, money or human, to rebuild on our own. Our only hope of mitigation by third parties will be a renewed friendship with a powerful Colombia or a helpful EU.
Zitat von ChavalDas Hauptübel der letzten hundert Jahre in dieser Hemisphäre hat einen Namen: Vereinigte Staaten von Amerika!
Und weil dem so ist
Schön, dass du es anerkennst!!
Zitat von ElHombreBlancodarf man an linken Despoten, die ihr Land in den wirtschaftlichen Ruin führen und Schritt für Schritt die vorher schon defekte Demokratie komplett abschaffen, keine Kritik üben, wenn sie gleichzeitig antiamerikanische Töne anschlagen?!
Hat ja niemand behauptet.
Es geht hier darum, die Relationen zu wahren.
Und da ist bei dir, EHB, vieles aus dem Lot geraten.
Kolumbianische Guerillas nutzen das Nachbarland Venezuela als Rückzugsraum. Der dortige Regierungschef Chávez leugnet das, obwohl die eigene Bevölkerung unter den Verbrechern leidet. von Thomas Wagner
Nach Regierungswechsel in Bogota Kolumbien und Venezuela beenden Konflikt
Kolumbien und Venezuela beenden ihre seit drei Wochen andauernden Spannungen. Der neue kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und Venezuelas Staatschef Hugo Chávez kündigten nach einem Gipfeltreffen an, wieder diplomatischen Beziehungen aufzunehmen. Grundlage der Beziehungen solle ein offener Dialog sein, erklärten die beiden Politiker im nordkolumbianischen Küstenort Santa Marta. siehe: http://www.tagesschau.de/ausland/kolumbien132.html
Kolumbien und Venezuela wollen Neuanfang
Die Eiszeit zwischen den lateinamerikanischen Nachbarn ist offiziell beendet. Kolumbien und Venezuela haben nach einem Versöhnungsgipfel ihrer Präsidenten angekündigt, die diplomatischen Beziehungen wieder aufzunehmen. siehe: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5889334,00.html
EHB, du kopierst "Kriegstreiberpresseartikel" der FTD ins Cubaforum, ist doch schon wieder alles Schnee von gestern!
Zitat von ElHombreBlancoSind die Guerrillas wieder aus dem venezolanischen Grenzgebiet abgezogen und erpressen keine lokalen Landwirte mehr?
Verwechselst du es nicht mit den Palmölplantagen von Kolumbien, wo die Bauern ermordet oder von ihrem Land vertrieben werden/wurden, unterstützt von der kolumbianischen Armee, die sinnlos zivile Opfer mordete, nur um an die ausgeschriebene Kopfprämie zu kommen!
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