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Dieses Thema hat 63 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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Wolfcuba
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#51 RE: Hypochondrie in Cuba
20.03.2009 16:30

Deswegen nochmals die Konsequenzen für "medizinische Mitbringsel":
a) harmlose Mittelchen (Vitamintabletten etc.) für den Normalverbraucher Kubas
b) Medikamente, technische Ausstattung etc. an Ärzte bzw. Krankenhäuser - was immer die damit anfangen, ist dann nicht mehr unsere Sache.

Übrigens gibt es höherwertige medizinische Hilfen (z.B. Gehhilfen / Protesen etwa nach Fuß-oder Schenkelamputationen) lt. Aussagen Betroffener Cubans auch nur gegen Bares. "Normale" Gehhilfen (Holz, einfache Modelle usw.) gibts dagegen kostenlos.

max
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#52 RE: Hypochondrie in Cuba
20.03.2009 16:33

Zitat von San_German
Schlaftabletten an Babies verabreichen ist nicht nur cubanisches Phänomen, auch in Columbien... meine Ex bekam den Tip von einer Columba - ich bin fast aus dem Anzug gesprungen.
Hypochondrie kann ich nur bestätigen! EXTREM!!!



meine grossmutter hat als kleinkind auch mohntee bekommen, damit sie brav schläft und das war in deutschland auf dem land normal, vor 80 jahren.

castro
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Rey/Reina del Foro


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#53 RE: Hypochondrie in Cuba
20.03.2009 16:49

Zitat von max
meine grossmutter hat als kleinkind auch mohntee bekommen, damit sie brav schläft und das war in deutschland auf dem land normal, vor 80 jahren.

Ich durfte als Kleinkind, wegen fehlendem Schnulli, auf einem Leinentuch, gefüllt mit Mohnsamen und zugebunden, herumkauen!
Heute danke ich meiner Uroma für die Tat, sonst wäre ich vermutlich nicht der glücklichste Mensch auf Erden, nach dem Dalai Lama natürlich!
Diese natürliche Art der Beruhigung ist aber mit dem chemischen Müll nicht vergleichbar!

castro
patria o muerte

cohibaboy
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#54 RE: Hypochondrie in Cuba
20.03.2009 17:42

"Mit Kanonen auf Spatzen schiessen"

Die Erfahrung hab ich auch gemacht da gibt es bei jedem kleinen Schnupfen ein Antibiotikum,
oder bei einem kleinen Hautausschlag Cortisonspritzen.

Selbst unter den Ärzten sind die "Nebenwirkungen" von Antibiotikum kein Thema.

Meine Vermutung ist ja, dass
die Kubis einfach stolz darauf sind das Sie das Antibiotikum/Cortison selbst herstellen können
und es dann so häufig wie möglich (vielleicht ja als ne Direktive vom Gesundheitsminister) einsetzen.







hombre del norte
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Rey/Reina del Foro


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#55 RE: Hypochondrie in Cuba
20.03.2009 19:29
Zitat von falko1602
das problem ist: die guten ärzte gehen auf mission
und die 4-5 "reihe betreut die eigene bevölkerung". entweder sind diese leute nicht mehr gut ausgebildet
oder noch nicht ganz fertig.


Ich weiß gar nicht, was ihr wollt: Dieser fast mit einem Messer (beim Seifeschneiden) abgeschnittene Finger wurde von einem Medizinstudenten in der Klinik doch sehr gekonnt wirklich mit Angelsehne wieder angenäht! War seine erste OP dieser Art. Für die anschließende Wundinfektion war er nicht mehr zuständig, auch nicht für die verschiedensten Antibiotika, die dann dagegen ausprobiert wurden, ohne dass sich der Zustand wesentlich besserte.

--

hdn

Angefügte Bilder:
Angelsehne.jpg  
Gast
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#56 RE: Hypochondrie in Cuba
21.03.2009 11:34

Hatte 2001 eine ziemlich laestige Entzuendung am Finger, in die Clinica Internacional und ein ""Especialista"" er selbst bezeichnete
sich als ""Chirug"" schnippelte an der Entzuendung herum. Dann Antibiotika verschrieben, der Preis fuer diese verdoppelte sich auf dem
Weg in die Apotheke

Habe die dann gar nicht gekauft, in die normale Ppoliclinica gefahren, dort hat ein Enfermero fuer 10 USD die Entzuendung
desinfiziert, verbunden, 3 Tage Kamillosan raufgeschmiert und der Fall war erledigt.

Diacepan fuer eine Baby, ich fasse es nicht Mohntee, Melisse, Fenchel evtl. Baldrian mag ja noch angehen aber Diacepan
und warscheinlich hat die Omi auch gleich 5 mg verabreicht

Habe gestern einen Freund getroffen, Kerl wie ein Baum, alter Angolakaempfer, hat einen stinknormalen Schnupfen und dieser dauert
mit Pillen eine Woche und ohne 7 tage. Mein Gott hat der eine Show abgezogen, eine Touristin aus Kanada hat ihm dann irgendwelche
Pillen gegeben und ohne zu ueberlegen gleich 3 Stueck auf einmal. Selten so einen Pendejo getroffen. Aber wenn er mal wieder mit einer
Chica die nur halb so alt ist wie er unterwegs ist, sind alle Leiden vergessen und er wirft Viagra ein

Miguel
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#57 RE: Hypochondrie in Cuba
21.03.2009 12:03

Ich hab schon Damen gesehen, die sind mit einem Pickel am Po ins Policlinico gerannt und
haben sich ne Antibiotikaspritze abgeholt.

Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann ist die Badehose dran Schuld.

suizo
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#58 RE: Hypochondrie in Cuba
21.03.2009 12:33

Wenn meine Frau Migräne hatte in Cuba, dann ging sie in die Klinik. Dort hat man ihr dann Diacepam gespritzt. Also noch ein bisschen heftiger als nur die ollen Pillen. Der Effekt war dann, dass sie 3 Tage flach gelegen hatte und nur zum Wasser trinken und auf die Toilette das Bett verlies. Die Tabletten sind nicht grad der Hammer. Habe verschiedene Male schon aus Cuba oder der Domrep ein paar Pillen mitgenommen. Hatte jedoch immer Glück am Zoll. Wenn die mich rausgenommen hätten mit 200 Diacepam 10 oder 20mg...

Wenn Cubi jedoch mal in Europa ist und sieht, dass man für einen Arztbesuch zahlen muss, dann ist man plötzlich nicht mehr so viel krank oder "stirbt" fast bei einem Schnupfen. Man geht in die Apotheke, kauft sich ein Mittelchen und geht ins Bett. Also nix mit in eine Klinik gehen und sich behandeln lassen. Jedoch sollte man bei einem "carne fresca/o" in Europa im ersten Jahr mit höheren Arztkosten rechnen. Bei uns gibt es ja soviele Viren, welche in Cuba noch gar nicht bekannt sind.

max
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#59 RE: Hypochondrie in Cuba
21.03.2009 13:11

Zitat von suizo
Bei uns gibt es ja soviele Viren, welche in Cuba noch gar nicht bekannt sind.



HIV zum Beispiel haben die gar nicht, bei VIH siehts ein bisschen anders aus.

El Mirasol
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#60 RE: Hypochondrie in Cuba
21.03.2009 13:19
Zitat von max
Zitat von suizo
Bei uns gibt es ja soviele Viren, welche in Cuba noch gar nicht bekannt sind.



HIV zum Beispiel haben die gar nicht, bei VIH siehts ein bisschen anders aus.


Wie sieht es denn eigentlich mit der HIV-Durchseuchung in Kuba aus? Ich habe mal gelesen, dass HIV dort noch nicht so verbreitet sein soll. Es gibt aber doch sicherlich eine ordentliche Dunkelziffer. Denn wenn es so ist wie ich in Euren unzähligen Beiträgen gelesen habe bezüglich freizügigem Sex, dann kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass HIV auf Kuba nicht weiter verbreitet sein soll...

El Mirasol

max
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#61 RE: Hypochondrie in Cuba
21.03.2009 13:52
scheinbar 0.06% bis 0.1%, die Frage ist wie es bei Partnern aussieht, die zu einem one-night-stand bereit sind. Scheinbar ist das risiko dann in deutschland über dem prozentbereich, denn schliesslich geht keiner mit einer 70-jährigen jungfer/jungmann ins bett, soferns das auf kuba überhaupt gibt. wer risiko liebt sollte lieber lotto spielen und im echten leben nen gummi drüber. und ja nicht rechnen anfangen: einmal mit einer dominikanerin ist so gefährlich wie 17 mal mit einer kubanerin...die andere frage ist natürlich, ob die kubanischen zahlen stimmen...


http://www.indexmundi.com/map/?t=0&v=32&r=ca&l=de (Kuba anklicken)

oder:

1: Invest Clin. 2008 Sep;49(3):309-20
Reyes-Corcho A, Capo de Paz V, Díaz-Jidy M, Pérez-Avila J, Bouza-Jiménez Y.
Servicio de Infectología, Hospital General Universitario Dr. Gustavo Aldereguía Lima, Cienfuegos, Cuba. anitasrb2000@yahoo.es
HIV infection affected 0.06% of the Cuban population and AIDS associated tuberculosis (TB) represented 4.4% of cases in 2004. The objective of this study was to determine the survival of AIDS patients with TB. 167 individuals of both sexes and ages between 15 and 60 years old were studied; all of them were diagnosed in the Havana's Tropical Medicine Institute "Pedro Kourí", Cuba, between January 1st 1997 and May 31st 2005. The Kaplan-Meier's method and the Long-rank test were used for the survival, and the Cox's multivariate method to identify the variables associated with mortality by means of SPSS 9.0. 78 individuals of the total died at the end of study, 71.8% belonged to the pre highly active antiretroviral therapy (HAART) era and 28.2% to the later period. From all deceased cases due to TB, 82.1% were diagnosed in the pre HAART era. The median survival was 41 months (CI=20-62). TB diagnosis in the pre HAART period, TB not being the first disease indicator of AIDS, suffering from candidiasis of esophagus before TB and a LTCD4+ count < 200 at the diagnosis of TB, were all independently associated with mortality. This study demonstrated the positive impact of HAART in the survival of Cuban AIDS patients with TB and also identified advanced immunodepression and opportunistic infections as predictors of mortality.
PMID: 18846772 [PubMed - indexed for MEDLINE]
El Mirasol
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#62 RE: Hypochondrie in Cuba
24.03.2009 23:06

Mhhh, kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass in diesem Thread eine komische Ruhe herrscht, seit ich den Begriff HIV erwähnt hatte. Ich hoffe nicht, dass das einen besonderen Grund hat.

El Mirasol

max
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#63 RE: Hypochondrie in Cuba
24.03.2009 23:15
du bist nicht schuld. ich habe mit dem hiv/vih angefangen.

wahrscheinlich sind wir eben alle aids-hypochonder.

und das sind die kubaner eindeutig nicht.

wir können das thema gerne ausweiten auf sexuell übertragbare krankheiten im allgemeinen oder umsteigen auf: sex ist gesund...oder "willst du wirkungsvoll verhüten, nimm melitta filtertüten"


alla gut, trinka ma oina
El Mirasol
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#64 RE: Hypochondrie in Cuba
24.03.2009 23:23

Zitat von max
du bist nicht schuld. ich habe mit dem hiv/vih angefangen.

wahrscheinlich sind wir eben alle aids-hypochonder.

und das sind die kubaner eindeutig nicht.

wir können das thema gerne ausweiten auf sexuell übertragbare krankheiten im allgemeinen oder umsteigen auf: sex ist gesund...oder "willst du wirkungsvoll verhüten, nimm melitta filtertüten"


alla gut, trinka ma oina


Das waren noch Zeiten mit den Lallers....da war SWR3 wirklich noch witzig

El Mirasol

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