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Viele sind dort, viele spielen mit, aber wer es nicht zur Schacholympiade geschafft hat, kann auch im Internet dabei sein. Die Organisatoren der Schacholympiade Dresden wollen alle Partien (über 500) live im Internet übertragen und bieten außerdem noch einen eigene Internet-TV-Kanal an. ChessBase wird als Medienpartner der Schacholympiade auf dem Fritzserver die Spitzenkämpfe und die Wettkämpfe der deutschen Mannschaften live übertragen. Begleitend wird TV ChessBase mit seinem "Studio Dresden" am Stand des Deutschen Schachbundes über die Schacholympiade berichten und dort mit Gästen über das Geschehen sprechen. Eine Reihe von Neuerungen wird bei dieser Schacholympiade realisiert. So spielen erstmals auch die Frauen an vier Brettern. Alle Spieler müssen zum Rundenbeginn (15 Uhr) am Brett sein, andernfalls werden sie genullt. Über die Regeländerungen und das Olympiade-TV informiert die offizielle Seite der Schacholympiade.
Gibts Forumfans, die den Weg nach Dresden finden? Und für die Fußballfraktion: Magath (eben der Trainer) ist Schachspieler und Botschafter der Schacholympiade ...
Zitat von kubanonIch kann nicht verstehen, warum die Deutschen in Schach nicht gut sind..
Oh, da muss ich dir aber widersprechen, Deutschland hat zwar keinen SGM (SuperGroßmeister, ELO-Zahl oberhalb 2700), aber GMs gibt's genug - einige Aktive sind: Jan Gustafsson (2620, im Juli erst Kramnik geschlagen), Arkadi Naiditsch (2665, seit 96 für Deutschland), Thomas Luther (2570, aus ERFURT), Christopher Lutz (2574), Robert Rabiega (2552) und Peter Enders (2441). Die Frage könnte höchstens lauten, warum es nicht mehr gibt - obwohl die auch einfach zu beantworten ist: - Förderung mehr als begrenzt im internationalen Vergleich - keine Stipendien für Schach (Hochbegabtenförderung wie zum Beispiel bei Schwimmern, Biathleten usw.) - Schachspieler quasi als "Beruf" (wie in den ehemaligen Ländern des Ostblocks und auch in Cuba) gibt es nicht - zu wenig finanzielle Anreize (da müsste man schon sicher über die 2700 Marke kommen) - berufliche Zukunftsaussichten (Absicherung?)
Und Alles das gibt es (noch) in den Nachfolgestaaten der ehemaligen SU (deshalb kommen daher auch die meisten Internat. Meister und die meisten Großmeister) und in Cuba...
Das Haupt dürfte aber die Kohle sein - die besten deutschen Schachspieler verdienen ihr Geld jetzt mit Poker
Zitat von kubanonAber trotzdem. Ich folge Schach seit mehr als 40 Jahren. Als zufall habt ihr einen Weltmeister gehabt, glaube ich.
Oye, kubanon: Der kubanische WM Capablanca hat 1921 den Titel (bis 1927, Aljechin) geholt gegen den deutschen Weltmeister Emanuel Lasker - der war allerdings nicht zufällig davor 27 Jahre Weltmeister, sondern schon einer der bedeutendsten WM. Und noch bis mitte der dreißiger Jahre in Turnieren ein sehr starker Großmeister. Wie überhaupt Deutschland von ca. 1860 bis zum 1.Weltkrieg das führende Schachland (Turniere, Meister) war. Aber das ist nun mal vorbei.
In der Vorab-Nationenwertung (Auslosung)für Dd liegt Deutschland auf Platz 10. Die Gründe, warum nicht besser, sind hier alle schon sehr gut genannt worden.
In Antwort auf: Emanuel Lasker - der war allerdings nicht zufällig davor 27 Jahre Weltmeister,
Nicht sehr bedeutender.. es tut mir leid. Es wird nur über 3 oder vier Schachspieler gesprochen.....Capablanca, Fischer(mein liebling) Karpov und kasparav
In Antwort auf: Emanuel Lasker - der war allerdings nicht zufällig davor 27 Jahre Weltmeister,
Nicht sehr bedeutender.. es tut mir leid. Es wird nur über 3 oder vier Schachspieler gesprochen.....Capablanca, Fischer(mein liebling) Karpov und kasparav
Naja, vielleicht wird in der Ostblock-Welt nur über diese gesprochen Und nur so nebenbei - schau' dir mal die Liste der GMs an: von rund 800 kommen 147 aus Russland und aus Deutschland immerhin 59...bei den IM's gibt's mehrere Tausend, "vorne" ist auch hier Russland mit 264, Deutschland auf Rang 2 mit 150 Und bevor du wieder mit dem Blödsinn kommst, dass das Alles nicht viel wert ist, dann zähle mir mal die weltbewegenden cubanischen Schachspieler neben Capablanca auf - für ihre allumfassende Förderung sind sie soooo weit vorne ja wohl auch nicht
Liste bekannter GM des 18., 19. und 20. JH: Hier Ausser Capablanca sehe ich da keinen, die deutsche Flagge weht hingegen ziemlich häufig Und sieh dir die Liste auch wirklich an, bevor du antwortest
Es tut mir leid. Von einem guten dutschen Schachpieler habe ich nir gehört. Lasker war behrümt, nicht weil er 27 Jahren Weltmeister war, sondern weil er gegen Capablanca verloren hat. Neuekeiten , Kubaner wurde vor kurze zeit Weltmeister....
Zitat von kubanonNeuekeiten , Kubaner wurde vor kurze zeit Weltmeister....
Da kann ich auch nur - im Blitzschach Definition: Blitzschach ... ist auch bei den meisten Großmeistern (GM) eher als unterhaltsamer Zeitvertreib beliebt, den man sich in Turnierpausen gönnt. Blitzstärke gilt allgemein nicht als Maßstab für Spielstärke im Turnierschach; einige Großmeister (zum Beispiel Exweltmeister Anatoli Karpow) gehen sogar so weit, Blitzschach als schädlich für die eigene Spielstärke einzustufen. Beliebt ist Blitzschach als unterhaltsame und kurzweilige Form des Schachs, die überwiegend an Spielabenden in Schachklubs oder in Schachkneipen (häufig auch um Geld) gespielt wird. Soviel zur Bedeutung dieses Titels
[quote="kubanon"]Es tut mir leid. Von einem guten dutschen Schachpieler habe ich nir gehört. Lasker war behrümt, nicht weil er 27 Jahren Weltmeister war, sondern weil er gegen Capablanca verloren hat.
Tja, das ist kubanische Sichtweise ... In Auswertung aller Turnier-Partien Lasker-Capablanca steht es unentschieden - nicht mehr. Und 1920 wollte Lasker den Titel wohl sowieso abgeben (an Capablanca)und hat dann des lieben Geldes wegen in Havanna gespielt und nach 10 Partien (O:4 zurückliegend) den Wettkampf aufgegeben. Angeblich wegen des Klimas.
Wer wo im Schach über wen spricht - das ist eine endlose Geschichte. Aber sieh in die letzten Jahrzehnte:
Nur drei deutsche Namen aus der Gegenwart: Wolfgang Unzicker (München) war in den 50ern und 60ern sehr gut; Wolfgang Uhlmann (Dresden) entsprechend in den 70ern (u.a. mehrfacher WM-Kandidat und fast hätte er einmal das damals sehr starke Capablanca-Memorial in Kuba gewonnen) Robert Hübner (Köln) zwanzig Jahre WM-Kandidat in den letzten Jahrzehnten, einmal Weltranglisten-Dritter.
Dorthin hat es seit Capablanca kein Kubaner mehr geschafft; der einzige Teilnehmer an WM-Kandidatenturnier aus Kuba war einmal Nogueiras (70er, falls ich mich recht erinnere.
Aktuell gibts zwei gute Kuba-GM (beide Spitzenbretter in Dd), aber in der Vorabrangliste liegt die kubanische Männermannschaft auf Platz 16, die deutsche auf Platz 10. Vielleicht treffen sie ja aufeinander, vielleicht gibt es ein spannendes Turnier in Dd ... Mal abwarten, wer dort wo landet.
1. Runde am 13.11.2008 um 15:00 Br. 51 EST Estonia (EST) Elo - 16 CUB Cuba (CUB) Elo 1 : 3 16.1 GM Kulaots Kaido 2556 - GM Dominguez Perez Leinier 2719 ½ - ½ 16.2 GM Kanep Meelis 2524 - GM Bruzon Batista Lazaro 2623 0 - 1 16.3 IM Liiva Riho 2460 - GM Quezada Perez Yuniesky 2580 ½ - ½ 16.4 IM Sepp Olav 2440 - GM Hernandez Carmenates Holden 2580 0 - 1
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