"Sozialdemokratie mit Maya-Antlitz"

16.01.2008 18:31
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"Sozialdemokratie mit Maya-Antlitz"

In Guatemala kündigt sich mit der Amtsübernahme des Mitte-links-Politikers Alvaro Colom als Staatspräsident eine Kehrtwende nach jahrzehntelanger Herrschaft der autoritären Rechten an.

Der neue Präsident Guatemalas, Alvaro Colom, will in dem mittelamerikanischen Land eine "Sozialdemokratie mit Maya-Antlitz" schaffen. In der Ansprache zu seiner Amtseinführung sagte der 57-jährige Politiker am Montag (Ortszeit), er wolle einen Wechsel herbeiführen und die Indio-Mehrheit stärker an den Entscheidungen des Landes beteiligen.

Wenige Stunden zuvor hatte sich auch das Parlament konstituiert, das ebenso wie der Präsident Ende des vergangenen Jahres gewählt worden war.

Zur Vereidigung Coloms waren zahlreiche Staatsführer aus Lateinamerika angereist, darunter die Präsidenten Brasiliens, Mexikos und Venezuelas, Inácio Lula da Silva, Felipe Calderón und Hugo Chávez. Auch der spanische Kronprinz Felipe war anwesend.
Colom, von Beruf Wirtschaftsingenieur, ist der erste linke Staatschef in Guatemala seit gut einem halben Jahrhundert. Bei vorherigen Wahlen war er zweimal unterlegen.
Mit den Worten: „Heute beginnt das Vorrecht der Armen und derer, die bisher keine Möglichkeiten hatten“, unterstrich Colom, dass er vor allem auch die ungerechte Verteilung des Wohlstandes bekämpfen werde...........


http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/986/152599/


Don Olafio


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