„Wir sind nicht Radsport“Der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Eike Emrich, über Doping bei der WM

27.08.2007 13:38 (zuletzt bearbeitet: 27.08.2007 13:39)
#1 „Wir sind nicht Radsport“Der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Eike Emrich, über Doping bei der WM.
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...gibts jetzt schon KLASSENUNTERSCHIEDE???

! ! ! p e i n l i c h ! ! !

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Erst Tour de France, dann Leichtathletik-WM. Löst eine Dopingveranstaltung die nächste ab?

Den Eindruck habe ich nicht, zumal es Unterschiede zum Radsport gibt. Aus allen sozialwissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema wissen wir, dass die Leichtathletik eher das Betätigungsfeld der mittleren und höheren Schichten ist, der Radsport ist dagegen ursprünglich ein Arbeitersport. Es gibt also unterschiedliche Mentalitäten. Der Radprofi ist per Vertrag Berufsathlet, er bekommt ein definiertes Gehalt. In der Leichtathletik haben wir dagegen viele Athleten, die eine Ausbildung machen oder studieren. Das ist genau das, was wir wollen, denn es macht weniger anfällig für die Versuchungen des Dopings.

Das Gespräch führte Friedhard Teuffel.

http://www.tagesspiegel.de/sport/Doping-...art2650,2365139

ABWARTEN!
saludos
hermanolito


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27.08.2007 18:02
#2 RE: „Wir sind nicht Radsport“Der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Eike Emrich, über Doping bei der WM.
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Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat eingeräumt, dass negative Dopingproben bei der WM im japanischen Osaka nicht bedeuten würden, dass alle Sportler sauber seien. "Wir sind nicht naiv. Wenn es keine positiven Tests gibt, heißt das nicht, dass keine Doper unterwegs sind" , sagte IAAF-Anti-Doping-Direktor Gabriel Dolle. Insgesamt habe man vor und an den ersten beiden Tagen der Titelkämpfe an 500 Athleten schon 558 Dopingtests vorgenommen. Alle ausgewerteten Kontrollen seien negativ.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,502265,00.htm

...ja wat denn nun???...

saludos
hermanolito


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30.08.2007 01:24
#3 RE: „Wir sind nicht Radsport“Der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Eike Emrich, über Doping bei der WM.
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"Dem Rekordstreben im Sport Einhalt gebieten"
Autorin/Autor: Andreas Schlebach, NDR Online

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Frage: Der Deutsche Leichtathletik-Verband gibt sich gern als Vorreiter in der Dopingbekämpfung. Aber auch der DLV hatte - wie Sie selbst recherchiert haben - einige sogenannte "missed tests" zu verzeichnen: also vergebliche Kontrollversuche bei Kaderathleten, die zu unangemeldeten Kontrollen nicht anwesend waren. Also: alles nur Augenwischerei?

Seppelt: Würde ich so pauschal nicht sagen. Der Deutsche Leichtathletik-Verband ist, nach meiner Beobachtung zumindest, einer von den Verbänden in Deutschland, die - jedenfalls stärker als andere - sich dem Anti-Dopingkampf verschrieben haben. Das fällt schon auf. Allein die Tatsache, dass zum Beispiel der Vizepräsident Eike Emrich dort jetzt auch stärkeres Gehör bekommt - und durchaus mit sportkritischen Thesen -, zeigt: Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich fand allerdings, dass man der Frage der Löschung von belasteten Uralt-Rekorden zu lange aus dem Weg gegangen war und das Ergebnis jetzt auch nicht unbedingt befriedigen kann.

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Frage: Zuletzt gab es Diskussionen um die Kandidatur von Heike Drechsler für das IAAF-Frauenkomitee. DLV-Vize Emrich hätte nach eigenen Worten diese Entscheidung "so nicht getroffen". Nun weiß man seit den Enthüllungen von Brigitte Berendonk zum DDR-Staatsdoping, dass auch Heike Drechsler Bestandteil dieses Systems gewesen ist. Drechsler selbst räumt inzwischen ein, nicht mehr ausschließen zu können, unwissentlich gedopt worden zu sein. Ist ihre Kandidatur also das richtige Signal?

Seppelt: Diese Äußerung von Frau Drechsler klingt so, als hätte sie original bei Kristin Otto abgeschrieben. Ich finde, es ist ein ganz schlechtes Signal für den deutschen Sport und ich halte Heike Drechsler für komplett unglaubwürdig, wenn sie behauptet - und sie war damals zu Zeiten ihrer großen Erfolge schon um die 20 Jahre alt -, in einem flächendeckenden Doping-System auch und gerade in der Leichtathletik nichts mitbekommen haben zu wollen, auch was Injektionen und Pillen-Verabreichungen bei ihr selbst angeht. Diese sind ja hinreichend belegt in Dokumenten, die nach der Wende entdeckt wurden. Diese sind ja hinreichend belegt in Dokumenten, die nach der Wende entdeckt wurden. Wenn sie behauptet, dass sie davon wissentlich nichts mitbekommen haben will, dann halte ich das angesichts des Ausmaßes des Dopings in der DDR-Leichtathletik für eine Lachnummer.*


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http://www.ard.ndr.de/osaka2007/doping/seppelt4.html


*Da hat der Hajo ausnahmsweise mal Recht. Nicht verstehen kann ich allerdings das eine ZDF-SPORTMODERATORIN nichts mitbekommen zu haben schien, auch was Injektionen und Pillen-Verabreichungen bei ihr selbst angeht. Was kriegt man den in dieser Position überhaupt noch mit? GLATTE FEHLBESETZUNG!!!

Die Kandidatur von Heike Drechsler für das IAAF-Frauenkomitee ist dann wohl auch für saubere () Athleten die VERARSCHUNG HOCH 2!!!

Beim besten Willen: den Vorderungen der Autoren "Dem Rekordstreben im Sport Einhalt gebieten", ist doch nach deren Vorstellungen vom sauberen Sport hiermit erfüllt!!!





saludos
hermanolito


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30.08.2007 08:00
avatar  derhelm
#4 RE: „Wir sind nicht Radsport“Der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Eike Emrich, über Doping bei der WM.
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Es wurden schon Starter in Osaka ermittelt, die laut Dr. Juan Manuel Alonso Hämatokritwerte im Blut von über 57 hatten. Im Radsport wird man über 50 mit einer Schutzsperre belegt. Es gibt also dringende Hinweise auf EPO-Doping bei der WM.
Doping-Fahnder Prof. Werner Franke hatte schon vor den Titelkämpfen prophezeit: "Ich erwarte die schmutzigste WM seit Beginn der 90er-Jahre."


SPORT1

In der Leichtathletik wird man auch mit einem Wert von 70 nicht gesperrt. Das ist eine totale Freakshow.


"In the poker game of life, women are the rake."

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30.08.2007 08:27 (zuletzt bearbeitet: 30.08.2007 08:40)
#5 RE: „Wir sind nicht Radsport“Der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Eike Emrich, über Doping bei der WM.
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In Antwort auf:
Das ist eine totale Freakshow.

...eben. Wenn ich mir so die muskolösen KÖPERFORMEN (ALLER) UND GESICHTER einiger Diskus-, Speerwerferinnen und Kugelstoßerinnen ansehe, dann frage ich mich doch schon manchal, ob-wenn die an ihrem Körper heruntersehen, da nicht ein normalerweise für Frauen ungewöhnliches, außenanhängendes Körperteil entdeckt wird ().

Nix für Ungut Franka. War ja für Deutschland!!!
Wir jubeln Dir zu, nehme an sogar unsere Bundesmutti in CHINA und Japan.


E D I T :



http://www.ard.ndr.de/osaka2007/nachrich...rien2_p-15.html
http://www.ard.ndr.de/osaka2007/nachrich...erien2_p-3.html
saludos
hermanolito


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30.08.2007 10:48
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#6 RE: „Wir sind nicht Radsport“Der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Eike Emrich, über Doping bei der WM.
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( gelöscht )

Zitat von derhelm
Das ist eine totale Freakshow.

Naja, ist ja bald Schluss mit all dem Chemiezeugs und dem Blutdoping und so. Dann wird die Aufzucht von sportlichen Leistungsträgern ohne all die unsauberen Mittelchen vorangebracht werden können. Erste Erfolge sind bereits zu vermelden:

Muskel-Mäuse jetzt noch stärker

Ein US-Genforscher lässt seinen Labormäusen immer größere Muskeln wachsen. Inzwischen haben die Nager die vierfache Muskelmasse ihrer normalen Artgenossen. Bei Menschen funktioniert der Trick wahrscheinlich auch.

Was der Oma ihr Schoßhund, ist dem Forscher seine Maus. Während aber Großmuttern ihren Pudel nur mit hübschen Frisuren malträtiert, muss die Labormaus Härteres erdulden. Der Molekularbiologe Se-Jin Lee von der Johns Hopkins University in Baltimore erforscht schon seit geraumer Zeit Muskelmäuse. So fand er kürzlich heraus, dass die Nager, denen das Eiweiß Myostatin fehlt, überdimensionale Muskeln bekommen. Aus kleinen Labormäusen machte er so wahre Ausdauerkünstler...............


http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...,502754,00.html


Don Olafio


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02.09.2007 12:41 (zuletzt bearbeitet: 02.09.2007 12:42)
#7 RE: „Wir sind nicht Radsport“Der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Eike Emrich, über Doping bei der WM.
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Top - Forenliebhaber/in
Erste (!!) positive A-Probe bei der WM in Osaka

Vor dem Schlusstag der Leichtathletik-WM im japanischen Osaka wurde eine Urinkontrolle in der A-Probe positiv getestet. Das gab der Weltverband IAAF am Sonntag bekannt, ohne dabei Namen, Herkunft oder Disziplin des betroffenen Athleten zu nennen. Insgesamt seien bis einschließlich Samstag 1060 Proben genommen worden, wobei die Ergebnisse erst von rund einem Drittel vorlägen.

Die IAAF testete bis dahin 926 Teilnehmer und nahm bei ihnen 442 Urinkontrollen im Vorfeld der Wettkämpfe, 442 nach den Konkurrenzen und 510 Blutkontrollen vor. Der Verband hatte für die WM das größte Kontrollprogramm seiner Geschichte angekündigt, nachdem 2005 in Helsinki insgesamt 885 Kontrollen gemacht worden waren.

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http://ard.ndr.de/osaka2007/nachrichten/...tosaka1002.html


saludos
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