Brasilien will "Bank des Südens" beitreten

15.04.2007 07:36
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#1 Brasilien will "Bank des Südens" beitreten
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IWF/Brasilien will "Bank des Südens" beitreten

WASHINGTON (Dow Jones)--Brasilien wird nach Angaben von Finanzminister Guido Mantega der "Bank des Südens" beitreten. Die Entscheidung müsse "nur noch öffentlich bekanntgemacht werden", sagte Mantega zu Journalisten am Rande von Beratungen zur Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. Mantega wollte am Samstag (Ortszeit) in Washington aber keine Angaben dazu machen, welche Summe Brasilien zur Gründung der Bank bereitstellen will.
Brasilien habe seine Entscheidung bei einem Treffen am Freitag mit Vertretern von Venezuela, Argentinien, Ecuador und Bolivien getroffen, sagte eine eng mit der Situation vertraute Person. Zusätzlich zu diesen Ländern wird Paraguay als Gründungsmitglied der Bank erwartet. Mantega sagte, die Bank könne "unter günstigen Bedingungen in zwölf Monaten" funktionsfähig sein. Venezuela, auf dessen Idee die Gründung zurückgeht, strebt dies hingegen noch bis zum Jahresende an..........


http://www.finanztreff.de/ftreff/news--a...qG3AoNPZeA.html


Don Olafio


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23.05.2007 02:01
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#2 RE: Brasilien will "Bank des Südens" beitreten
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"Bank des Südens"
Südamerika will Alternative zur Weltbank

zuletzt aktualisiert: 22.05.2007 - 22:00
Asunción (RPO). Mehrere südamerikanische Staaten haben sich auf die Schaffung einer "Bank des Südens" als Gegengewicht zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds (IWF) verständigt.

Die neue Finanzinstitution sei nun eine Realität, sagte am Dienstag Paraguays Staatschef Nicanor Duarte als derzeitiger Vorsitzender der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur nach einem Mini-Gipfel in Asunción.

Nun müssten Führung und Verfahrensweisen noch abgestimmt werden. Ein entscheidener Beschluss zur Schaffung der Bank des Südens soll beim Gipfel der Mercosur-Staatschefs getroffen werden, der Ende Juni ebenfalls in der paraguayischen Hauptstadt stattfindet.

Der venezolanische Außenminister Nicolas Maduro bezeichnete die Bank des Südens als "starke Alternative", die auch den Staaten Asiens und Afrikas offen stehe. An dem Treffen in Asunción hatten die Außenminister der Mercosur-Staaten Paraguay, Uruguay, Venezuela, Argentinien und Brasilien sowie von Ecuador teilgenommen.

Die Bank des Südens geht auf eine Initiative des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zurück, der in IWF und Weltbank "Mechanismen des Imperialismus" sieht und Anfang Mai den Rückzug seines Landes aus den beiden Institutionen ankündigte. Ecuadors sozialistischer Staatschef Rafael Correa wies einen Weltbank-Vertreter aus seinem Land aus. Argentinien, Uruguay und Brasilien entzogen sich dem Einfluss des IWF durch die Begleichung ihrer Schulden.


http://www.rp-online.de/public/article/a...aft/news/441351


Don Olafio


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