Morales will Castro einen Koka-Kuchen zum Geburtstag backen

19.06.2006 07:04 (zuletzt bearbeitet: 19.06.2006 07:04)
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#1 Morales will Castro einen Koka-Kuchen zum Geburtstag backen
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http://de.news.yahoo.com/15062006/12/mor...tag-backen.html

La Paz (AP) Erstmals hat ein bolivianischer Präsident am Mittwoch dem kubanischen Revolutionär Ernesto «Che» Guevara offiziell geehrt, der vor 39 Jahren in Bolivien gefangen und hingerichtet wurde. Zugleich lobte Evo Morales in dem Ort La Higuera seine engsten Verbündeten in Südamerika: Kuba und Venezuela. Morales dankte dem kubanischen Präsidenten Fidel Castro und dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez für humanitäre und wirtschaftliche Hilfe für sein verarmtes Land. Als Dorfkinder 78 Kerzen auf einer Geburtstagstorte zu Ehren Guevaras ausbliesen, sagte Morales, er werde Castro zu seinem 80. Geburtstag am 13. August einen Koka-Kuchen backen. Aus den Blättern der Koka-Pflanze wird auch Kokain gewonnen, weswegen die USA den Koka-Anbau in Bolivien ausrotten wollten.

Braucht er das schon, da er amtsmüde ist?
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Die Gerechtigkeit bricht, wenn man sie biegt.
Der, der zum ersten Mal anstelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation. (Sigmund Freud)


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28.06.2006 16:35
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#2 RE: Morales will Castro einen Koka-Kuchen zum Geburtstag backen
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Venezuela hilft Bolivien bei industrieller Nutzung der Koka-Pflanze

Chavez als Financier des Morales-Projekts - Anlage eröffnet - Koka-Torte für Fidel Castro zum 80er?

La Paz/Wien - Boliviens Präsident Evo Morales geht mit Hilfe des venezolanischen Staatschefs Hugo Chavez daran, die Kokapflanze industriell zu nutzen. Dies berichten lateinamerikanische Medien. Zu diesem Zweck eröffnete der ehemalige Koka-Bauer dieser Tage in der Ortschaft Chulumani die erste Koka-Weiterverarbeitungsanlage. Dort soll unter anderem Koka-Tee hergestellt werden. Chávez steuert im Rahmen des am 29. April dieses Jahres zwischen Bolivien, Kuba und Venezuela abgeschlossenen Handelsabkommens der Bolivarianischen Alternative für Amerika (ALBA) 125.000 US-Dollar für das Projekt bei.

Nicht zuletzt wolle man der Welt durch das Projekt zeigen, dass Koka nicht gleich Kokain sei und die Pflanze viele sinnvolle medizinische wie ernährungsspezifische Vorzüge biete, heißt es. Davon soll sich auch Kubas Staatschef Fidel Castro persönlich überzeugen können, dem Morales zum 80. Geburtstag eine Koka-Torte schenken will.

In seiner Ansprache hob der erste Indio-Präsident Boliviens die traditionelle Bedeutung von Koka in der Kultur des Anden-Staates hervor und bekräftigte dabei sein Vorhaben, weiter für die Streichung der Kokapflanze von der UN-Liste der illegalen Drogen zu kämpfen. Bisher war diesen Bemühungen auf internationaler Ebene allerdings wenig Aussicht auf Erfolg beschieden.

Mit Argentiniens Präsident Nestor Kirchner wolle er demnächst ebenfalls über die Zulassung der Pflanze sprechen, die bereits in einigen nördlichen Provinzen (etwa in Salta) legal konsumiert werden kann, erklärte Morales. Für seine Partei MAS ist das Koka-Thema seit jeher von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig mahnte der Präsident vor einer Überproduktion der Pflanze. So solle verhindert werden, dass Koka für die verbotene Kokainproduktion abgezweigt werde. (APA)

http://derstandard.at/?url=/?id=2496422
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