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 Literatur aus/über Kuba
Chris
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Rey/Reina del Foro

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Die Karibik - Geschichte und Gesellschaft 1492-2000
25.06.2005 13:57

Die Karibik
Hahnenkämpfe, Pilze und Sextousrismus

1492 betrat Christoph Kolumbus zum ersten Mal die tropische Inselwelt im Atlantik, und bis heute, mehr als 500 Jahre später, wirkt das Erbe der Eroberungen und der darauf folgenden kolonialen Machtstrukturen nach. "Sun, sand, surf & sex": Mit diesen vier "großen S" wird heute die Karibikregion assoziiert, und nur den wenigsten Touristen ist die blutgetränkte Geschichte der Inseln bewusst.

Hell und dunkel zugleich
Die Karibik ist Synonym für ein tropisches Inselparadies, eine Welt aus weißen Stränden, Palmen und türkisblauem Meer, Heimat von Leidenschaften und Lebensfreude, von heißen Rhythmen, von Menschen aller Hautfarben und der fröhlichen Rassenmischung. Sie ist aber auch ein Raum dunkler Ekstasen und des Sextourismus, der sozialen Ungleichheit und der bitteren Armut.

Kuba oder Jamaika, Martinique oder St. Lucia, die Cayman-Inseln oder Puerto Rico, Guadeloupe oder Barbados: Der geschichtliche Hintergrund der Inseln variiert ebenso stark wie die heutigen Verwaltungs- und Gesellschaftsformen. Obwohl mit dem Begriff "Karibik" zusammengefasst, ist die Inselwelt eine der heterogensten Weltgegenden überhaupt.


"Die Vergangenheit ist niemals tot, ja nicht einmal vergangen". Dieser Satz von William Faulkner könnte als Motto über der Geschichte der Karibik stehen.

Kunst, Wissenschaft und Alltagsleben
Dieses Buch reißt in loser Abfolge - und ohne Anspruch auf Vollständigkeit - einige der Themen an, die die Karibik ausmachen. Die historische Plantagenwirtschaft, die Ausrottung einheimischer Indianer und die gewalttätige Verschleppung versklavter afrikanischer Arbeitskräfte in der Vergangenheit sind dabei nicht zu trennen von modernen kulturhistorischen Aspekten aus Kunst, Wissenschaft und Alltagsleben.

"Von Salsa bis Latin Rap" heißt zum Beispiel der Aufsatz von Ingrid Kummels, Untertitel: "Globale Märkte und lokale Bedeutungen der karibischen Musik". Ein anderer der Autoren, Ulrich Fleischmann, befasst sich mit dem Phänomen der Kreolisierung: Was ist unter kreolischen, also gemischten Kulturformen zu verstehen, und welche Zukunft haben die unzähligen kreolischen Sprachen der Inseln?

In absehbarer zeit werden wohl die meisten von ihnen verschwunden sein. Die wichtigsten Einflüsse sind hierbei: die ansteigende Verschulungsrate der Kinder, die Straßen- und Verkehrsanbindung entlegener Gebiete und die Bedeutung interner Migration, vor allem die vom Land in die Stadt.

Tourismusboom löst nicht jedes Problem
Auf einigen Inseln der so genannten "Kleinen Antillen", die das karibische Meer nach Osten hin zum Atlantik abgrenzen, aber auch in der Dominikanischen Republik, die sich mit Haiti die "Hispaniola" genannte zweitgrößte der Großen Antilleninseln teilt, ist der Tourismus zum wichtigsten Devisenbringer geworden. Er macht oft das Doppelte oder sogar Dreifache des Exports der typischen Karibikgüter wie Bananen, Tabak oder Kaffee aus.

Die grundlegenden Entwicklungsprobleme des karibischen Raums kann aber auch der boomende Tourismus nicht lösen, im Gegenteil: Er verstärkt die Abhängigkeit von ausländischen Großinvestoren und fördert so indirekt, mangels nachhaltigerer Regionalkonzepte, den Drogenhandel und die sexuelle Ausbeutung einheimischer Frauen.

Kein Reiseführer
Gerhard Pfeisinger gibt in seinem Einleitungstext zum Buch deshalb auch einen kurzen Überblick über die Geschichte der Karibik speziell im 20. Jahrhundert, das geprägt war von politischen Einflussnahmen durch die USA und von wirtschaftlichen Umstellungen hin zur reinen Dienstleistungsökonomie.

Wenn Sie also die üblichen bunt bebilderten Reiseführer zu Hause lassen und stattdessen wirklich etwas über die karibische Region in geografischer und kultureller Hinsicht erfahren wollen, dann greifen Sie zu diesem Buch!
Text: Edith-Ulla Gasser

Buch-Tipp
Bernd Hausberger, Gerhard Pfeisinger (Hg.), "Die Karibik. Geschichte und Gesellschaft 1492-2000", Promedia Verlag, ISBN 3853712363


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