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Chris
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»Auf Nadja Bunkes ausdrücklichen Wunsch«
16.02.2005 23:44

»Auf Nadja Bunkes ausdrücklichen Wunsch«

Tania, Che und ein freies Lateinamerika. Neue Biographie über »Tania la Guerrillera«. Ein Gespräch mit Ulises Estrada Lescaille*

* Der Kubaner Ulises Estrada Lescaille war ein enger Weggefährte von Ernesto »Che« Guevara. Mitte 1960 bildete der damalige Geheimdienstler Tamara Bunke in Ches Auftrag für deren geplanten Einsatz in Bolivien aus. Während dieser Zeit kam es zu einer Liebesbeziehung. Ulises Estrada und Tania verlobten sich. Am 31. August 1967 fiel die 29jährige am Rio Grande in Bolivien. Der 1934 geborene Estrada ist heute Direktor der Zeitschrift Tricontinental in Havanna/Kuba.

F: Sie wollten am vergangenen Wochenende auf der Buchmesse in Havanna Ihr vom australischen Verlag ocean press verlegtes Buch »Tania la Guerrillera und der südamerikanische Weg des Che« vorstellen. Das Buch erzählt über Leben und Sterben von Tamara Bunke, genannt »Tania«, die argentinisch-deutsche Kampfgefährtin von Che Guevara in Bolivien. Warum fiel der Termin aus?

Die ersten Textfahnen kamen zu spät. Nun haben wir vor, das Buch im April auf der internationalen Buchmesse in Argentinien zu präsentieren.

F: Was ist das Neue an dem Buch?

Es ist völlig Tamaras Leben als Guerillera gewidmet. Über Tamara, also die Jahrzehnte vor dem Bolivien-Einsatz, veröffentlicht wir lediglich ein Dokument, das mir noch von ihrer vor bald zwei Jahren verstorbenen Mutter Nadja Bunke übergeben worden war. Das Buch beschreibt detailliert die Verwandlung Tamaras in Tania, also ihre Guerillaausbildung, unseren ersten Kontakt zu ihr, ihre Gespräche mit Che Guevara sowie ihre Ausreise von Kuba nach Prag mit dem Zweck, die Ausbildung abzuschließen. Wir drucken erstmals ein Dokument über Tanias erstes Jahr in Bolivien mit vielen Details, Namen, Beziehungen und Aufgaben, die sie durchgeführt hat. Berichtet wird über ihre Beteiligung an der Guerilla und wie sie starb, über die Bergung ihrer Leiche und die Beerdigung hier auf Kuba. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Beziehung zwischen Che und Tania. Auch die internationalen Aufgaben von Che Guevara in Kongo und Bolivien spielen eine Rolle. Schließlich rundet ein Anhang mit mehr als zehn bis jetzt geheimen Originaldokumenten die Geschichte ab.

F: Gehen Sie auch auf Ihre Liebesbeziehung zu Tania ein?

Ja. Zum ersten Mal und auf ausdrücklichen Wunsch von Nadja Bunke gibt es dazu ein Kapitel. Bisher habe ich nichts darüber veröffentlicht. Nadja war es, die diese Liebesgeschichte öffentlich gemacht hat.

F: Che Guevaras Traum war der von einem vereinten, freien Lateinamerika der Völker. Wie sehen Sie diesbezüglich heute, bald 40 Jahre nach Ches Ermordung, die Situation?

Ches Traum ist aktueller denn je. Ich glaube auch, Che hat die Welt, in der wir leben und die wir erleben, vorausgesehen. Er hat uns zudem den Weg gezeigt, wie wir damit umgehen können. Zwei, drei, viele Vietnams zu schaffen war nicht einfach eine Losung von Che, sondern ein Ausdruck seiner revolutionären Gedanken, mit denen er den Völkern gesagt hat: Nur durch den Kampf gelangt man zur Emanzipation. Dieser Kampf muß weitergehen bis zum Sieg.

F: Welche Rolle kommt der Verbindung zwischen Kuba und Venezuela in diesem Kampf zu?

Die Beziehung von Kuba und Venezuela ist nichts Neues. Ähnliche Verbindungen hatte Kuba zu den Sandinisten, zu Maurice Bishop in Grenada und zu Salvador Allende. Es ging und geht dabei um eine Zusammenarbeit mit allen Regierungen, die eine fortschrittliche politische Haltung vertreten und sie auf revolutionärer Art umsetzen. Die bolivarianische Regierung von Hugo Chávez hat bewiesen, daß sie eine der revolutionärsten Regierungen in der Geschichte Lateinamerikas ist. Es handelt sich also um die Beziehungen zweier Länder, die verbunden sind durch den Kampf gegen den Imperialismus und für die soziale Fortschritte im Interesse der Bevölkerung.

F: Eine Beziehung, die angesichts der Aggressivität der Bush-Regierung von ungeheurer Bedeutung ist. Könnte sich Lateinamerika als Gegengewicht zu den USA formieren?

Lateinamerika ist ein Vorbild für andere Regionen. Es gibt das Phänomen, daß es dort in mehreren Ländern zugleich zu großen Fortschritten gekommen ist und zu Massenbewegungen, die zusammenarbeiten wie zum Beispiel jene in Uruguay, Argentinien, Brasilien. Also ist eine Integration durchaus denkbar.

http://www.jungewelt.de/2005/02-17/021.php

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