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Dieses Thema hat 65 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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Madita
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#26 RE:Kuba wer kommt mit
09.09.2003 13:04

In Antwort auf:
Das ist aber auch vermessen von den bösen Touristen, dann auch noch Dank zu erwarten, wenn sie für ein paar Minuten Spaß schon mehr als einen landesüblichen Monatslohn hinlegen.

Merkst du nicht, wie widerlich und verächtlich du redest? Also liegt die Oberkante deiner Messlatte nicht über 5 Dollar bzw. einen Monatslohn. Klar, das du da nich viel ausgibst. Castro meint das auch, 5 Dollar sind genug, sonst kriegen die noch Flusen in den Kopf.
Madita

Ach, noch was:
-------------------------
landesüblichen Monatslohn
-------------------------
Mein Massstab ist mein Lohn. Deshalb tut es mit auch nicht weh, wenn ich jemand, der nix hat, 10 Dollar schenke oder ein paar schicke Schuhe kaufe. Kommt irgendwann eh zurück. Mir haben auch schon Leute geholfen.

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#27 RE:Kuba wer kommt mit
09.09.2003 15:13

In Antwort auf:
Deshalb tut es mit auch nicht weh, wenn ich jemand, der nix hat, 10 Dollar schenke oder ein paar schicke Schuhe kaufe
Ssehe ich auch so, vorausgesetzt die Person hat irgendeinen Bezug zu meinem Leben.

Nichtbedürftig (im Sinne von Empfänger für Geld- und Sachgeschenke) sind in Cuba jedenfalls Casabesitzer, Taxistas, Paladar Besitzer, im Tourismusgewerbe arbeitende Personen. Diese gehören (in der Regel) alle zu den Privilegierten in Cuba.

Moskito

castro
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Rey/Reina del Foro


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#28 RE:Kuba wer kommt mit
09.09.2003 19:18

In Antwort auf:
Diese gehören (in der Regel) alle zu den Privilegierten in Cuba.

was auch den vorteil hat, das man oft eine schützende hand über sich hat!

z.b. gute taxistas haben einen guten draht zur hiesigen polizei!

casabesitzer haben seherische fähigkeiten in bezug auf kontrollen!

wie überall halt - wer geld hat, hat auch macht


castro
deswegen: patria o muerte

el loco alemán
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#29 RE:Kuba wer kommt mit
09.09.2003 22:58

@ Madita

In Antwort auf:
Mein Massstab ist mein Lohn. Deshalb tut es mit auch nicht weh, wenn ich jemand, der nix hat, 10 Dollar schenke
Genau wie bei mir. Nur mein Lohn liegt bei Null Dollar/Euro. Mir tut es demnach auch nicht weh, wenn ich jemandem Null Dollar schenke. me parece, si no entiendiste nada.
e-l-a
http://www.privatreisen-cuba.de

PeterB
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#30 RE:Kuba wer kommt mit
09.09.2003 23:01

hy Loco,

hast irgendwie im Moment Ärger mit Cuba ??

pb

el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#31 RE:Kuba wer kommt mit
09.09.2003 23:10

@ PeterB

Nee, nicht mit Cuba, allenfalls mit TouristInnen hier, die erstens glauben alles besser zu wissen und zweitens die Preisversauer noch in Schutz nehmen.

e-l-a
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errue
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#32 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 00:55

Irgendwie übertreiben unsere Pesozähler mal wieder. Habe es auch nicht anders gemacht als Madita!

2-3$ Frühstück, 5$ Abendessen, finde ich noch OK!

Dabei war es mir völlig wurscht, ob ich die Zutaten auch für 10 Peso kaufen könnte. Klar, sicher, wenn ich dafür Stunden meines Urlaubs verwende, in irgendwelchen Schlangen zu stehen, über Märkte zu laufen und um Preise zu feilschen, und zu guter Letzt noch zu kochen. Toller Urlaub!

Außerdem soll mir einer der Herren mal zeigen, wo ein normaler Touri, d.h. ohne familiären Backround, im Zentrum von Havanna für das Geld essen und nicht zu vergessen trinken kann, und zwar, wann und wieviel er will. Den Service zahlt man ja mit!

Sicherlich könnte man sich auch mit cajas für 20 Peso ernähren oder Pizzen für 10 Peso in sich reinschieben, aber das hält nun kaum mit den Kochkünsten der meisten Casawirte mit. Allein einige Paladares können für gleiches Geld qualitativ Änliches bieten; diese werden dann auch als Abwechslung eingestreut, aber da muss man hinlatschen und warten und bekommt, wenn man Glück hat, etwas Genießbares.

Ihr regt euch über Casabesitzer auf, während diese auf einem freien Markt ihre Leistungen anbieten. Wenn es nicht schmeckt, dann gibt es genug Alternativen oder man sucht sich eine billigere Casa mit Verpflegung oder....oder....oder. Ich frage mich allen Ernstes, wo dann euer Problem ist.

Was soll denn außerdem die Alternative sein?????? Hungern oder Selberkochen, damit man nicht den Mönatslohn eines Cubis fürs Essen ausgibt??????? Dann nehme ich mal an, dass ein Besuch in der Casa de la Musica überhaupt nicht drinsitzt?????? Das sind ja 3 Monatsgehälter Eintritt!!!!!! Muss ich also nach 3 Mojito im Castillo nach Hause fliegen, weil ich dann schon einen ganzen Monatslohn verbraten habe??????? Das ganze viele Geld geht auch noch zum überwiegenden Teil in die staatliche Tourismusindustrie!

errue

Noch bessere Variante: Man hat wirkliche Freunde in Havanna, dann bekommt man das Essen umsonst! :-))
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PeterB
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#33 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 06:36

....wenn man genug zum trinken mitbringt. Und da gehn wieder ein paar Monatslöhne drauf.

pb

Madita
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#34 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 08:16

In Antwort auf:
Nur mein Lohn liegt bei Null Dollar/Euro

Das erklärt deine Kniepigkeit schon eher. Dann is wohl Urlaub in der Karibik etwas zu teuer.
Madita

Moskito
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#35 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 10:21

In Antwort auf:
Irgendwie übertreiben unsere Pesozähler mal wieder.
Mir scheint, du hast die Diskussion nicht aufmerksam durchgelesen. Es geht nicht darum, um jeden Preis zu sparen, sondern vielmehr darum, wie und wo man sein Geld ausgibt. Gut, da mag jeder seine Schwerpunkte haben, der eine möchte vor allem einen schönen problemlosen Urlaub haben, der andere versucht sich soweit wie möglich der Touristenwelt zu entziehen, und das Kuba jenseits des Dollarwahnes kennen zu lernen.

Aber wie dem auch sei, es kann auch nicht schaden, wenn man über sein Tun und die möglichen Konsequenzen ein bisschen nachdenkt. Zum Beispiel, war es in Trinidad (Februar 2003) schon schwierig ein Zimmer zu mieten, wenn man nicht die Mahlzeiten in der Casa einnehmen wollte. Das Geschäft mit dem Essen scheint schon lukrativer zu sein, als die Zimmervermietung selbst. Die Preise für Frühstück lagen zum Teil bei 3 USD - 5 USD für Mittagessen um die 8 USD! Bei zwei Personen 22 USD - 26 USD pro Tag Essenskosten. Zum Vergleich, in einem Peso Restaurant kostet ein komplettes Menü incl. Bier ca. 1 USD (25 - 30 Pesos).

Man kann also leicht absehen, wohin die Entwicklung gehen wird, wenn man bedenkenlos jeden geforderten Preis zahlt. Ein weiteres Beispiel dieser Entwicklung sind die Eintrittspreise der Casas de la Musica, Trovas, Discos etc. Während man noch halbwegs akzeptieren konnte, das Extranjeros die Eintrittspreise in USD zu bezahlen haben, scheint es sich immer mehr durchzusetzen, das auch die Kubaner die 3 - 5 USD Eintritt löhnen müssen. Dies führt dazu, dass 1. ein großer Teil der Bevölkerung keinen Zutritt mehr zu kulturellen Einrichtungen/Veranstaltungen hat, und 2., dass die Häuser weitgehend mit Extranjeros und dollarschweren Jinetero/as gefüllt sind.

Auch in Kuba gilt: Jedes Ding hat seinen Preis. Wer dies ignoriert, sei es aus Unkenntnis, falsch verstandener 'Entwicklungshilfe', oder einfach aus Bequemlichkeit, schadet nicht nur seinem Geldbeutel, sondern fördert damit eine Entwicklung, die letztendlich allen schadet, dem Reisenden ebenso wie dem 'Normalkubaner', der nicht im Touristenbusiness arbeitet, und seine Familie von 300 Pesos ernährt.

Moskito

el loco alemán
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#36 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 12:25

In Antwort auf:
Dann is wohl Urlaub in der Karibik etwas zu teuer.

Abgesehen vom ersten Mal, war mein Aufenthalt in Cuba jedenfalls noch nie Urlaub. Wer nur 14 Tage vor Ort ist und in so kurzer Zeit das Gesparte vom ganzen Jahr rausballert, der versaut letztlich die Preise aller, die eben nicht nur 14 Tage zum Spaß dort sind. Den Einheimischen ebenso, wie denen, die auf bescheidene Weise eben Monate vor Ort leben möchten.

e-l-a
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Madita
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#37 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 13:13

Na, bei uns ist es jedesmal Urlaub, den wir geniessen. Was nicht heisst, das ich mit Strohhut und Kamera als um-mich-mit-Dollars-schmeissende Touristin aufführe. Aber meine Messlatte liegt auch woanders als bei dir. Wie kannst du denn monatelang dich in Kuba aufhalten mit null Gehalt? Ausserdem war der Eintritt im Casa de la Musica bei 25$ auch mir zu hoch für ne Band, die keiner kannte. Aber 10$ am Tag für anständiges Essen müssen schon drin sein. Wieviel Monatsgehälter kostet ne chica? Nach deiner Rechnung müsste die ja dann ca. 5% des Monatsgehaltes in Pesos kriegen etc. Deine Webseite vermittelt Reisen für ich weiss nich wieviel Monatsgehälter. Du sorgst doch am besten dafür, das der Rubel weiter rollt. Kassierst von Kegelclubs 20$ pro Nacht und Person oder wenn nich noch mehr für casa particulares und beschwerst dich, wenn ich 5$ für gutes Essen bei meiner casawirtin bezahle. Versteh ich nich. Viva el turismo. Wer versaut hier wen?
Madita

el loco alemán
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#38 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 15:15

@ Madita

Was meine Internetseite anbelangt, das ist vorerst nur ein Angebot und könnte sich mal entwickeln.

Was und wie ich Cuba erlebt habe, kannst du gerne nachlesen in meinen Berichten hier. Ist allerhand, lohnt sich aber zu lesen.
http://www.homepagemodules.de/board/topi...7546&forum=3430

Vielleicht verstehst du dann, wovon ich hier überhaupt rede.


e-l-a
http://www.privatreisen-cuba.de

MatthiasK
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#39 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 17:16

Also in CMW kann man in der Stadt bei der Kirche recht gut und günstig essen. Fleisch ca. 1-2 $ Fisch 2-3 $. Teuerstes Gericht sind Camarones für 4,80 $. Alle Gerichte mit Papa Frita oder Reis. Salat kostet 1 $. Also wenn man nicht gerade Camarones ißt dann kommt man nicht auf 5$. Getränke sind auch bei dem meisten Casas extra zu bezahlen.
Wer aber halt keinen Bock zum weggehen hat und im Casa ißt für den sind 5$ ok.

CastroXL
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super Mitglied


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#40 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 19:49

Tag :-)
Abgesehen davon, dass diese Diskussion die Mehrheit der Touristen auf Cuba überhaupt nicht erreicht und diese weiterhin die Preise zahlen, die aufgerufen werden, wenn sie ihre AI-Oase verlassen, werden hier doch Äpfel mit Birnen verglichen. Zwischen Daueraufenthaltern, cubanisch/deutschen "Familenbesuchen" und Kurzzeit-Touristen gibt es recht wenig Berührungspunkte.
Für mich stellt sich das Problem eigentlich nur dann ein, wenn der Preis für etwas nicht der Qualität entspricht, die das Produkt haben müßte. Und manche Dinge finde ich einfach überteuert, zum Beispiel 9 Euro für einen Cappucino in Paris oder Mailand, 5$ für eine Dose Cola auf Aruba oder auch 8$ für ein lausiges Essen in einem Paladar. Ansonsten, wenn das was ich bekomme gut ist, dann akzeptiere ich den Preis, den mir ein Lokal abverlangt. Wenn ich hier in einer Bar eine Cuba libre bestelle, zahle ich auch bis zu 8 Euro, da er nicht wirklich schmeckt mache ich dies wohl nur aus dem guten Gefühl eine flüssige Erinnerung zu verzehren...
Würdet ihr alle in staatlichen Restaurants essen, bekäme der Staat das Geld und der gäbe dann lausige Pesos an die Mitarbeiter. So würdet ihr den schleichenden Dollarwahn am wirksamsten bekämpfen, den ihr so anklagt. Ok, vielleicht nicht ganz im Sinne aller...

Was meine Aufenthalte auf der Insel angeht, so versuche ich dort nicht anders zu leben (essen, trinken, wohnen) wie hier, wenn das die Preise von irgendjemanden kaputt macht, den ich nicht kenne.....t´schulligung



Michael

errue
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#41 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 20:18

In Antwort auf:

werden hier doch Äpfel mit Birnen verglichen. Zwischen Daueraufenthaltern, cubanisch/deutschen "Familenbesuchen" und Kurzzeit-Touristen gibt es recht wenig Berührungspunkte.

Noch weniger Berührungspunkte gibt es zu den "Normalcubanern".

Der Casa-Essen-Markt ist doch ein fast abgeschlossener Markt, der eigentlich nur die Touris als Nachfrager betrifft! Falls jemand meint, zu viel zu bezahlen, dann sucht er sich halt einen anderen Wirt.

Und zu behaupten, dass gerade die Casawirte es am wenigsten verdient haben, Profit zu machen, weil sie eh´ schon priveligiert seien, ist gelinde gesagt Schwachsinn. Die arbeiten für ihr Geld und offerieren eine frei nachfragbare Serviceleistung.

Preise kaputt machen???? Was macht ihr denn mit den zigtausenden Familien, die monatlich ihren Scheck aus Miami oder Europa bekommen???? Wollt ihr die internieren, weil sie in teurere Restaurants und Clubs gehen oder eben den Pollo-Markt leer kaufen, etc. p.p., damit sie die Preise für die restlichen Cubis nicht kaputt machen????

Touris sind doch nur die Spitze des Eisbergs in Cuba. Soziale und finanzielle Gleichheit gibt es doch nur noch in der Phantasie dort. Die Verbraucherpreise werden in Cuba mit Sicherheit nicht durch die Nachfrage von den Paar Individualtouristen beeinflusst, sondern von den Cubanern selbst. Nicht umsonst mussten die den Dollar einführen, und zwar nicht wegen der Touris.

Also lasst die Kirche mal im Dorf: Ihr versucht einen Sozialismus zu retten, den es gar nicht mehr gibt. Angebot und Nachfrage der breiten Masse bestimmen auch in Cuba die Preise.

errue
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el loco alemán
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#42 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 21:54

In Antwort auf:
Angebot und Nachfrage der breiten Masse bestimmen auch in Cuba die Preise.

Errue, im großen ganzen muß ich dir Recht geben, nur eben bei diesem Ausspruch nicht. Fast alle Dollarpreise sind vom Staat festgelegt, die tatsächliche Nachfrage interessiert dabei offenbar niemanden. Dies wiederum sieht man am miserablen Angebot in den Dollarläden. Ständig hört man "No hay" - Gibts nicht! Wo ich das vor Cuba zuletzt gehört hatte, waren sogar die Läden vergleichsweise fast vorbildlich sortiert. In der DDR.

Und das extrem bescheidenen Preis-Leistungsverhältnis bei fast allen Dienstleistungen hat auch nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun, sondern eher mit schlichter Abzocke, Kaufkraftabschöpfung oder räuberischer Erpressung.


e-l-a
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Moskito
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#43 RE:Kuba wer kommt mit
10.09.2003 22:51

In Antwort auf:
Und zu behaupten, dass gerade die Casawirte es am wenigsten verdient haben, Profit zu machen, weil sie eh schon priveligiert seien, ist gelinde gesagt Schwachsinn.
Zunächst Danke für die Beleidigung, es freut mich immer, wenn ich als schwachsinnig bezeichnet werde. Wie leben ja in einer Demokratie, und da kann man ja (fast) alles von sich geben, schon gar im Internet, wo man seinem Gegenüber nicht in die Augen schauen muss.
In Antwort auf:
Falls jemand meint, zu viel zu bezahlen, dann sucht er sich halt einen anderen Wirt.
Wie das Beispiel Trinidad zeigt, wird es an touristisch stark frequentierten Orten zunehmend schwieriger noch ein Zimmer zu finden, wenn man nicht die Forderungen der Casabesitzer erfüllt. Für Kubaner wird es zunehmend schwieriger kulturelle Veranstaltugen zu besuchen, da diese in USD bezahlt werden müssen.
In Antwort auf:
Die arbeiten für ihr Geld und offerieren eine frei nachfragbare Serviceleistung.
Eben genau das ist falsch. Natürlich tun sie auch etwas fürs Geld, aber eigentlich sind sie Geschäftemacher. Sie sitzen direkt an der (Dollar-)Quelle und je nach Charakter und Einstellung nutzen sie dies schamlos aus. Natürlich sind nicht alle so, Gracias a DIOS, aber um die, die nicht so sind, geht es hier jetzt auch nicht!
In Antwort auf:
Preise kaputt machen???? Was macht ihr denn mit den zigtausenden Familien, die monatlich ihren Scheck aus Miami oder Europa bekommen???? Wollt ihr die internieren, weil sie in teurere Restaurants und Clubs gehen oder....
Niemand will irgendjemanden internieren. Worum es geht, ist einfach und allein die Frage, lasse ich mich melken oder nicht. Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. Ich würde auch keine "9 Euro für einen Cappucino in Paris oder Mailand, 5$ für eine Dose Cola auf Aruba" hinlegen, das Problem existiert natürlich nicht nur in Cuba.
In Antwort auf:
Angebot und Nachfrage der breiten Masse bestimmen auch in Cuba die Preise.
Auch dies ist eine Illusion. Die breite Masse in Cuba steht verständnislos vor der Casa de la Musica, bzw, vor der Trova und fragt sich, wieso Nutten, Zuhälter und Extranjeros da rein kommen, während ein 'normaler' Arbeiter draußen bleiben muss.
In Antwort auf:
Noch weniger Berührungspunkte gibt es zu den "Normalcubanern".
Dies unterscheidet uns grundsätzlich von einander! Wenn ich nach Kuba reise, suche ich genau das! Das Kuba jenseits des Tourismus, des Dollarwahnes. Wenn man sich in Kuba hauptsächlich in der "Dollarwelt" bewegt, verliert man leicht den Blick für die Realitäten.

Moskito

Rey
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#44 RE:Kuba wer kommt mit
11.09.2003 00:44

Test

errue
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#45 RE:Kuba wer kommt mit
11.09.2003 07:08

@moskito

Mein "schwachsinnig" war auf das Argument nicht die Person bezogen, das ist ein himmelweiter Unterschied und liegt fern jeder Beleidigung - es sei denn, du behauptest für dich, dass du niemals ein "nicht nachvollziehbares" oder "schiefes" Argument produzieren könntest und siehst es als Beleidigung an, wenn man deine Argumente kritisiert! Es liegt mir fern, Argumente mit einer Person gleichzusetzen, da ich mir meiner eigenen Fehlbarkeit durchaus bewusst bin.

Allerdings bleibe ich dabei, dass dieses Argument nicht nachvollziehbar ist, denn wenn du dich ganz ab vom Dollarwahn - wie du sagst - bewegst, dann sind die Casapreise für dich doch völlig irrelevant. Zudem bleibe ich bei meiner Behauptung, dass es zwischen dem Markt Casa-Essen und den "Normalcubanern" so gut wie keine Berührungspunkte gibt.

Recht gebe ich dir darin, dass man selbst dafür verantwortlich ist, welche Preise man bezahlt, egal wo auf der Welt. Allerdings werden eben diese Preise durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn niemand die Preise in Trinidad bezahlen würde, müssten die Casas dicht machen. Niemand wird gezwungen dort zu übernachten und zu essen.
Gleiches gilt im Übrigen für alle touristisch relevanten Preise in Cuba. Die riesigen Preisdifferenzen zum Markt der Normlcubis entstehen durch die andere Marktbezogenheit. Ich stehe auch verzweifelt vor den Schaufenstern eines Ferrari-Händlers und frage mich, wie ich das je in meinem Leben bezahlen soll. Derer Beispiele gibt es viele, leider. :-((

Und wenn du dich so wie ich in den cubanischen Kreisen aufhälst, dann weißt du auch ganz genau, dass auch die Preise vom Pollo bis zum Aceite durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden, da der Großteil der Lebensmittel eben nicht in den offiziellen staatlich subventionierten Läden gekauft wird oder werden kann, sondern auf dem Schwarzmarkt. Die Preise dort bilden sich völlig frei. Der Einfluss der Touris tendiert dabei gegen Null, sondern man muss eben die von dir beschworene Realität sehen, dass Cuba eben schon längst keine funktionierende zentrale Verwaltungswirtschaft hat, sondern durch den Schwarzmarkt eine freie Marktwirtschaft ohne soziale Komponente, auf dem die Dollars aus Miami einen riesigen Raum einnehmen.

Auch das von ELA genannte "No hay" gibt es auf Cuba nicht, auf dem Schwarzmarkt gibt es alles - da landen doch fast alle Produkte, die zwar im Pesoladen angekündigt sind, aber nie im Regal erscheinen; klar, ist dann z.T. sauteuer, liegt eben an Angebot und Nachfrage in einer Dollarwirtschaft der übelsten Sorte, in der wir als Touris Zuschauer, aber nur zu einem äußerst geringen Teil selbst Akteure sind.

Will man diese Wirtschaft ändern, muss man das System ändern.

errue

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el loco alemán
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#46 RE:Kuba wer kommt mit
11.09.2003 09:19

In Antwort auf:
Auch das von ELA genannte "No hay" gibt es auf Cuba nicht,

Der war gut.
Das hört man doch täglich öfters als "viva la revolución"!

Errue, hast du jemals versucht, in Cuba ein Haus zu bauen oder anderweitige Einkäufe getätigt außerhalb des touristisch typisch notwendigen?? Wenn es irgendwelches Material einfach nicht gibt, dann auch nicht auf dem Schwarzmarkt. Weder für Dollars noch für sonstwas.
e-l-a
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el lobo
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#47 RE:Kuba wer kommt mit
11.09.2003 09:45

In Antwort auf:
..no hay gibt es nicht

Hola Errue !
Trotz des miserablen regnerischen Wetters hast Du uns
einen lustigen Vormittag verschaft.Wir haben uns köstlich
amüsiert spez. meine Esposa. Vielen Dank
MfG El Lobo

Renate
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#48 RE:Kuba wer kommt mit
11.09.2003 10:13

In Antwort auf:
Natürlich tun sie auch etwas fürs Geld, aber eigentlich sind sie Geschäftemacher. Sie sitzen direkt an der (Dollar-)Quelle und je nach Charakter und Einstellung nutzen sie dies schamlos aus.

Moskito -

also, wenn man Dich so reden hört, fragt man sich, wie weit hinterm Mond Du eigentlich lebst.

Falls Du Deine Einkünfte nicht von der Sozialhilfe oder aus Banküberfällen beziehst (dass Du von den Zinseszinsen eines groß genugen Vermögen lebst, halte ich angesichts Deiner Kapitalistenallergie für ziemlich unwahrscheinlich ), wirst Du vermutlich Deine Arbeitskraft an irgendjemanden verkaufen - und wenn Du nicht blöd bist, wirst Du bei diesem Deal darauf achten, dass Du für Dich soviel Bares, wie nur irgend möglich, rausschlägst.

Aus welchem anderen Grund solltest Du für Deinen Arbeitgeber/Kunden auch nur einen einzigen Finger krumm machen?

Und warum sollten ausgerechnet kubanische Pensionswirte das anders handhaben?

el 2
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#49 RE:Kuba wer kommt mit
11.09.2003 10:38

"No hay" hört man öfter als "No es fácil" - und das hört man ja schon oft ...

el 2

errue
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#50 RE:Kuba wer kommt mit
11.09.2003 16:35

Ihr habt ja Recht! War ein "schwachsinniger" Einwurf mit dem "No hay", war wohl zu früh am Morgen.

War auch eher auf Lebensmittel (Casa-Essen war das Thema) bezogen.

Habe da eine Prophezeiung selbst erfüllt:

In Antwort auf:
Es liegt mir fern, Argumente mit einer Person gleichzusetzen, da ich mir meiner eigenen Fehlbarkeit durchaus bewusst bin.

q.e.d. (siehe "No hay")


errue
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