Wie man über die Runden kommt in Kuba

11.09.2002 07:47
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Sobrevivencia
Rafael Ferro Salas, Grupo Decoro
PINAR DEL RÍO, septiembre (www.cubanet.org) - Sobrevivir a cualquier precio, ésa es la prioridad en Cuba.
Un hombre y un policía se encuentran en el patio de la estación de trenes. El uniformado le entrega al hombre una mercancía ocupada a unos traficantes clandestinos. El individuo venderá los productos y dividirá las ganancias con el representante de la ley. No se trata de un filme de ficción, sino de una de las realidades cubanas.
Una joven llega a una consulta, le hace una señal al médico, éste deja de atender al enfermo de turno y se dirige hacia la muchacha, que lo recibe sonriente. La joven le entrega un paquete muy bien envuelto al tiempo que le susurra el precio del contenido. Son medicinas de contrabando. Poco después el especialista le propone los medicamentos al enfermo que consultaba. Se las vende. También en la salud el dinero cuenta.
En el centro de la ciudad una brigada de constructores remoza una escuela. El gobierno lleva a cabo un plan de remodelación de escuelas como parte de la llamada "batalla de ideas". Al terminar la jornada de trabajo el segundo jefe de la obra da un recorrido por el lugar acompañado del custodio. Poco después un camión penetra en la escuela aprovechando las sombras de la noche. Cuatro hombres cargan el carro con materiales. El apuro es evidente, lo ilegal resalta. Uno de los individuos le entrega el dinero al segundo jefe de la obra, quien después le da una parte al custodio. La construcción también ayuda a sobrevivir.
Así se sobrevive en Cuba, país donde impera la doble moral, donde la necesidad genera lo ilegal. Ningún sector escapa a la corrupción. Desde la policía hasta los médicos, desde el constructor al dependiente del restaurante. Dinero en mano es el pasaporte a lo inalcanzable, pero cada día el dinero se aleja más. Empleos mal remunerados, productos a precios altísimos, inalcanzables para el cubano común. Al final de la cadena "el que no inventa no escapa", frase nuestra de cada día.
La vida sigue. Un día detrás del otro. El que logra comer hoy lo hace pensando si comerá mañana. Seguirán saliendo a la calle hombres y mujeres como retadores de su tiempo, como animales luchando por su salvación, aunque el precio sea ponerle precio a todo, incluso a la misma vida.

Überleben

Überleben um jeden Preise, dass ist die Priorität in Kuba. Ein Mann und ein Polizist treffen sich im Wartesaal des Bahnhofs. Der Uniformierte gibt dem Mann Waren, welcher er zuvor den Schwarzmarkthändlern beschlagnahmt hat. Der Mann wird die Produkte verkaufen und den Gewinn mit dem Gesetzeshüter teilen. Es handelt sich nicht um einen Spielfilm, sondern um die kubanische Realität.
Eine junge Frau kommt in eine Sprechstunde. Sie gibt dem Arzt ein Zeichen. Dieser bricht seine Untersuchung des Patienten, der gerade an der Reihe ist, ab und wendet sich an die junge Frau, die ihn lächelnd empfängt. Die Frau übergibt ein gut verpacktes Paket und flüstert ihm den Preise des Inhalts zu. Es handelt sich um geschmuggelte Medizin. Wenig später bietet der Arzt die Medikamente dem Kranken an, den er gerade untersucht. Er verkauft sie. Auch im Gesundheitswesen zählt das Geld.
Im Stadtzentrum renoviert eine Baubrigade eine Schule. Die Regierung treibt einen Plan zur Wiederherstellung der Schulen im Rahmen der Kampagne "Schlacht der Ideen" voran. Nachdem die Tagesarbeit getan ist, macht der zweite Baustellenleiter in Begleitung des Wächters einen Rundgang. Wenig später fährt ein Lastwagen im Schutze der Dunkelheit in den Schulhof ein. Vier Männer beladen den Lastwage mit Material. Die Eile ist offensichtlich, die Ilegaität springt ins Auge. Einer der Männer reicht das Geld dem zweite Baustellenleier, welcher wiederum einen Teil dem Wächter abgibt. Auch die Bauswirtschaft hilft dabei zu überleben.
So überlebt man In Kuba, wo die Doppelmoral regiert, wo die Not die Illegalität erzeugt. Kein Wirtschaftszweig bleibt von der Korruption ausgenommen. Von der Polizei bis zu den Ärzten, vom Bauarbeiter bis hin zu den Angestellten im Restaurant. Geld in der Hand ist der Schlüssel zum Unerreichbaren, welches sich aber jeden Tag etwas mehr entfernt. Schlecht bezahlte Mitarbeiter, Produkte zu Mondpreisen, unerrreichbar für den normalen Kubaner. Am Ende der Kette steht " Wer sich nicht zu helfen weiss, kommt nicht aus der Patsche", eine alltägliche Redewendung.
Das Leben geht weiter. Ein Tag folgt dem Anderen. Die Art wie man das heutige Essen sichert bestimmt das Denken, wie man sich das morgige Essen sichern wird.
Es werden wieder Frauen und Männer mit der gleichen täglichen Herausforderung auf die Strasse gehen, wie Tiere, die um ihre Befreiung kämpfen, sei der Preis noch so hoch, sogar wenn es das eigene Leben sein sollte.



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