Kuba: Capitalismo o muerte!

09.08.2021 14:59
avatar  dirk_71
#1 Kuba: Capitalismo o muerte!
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Rey/Reina del Foro

Zitat
Kuba: Capitalismo o muerte!
Es ist ein historischer Wendepunkt: Kuba wird künftig private Firmen zulassen.

Damit gesteht eines der letzten Länder, das noch dem vor 30 Jahren untergegangenen Kommunismus nachhängt, offiziell ein, dass das System des kollektiven Eigentums und der staatlichen Wirtschaftsplanung gescheitert ist.

Für viele Linke in Europa eine schlechte Nachricht. Schließlich war der Kommunismus der Karibikinsel mit lässigen „Revolución“-Sprüchen und ikonischem Che-Guevara-Bildnis auf dem T-Shirt popkulturell immer schon wesentlich attraktiver als beispielsweise das freakige Regime in Pjöngjang. Für die Kubaner ist die Nachricht hingegen außerordentlich gut. Sie leiden seit Jahrzehnten unter der nationalen Misswirtschaft und dem materiellen Mangel, weshalb in den vergangenen Monaten bis dahin unbekannte Massenproteste in Kuba an der Tagesordnung waren. Es ist zu hoffen, dass sich ihr wirtschaftliches Leben in den kommenden Jahren bessert.
https://www.diepresse.com/6018374/kuba-c...DNYfyCZnUYx3uj4

Nos vemos
Dirk

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09.08.2021 16:26
avatar  el lobo
#2 RE: Kuba: Capitalismo o muerte!
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Rey/Reina del Foro

Ein historischer Wendepunkt ? Total Witzig ! Wieviele dieser prophezeiten Wenden und Punkte hab ich in 35 Jahren KUBA
schon erleben dürfen. Was hat sich jemals verändert ? Fast Nichts,oder ?


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12.08.2021 10:55 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2021 10:56)
avatar  el-che
#3 RE: Kuba: Capitalismo o muerte!
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Rey/Reina del Foro

Kuba wagt ein Stück mehr Kapitalismus, schreibt heute Handelsblatt. Die Reformen der kommunistischen Führung erweitern den Spielraum für private Firmen erheblich.
....Auch der Delegierte der Deutschen Wirtschaft auf Kuba, Gunther Neubert, sieht die Reformen grundsätzlich positiv. Aber es müsse sich zeigen, „mit welcher Geschwindigkeit die Reformen umgesetzt werden, und vor allem, welche bürokratischen Hürden zu überspringen sind“, sagte Neubert dem Handelsblatt. Diese hätten in der Vergangenheit öfter unternehmerisches Engagement auf Kuba ausgebremst. v. Klaus Ehringfeld
Und Parteichef Miguel Díaz-Canel sagte nach der Sitzung des Staatsrats am Wochenende, dass diese „Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen“ zur angestrebten „Transformation des Landes“ beitragen sollen....Dieses Mal wird es etwas mehr als dieses Lied sein, Parole Parole ??? (https://www.youtube.com/watch?v=e-X6kIiEuD0)


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