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Dieses Thema hat 68 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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Quimbombó
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#26 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
18.06.2012 16:18

Hallo zusammen,

ich überlege momentan auch, mir für Kuba ein Elektrofahrrad anzuschaffen.

Santiago und Umgebung sind eben ziemlich hügelig. Ich sehe grundsätzlich drei verschiedene Alternativen:

1. Das Elektrofahrrad direkt in Kuba kaufen. Leider werden die momentan aber (noch) gar nicht angeboten. Und die chinesischen E-Roller in den Devisenläden sind recht teuer (etwa 1.500 $, wenn ich mich recht erinnere), haben keine tolle Reichweite und bei leerer Batterie ist schieben angesagt. Mit einem Elektrofahrrad kann man dann immerhin weiterstrampeln (siehe Post #18 von jojo1).

2. Ein Elektrofahrrad in Deutschland kaufen und mitnehmen. Allerdings handelt es sich bei den Lithium-Batterien um Gefahrgut der Klasse 9. Sie dürfen deshalb nicht auf Passagierflügen mitgenommen werden: http://extraenergy.org/main.php?language...categ=&id=19201
Condor z.B. schließt den Transport von Elektrofahrrädern explizit aus:
http://www.condor.com/de/fluginfos/gepaeck/sportgepaeck.jsp
Es einfach zu versuchen und dann am Check-in abgewiesen zu werden stelle ich mir auch unangenehm vor. Möglich wäre eventuell noch die Mitnahme des Fahrrads ohne Akkus und separater Versand der Akkus per Seefracht. Dieser Gefahrgutversand ist für Privatpersonen aber sehr teuer.

3. Dann bleibt noch die von nico_030 angesprochene Variante: stabiles, normales Fahrrad von Deutschland aus mitnehmen und Elektrosatz inkl. Akku direkt in China zur Lieferung in Kuba bestellen und dort einbauen (lassen).

Zitat von nico_030
der Einbau ist sehr einfach.

Gilt das sowohl für Front- als auch für Heckmotoren?

Quimbombó
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#27 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
18.06.2012 17:36

Das hier mit dem 1000W-Hinterradmotor von BMSBattery und zwei 48V/15Ah-Batterien wär doch was. Da bräuchte man quasi gar keinen Mietwagen mehr...

http://www.velonom.de/

BocaCiega
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#28 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
18.06.2012 20:47

Bezueglich der Akkus,
die bestellt man direkt zu einem der Mule-laeden in Miami und laesst sie fuer 2,95$ (ab 50 pfund 1,95$) direkt nach Hause liefern.

Tu es heute, morgen koennte es verboten sein

Varna 90
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Rey/Reina del Foro

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#29 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
18.06.2012 22:29

Castaneda, jetzt finde ich deinen Beitrag in Ordnung. Dem füge ich nichts hinzu (# 24) .

Varna 90
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#30 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
18.06.2012 22:35

Zitat von BocaCiega
Bezueglich der Akkus,
die bestellt man direkt zu einem der Mule-laeden in Miami und laesst sie fuer 2,95$ (ab 50 pfund 1,95$) direkt nach Hause liefern.



Entschuldigung, das verstehe ich nicht .

seizi
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#31 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
18.06.2012 23:15

Zitat von jojo1
...ob dies nicht eine gute Geschäftsgründungsidee für Kubaner wäre, wenn man in Kuba Elektroräder zusammenbaut.



Das Problem an dieser "Geschäftsidee" ist, dass es in Kuba sicher schon staatliche Werkstätten gibt, wo irgendwelche fahrbaren Untersätze aus China zusammen geschraubt werden. Das können Fahrräder oder auch sonstwas sein.

Alles Fahrbare aus China wird ja normalerweise zerlegt importiert, in Kartonschachteln, damit möglichst viel in einen Schiffscontainer passt und wird erst im Bestimmungsland zusammengesetzt (wenn es nicht gerade Autos sind). Das wird wohl auch in Kuba so sein.

Und dann, wenn das Fahrzeug zusammen gesetzt ist, möchte es der Staat natürlich selbst verkaufen, zu überteuerten Preisen in Devisenläden.
Da vergibt der gleiche Staat wahrscheinlich eher keine Lizenz an unerwünschte Konkurrenz.

Und falls doch: Sobald die Sache wirklich läuft übernimmt der Staat und macht das Geschäft selber.

Flipper20
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#32 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 02:09

Hi,

zunächst ganz allgemein - nur damit wir über das Gleiche reden:

Die Geschäftsidee befasst sich doch wohl mit Fahrrädern mit E-Antrieb. Da würde man sich genau in dem Segment der – nennen wir sie mal „Leichtbau-Zweiräder“ - wie Fahrrädern, Mopeds und kleinen Rollern, alle mit E-Antrieb, tummeln. Genau von denen habe ich in meinem Beitrag #15 gesprochen. Damit Ihr mal seht, wie eine „Moped“-Variante in Kuba aussieht, hier ein Bild (ich habe leider kein besseres):

Lenker, Einmann-Sattel (also keine Sitzbank wie bei den Rollern), Gepäckträger, Pedale, Kette aufs Hinterrad.

[/url[/img]

Für die kubanischen Bedürfnisse ideal angepasst: Einkaufkorb, großer, stabiler Gepäckträger und der Zweimann-Betrieb ist von Anfang an vorgesehen, wie man an den ausklappbaren Fußstützen für den Sozius erkennt.

Kostenpunkt: Etwas über CUC 900,-.

Sicher für Kubaner nicht "preiswert", aber mit "Yuma-Unterstützung" machbar.

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Jährlich kommen drei Millionen Mädchen im Alter zwischen 4 und 12 Jahren hinzu. Das sind 8.000 täglich !!!! 8.000 täglich !!!
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el loco alemán
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#33 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 02:11

Zitat von nico_030
Meiner Erfahrung reicht ein einfaches Schloss mangels Klauwerkzeugen.

Genau 0,3 Sekunden dauerts mit der Machete. Selber zugeschaut. Ein Trelock-Mopedschloss und/oder Abus-Bügel sollte es mindestens sein.

Flipper20
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#34 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 02:19

Zitat von el loco alemán
Und wer soll diese Dinger kaufen? Die Masse hat kaum Geld für ein ordentliches normales Fahrrad und die Neureichen werden wohl kaum Geld für einen Stromdrahtesel ausgeben, bei dem sie meistenteils trotzdem noch mittreten müssen. Wenn schon Geld hinlegen, dann kaufen die sich lieber gleich ein richtiges Motorrad oder ein Auto. Ökoheinis gibts in Kuba nicht.

Jojo, mich beschleicht so der Verdacht, daß du ein extrem naiver Mensch sein mußt. Auch in Bezug auf die anderen (Finanz-) Themen.



@ e-l-a

Nicht nur ich weiß, dass Du ausgemachter Kuba-Kenner bist.

Aber warum diese Schwarz-Weiß-Malerei : Entweder gar nichts oder gleich Motorrad bzw. Auto?
Entweder Hungerleider oder Neureich?
Wo ordnest Du all die zig-zehntausende Yuma-unterstützten Beziehungen ein?

Deutsche, Italiener, Spanier, Franzosen etc. etc. Dann kämen noch die Kanadier und die Argentinier, ganz zu schweigen von den amerikanisch-kubanischen Beziehungen.

Z.B. meine eigene Beziehung: „Kinderfasching“, ein neues Fahrrad zu kaufen, aber weit von dem Gedanken entfernt, ihr ein Motorrad oder gar ein Auto zu kaufen.

(@ Varna: Nein, ich kann die zig-tausend nicht konkretisieren, und nein, ich kenne sie schon gar nicht namentlich.)

Natürlich gibt es keine Öko-Heinis in Kuba. Die Tatsache, dass Kubaner elektrisch angetriebene Zweiräder nutzen , ist allein dem Umstand geschuldet, dass sie an der Tanke ein vielfaches für Sprit bezahlen, während sie ganz bequem und preiswert bei Nichtgebrauch des Zweirades im Wohnzimmer den Saft aus der Steckdose ziehen können. Dieses einfache Argument unterschlägst Du einfach.

Dabei will ich gar nicht davon reden, dass man bei Motorrad und Auto sicher so etwas wie einen Führerschein braucht, während so ein E-Bike einfach jede Hausfrau nutzen kann.

Und: „…bei dem sie meistenteils trotzdem noch mittreten müssen…“
Falsch!

Die Frau meines Freundes hätte noch die erste Pedalumdrehung zu treten, obwohl sie dies natürlich könnte. Sie setzt sich drauf, dreht am Griff – y ya!

Wenn man Dich als „Vertriebsstrategen“ vorher gefragt hätte, e-l-a, würden jetzt in Kuba keine Fahrräder, keine Waschmaschinen, Video-Player, Flachbildschirme, keine Handies und keine elektrisch angetriebenen Zweiräder angeboten.

Nimm´s nicht persönlich, e-l-a, aber irgendwie gefällt mir der Gedanke, dass man Dich bei der Befragung übergangen hat.

Gruß
Flipper20
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#35 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 02:24

Zitat von Varna 90

Zitat von Flipper20

Zitat von Varna 90
Du machst Spass, oder? Was verstehst du denn unter der Bezeichnung "viel"? Geh Montag zu Apollo .



Ich verstehe unter "viel" genau das gleiche, was Du darunter verstehst!

Und: Ich bleib dabei, ich geh zu Fielmann. Immerhin gehört der Laden mir - wenn auch nur teilweise. Geh Du zu Apollo.

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Ein Tipp zum Wochenbeginn: Vereinbare ebenfalls einen Termin mit dem HNO-Arzt für einen Hörtest ("Sound" Schalldämpfer), vielleicht gehören dir ja ein paar Praxen . Gruß



Warum Du mich zum HNO-Arzt schickst, wenn ich im Zusammenhang mit diesen Geräten von „lautlos“ spreche, verstehe insbesondere im Hinblick auf die Hinweis „Sound“ und Schalldämpfer schon gar nicht. Sie haben weder Sound noch Schalldämpfer. Hast Du tatsächlich solche elektrischen Zweiräder noch nicht gesehen oder gehört? Dass Du sie noch nicht gehört hast, würde ich ja noch verstehen, weil sie sich einem nähern, ohne dass man Geräusche wahrnimmt. Erst wenn sie auf gleicher Höhe sind hört man Fahr-Geräusche, die vom Riemen und den Reifen auf der Fahrbahn hervorgerufen werden. Den Motor hört man nach wie vor nicht.

Oder was hast Du mit „Sound“ und Schalldämpfern gemeint?

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#36 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 02:29

Zitat von Varna 90
Du machst Spass, oder? Was verstehst du denn unter der Bezeichnung "viel"? Geh Montag zu Apollo .



Wenn Du tatsächlich konkrete Zahlen hören willst:

Von diesen Dingern fuhren im Mai 2011 keine in Ciego, weil es sie nicht gab. Drei Monate - Anfang September - später standen in den Läden, die so was verkaufen, jeweils ca. 5-6 Stück.

Mein Freund hat seiner Frau eines gekauft, und es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte meine Minimaus auch eines bekommen. Allein die Tatsache, dass in ihrem kleinen Häusle kein Platz mehr zum Parken ist, hat uns davon abgehalten.

Als ich dann wieder drei Monate später zu Weihnachten in Ciego war, sah ich bei einem Shopping in der Innenstadt mindestens 30 Stück davon (alle genau des gleichen Typs).Genau weil ich mich beim Kauf dieses Modells etwas eingehender damit befasst hatte, ist mir die Anzahl so aufgefallen.

Die Innenstadt von Ciego erstreckt sich auf ca. 200 x 400 Meter. Alle Nase lang stand so ein E-Moped. Die Schwester der Frau meines Freundes hatte zwischenzeitlich auch so eines.

Wie viele heute – sechs Monate später – davon in Ciego rumfahren, weiß ich nicht abzuschätzen. Es dürften aber eher mehr als weniger sein.

Für eine Stadt wie Ciego, die bekanntlich touristisches Notstandsgebiet ist mit in der Folge vergleichsweise geringer Anzahl von Novia/Yuma-Beziehungen, finde ich das „viel“. Ganz abgesehen davon, dass natürlich davon auszugehen ist, dass nicht zufällig alle gleichzeitig "in der Stadt" waren.


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#37 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 02:38

@ jojo

Auch wenn ich in Kuba durchaus einen Markt für „Leichtbau-Zweiräder“ sähe (Konjunktiv!), so solltest Du das – von meiner Seite – nicht als Plädoyer dafür sehen, diesen Markt erobern zu wollen.

Viele richtige Bedenken wurden hier schon geäußert.

Insbesondere den Teil des technischen Umbaus oder Zusammenbaus sähe ich kritisch.

Allein mit den “handelsüblichen“ Fahrrädern, die Du als Basis gebrauchen willst, bekommst Du Probleme. Sicher ist vieles standardisiert, wie Pedale, Kette, Räder etc.

Aber die Fahrräder, die Du heute in Kuba kaufen kannst, wirst Du in 4 – 5 Monaten in Kuba nicht mehr vorfinden. Dabei denke ich an Änderungen im Wesentlichen am Rahmen. Du wirst mit Deinen Umbauten ständig „der Welle hinterherschwimmen“, musst also ständig neue Anpassungen vornehmen.

Du sagst auch : „5) Ersatzteilversorgung muss auch geregelt sein.“

Große Worte gelassen ausgesprochen - wie ich finde.

Wenn es Dir möglich wäre, dies zu gewährleisten, dann müsste man daraus folgern, dass es auch möglich sein müsste - jetzt mal freigemacht von Deinen Modellen - Ersatzteile flächendeckend für Fahrräder in Kuba anzubieten: Pedale, Bremsen, Mäntel, Schläuche, Ketten, Felgen, Sättel bis hin zu Klingeln und Schlössern.

Das allein wäre schon eine hinreichende Geschäftsidee!

Dann müsstest Du Dich gar nicht beschweren mit umständlichem technischem Umbau o.ä., sondern hättest tatsächlich „nur“ gegen die Windmühlen der kubanischen Behörden, der Verwaltung, des Imports, des Zolls, der Steuern und schließlich mit der Distribution innerhalb Kubas zu kämpfen.

Wäre toll, wenn das ginge, allein ich habe da meine Zweifel.

Andererseits machst Du Dir vielleicht zu viel Gedanken um Folgeschadenhaftung. Kuba ist nicht U.S.A.

Solange in Kuba in den Läden offiziell – also unter staatlicher Obhut – Fahrräder ohne Licht verkauft werden, und sich kein Schw… darum kümmert, wenn ein Nutzer in der Dunkelheit über den Haufen gefahren wird, solange würde ich mir diesbezüglich um Folgeschadenhaftung in Kuba auch keine Gedanken machen.

Ist aber letztlich auch nicht sicher. Vielleicht lassen sich die Behörden im Bedarfsfall etwas dafür einfallen, um das „Geschäft platt zu machen.“


Gruß
Flipper20

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#38 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 03:14

Zitat von Flipper20
Wenn man Dich als „Vertriebsstrategen“ vorher gefragt hätte, e-l-a, würden jetzt in Kuba keine Fahrräder, keine Waschmaschinen, Video-Player, Flachbildschirme, keine Handies und keine elektrisch angetriebenen Zweiräder angeboten.

Wieso?

Varna 90
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#39 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 09:11

Flipper, es gibt nur Moped-Fahrersättel für eine Person (Befestigung am Rohr) und Sitzbänke für 2 Personen. Ausnahme Rennsport (Sitzbank).

Varna 90
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#40 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 09:39

Gestern habe ich zwei ältere Herren mit E-Fahrrädern gesehen. Beide E-Räder waren mit einem Versicherungkennzeichen (gültig/blaue Schrift)ausgestattet, also wie bei Scootern 25 ccm oder 45 ccm für diese Saison. Benötigt man für die Teile eine Haftpflichtversicherung?

Quimbombó
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#41 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 09:56

Zitat von Varna 90
Benötigt man für die Teile eine Haftpflichtversicherung?

Wenn das Elektrofahrrad
- einen Motor hat, der nur bei Kurbelbewegung des Fahrers Tretunterstützung bietet ("Pedelec")
- bis maximal 25 km/h unterstützt
- der Motor eine mittlere Leistung von maximal 250 Watt hat
gibt es weder Versicherungs- noch Helmpflicht. Das trifft auf die allermeisten Elektrofahrräder zu.

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrorad

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#42 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 09:56

Zitat von Varna 90
Flipper, es gibt nur Moped-Fahrersättel für eine Person (Befestigung am Rohr) und Sitzbänke für 2 Personen. Ausnahme Rennsport (Sitzbank).


Stimmt! Absolut richtig. Nichts anderes hatte ich gesagt.

Der Hinweis war nur, weil es ja unter diesen Kleingefährten auch die "Roller-Versionen" gibt, die eine Sitzbank haben.

So einen E-Roller hatte die Frau meines Freundes als erstes. War nach nach Monaten kaputt. Null Ersatzteile verfügbar.

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#43 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 10:38

Zitat von el loco alemán

Zitat von Flipper20
Wenn man Dich als „Vertriebsstrategen“ vorher gefragt hätte, e-l-a, würden jetzt in Kuba keine Fahrräder, keine Waschmaschinen, Video-Player, Flachbildschirme, keine Handies und keine elektrisch angetriebenen Zweiräder angeboten.

Wieso?



Weil Du so polarisert hast: Entweder ein(e) Kubaner(in) gehört zu der großen Masse derer, die sich ohnehin nichts leisten können, oder sie gehören zu der Gruppe der Neureichen, die gleich Motorräder und Autos kaufen können.

Dazwischen gibt es bei Dir gar nichts.

Aber genau da sind all die Yuma-Beziehungen anzusiedeln.

Der Zugang der von mir aufgezählten Artikel bleibt tatsächlich vielen Kubaneren verschlossen. Wie soll eine Krankenschwester mit CUC 20,- monatlichem Gehalt das Geld für eine Waschmaschine, die in der Preiswert-Version CUC 230,- kostet, zusammensparen, wenn ihr Einkommen noch nicht einmal zum täglichen Leben reicht?

Es werden Flachbildschirme für CUC 800,- angeboten! Stehen die jahrelang als Ladenhüter in den Geschäften?

Wie wären all die Kubaner an Handies gekommen, gäbe es da nicht die Yuma-Beziehungen? Und ohne "Zuwendungen" könnten sie es gar nicht betreiben.

Mein Fazit: Die ganzen Artikel von CUC 100,- aufwärts können Kubaner meist - von eher wenigen Ausnahmen abgesehen - nur mit Yuma-Geld kaufen. Oder liege ich da falsch?

Und das meinte ich: Hätte man sich im Vorfeld gefragt, ob es einen Markt für Waschmaschinen gibt, wäre man nach Deiner Überlegung zu dem Schluß gekommen:

"Nein, die große Masse der Kubaner kann sich keine Waschmaschine leisten (und die Neureichen lassen waschen)."

Ich habe definitiv keine Ahnung, wieviele Yuma-Beziehungen es - über alle Nationen betrachtet - in Kuba gibt.
Aber es scheint ein kleiner Wirtschaftsfaktor zu sein - mit zunehmender Bedeutung.

Gruß
Flipper20

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jan
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#44 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 10:42

Waschmaschinen und Kühlschränke können Kubaner auf Kredit kaufen.

Er wird monatlich vom Lohn abgezogen.

Ich glaube es sind 50 Pesos MN?

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#45 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 10:48

Zitat von jan
Waschmaschinen und Kühlschränke können Kubaner auf Kredit kaufen.

Er wird monatlich vom Lohn abgezogen.

Ich glaube es sind 50 Pesos MN?


Na dann sind ja alle Spatzen gefangen!

Die Krankenschwester muss ja dann nur 10 Jahre lang auf 10 % ihres ohnehin kärglichen Einkommens verzichten, wenn sie eine Waschmaschine kauft.

Wo ist das Problem?

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Varna 90
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#46 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 10:59

Zitat von Quimbombó

Zitat von Varna 90
Benötigt man für die Teile eine Haftpflichtversicherung?

Wenn das Elektrofahrrad
- einen Motor hat, der nur bei Kurbelbewegung des Fahrers Tretunterstützung bietet ("Pedelec")
- bis maximal 25 km/h unterstützt
- der Motor eine mittlere Leistung von maximal 250 Watt hat
gibt es weder Versicherungs- noch Helmpflicht. Das trifft auf die allermeisten Elektrofahrräder zu.

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrorad




Das war mir unbekannt, bisher habe ich mich auch nie mit dem Thema beschäftigt .

Varna 90
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#47 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 11:07

Zitat von Flipper20

Zitat von jan
Waschmaschinen und Kühlschränke können Kubaner auf Kredit kaufen.

Er wird monatlich vom Lohn abgezogen.

Ich glaube es sind 50 Pesos MN?


Na dann sind ja alle Spatzen gefangen!

Die Krankenschwester muss ja dann nur 10 Jahre lang auf 10 % ihres ohnehin kärglichen Einkommens verzichten, wenn sie eine Waschmaschine kauft.

Wo ist das Problem?

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Und dann haben die Waschmaschine und der Kühlschrank ihren Geist aufgegeben, wahrscheinlich bereits früher. Handys usw. stammen von Touristen oder Verwandten aus dem Ausland, logisch.

jojo1
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#48 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 11:18

Die Idee von mir bezieht sich als möglicher Vorschlag an einen Kubaner, der von seinem Großvater Geld geerbt hat und sich davon
bei STGO ein Haus mit Bar für Touristen und Zimmervermietung ( C. P. ) eingerichtet hat und zusätzlich noch einige andere kleine
legale Geschäfte betreibt.

Da es in Kuba garantiert auch genug Elektrotechniker gibt, die eine Nebenbeschäftigung suchen, dachte ich mir, dass dies eine gute Idee sein könnte, mittelfristig ein weiteres Kleingewerbe durchzuführen.

Es ist mir bekannt, dass in den Geschäften in Kuba bereits aus China importierte Elektroräder in der 1000 CUC - Preisklasse verkauft werden. Da aber immer mal was an der Elektronik ausfallen kann, und die Ersatzteilversorgung wohl aktuell kaum hinreichend funktioniert, wäre es wirklich besser Elektroräder in Kuba zusammenzubauen, dann hat man auch immer einen Ansprechpartner mit ein paar Ersatzteilen.

Es ist mir auch klar, dass Gewährleistungsansprüche nicht so extrem geregelt sind wie in Deutschland und den USA.

Eigentlich ist es mehr die Frage, ob die Herstellung von Fahrzeugen mit Hilfsantrieb überhaupt zugelassen wird. Dabei ist mir auch klar,
dass Kuba kein genau geregelter Rechtsstaat ist, sondern vieles rechtlich im Einzelfall geregelt wird, um es einmal freundlich zu formulieren.

Und die Idee hat den Hintergrund, dass ich selbst schon seit ca. 6 Jahren Elektroräder einsetze und auch selbst umbaue UND der direkte
Versand von Paketen von China nach Kuba offensichtlich möglich ist UND es andere Touristen gibt, die leistungsfähige Elektroräder in Kuba aktuell einsetzen. D.h. ein kleiner Markt ist auch für Touristen für hochwertige Elektroräder im oberen Preisbereich vorhanden.

Langfristig halte ich es aber für möglich, dass Elektroleichtfahrzeuge in Kuba eine sehr große Verbreitung finden. Dies insbesondere dann wenn Kleingewerbetreibende ( Handwerker, Transportgewerbe usw ) ein wenig Kapital angespart haben. Und wenn die Fahrzeuge in der eigenen Firma betrieben werden, kann man diese wohl auch in Kuba als Betriebsausgaben absetzen. Und ein funktionierendes Kleinunternehmen in Kuba sollte zumindest mittelfristig das Geld für ein kleines Leichtfahrzeug erwirtschaften können, welches dann aber viel billiger ist in den Gesamtkosten als ein kleines (Benzin-)Auto.

Die Vorteile eines Elektroantriebs habe ich schon oben im Detail beschrieben.

Und ich möchte ( auch an ELA ) sagen, dass die Umweltvorteile eines Elektrofahrzeugs auch in Kuba wichtig sind. Gerade die vielen alten LKWs tragen massiv zur Luftbelastung in den Innenstädten von Kuba bei, und Dieselabgase sind massiv krebserregend.
Und bitte dies ist nicht naiv, sondern entspricht den Tatsachen. Die Entwicklung von Kuba wird ohnehin dahin gehen, dass es immer mehr Selbständige gibt und diese dann auch Kapital ansparen werden für sinnvolle Investitionen.

Deshalb vermute ich einmal, dass es in Kuba in den nächsten 10 Jahren immer mehr direkt im Land hergestellte ( und auch selbstgebaute ) Elektroleichtfahrzeuge geben wird. Und im Gegensatz zu Deutschland hat man dort immer warmes Wetter und benötigt kein vollständig geschlossenes Fahrzeug. Auch sind Kurzstreckenfahrten noch viel häufiger als z.B. in Deutschland.

--
„Nach meiner Auffassung steckt die Welt voll unermesslicher Chancen, wenn wir sie nur zu nutzen verstehen würden.“ v. Ludwig Erhard, Wirtschaftsminister und Bundeskanzler in D.

Varna 90
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#49 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
19.06.2012 11:28

Vorschlag, probiere es mal! Gruß

el loco alemán
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#50 RE: Elektrofahrrad-Zusammenbau als Geschäftsidee für Kuba(-ner )
20.06.2012 01:24

Zitat von jojo1
Und ich möchte ( auch an ELA ) sagen, dass die Umweltvorteile eines Elektrofahrzeugs auch in Kuba wichtig sind.

Und der Strom wird in Kuba natürlich nur aus umweltfreundlicher Wind- und Wasserkraft gewonnen.

Ist dir eigentlich bekannt, daß ein Elektrofahrzeug die schlechteste Energiebilanz aufweist? Viel schlechterer Wirkungsgrad als jeder Verbrennungsmotor gleicher Leistung. Und damit auch die Ökobilanz äußerst zweifelhaft ist (abhängig von der Art der Stromerzeugung).

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