Das Öl soll in der Erde bleiben

07.06.2008 11:08
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#1 Das Öl soll in der Erde bleiben
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Das Öl soll in der Erde bleiben

Ecuador verlangt, dass die Industrieländer ihre Umweltschulden abzahlen
von Leah Temper und Joan Martinez Alier

In den letzten Jahren ist weltweit eine Bewegung für "Klimagerechtigkeit" entstanden. Dieser Begriff beinhaltet die Forderung, dass die Industrieländer Verpflichtungen anerkennen, die sie gegenüber der Dritten Welt insofern haben, als sie die Fähigkeit der Erde zur Absorption von sogenannten Treibhausgasen vorwiegend zu ihren eigenen Gunsten strapazieren. In Grundsatzdokumenten wie den "Bali Prinzipien über Klimagerechtigkeit" von 2002 und der "Deklaration von Durban über den Klimawandel" von 2005 wurde dargelegt, dass für den Klimawandel die Eliten des Nordens wie des Südens verantwortlich sind, dessen negative Folgen jedoch am härtesten den Süden, die Inselstaaten, die Frauen und die Armen treffen.

Klimagerechtigkeit verlangt ein vollständiges Moratorium für die Exploration und Ausbeutung neuer Ölvorkommen, die Einschränkung des Handels mit fossilen Brennstoffen sowie ein ganz neues Nachdenken über nachhaltige Produktionsmethoden und Konsumgewohnheiten. Und schließlich fordern die Fürsprecher der Klimagerechtigkeit...

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008...kel,a0037.idx,7


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07.06.2008 11:24
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#2 RE: Das Öl soll in der Erde bleiben
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Die Forderung (bzw. der Vorschlag) ist schon etwas älter.
Ein Grund mag zum Beispiel in solchen Vorkommnissen liegen:

Naturkatastrophe in Ecuadors Dschungel: Öl-Pest im Amazonas-Gebiet nach Unglück
http://www.networld.at/index.html?/artic...15/198993.shtml


Zum Thema ein Interview mit Energieminister Alberto Acosta:

http://www.woz.ch/artikel/rss/14987.html


Don Olafio


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