Represalien gegen freidenkenden Intellektuellen aus dem Osten Kubas

15.10.2007 18:16
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#1 Represalien gegen freidenkenden Intellektuellen aus dem Osten Kubas
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Rey/Reina del Foro

Quelle: Cubamatinal

Die unabhängige kubanische Journalistin des „Buró de Prensa Independiente Patria Libre", Ludys Rodríguez Díaz, verurteilte die Verfolgung, die die kubanischen Behörden gegen sie und ihre Familie veranlasst haben. Die Journalistin wohnt in der östlichen Stadt Manzanillo.
In Kuba ist die Ausübung der vom Staat unabhängigen journalistischen Tätigkeit verboten. Auf der Insel ist nur eine staatlich kontrollierte und senzierte Presse gestattet.

Die Tochter der unabhängigen Journalistin wurde bei der Bewerbung um ein Universitätsstudium abgelehnt, obwohl sie die Aufnahmeprüfung mit den besten Noten bestanden hatte. Die Begründung der Prüfungskommission: Die Universitäten stehen nur den Kindern der Regierungsanhänger offen.

Der Verein „Kuba-Demokratische Zukunft“ hat sich wiederholt dafür eingesetzt, dass die deutschen Stiftungen Stipendien für die Kinder der kubanischen Oppositionellen und Menschenrechtler vergeben sollten.

Auch der Ehemann der unabhängigen Journalistin wurde Opfer der staatlichen Repressalien. Er verlor sein Posten als Leiter eines staatlichen Unternehmens und wurde zu einem einfachen Bauhandwerker degradiert.

Die Familie bekommt ständig drohende Anrufe. Unbekannte warnen sie mit noch drakonischeren Maßnahmen, wenn Ludys Rodríguez weiter auf die Missstände in ihrer Stadt und Kuba aufmerksam macht.


Foto: Diese Aufnahme der Journalistin Ludys Rodríguez zeigt ein zusammengestürztes Haus. Diese Katastrophe wurde durch die flutartigen Regenfälle im Osten Kubas während der ersten Tage des Monats Oktober/2007 ausgelöst. Die marode Bausubstanz ist ein Problem in allen Städten Kubas. Sie ist nicht auf die Blockade der USA zurückzuführen - wie durch die offizielle Politik behauptet wird, sondern ist das Ergebnis einer falschen Politik des kubanischen Staates. Diese Zustände wurden dem deutschen Publikum im Film „Havanna: Die Neue Kunst Ruinen zu bauen“ des Regisseurs Florian Borschmeier bereits gezeigt.

http://www.kuba-magazin.de/index.php

Nos vemos
Dirk

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15.10.2007 19:31 (zuletzt bearbeitet: 15.10.2007 20:29)
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#2 RE: Represalien gegen freidenkenden Intellektuellen aus dem Osten Kubas
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Zitat von dirk_71

Sie ist nicht auf die Blockade der USA zurückzuführen - wie durch die offizielle Politik behauptet wird, sondern ist das Ergebnis einer falschen Politik des kubanischen Staates. Diese Zustände wurden dem deutschen Publikum im Film „Havanna: Die Neue Kunst Ruinen zu bauen“ des Regisseurs Florian Borschmeier bereits gezeigt.

UND WAS IST MIT MEINEM FREUND PEPINO????? Der hat auch dat Sajen in dem Film...


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15.10.2007 21:42
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#3 RE: Represalien gegen freidenkenden Intellektuellen aus dem Osten Kubas
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Zitat von Fini
Zitat von dirk_71

Sie ist nicht auf die Blockade der USA zurückzuführen - wie durch die offizielle Politik behauptet wird, sondern ist das Ergebnis einer falschen Politik des kubanischen Staates. Diese Zustände wurden dem deutschen Publikum im Film „Havanna: Die Neue Kunst Ruinen zu bauen“ des Regisseurs Florian Borschmeier bereits gezeigt.

UND WAS IST MIT MEINEM FREUND PEPINO????? Der hat auch dat Sajen in dem Film...





OYE MUYER:
WENNS HART AUF HART KOMMT HAT NUR SMUDINSKI WAS ZU SAGEN,YA..YA..YA


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16.10.2007 00:16
#4 RE: Represalien gegen freidenkenden Intellektuellen aus dem Osten Kubas
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Rey/Reina del Foro

Zitat von dirk_71
Die marode Bausubstanz ist ein Problem in allen Städten Kubas. Sie ist nicht auf die Blockade der USA zurückzuführen - wie durch die offizielle Politik behauptet wird, sondern ist das Ergebnis einer falschen Politik des kubanischen Staates.


In Havanna fällt im Durchschnitt jede Woche ein "Haus" zusammen, war selbst mal dort als es bei einem Haus-Einsturz 3 Tote gab!


Fino alla fine !!!
-

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17.10.2007 15:47 (zuletzt bearbeitet: 17.10.2007 15:50)
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#5 RE: Represalien gegen freidenkenden Intellektuellen aus dem Osten Kubas
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( Gast )
Foto: Diese Aufnahme der Journalistin Ludys Rodríguez zeigt ein zusammengestürztes Haus. Diese Katastrophe wurde durch die flutartigen Regenfälle im Osten Kubas während der ersten Tage des Monats Oktober/2007 ausgelöst. Die marode Bausubstanz ist ein Problem in allen Städten Kubas. Sie ist nicht auf die Blockade der USA zurückzuführen - wie durch die offizielle Politik behauptet wird, sondern ist das Ergebnis einer falschen Politik des kubanischen Staates. Diese Zustände wurden dem deutschen Publikum im Film „Havanna: Die Neue Kunst Ruinen zu bauen“ des Regisseurs Florian Borschmeier bereits gezeigt.

Naja wenn ein altes Haus zusammenstürzt kann es wohl nur die falsche Politik vor der Revolution gewesen sein.. Wo die Schuld des Staates sein soll, verstehe ich hierbei nicht. Immerhin hat dieser bis zum Zerfall der Sowjetunion, bei weitem mehr Häuser geschaffen als vorher vorhanden waren. Wenn eine Mutter einer Universitätsstudentin soetwas behaupten kann und sich die Tochter nicht davon distanziert, hat sie auch kein ausreichendes Uni Niveau. Die Prod. von Bausubstanz ist mit sehr hohen Energieaufwand verbunden und von dieser wurde man Anfang der 90er eindeutig durch die Blockade abgeschnitten. Die falsche Politik war höchstens das man mit den Sowjets kooperiert hat und "nicht mit den vielen anderen Staaten die Kuba Hilfe anboten auf Druck der Exilkubaner und der USA". Also macht euch nicht lächerlich, wenn ihr alles den Staat zuschiebt, nur weil in den USA 2001 viele Menschen aufgrund einer anderen Regierung in einem zusammenstürzenden Wolkenkratzer gestorben sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

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17.10.2007 16:16 (zuletzt bearbeitet: 17.10.2007 16:17)
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#6 RE: Represalien gegen freidenkenden Intellektuellen aus dem Osten Kubas
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Top - Forenliebhaber/in
" bei weitem mehr Häuser geschaffen als vorher vorhanden waren"

auch das ist eine deiner vielen aussagen die nicht stimmen , empfehle dir mal ein besuch der alten maqueta von havanna .

Maqueta de La Habana
Calle 28, No. 113 zwischen 1ra u. 3ra, Miramar, Tel. 332661, 225506 -
auf 88 qm verteilt ist hier eine originalgetreue, realistische Replika der Stadt zu sehen


seit dem du auf cuba bist ist es noch schlimmer geworden .

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