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Chavez will USA den Öl-Hahn abdrehen Venezuelas Präsident stichelt wieder gegen die USA: Chavez droht jetzt der Bush-Regierung, die Öllieferungen einzustellen, sollten die Vereinigten Staaten in ihrem Widerstand gegen das südamerikanische Land "zu weit" gehen.
Caracas - "Die US-Regierung sollte wissen, dass sie kein venezolanisches Öl haben wird, wenn sie zu weit geht", sagte Hugo Chavez gestern. Er reagierte offenbar auf Äußerungen von US-Außenministerin Condoleezza Rice. Diese hatte am Vortag gesagt, die Regierung in Washington wolle Chavez' Einfluss in Südamerika einschränken, indem sie den Widerstand gegen ihn schüre. Venezuela stelle in der Region eines der größten Probleme dar, die engen Verbindungen des Landes zu Kuba seien für die Demokratie in Lateinamerika gefährlich, hatte Rice gesagt.
Venezuelas Öl macht gut 15 Prozent der Energie-Importe der USA aus.Chavez betonte, er habe bereits angefangen, Maßnahmen für einen Ölstopp zu ergreifen. "Ich werde nicht sagen, welche das sind." Der linksgerichtete Staatschef hat sich in der Vergangenheit bereits ähnlich geäußert. Experten sind allerdings skeptisch, ob sich das Land einen Stopp der Lieferungen an die USA erlauben kann, da die Erlöse zur Finanzierung innenpolitischer Projekte benötigt werden. Venezuela ist der fünftgrößte Öl-Exporteur der Welt, die Hälfte der Erdöl-Ausfuhren geht in die USA. ...
Quelle: Spiegel-Online ___________________________________ La distancia no es la causa para que nazca el olvido.
Und was macht er mit dem nicht gelieferten Öl? Kuba schenken? Die Amis wird das überhaupt nicht beeindrucken. Kaufen sie woanders oder erobern sie sich eben andere Ölquellen.
"Leg dich nicht mit mir an, Mädchen" Chávez startet neue Attacke gegen Rice Venezuelas Präsident greift US-Außenministerin an
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat seine wöchentliche Fernsehshow dazu genutzt, neue Verbalattacken in Richtung der US-Außenministerin Condoleezza Rice zu fahren. "Leg dich nicht mit mir an, Mädchen", sagte Chávez am Sonntag in seiner Sendung "Hallo Präsident" und warf der ungeliebten Politikerin sogar ein Küsschen zu.
Statt bei ihrem richtigen Vornamen nannte er die US-Ministerin "Condolencia", Spanisch für "Beileid". Rice hatte in der vergangenen Woche zur Bildung einer "vereinten internationalen Front" gegen Venezuela aufgerufen, das wegen seiner engen Beziehungen zu Kuba eine "besondere Gefahr für die Region" sei.
Die verbalen Angriffe zwischen Chávez und den Protagonisten der US-Politik haben schon fast Tradition. 2004 hatte der venezolanische Präsident Rice als "echte Analphabetin" beschimpft, nachdem sie ihn beschuldigt hatte, nicht konstruktiv an der Politik in Südamerika mitzuwirken. US-Präsident George W. Bush titulierte Chávez als "Mr. Gefahr" und als "Narren". Doch auch US-Vertreter sind mit ihrer Wortwahl nicht zimperlich: Verteidigungsminister Donald Rumsfeld verglich Anfang des Monats Chávez' Amtsantritt mit der Machtergreifung Adolf Hitlers.
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