Menschenhandel auf der DomRep

05.10.2005 09:50
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#1 Menschenhandel auf der DomRep
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Einleitung eines Features des Deutschland Radios:
Gefährliche Reisen. Der Handel mit Frauen aus der Dominikanischen Republik
Von Angela Isphording

Jeder vierte Einwohner in die Dominikanische Republik lebt in Armut. Frauen leiden ganz besonders unter dieser Situation und sind so leichte Beute für Menschenhändler. Neben Thailand, Brasilien und den Philippinen ist die Dominikanische Republik eines der Hauptexportländer für die "Ware Frau". Die Frauen werden mit attraktiven Angeboten in die USA oder nach Europa gelockt und dann meist in die Prostitution gezwungen.

Jedes Jahr wagen Tausende von Bürgern der Dominikanischen Republik die gefährliche Überfahrt nach Puerto Rico. "Yolas", Jollen, nennt man die offenen Fischerboote aus Holz, "Capitanes" die Schleuser. Bis zu 80 Menschen begeben sich pro Yola, eng aneinander gedrängt, auf die etwa 200 Kilometer lange Seereise ins gelobte América.



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05.10.2005 09:55
#2 RE: Menschenhandel auf der DomRep
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Rey/Reina del Foro

In Antwort auf:
Jedes Jahr wagen Tausende von Bürgern der Dominikanischen Republik die gefährliche Überfahrt nach Puerto Rico. "Yolas", Jollen
Demnach hätte also ein demokratisches System in der Karibik die gleichen Auswirkungen auf die Reise(un)freiheit der Bevölkerung wie das kubanische System? Na dann sollten die Kubaner besser ihren Fidel behalten.

e-l-a
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05.10.2005 09:58 (zuletzt bearbeitet: 05.10.2005 10:35)
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#3 RE: Menschenhandel auf der DomRep
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( Gast )
http://www.fes.de/fulltext/iez/00059001.htmBeitrag von Frau Lea Ackermann auf der Hompage der Friedrich Ebert Stiftung.
Die Dominikanische Republik hat sich bei den Pauschalanbietern zum absoluten 'Renner' entwickelt. Erst seit wenigen Jahren wird deutschen Touristen die Karibikinsel angeboten, aber bereits 1990 konnten 100.000 deutsche Besucher gezählt werden. 1991 wird mit 130.000 Deutschen gerechnet, entsprechende 'Preisknüller' sorgen dafür. Auch andere Karibikinseln können Zuwachsraten von 30% bis 100% verbuchen. Die Dominikanische Republik zählt 30.000 Arbeitslose und 20% bis 40% unterbeschäftigte Arbeitskräfte. Dabei werden bereits 500.000 Arbeitskräfte "exportiert", vor allem in die USA. Mit den neuen Einreisebeschränkungen der USA wird diese Devisenquelle weiter limitiert, so daß diese Karibikinsel nun ganz auf den Tourismus setzt. Die Arbeitslosigkeit der Frauen ist in den Städten doppelt so hoch wie die der Männer. Beschäftigung als Dienstpersonal wird so schlecht bezahlt, daß sich niemand davon ernähren kann. Daher verwundert nicht die hohe Anzahl von Frauen, die der Prostitution nachgehen müssen. Die Frauen pendeln zwischen den Karibikinseln oder werden auch von der Hauptstadt aus angeheuert und von Schleppern ins Ausland gebracht. Dabei kam es 1987 zu einem tragischen Unglücksfall: 28 von 60 Prostituierten, die von St. Martin nach St. Thomas in Containern verpackt verschifft wurden, sind darin erstickt.

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05.10.2005 10:22
avatar  Jorge2
#4 RE: Menschenhandel auf der DomRep
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Rey/Reina del Foro

Und was ist in den letzten 14 Jahren geschehen?


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05.10.2005 10:33
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#5 RE: Menschenhandel auf der DomRep
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( Gast )

Der Bericht des Deutschland Radios wurde am 24 September 2005 ausgestrahlt.


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05.10.2005 10:34
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#6 RE: Menschenhandel auf der DomRep
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( Gast )

Der Bericht des Deutschland Radios wurde am 24 September 2005 ausgestrahlt.


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05.10.2005 20:12 (zuletzt bearbeitet: 05.10.2005 20:29)
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#7 RE: Menschenhandel auf der DomRep
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( gelöscht )
In Antwort auf:
Jeder vierte Einwohner in die Dominikanische Republik lebt in Armut

das gibts hier auch bald, wenn und dieses "span-merkel" regiert


In Antwort auf:
Die Frauen werden mit attraktiven Angeboten in die USA oder nach Europa gelockt und dann meist in die Prostitution gezwungen.

"gelockt" is schon richtig. genügend kommen selbstverständlich mit dem liebeskasper in die welt wo milch und honig fließt. "gezwungen" nur zum teil. sehr viele reisen über Curacao. dieses gepflegte caribische inselchen wird noch immer von Holland verwaltet. zwischen beiden orten besteht gut organisierter kontakt. man sucht also in der DomRep nach hübschen geeigneten chicas. verspricht ihnen arbeit auf Curacao. teilweise echt putz- oder küchendienste! oder eben im "jardin alegre" (oder so ähnlich), muß wohl so ne art riesen eros center sein. mit dem versprechen für gleiche arbeit viel mehr zu verdiehnen kommen sie nach europa. dreh und angelpunkt is meistens Uitrecht/Holanda -oder frankfurt/main im schönen alemania. die mädels werden mit nem strohmann verheiratet um bleiberecht zu garantieren. mit entsprechenden kontakten ausgestattet können sie sich oft selbst in die entsprechenden etablisements vermitteln. dort sind sie dann fleißig und arbeiten ihren festbetrag für die "überfahrt" von der Caribic ab. danach können sie tun was sie wollen.
so richtig versklavt wie man`s aus dem fernsehn kennt werden Latinas oft nich mehr. frauen aus Osteuropa schon eher. -aber, das ist eine andere geschichte

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05.10.2005 20:27
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#8 RE: Menschenhandel auf der DomRep
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( gelöscht )

In Antwort auf:
Beschäftigung als Dienstpersonal wird so schlecht bezahlt, daß sich niemand davon ernähren kann. Daher verwundert nicht die hohe Anzahl von Frauen, die der Prostitution nachgehen müssen

das is verständlich, man hat ja hunger. allerdings solltest du nich zu viel mitleid haben. denn nicht alle die als puta arbeiten werden gezwungen. Dominicanas sind in dieser beziehung genau wie cubanas. sie haben in punkto "hacer el amol" eine andere einstellung, wie wir wissen ist für viele latinas ein quickie so normal wie essen, trinken und tanzen. es gehört zum ganz normalem alltag. die hemmschwelle daraus profit zu schlagen is daher wesentlich niedriger als in unserer welt. daher rollt mir auch nur eine einzelne träne runter. ( für die korintenkacker: ich finde es natürlich NICHT lustig wenn so ne hübsche mulata zu tode kommt, egal welche arbeit sie macht )


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