Das System Chávez ähnelt dem Kuba Castros Der peruanische Schriftsteller und Politiker Mario Vargas Llosa über die anstehenden Wahlen in Venezuela, die unglückselige Regentschaft Hugo Chávez' und die derzeitige politische Lage seines Kontinents.
Kommenden Sonntag finden in Venezuela Wahlen statt. Sie sind seit vielen Jahren ein großer Kritiker des autoritären Regimes von Hugo Chávez – was erwarten Sie sich von diesen Wahlen?
Nicht viel, leider. Es scheint mir schwierig, heutzutage in Venezuela freie Wahlen abzuhalten. Das ist schade, da ich überzeugt davon bin, dass die Mehrheit der Venezolaner heute entschieden gegen Chávez ist.
Dass einer, der sich offen zum Neoliberalismus bekennt so argumentiert mag nicht verwundern. Genausogut könnte man z.B. Westerwelle nach seiner Meinung zur Politik Lafontaines befragen.
Zitat von ChrisDass einer, der sich offen zum Neoliberalismus bekennt
... deswegen nicht unbedingt unrecht haben muss, ist glaub ich auch logisch. Im Übrigen gibt es viele Neoliberalismuskritiker, die Chávez vorwerfen, mit den gleichen gescheiterten neoliberalen Konzepten der Vorgängerregierungen die venezolanischen Probleme, zum Beispiel der Inflation, lösen zu wollen.
Schon den Aufsatz vom bekennenden Antineoliberalisten Prof. Burchardt gelesen? Seine beiden Bücher zu Kuba aus den Jahren 1996 und 99 sind übrigens noch heute hochaktuell.
________________________________________ “The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money.” ‒ Margaret Thatcher
auch Westerwelle könnte mit Kritik an Lafontaines Politik richtig liegen genauso wie umgekehrt. Ist ja ähnlich wie hier im Forum, keiner wird dem anderen Pol je zugestehen wollen Recht zu haben, nur die wenigsten können über ihren eigenen Schatten springen.
Ist übrigens sehr aufschlussreich hier in Havanna zu wohnen und alles vor Ort live mitzuerleben, nachdem ich das ganze mehr als ein Jahrzehnt nur als - wenn auch regelmässiger - Besucher mir von aussen ansehen konnte. Und hier stelle ich für mich selbst fest, dass sich vieles so abspielt wie ich mir das auch früher schon gedacht habe. Aber eben nicht so wie die Extreme hier im Forum sich das schön- oder schlechtschreiben. Eben ein bunter Mikrokosmos - weit ab vom schwarz-weiß-Bild das viele haben!
Zitat Schon den Aufsatz vom bekennenden Antineoliberalisten Prof. Burchardt gelesen?
Ist übrigens sehr aufschlussreich hier in Havanna zu wohnen und alles vor Ort live mitzuerleben, nachdem ich das ganze mehr als ein Jahrzehnt nur als - wenn auch regelmässiger - Besucher mir von aussen ansehen konnte. Und hier stelle ich für mich selbst fest, dass sich vieles so abspielt wie ich mir das auch früher schon gedacht habe.
muy interesante la impresión que reflejas en tu escrito. en agosto manifestaban cubanos universitarios que desconocían del envío de presos políticos a mediación de la iglesia cubana en dirección a espana, no obstante fidel en la reflexión publicada en cubadebate manisfestaba el convencimiento claro de que pornto....antes de fin de ano recibirían la sorpresa enorme de la llegada y retorno de los heroicos 5 de miami, equivalete a moneda de cambio en mesa diplomática. reacciones en la hbabna de los cambios políticos, el último..."Otra sonada destitución en Cuba. Y desde que llegó a la presidencia, Raúl Castro ha cambiado ya a más del 60 % del consejo de ministros de la era Fidel, la mayoría responsables del área económica cfr. http://www.elpais.com/articulo/internaci...elpepuint_5/Tes
Zitat von el-cheund die geschichte wird fortgesetzt, das system ähnelt dem Cuba.... nicaragua, ecuador, venezuela, und jetzt bolivia y su evo morales, alle sind insaciables de poder http://www.google.com/hostednews/afp/art...KaWoNpiq4a4wl8w
Zitat von Chris Ist übrigens sehr aufschlussreich hier in Havanna zu wohnen und alles vor Ort live mitzuerleben, nachdem ich das ganze mehr als ein Jahrzehnt nur als - wenn auch regelmässiger - Besucher mir von aussen ansehen konnte. Und hier stelle ich für mich selbst fest, dass sich vieles so abspielt wie ich mir das auch früher schon gedacht habe. Aber eben nicht so wie die Extreme hier im Forum sich das schön- oder schlechtschreiben. Eben ein bunter Mikrokosmos - weit ab vom schwarz-weiß-Bild das viele haben!
Tja, schade dass Du dann darüber nichts schreibst, so im Stile der unvergessenen Szenenbeschreibungen von "guzzi" oder von diversen Reiseberichten, wie sie früher mal in diesem Forum zu lesen waren.
Zitat schade dass Du dann darüber nichts schreibst
das hat mehrere Gründe, einer ist, dass ich zu Hause, wo ich die Ruhe hätte noch kein Internet eingerichtet habe. Zudem sehe ich in einem Internetforum wie diesem oder vergleichbaren, nicht unbedingt die Platform Erfahrungen wie ich sie hier erlebe auszutauschen. Zu groß ist einfach die Anzahl derer, die nach einem oder zwei Cuba-Urlauben schon Experten für Innen-, Aussen- oder Wirtschafts(im wahrsten Sinne des Wortes)politik eines ihnen ansonsten fremden Landes sind, Feldforschung zum Sexualleben cubanischer Karnickel betreiben oder einfach nur blöde Kommentare abgeben weil Ihnen sonst zuhause niemand zuhört - leider sind diese in derartigen anonymen Internetforen auf dem Vormarsch. Wer hier in Havanna vorbeikommt kann gerne auf einen Plausch vorbeischauen und in solchem Rahmen bin ich auch gerne bereit meine Erfahrungen mit anderen auszutauschen. Wenn es direkte Fragen gibt bin ich auch weiterhin gerne bereit darauf zu antworten (Versorgungslage etc.) wie ich es auch an anderer Stelle schon getan habe.
Zitat von ChrisZudem sehe ich in einem Internetforum wie diesem oder vergleichbaren, nicht unbedingt die Platform Erfahrungen wie ich sie hier erlebe auszutauschen.
Ein Chris-Blog, das wär's vielleicht. Deine Erfahrungen im aktuellen kubanischen Alltag sind es jedenfalls wert, breiter geteilt zu werden als nur im persönlichen Gespräch. Für einen Blog bräuchtest du auch kein Internet zuhause: das zuhause in Ruhe Geschriebene lädst du ruckzuck am Arbeitsplatz hoch, und die Kommentar-Spammer sind mit geeigneten Mitteln relativ leicht zu kontrollieren. An lesenswerten deutschsprachigen Blogs aus Kuba gibt's glaube ich bisher nur einen einzigen, oder habe ich da was übersehen? (Die Übersetzung von Generación Y jetzt mal nicht mitgerechnet.)
Guter Vorschlag, werde mal ne Nacht drüber schlafen. Momentan sind gerade zwei Schweizer Journalisten hier, die eine Filmreportage über unser Unternehmen hier drehen daher bleibt momentan nicht viel Zeit. Auch Frau beschwert sich schon ein bisschen , vor allem als ich vorgestern nachts noch zum Flughafen musste um unseren Geschäftsführer aus der Schweiz abzuholen. Der Iberia-Flug war nämlich kurzfristig noch in Varadero zwischengelandet. Naja, und dann sassen wir halt noch bis 2 Uhr früh in der Tapas-Bar im Centro Asturiano (sehr zu empfehlen!) und als ich nach Hause kam war dann natürlich "Schicht im Schacht".
Nur keinen Stress -- niemand erwartet von dir tägliche Blog-Einträge. Im Blog bist du dein eigener Chef(redakteur). Selbst ein wöchentlicher Rhythmus, wie ihn z.B. Fernando Ravsberg auf hohem Niveau einhält, ist bei einem Blog nicht zwingend. Wenn du deine Gedanken und Erfahrungen per Blog selbst ordnest und festhältst (wie häufig auch immer), hast du am Ende vielleicht sogar mehr davon als deine Leser -- die dir auch völlig gleichgültig sein können.
aufgrund des hier in Havanna langsamen Zuganges zum Internet und damit verbundenen Probleme bei Aktualisierung etc. habe ich das Projekt vorerst eingestellt.
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