"Der Wandel ist kein Zufall"

13.04.2008 22:14
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Der Wandel ist kein Zufall

Dass sich der Kontinent nach links bewegt, sei nicht Parteien, sondern sozialen Bewegungen zu ­verdanken, schreiben die AutorInnen eines lesenswerten Sammelbandes. In jahrzehntelanger Arbeit sei es auf lokaler Ebene gelungen, das Selbstbewusstsein der Bevölkerung zu stärken.

Es ist spannend, was sich seit einigen Jahren auf der politischen Bühne Lateinamerikas abspielt: In vielen Ländern ­haben sich jene Kandidaten durchgesetzt, die sich nicht nur in ihren politischen Programmen dem Neo­liberalismus wi­­dersetzten, sondern ihren Versprechungen auch konkrete Handlungen folgen liessen. Sei es mit der Wiederverstaatlichung der Erdöl fördernden Betriebe in Venezuela und Bolivien. Sei es - wie in Bolivien und Ecuador - durch das Einberufen einer neuen verfassunggebenden Versammlung, die sich nicht nur aus der politischen Elite, sondern vor allem auch aus VertreterInnen verschiedener indigener Völker und sozialer Bewegungen zusammensetzt. Oder sei es durch greifbare Bemühungen, die Folgen von krasser Armut, wirtschaftlicher Not und ungerechter Verteilung zu bekämpfen.

Dass es sich bei diesen Machtverschiebungen keineswegs um rein «zufällige Wahlerfolge» oder «kurzfristig vorbereitete Putsche linksgerichteter politischer Fraktionen» handelt, ist die These, die Leo Gabriel und Herbert Berger, die Herausgeber des Sammelbands «Lateinamerika im Aufbruch», vertreten..........



http://www.woz.ch/artikel/rss/16180.html

Don Olafio


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