Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Billige Kubaflüge, Mietwagen in Kuba, Tickets für Euren kubanischen Gast - inkl. unserer günstigen Krankenversicherungen - hier alles günstig buchen ! Infotelefon: 06056/911912 /// Die günstigsten Kubaflüge und Kubareisen,Rundreisen, Mietwagen, Hotels und Transfers hier buchen : www.billigfly.de --- Infotelefon: 06056/911912 ///  
www.kuba-flüge.de - hier finden Sie Ihre günstige Kubareise, die billigsten Kubaflüge,Hotels in Kuba,
günstige Kuba-Mietwagen,die besten Rundreisen in Kuba und vieles mehr. Infotelefon: 06056/911912
Ihr Spezial Reisebüro für CUBA und Karibik
Deutschland Kuba
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 275 mal aufgerufen
 Lateinamerika und karibische Inseln ( kleine und große Antillen)
user
Beiträge:
Mitglied seit:

Vereint zum Sozialismus
12.01.2008 18:52

http://www.jungewelt.de/2008/01-12/056.php

Vereint zum Sozialismus
Von Harald Neuber

Integrationsfigur: Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat die »bolivarische Revolution« gestartet
Foto: AP
Sie soll die größte politische Gruppierung Lateinamerikas werden. Bislang war die »Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas« (PSUV) vor allem aber eine der größten Herausforderungen für die Regierung des südamerikanischen Landes. Nach sechsmaliger Verzögerung wird am frühen Samstag nachmittag in Caracas nun der Gründungsparteitag der PSUV beginnen. Über mindestens einen Monat hinweg werden rund 1700 Delegierte und 14000 Sprecher sozialistischer Basisgruppen, sogenannter Bataillone, an den Wochenenden in einer Konzerthalle am Rande der Hauptstadt zusammenkommen. Bis Ende Februar sollen sich die Regierungsparteien der Regierungskoalition gemeinsam mit Dutzenden linken Gruppierungen auf ein sozialistisches Programm geeinigt haben.

Die Gründung der PSUV ist das wichtigste Vorhaben von Präsident Hugo Chávez, seit eine von ihm vorgeschlagene Reform der Verfassung Anfang Dezember gescheitert ist. Die Niederlage wurde seiner Regierung von der eigenen Basis beigebracht. Drei Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner, die bei den Präsidentschaftswahlen im Vorjahr für eine der Regierungsparteien gestimmt hatten, sind bei dem Konstitutionsreferendum über eine Neufassung zu Hause geblieben.

Für die linken Kräfte muß dieses Ergebnis Konsequenzen für das gemeinsame Parteiprojekt haben. Die Entscheidungen in der PSUV dürften nur von der Basis getroffen werden, wird Marcos Sosa, Koordinator der »Bolivarischen Zirkel« im Bundesstaat Aragua, in der Landespresse zitiert. Er will mit alten Strukturen brechen: »Bei der Auswahl von Kandidaten müssen wir einen neuen Mechanismus entwickeln, um der Parteibasis die Entscheidungsgewalt zu geben – sei es durch Vorwahlen, interne Umfragen oder das Konsensprinzip«. Ähnlich äußert sich Hipólito Abreu von der Tupamaro-Bewegung. Auf dem Gründungsparteitag träfen »erhaltende« und »erneuernde« Kräfte aufeinander, sagt er. Und weiter: »Die Frage ist, inwieweit wir von der Basis die Erneuerung durchsetzen können«.

Der Charakter der Megalinkspartei PSUV wird nach Ansicht politischer Basisgruppen über die Zukunft des venezolanischen Sozialismus entscheiden. Die Wahlenthaltung beim Referendum, meinen sie, war vor allem der Enttäuschung über Korruption im Regierungs- und Staatsapparat geschuldet. Dieses Problem verfolgt den Chavismus von Beginn an, denn die »bolivarische Revolution« basiert institutionell wie ideologisch auf überkommenen Strukturen. Die nicht nur für die venezolanische Linke zentralen Fragen sind also: Wie kann mit dem ehernen Gesetz der Oligarchie gebrochen werden, das auch in fortschrittlichen Parteien die Führung einer Minderheit überläßt, die der bestehenden Ordnung schnell näher steht als dem politischen Auftrag? Wie kann eine Parteistruktur demokratisch von der Basis kontrolliert werden? Marcos Sosa etwa fordert nicht ohne Grund die Trennung von Parteiamt und politischem Mandat in der PSUV.

Präsident Chávez erklärte am vergangenen Sonntag, daß diese Fragen auch die Regierung beschäftigen. Er kündigte an, das Tempo der politischen Reformen nach dem Scheitern der Verfassungsreform zu verringern. Dies sei nötig, um zunächst »die Organisation der Massen und das Bewußtsein« zu stärken. »Erst wenn wir das bewältigt haben, können wir das Marschtempo wieder erhöhen.«

Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Venezuela - Mehr praktischen Sozialismus
Erstellt im Forum Lateinamerika und karibische Inseln ( kleine und große Antillen) von santiaguero aleman
1 10.12.2008 14:18
von Español • Zugriffe: 222
 Sprung  

Unsere Partner www.kreuzfahrtschnaeppchen.com Kubareisen www.kubaflüge.de günstige Karibikreisen www.Karibikreisen24.de günstige Kuba Rundreisen www.flussreisen-buchen.de

Condor

LÄCHELN Hier ist es zu Hause

Ein Forum von Homepagemodules.de