Aus Honduras gekommen, in die USA gewollt, in Mexiko gestrandet.

20.03.2007 17:24
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Hart an der Grenze
Aus Honduras gekommen, in die USA gewollt, in Mexiko gestrandet. Donar Antonio Ramirez verlor seine Beine – und noch viel mehr

Von Michael Schmidt, Tapachula / Mexiko

Donar Antonio Ramirez hatte einen Traum. Er verließ seine Heimat Honduras Richtung Norden, ohne Papiere, mit wenig Geld, viel Gottvertrauen und noch mehr Hoffnung auf ein besseres Leben in den USA. Jetzt, zwei Jahre nach seinem Aufbruch, sitzt der 28-Jährige in der schwülen Nachmittagshitze von Tapachula, im mexikanischen Bundestaat Chiapas, unweit der Grenze zu Guatemala, fährt mit seinem Rollstuhl durch den spärlich begrünten Innenhof der „Albergue del buen Pastor“ und erzählt seine Geschichte. Seine Reise ins gelobte Land hat ein frühes Ende gefunden, die Grenze zu den USA hat er nie gesehen. Doch Ramirez hat es immerhin bis hierher geschafft, in den Süden Mexikos. Vielleicht ist er einer der letzten, denen das gelang...


http://www.tagesspiegel.de/dritte-seite/...007/3137572.asp


Don Olafio


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